DE189697C - - Google Patents

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DE189697C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/14Applications of locks, e.g. of permutation or key-controlled locks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189697 KLASSE 34/. GRUPPE
WILHELM FEGER in GEVELSBERG.
Petroleumkanne. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1907 ab.
Der in den Zeichnungen dargestellte Sicherheitsverschluß für Petroleumkannen soll in erster Linie dem Dienstpersonal (auch Kindern) die Möglichkeit nehmen, der Petroleumkanne zu unerlaubten Zwecken, wie hauptsächlich zum Anmachen der Öfen, Petroleum zu entnehmen.
Nach Fig. ι der Zeichnung ist an der Verschlußschraube α der Petroleumkanne, die an
ίο sich unverändert bleibt, eine dünne Kette b mit einem am Ende befestigten, kleinen Schloß c angebracht. Dieses Schloß wird durch einen Schlüssel geöffnet, schließt aber durch bloßes Zudrücken (also ohne Schlüssel) selbsttätig wieder zu.
Auf dem Ausguß (Tülle) der Petroleumkanne befindet sich ein gut anschließendes Metallhütchen d, an dessen offenem Ende ebenfalls eine Kette e befestigt ist. Diese Kette wird durch eine oben auf dem Ausguß (gleich hinter dem Metallhütchen) befestigte Öse/ gezogen und hat an ihrem freien Ende ein etwas größeres Glied g, das durch die Öse/ nicht hindurchgeht, um so das Abfallen dieses Teils zu verhüten.
Der Verschluß wird hergestellt, indem die Verschlußschraube zugedreht, das Hütchen auf den Ausguß gesteckt und die beiden Ketten mittels des Endgliedes und des Schlosses miteinander verbunden und das Schloß durch einfaches Zudrücken verschlossen wird. Beide Ketten müssen zusammen so lang sein, daß sie im verschlossenen Zustande fast straff sind, wodurch es unmöglich gemacht ist, das Hütchen oder die Verschlußschraube zu lösen.
Im offenen Zustande hängt die Kette mit Schloß an der Verschlußschraube, während das andere Stück der Kette mit dem Hütchen an der auf dem Ausguß befindlichen Öse lose herunterhängt.
Die Einrichtung nach Fig. 2 der Zeichnung ist einfacher und praktischer, im allgemeinen jedoch dieselbe.
Bei diesem Verschluß ist das Schloß oben in die Verschlußschraube α gelegt, mit dem Schlüsselloch auf der Oberfläche der Verschlußschraube. Die an dem Hütchen b befindliche Kette e reicht bis an die Verschlußschraube und hat an diesem Ende ein entsprechendes Glied, z. B. einen Haken /, der in eine seitliche Öffnung der Verschlußschraube, d. h. in das Schloß, gesteckt wird, wodurch der Verschluß hergestellt wird.
Geöffnet wird dieser Verschluß ebenfalls mittels Schlüssels. Die Kette muß im verschlossenen Zustande ebenfalls ungefähr straff sein; ein Lösen des Hütchens wie der Verschlußschraube ist dann ebenfalls ausgeschlossen.
Im offenen Zustande hängt die Kette mit dem Hütchen ebenfalls lose am Ausguß (auf welchem dieselbe Öse / wie in Fig. 1 angebracht ist) herunter.
Beide Arten des Sicherheitsverschlusses können an jeder im Gebrauch befindlichen Petroleumkanne angebracht werden.

Claims (2)

  1. Pate ν τ-Α ν Sprüche:
    ι. Petroleumkanne, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verschlußschraube (a) eine Kette (b) mit einem Schloß (c) angebracht ist, durch das die Kette (e) eines auf die Tülle gesteckten Verschlußhütchens (d) mit der Verschlußschraube (a) verbunden wird.
  2. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, bei der das Schloß unmittelbar in der Verschlußschraube angebracht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin. Gedrückt iK öer
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