DE1898166U - Vorrichtung zur messung der innerhalb von verarbeitungsmaschinen fuer plastische massen auftretenden druecke. - Google Patents
Vorrichtung zur messung der innerhalb von verarbeitungsmaschinen fuer plastische massen auftretenden druecke.Info
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- DE1898166U DE1898166U DE1962F0022205 DEF0022205U DE1898166U DE 1898166 U DE1898166 U DE 1898166U DE 1962F0022205 DE1962F0022205 DE 1962F0022205 DE F0022205 U DEF0022205 U DE F0022205U DE 1898166 U DE1898166 U DE 1898166U
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Description
Vorrichtung zur Messung der innerhalb von
Verarbeitungsinas chinen für plastische Massen auftretenden
Drücke
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Messung der innerhalb
von Verarbeitungsmaschinen für p]astische Massen, insbesondere thermoplastische Kunststoffmassen auftretenden Drücke,
bestehend aus einer die raasseberührte Wand abschließende Membran,
die mit dem Ende eines axial beweglichön FUhlstiftes in Verbindung
steht, der die Bewegung der Membran auf ein Meßsystem überträgt .
bekannten
Die/Vorrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß die Membranen Kräfte aufnehmen und daher fy- „, Temperaturänderungen ihre Form ändern, was zu Fehlanzeigen führt. Falls es sich aber um schlappe Membranen handelt, sind die auf die Membran wirkenden Kräfte infolge der Größe der Membran bei hohen Drücken so groß, daß die Kompensation dieser Kräfte mittels des Fühlstifbes nicht mehr · möglich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß bei großen Membrandimensionen die Membran der meist zylindrischen Form des Druckraumes nicht angepaßt werden kann, sodaß in der masseberührten Wand vorstehende Ecken oder hineinreichende Höhlungen und damit Totzonen entstehen, in denen die zu messende Substanz dich festsetzt und vielfach ihre Struktur schnell ändert.
Die/Vorrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß die Membranen Kräfte aufnehmen und daher fy- „, Temperaturänderungen ihre Form ändern, was zu Fehlanzeigen führt. Falls es sich aber um schlappe Membranen handelt, sind die auf die Membran wirkenden Kräfte infolge der Größe der Membran bei hohen Drücken so groß, daß die Kompensation dieser Kräfte mittels des Fühlstifbes nicht mehr · möglich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß bei großen Membrandimensionen die Membran der meist zylindrischen Form des Druckraumes nicht angepaßt werden kann, sodaß in der masseberührten Wand vorstehende Ecken oder hineinreichende Höhlungen und damit Totzonen entstehen, in denen die zu messende Substanz dich festsetzt und vielfach ihre Struktur schnell ändert.
Le A 7372
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Es wurde nun gefunden, daß diese Nachteile behoben werden .j können, wenn die schlappe Membran erfindungsgemäß an dem
Ende einer den Fühlstift in geringem Abstand konzentrisch
umgebenden ortsfesten Hülse randseitig befestigt und der ||,■'' die Membran mit einem Ende lediglich kraftschlüssig berüh-
■0:;- rende Fühlstift mit seinem der Membran abgewandten Ende mit
!?iv einer im ortsfesten Gehäuse einseitig eingespannten Blattig:
Il feder fest verbunden ist, an deren dem Einspannende abgebt
Sf wandten Ende eine Prallplatte für eine Druckluftdüse ange-
; ι' bracht ist.
An der Einspannvorrichtung der Blattfeder sind einstellbare Anschläge zur Begrenzung der Auslenkbewegung der Blattfeder
angebracht, die bei Überdruck Deformationen und Nullpunktsverschiebungen des Systems verhindern.
Da die schlappe Membran am Ende der den Fühlstift in nur geringem Abstand' umgebenden Hülse befestigt ist, hat sie
einen Durchmesser, der nur ein wenig größer ist als der
Durchmesser des Fühlstiftes selbst. Die Membran kann also der meist zylindrischen Form des Druokraumes sehr gut
angepaßt werden, ohne daß Totzonen an der von der Masse berührten Viand entstehen. Infolge des geringen Abstandes
zwischen Hülse und Fühlstift ist eir. Temperaturausgleich rasch möglich.
