DE1892434U - Fliehkraft-schwingungserreger fuer schwingende systeme, insbesondere fuer schwingnutzgeraete. - Google Patents
Fliehkraft-schwingungserreger fuer schwingende systeme, insbesondere fuer schwingnutzgeraete.Info
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Description
j Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
? 26.3.1964 DA 500 LQfti*$| 1
Fliehkraft-Schwingungserreger für schwingende Systeme, insbesondere
für Schwingnutzgeräte.
Die Neuerung bezieht sich auf einen Schwingungserreger für schwingende Systeme, insbesondere für Schwingnutzgeräte, wie
Schwingförderer, Prüfmaschinen, Vibrationsrammen o.dgl., bei denen durch umlaufende exzentrisch zur Drehachse angeordnete
Massen Fliehkräfte erzeugt werden. Da die Fliehkraft u.a. der
Unwuchtmasse direkt proportional ist, ist bereits vorgeschlagen worden, das Gehäuse eines Erregers oder Antriebmotors exzentrisch
zu lagern, um eine größere Unwuchtmasse zu erreichen.
Gemäß der Neuerung wird über Führungselemente eine kreisförmige
Translationsbewegung des Gehäuses erzeugt. Hierdurch wird eine unerwünschte Taumelbewegung des Gehäuses vermieden.
Die Parallelführung des Gehäuses kann dadurch erzielt werden, daß zwei Kurbelwellen vorgesehen sind, die beide über Getriebe
o. dgl. miteinander derart verbunden sind, daß ein synchroner Lauf beider Kurbelwellen erreicht wird. Bei drei oder mehr Kurbelwellen
kann das Synchronisiergetriebe entfallen, wenn zwei oder mehr Kurbelwellen angetrieben werden.
Weiterhin können zwei ungerichtete Erreger dadurch zu einem
Richterreger vereinigt werden, daß sie über Getriebe miteinander verbunden werden. Die Erreger laufen gegensinnig aber mit gleicher
Drehzahl um. Statt eines Getriebes zwischen den ungerichteten Erregern können nach einem weiteren Merkmal Führungsstangen vorgesehen
werden. Der Vorteil derartiger Führungsstangen liegt darin, daß lediglich durch Drehrichtungsänderung eines Motors die beiden
Erreger wahlweise als Richterreger oder als ungerichtete Erreger arbeiten. Die Führungsstangen können auch dazu benutzt werden, die
Parallelführung von zwei Erregern zu erzwingen.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Neuerung dargestellt
.
Es zeigt:
Fig. 1 den Schnitt eines ungerichteten Erregers gemäß der Erfindung;
—2—
Fig. 2 die Zusammenfassung von zwei ungerichteten Erregern gemäß der Ausführungsform der Pig. I zu
einem Richterreger, bei dem die beiden ungerichteten Schwingungserreger über ein Getriebe miteinander
gekoppelt sind;
Fig. J5 ebenfalls einen Schnitt durch, einen ungerichteten
Erreger gemäß der Neuerung;
Fig. 4 die Zusammenfassung zweier Erreger gemäß der Ausführungsform
in ELg. 3, der bei gleichem Drehsinn der beiden Antriebsmotoren ungerichtete Schwingungen
und bei ent-
gegengesetztem Drehsinn gerichtete Schwingungen erzeugt.
Die beiden Erreger sind mittels Führungestangen aur Erzwingung eiaes synchronen Laufs miteinander
verbunden.
