DE1892449U - Als zwei-takt-maschine aufgebaute, auf vier-takt-betrieb umschaltbare otto-brennkraftmaschine mit kraftstoffeinspritzung. - Google Patents
Als zwei-takt-maschine aufgebaute, auf vier-takt-betrieb umschaltbare otto-brennkraftmaschine mit kraftstoffeinspritzung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
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Description
. E. BetZler Frelllgrathstraße 19 Postfach 140
. Ί
Betr.: V 13 84-0 / 46 ο Gm
Werner Vieler
Werner Vieler
r-A 1277ο
in der Antwort bitte angeben
Werner Vieler, Herne/ Westfalen, Ueustraße 51
"Als Zwei-Takt-Mas.chine aufgebaute, auf Tier-Takt-Betrieb
umschaltbare Otto-Brennkraftmaschine mit Kraftstoffeinspritzung"
Die !Teuerung betrifft eine als Zwei-Takt-Maschine aufgebaute,
auf Tier-Takt-Betrieb umschaltbare Qtto-Brennkraftmaschine mit Kraftstoffeinspritzung, bei der die Umschaltung τοη Zweitaktbetrieb
auf Tiertaktbetrieb durch periodische Unterbrechung des einzuspritzenden Kraftstoffstromes im Zuge der Kraftstoffzufuhr
bei jedem zweiten Pumpentakt- erfolgt. Es sind bereits Tiertaktbrennkraftmaschinen
mit- einer Kurbelkammerpumpe bekannt. Me Kurbelkammerpumpe soll die Aufladung und Spülung, namentlich,
im oberen Drehzahlbereich verbessern und damit eine höhere leistung sowie einen besseren Wirkungsgrad als bei Tiertaktbrennkraftmaschinen
ohne Ladepumpe Erreichen. .
Man kennt auch bereits als Zweitaktmasohinen aufgebaute, auf Tier-
— 2 — Bankkonto: Dresdner Bank AG Herne 2436 - Postscheckkonto: Dortmund 55868 - Telegrammanschrift: Bahrpatente Hemewestfalen
takt "be trieb umschaltbare Öttobrennkraftmaschinen mit Schlitzsteuerung,
die durch Anbringung von Schiebern und zusätzlichen Ventilen mit veränderlicher Arbeitscharakteristik diese Umschaltung
von Zweitakt- auf Yiertaktbetrieb ermöglichen.
Eine solche mechanische Steuerung bringt eine wesentliche Verkomplizierung
des Aufbaues der Brennkraftmaschine mit sich und ist daher nachteilig.
Bei mehrzylindrigen BrennkraftÖlmotoren ist es auch bereits
bekannt, daß die untere Leistungsgrenze bedingt ist einerseits durch die Schwierigkeit,sehr kleine flüssige Brennstoffmengen
genau zu regulieren, andererseits durch die Beeinträchtigung der thermischen Wirtschaftlichkeit, durch das nach unten
zunehmende Mißverhältnis zwischen Brennstoffmenge und Iiuftladung.
Man hat zur Beseitigung dieses Übelstandes bereits ein Verfahren verwendet, das dadurch gekennzeichnet ist, daß beim
Sinken des Verhältnisses de:$/eingespritzten Kraft st off mengen
zu den Luftladungen unter die wirtschaftlich zweckmäßige Grenze,
unabhängig von der leistungs- und Geschwindigkeitsregelung,
die Kraftstoffeinspritzung der einezelnen Zylinder in wiederkehrender oder annähernd wiederkehrender Reihenfolge unter-
nügend gelöste bunden wird. Die Neuerung soll das bisher nur unge4ä&%e Problem
lösen, im. unteren Drehzahlbereich nach dem 2teitaktprinzip zu
arbeiten, während bei höheren Drehzahlen eine Umschaltung auf
den Yiertaktbetrieb erfolgt. Diese Aufgabe ist im Prinzip durch den Stand der Technik bereits gelöst, jedoch sind diese
lösungen umständlich und erfordern einen höheren maschinellen Aufwand, verbunden mit höherer Störanfälligkeit und größerem
Verschleiß der Steuerungsorgane.