■ In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
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Die in den (niht dargestellten) Druckraum hineinragende Hülse 1 ist mit einer Schlappenmembran 2 verschlossen,
die am Rand der Hülse 1 befestigt und so geformt ist, daß sie gegen Beschädigungen geschützt ist, jedoch für
die vorbeifließende Substanz keine Totzonen bildet. Der Fühlstift 4 liegt mit -seinem Ende kraftschlüssig auf der
Schlappenmembran. 2 auf und überträgt den Druck auf die
Gegendruckfeder 6. Dieselbe ist zwischen den ortsfesten Gehäuseteilen 12 und 15 fest eingespannt. Die Auslenkbewegung
der Feder 6 wird von den Teilen 16 und 17 begrenzt, welche bei Überdruck eine Deformation verhindern. Auf ihrem
auslenkbaren Ende besitzt die Gegendruckfeder 6 zwei Spannstüoke
7 und 9, die zum Klemmen einer dünnen Prallplatte 8 dienen. Diese bremst den aas einer Auslaßdüse 10 kommenden
Luftstrom ab. Der außen liegende Steuerluftanschluß 22 ist über den flexiblen Wellrohrschlauch 18 mit der Rohrkrümmung
verbunden und bewirkt, daß beim An- oder Abschrauben der Steuerluftleitung keine Rückwirkung auf die Einstellung der
Auslaßdüse 10 erfolgt, sowie daß zur Nullpunkteinstellung
mit Hilfe der Teile IJ + 11 + I^ genügend Spiel vorhanden ist.
Der Fühlstift k ist in dem Hohlraum der am Gehäuse befestigten
Hülse 1 mit kleinem radialen Spiel angeordnet, sodaß die Wärmeübertragung
der Hülse 1 auf den Fühlstift 4 ohne schädliche Temperaturdifferenz erfolgt,
Zum Schutz gegen äußere Einflüsse sind die Teile 20 und 21 des ortsfesten Gehäuses robust gearbeitet. Teil 21, eine Kappe,
kann abgezogen werden und ermöglicht eine Kontrolle der Innen-
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raumteile. Um bei der Montage der DruckfühlersS am Meßort eine
Beschädigung der Hülse 1 und des Fühlstiftes 4 zu vermeiden, ist in den Kopf der Verschraubung 2.5 ein massives Zwischenstück
25 eingearbeitet, welches Biegebeanspruchungen aufnimmt.
Bei hedarf können die Verschraubung 25 und der Fühlstift 4
mit der Buchse 26 nach dem Lösen der Gewindestifte 24 ausgewechselt
werden, da der Fühlstift 4 nur1 kraftschlüssig mit der Schlappenmembran 2 verbunden ist, was bei der Vielzahl der
Anwendungsmöglichkeiten auch fertigungstechnisch ein Vorteil.ist.
Falls erforderlich, können die mit der Drucksubstanz in Berührung kommenden Teile.sowie die Verschraubung 25 mit einem Überzug aus
z.B. Poly te traf luoräthylen versehen werden. Dieser verhindert ·,
bei der Montage ein Klebenbleiben bzw. Festfressen des Druck- ' fühlers.
Die eingebaute Drucksicherung durch die Begrenzungateile 16 und
verhindert bei Überdruck Deformationen und Nullpunktsverschiebungen
des Meßsystems bzw. ein Beschädigen der Gegendruckfeder Die Temperaturabhängigkeit des Gerätes ist aufgrund seiner mechanischen
Konstruktion sehr gering. Temperaturbedingte Längenänderungen der Bauteile können an den entsprechenden Steilem durch
die Verwendung eines Werkstoffes mit genügend kleinem und gleichem Temperatur-Koeffizienten zum großen Teil kompensiert werden,
bzw. über die Schlappmembrane 2 werden Dehnungsunterschiede
ausgeglichen, sodaß der Meßfehler
dos Druckfühlers beim
Ändern der Betriebstemperatur in den Grenzen von $ 50 konstant
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und klein bleibt. Die mechanische Ausführung des Gerätes
atmosphäre ist sehr robust und für eins rauhe Betriebs/ gefertigt.