Fig» 3 und & einen Schwingungserreger, bei dem zur Parallel*
führung der Srregergehäuse Pührungsstangen verwendet
sind* Bei einer derartigen Ausführungsform müssen gwei
Erregergehäuse miteinander gekoppelt sein» de ein Erregergehäuae
sonst Taumelbewegungen ausführen würdej
Fig. 7 und θ einen Schwingungserreger mit drei Kurbelwellen« wobei zwei Kurbelwellen angetrieben werden»
Es sei zunächst anhand der Fig· 1 der Aufbau eines Schwingungserreger
s gemäß der Erfindung beschrieben« Der Ständer dee
Erregers besteht aus der Bodenplatte 1 und den beiden Seiten«·
teilen 2 und 3, die derart mit der Bodenplatte 1 verbunden sind» daß ein ö-förmigea Bauelement entsteht. Die Bodenplatte 1 ist
an dem schwingenden System bei einem Sehwingnutzgsrät, beispielsweise
an einem Fördertrog« an einer Hüttelplatte, an einem Ramm»
bär o.dgl., befestigt· An den Seitenteilen 2 und 5 sind die Kur*
be !wellen 4 und 5 mit ihren Zapfen β und 7 *>sw· Θ und 9 gelagert.
Zur Lagerung der Kurbelwellenzapfen sind die Buchsen 10 vorgesehen, Auf den Kurbelwellen 4 und 5 tet das Gehäuse 11
ebenfalls drehbar gelagert. Die Kurbelwellen 4 und 5 besitzen
die Zahnräder 13 und 15, die über das Zwisohenzahnrad 14 miteinander
in Verbindung stehen· Das Zahnrad 14 1st mit Hilfe der Welle 17 in dem Srregergehäuse 11 gelagert· Über die auf
der Welle 17 angeordneten Zahnräder 12 und 13 werden die.Kurbel*
wellen vom Zahnrad 19 des Motors 20 angetrieben* Bei einem derartigen
Aufbau eines Erregers wirken die Hassen des Elektromotors 20* des Gehäuses 11, der-Zahnräder 12» 13» 14, 15, 19, 19
der ¥ellen 16* und 17 und die exzentrisch liegenden feile der
Kurbelwellen 4 und 5 als schwingende Masse, so daß das Verhältnis
der schwingenden Hasse, d.h. der Nutzmasse aur Seeamtmasse
des Schwingungeerregers, groß ist*
Die Pig. 2 zeigt die Zusammenfassung zweier Schwingungserreger
gemäß Fig. 1 zu einem Richterregör. Es sei an dieser Stelle
noch darauf hingewiesen, daß mit Hilfe eines Sohwingungserregers
gemäß Fig. 1 Kreissehwingungen erzeugt werden. Die beiden Schwingungserreger
sind mit Hilfe der Zahnräder 22 und 22a» die in Eingriff mit den Zahnrädern 21 und 21a stehen» derart miteinander
gekoppelt, daß die beiden Erreger 11 und 11a mit gleicher
Drehzahl aber entgegengesetztem Drehsinn, beispielsweise entsprechend der Pfeile 23 und 23a, umlaufen. Die Zahnräder 21, 21a
und 22, 22a sind in dem Erregerstander befestigt«
Die Fig. 3 und 4 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel der
Erfindung. Der Ständer besteht wiederum aus der Bodenplatte 1 und den beiden Seitenteilen 2 und 3· Das Erregergehäuse 11 ist
ebenso wie bei Fig. 1 und 2 auf den exzentrisch liegenden Teilen der Kurbelwellen 4 und 5 drehbar gelagert. Die Kurbelwellen 4
und 5 sind mit ihren Zapfen 6" » 9 über Lagerbüchsen 10 in den
Seitenteilen 2 und 3 dee Ständers drehbar gelagert. Im Gegensatz
zu Pig# 1 ist der Rotor 30 des Antriebsmotors auf dem exzentrisch
liegenden Teil der Kurbelwelle 4 angeordnet. Der Stator
31 äes Elektromotors ist mit dem ErregergeMuse 11 in nicht
dargestellter Weise fest verbunden. Auf den Kurbelwellen 4 und befinden sich die Zahnräder 13 und 15, die über das Zwischenzahnrad
14 miteinander verbunden sind, so daß beide Kurbelwellen
synchron mit gleicher Drehriehtung angetrieben werden. Das Zwischenzahnrad
14 ist auf der in dem Srregergehäuse 11 befestigten
Welle 17 gelagert. Die Unwuchtmasse kann durch Zusatzmassen 32 noch vergrößert werden» In Fig. 4 sind awei Schwingungserreger
gemäß Fig. 3 in einem gemeinsamen Ständer untergebracht.