Die Neuerung verbessert in diese^insicht die eingangs als bekannt
vorausgesetzten Otto-Brennkraftmaschinen dadurch, daß zwischen wenigstens einer Brennstoffpumpe und den Zylindern
mindestens ein an sich bekanntes Drehschieberverteilerorgan mit zwei für jeden Zylinder bestimmten, um 18o versetzten
Auslassen, von denen einer wahlweise zu- und abschaltbar ist, vorgesehen ist.
Das Prinzip der !Teuerung läßt sich praktisch auf verschiedene
Weise verwirklichen, nämlich dadurch, daß man nur einen Drehschieberverteilerorgan
vorsieht, aber gemäß einer anderen Ausführung der Heuerung so vorgeht, daß zwei Pumpen und zwei
Terteilerorgane mit jeweils der Zylinderzahl der Brennkraftmaschine entsprechender Anzahl von zu den jeweiligen Zylindern
der Brennkraftmaschine führenden Anschlüssen vorgesehen werden und eine Abschaltbarkeit einer der Pumpen ermöglicht wird.
Die durch die Feuerung erzielbaren technischen Vorteile
bestehen vor allem in dem außerordentlich einfachen Aufbau der Gesamtanlage, weil man mit einer vergleichsweise geringen
Zahl von Brennstoffpumpen durch die Verwendung des Drehschieber-Verteilerorgans
auskommen kann, das seinerseits ein praktisch nicht störanfälliges Aggregat darstellt.
Die Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung zweier Ausfuhrungsformen der Feuerung, auf die
diese jedoch keines-wegs beschränkt, anhand der figuren in
den Zeichnungen? es zeigen
lig. 1 einen Schnitt durch einen Zweizylindermotor gemäß der-
!Teuerung,
I1Ig. 2 eine schematische Einzeldarstellung einer Ausführungsform eines für das Heuerungsprinzip erforderlichen
Verteilers,
lig. 3 eine gegenüber der Fig. 2 abgeänderte Ausführungsform
der Feuerung.
In Fig. 1 ist mit 1 das Masohinen'gejhäuse" bezeichnet, welches
zwei Zylinder 2, 3 aufweist. Bei A, 5 ist ein Kühlmantel angedeutet.
In den Zylindern 2, 3 bewegen sich die Kolben 6, 7,
die auf dem Kolbenbolzen 8 bzw. 9 sitzen. Die Pleulstangen
Io und 11 sind über Kurbelzapfen 12 bzw. 13 mit Kröpfungen
14 bzw. 15 im Kurbelkasten verbunden. Man erkennt bei 16 die Kurbelwelle, die bei 17 in einem dort angedeuteten Kurgellager
gelagert ist. Bei 18 und 19 sind die Zündkerzen angedeutet, zu denen von einem Zündverteiler nicht- im einzelnen wiedergegebene
Leitungen führen.
2o, 21 sollen Einspritzdüsen andeuten, welche über die Leitungen 22, 23 versorgt werden. Bei 24 ist allgemein ein Kraftstoffverteiler
angeordnet, welcher die Leitungen 22 und 23 über die Leitungsteile 22' und 23! versorgt. Die Zufuhr des Brennstoffes
in den Verteiler 24 erfolgt von einer Pumpe über die Leitung
In Pig. 2 ist eine Ausf uhrungsform eines Verteilers 25 wiedergegeben.
Man erkennt bei 26 und 27 zwei Pumpen und bei 28 ist ein willkürlieh absehaltbares Ventil angedeutet. 29 und 3o Iedeuten
zwei Verteilerscheiben, die sich in Pfeilrichtung drehen. Der Antrieb erfolgt von der Kurbelwelle 16 über die Zahnräder
31,32 (vgl. Pig. Γ). Die Zahnräder 31, 32 sind im Verhältnis 1 ί 2 untersetzt.