Alle empfindlichen Teile der Einrichtung sind stoß- bzw. bruohslcher angeordnet. Die Verschraubung 25 ist für de&
Ausbau des Fühlstiftes als Abziehvorrichtung ausgebildet. Der sechsflächige Kopfteil 28 der Verschraubung 25 ist als
massiver Bruchschutz ausgebildet. Die pneumatische Einspeisung erfolgt nur durch eine einzige Luftleitung über eine einstellbare
Pestdrossel bekannter Bauart (nicht dargestellt), die aus einem Netz mit konstantem Luftdruck von 1,4 atü versorgt wird.
Der Druckabfall zwischen Pestdrossel und Auslaßdüse, 0,2 - 1,0 atü
der von der'-.Stellung der Prallfeder 8 zur Auslaßdüse abhängt,
ist ein Maß für den Druck* der über die Schlappmembran 2 und über
den Fühlstift 1 auf die Gegendruckfeder 6 und die Prallfeder 8 einwirkt. Ebenso eignen sich zum Betreiben des Gerätes die
bekannten Bauformen einiger Differenzdruckrelais, die mit einem Steuerdruck von 0,2 - 1,0 atü arbeiten. Die mit diesem Gerät
erzielbare Meßgenauigkeit beträgt j- 1% von jeweiligen Nenndruck.
Die beim Steuern des pneumatischen Systems freiwerdende Luft kühlt die Gegenkraft erzeugenden Bauteile des Gerätes sowie
deren Befestigungs- und Einspannteile.
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Claims (2)
- P.A. «9 92 7*20X64«*■vonMassen auf tr© tendeii Drücke mit» tier(2) an im Snd$
können^rischden FühlstIft (h) In ortsfesten Hülse (1)fi»t«m InAt «i«'la - 2) Vorrichtung nach. Anspruch % * dadurch gekennzeichnet, daß der Sinspannstell« der BIaUfeder (6)VotTiohtung nach Arspruch 1 und 2, dadurchDruckmessers als Abziehvorrichtung ausgebilde'c ist.Kl» W el it Otese Unrerioqe (»eseh«disiii#-««).Sehuttan5pf.J ist dw /uleiit eingereicht·; st« *etcW yon der »Vo»ttassuno der ursprünglich eingereichten Unlerlogen ob. Die rechtliche Bedeutung der Abweichung Ist nicht geprüft. Dta ureirungHch eingereichten Unterlagen befinden sich in 1en Amtsa.kten. Sie können Jederzeit ohne Ndchwote' tinte -fechfllchert Intefeises gebührenfrei »in<jesehe· nsrae*. Auf Anfrog werden hiervon ijuch Fotokopien oder Fil»- -*reootiw ι« ta) öWtehe» ?re)s©p geliefert. . Oeursches Pofenhsmt, Oebrouchsmusterstetto.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1962F0022205 DE1898166U (de) | 1962-06-02 | 1962-06-02 | Vorrichtung zur messung der innerhalb von verarbeitungsmaschinen fuer plastische massen auftretenden druecke. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1962F0022205 DE1898166U (de) | 1962-06-02 | 1962-06-02 | Vorrichtung zur messung der innerhalb von verarbeitungsmaschinen fuer plastische massen auftretenden druecke. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1898166U true DE1898166U (de) | 1964-08-06 |
Family
ID=33168843
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1962F0022205 Expired DE1898166U (de) | 1962-06-02 | 1962-06-02 | Vorrichtung zur messung der innerhalb von verarbeitungsmaschinen fuer plastische massen auftretenden druecke. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1898166U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3005973A1 (de) * | 1980-02-18 | 1981-09-03 | Martin Dr.-Ing. 7801 Horben Röver | Kompensationsmesser fuer hohen druck bei dem der kompensationsdruck automatisch in einem fluessigkeitsverdampfer mit extrem kleinem volumen und grosser kuehlender oberflaeche erzeugt wird |
-
1962
- 1962-06-02 DE DE1962F0022205 patent/DE1898166U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3005973A1 (de) * | 1980-02-18 | 1981-09-03 | Martin Dr.-Ing. 7801 Horben Röver | Kompensationsmesser fuer hohen druck bei dem der kompensationsdruck automatisch in einem fluessigkeitsverdampfer mit extrem kleinem volumen und grosser kuehlender oberflaeche erzeugt wird |
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