Durch die Pumpen 26 und 27 wird Kraftstoff zu den Verteilern
29 und 3o zugeführt, die diesen Kraftstoff entsprechend der Winkelstellung .der jeweiligen Scheiben 29, 3o den Einspritzdüsen'zu-
führen. Die beiden Verteilerscheiben 29, 3o sind so ausgebildet, daß bei Abschaltung einer der Scheiben die Zylinder 2, 3 der
Brennkraftmaschine im Tier-Takt-Prinzip mit Brennstoff versorgt werden. Bei Betrieb beider Scheiben 29, 3o überlappt sich die
Betriebsweise derart, daß die beiden Zylinder im Zweitakt arbeiten. Man ha"i/4lso ein einfaches Mittel, durch Abschalten der
Pumpe 27 den Motor im Viertakt oder durch Zuschalten dieser Pumpe den Motor im. Zweitakt laufen zu lassen.
Selbstverständlich ist die Einschaltung des Ventils 28 wahlweise. Man kann das Ventil 28 auch so ausbilden und die Anordnung
der Pumpen 26 und 27 so treffen, daß wahlweise die Versorgung
der Pumpe 26 oder die Pumpe 27 abgeschaltet werden.
Selbstverständlich kann die Abschaltung einer der Pumpen auch automatisch erfolgen, indem man das Ventil 28 in Abhängigkeit
von der Drehzahl und/oder der zugeführten Kraftstoffmenge des Motors abschaltbar ausbildet.
Selbstverständlich kann man das Ventil 28 auch weglassen, wenn man die Pumpen so ausbildet, daß sie jeweils auf Mull-Förderung
geschaltet werden können.
ig. 3 zeigt einen Verteiler 3-5--.mit vier- Anschlüssen. Jeweils
zwei dieser Anschlüsse führen zu der Leitung 22 bzw. 23, die
mit den Einspritzdüsen 2o, 21 in Verbindung stehen. Durch die leitung 36 wird der Brennstoff der Verteilerplatte 37 zugeführt.
Bleiben die Ventile 38, 39 geöffnet, dann werden die Zylinder 2, 3 nach dem Zweitaktprinzip mit Brennstoff versorgt.
Die Ventile 38, 39 lassen sich jedoch wahlweise schließen, so daß die Versorgung der Zylinder 2, 3 dann nach dem Viertaktprinzip
Tor sich geht.
Schutzansprüche %
Claims (2)
1. Als Zweitaktmaschine aufgetaute, auf Yiertakt"betrieb umschaltbare Ott ο-Brennkraftmas chine mit Kraftstoffeinspritzung,
"bei der die Umschaltung Tom Zweitaktbetrieb auf Yiertaktbetrieb durch periodische TJnterbrechaung des einzuspritzenden Kraftstoff stromes
im Zuge der Kraftstoffzufuhr bei jedem zweiten Pumpentakt erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen wenigstens
einer Brennstoffpumpe und den Zylindern mindestens ein an sich bekanntes Drehschieberverteilerorgan mit zwei für/den Zylinder
bestimmten, um 18o° versetzten Auslassen, von denen einer
wahlweise zu- und abschaltbar ist, vorgesehen ist.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Pumpen und zwei Verteilerorgane mit jeweils der Zylinderzahl
der.Brennkraftmaschine entsprechender Anzkhl von zu den jeweiligen
Zylindern der Brennkraftma,schine führenden Anschlüssen
und Abschaltbarkeit der Pumpen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV13840U DE1892449U (de) | 1962-03-12 | 1962-03-12 | Als zwei-takt-maschine aufgebaute, auf vier-takt-betrieb umschaltbare otto-brennkraftmaschine mit kraftstoffeinspritzung. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEV13840U DE1892449U (de) | 1962-03-12 | 1962-03-12 | Als zwei-takt-maschine aufgebaute, auf vier-takt-betrieb umschaltbare otto-brennkraftmaschine mit kraftstoffeinspritzung. |
Publications (1)
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| DE1892449U true DE1892449U (de) | 1964-05-06 |
Family
ID=33183739
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEV13840U Expired DE1892449U (de) | 1962-03-12 | 1962-03-12 | Als zwei-takt-maschine aufgebaute, auf vier-takt-betrieb umschaltbare otto-brennkraftmaschine mit kraftstoffeinspritzung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1892449U (de) |
-
1962
- 1962-03-12 DE DEV13840U patent/DE1892449U/de not_active Expired
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