Um einen synchronen Lauf der beiden Erreger 11 und 11a zu erzwingen,
sind die Führungsstangen 33 und 34 vorgesehen. Diese
Führungsatangen sind an den Punkten 35 mit dem Erregergehäuse 11a
fest verbunden und in dem Erregergehäuse 11 in den Lagerbuchsen
36 axial verschiebbar angeordnet. Durch diese Führungsstangen
wird erreicht, daß beide Erregergehäuse immer gleichzeitig eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung ausführen. Besitzen die beiden
Antriebsmotor entgegengesetzte Drehrichtungen entsprechend den
beiden Pfeilen 23 und 2Ja, so erzeugt der in der Fig.. 4 dargestellte
Erreger gerichtete Schwingungen, Wird die Drehriehtung
eines Motors umgekehrt« so daß beide gleichen Drehsinn haben, so wirkt der in Pig. 4 dargestellte Erreger als ungeriehtster
Schwingungserreger} hierbei addieren siöh die Kräfte der Einzelerreger,
Besonders vorteilhaft ist "bei dieser Ausführungsform, ·
daß taan lediglich durch Drehrichtungsänderung gerichtete oder •angerichtete Erregerkräfte erhält.
Die Fig. 5 und 6 zeigen ein einfacheres Ausftthrungsbeispiel
der Erfindung. Die Kurbelwelle 4 ist mit Hilfe ihrer Lagerzapfen
6 und 7 in den Lagerbuchsen 10, die an den Seitenteilen 2 und 3
des Ständers befestigt sind» gelagert. Die Seitenteile 2 und 3 sind auf der Bodenplatte 1 befestigt. Das Erregergehäuse 11 ist
auf dem exzentrischen Seil der Kurbelwelle 4 drehbar angeordnet. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in, gleicher
Weise wie bei Fig. 3 der Rotor 30 des Elektromotors auf der
Kurbelwelle 4 und der Stator 31 && äem Erregergehäus© 11 befestigt.
Die beiden Erregergehäuse 11 und 11a sind über die Führungsstangen 50 ~ 53 miteinander verbunden. Die Führungsstangen
50 und 51 sind an den Punkten 54 mit dem Erregergehäuse 11a
und die Führungsstangen 52 und 53 an den Punkten 55 mit de» Erregergehäuse
11 fest verbunden. Die Führungsstangen 50 und 51
sind in dem Erregergehäuse 11 in den Buchsen 56 und die Führungsstangen 52 und 53 i» den Buchsen 57 des Gehäuses 11a axial verschiebbar
gelagert. Mit Hilfe dieser Führungsstangen 50 - 53
wird erreicht» daß die Erregergehäuse keine Taumelbewegungen ausführen. Ein gemäß Fig, 5 und 6 aufgebauter Schwingungserreger
kann ebenso wie ein Schwingungserreger gemäß Fig. 4 zur Erzeugung
von gerichteten oder !angerichteten Erregerkräften verwendet werden. Bei ungerichteter Erregung müssen die beiden Antriebsmotore
gleichen Drehsinn und bei gerichteter Erregung entgegengesetzten Drehsinn aufweisen.
Die Fig. 7 und θ zeigen einen Schwingungserreger mit drei Kurbelwellen 60» 61, 62 und zwei Antriebsmotoren. Auf der Boden- ■
platte 1 sind die Seitenteile 2 und 3 befestigt, in denen die
Kurbelwellen 60, 61 und 62 ait ihren Zapfen 63, 64, 65, 66, 6f
und 68 gelagert sind. Auf der Kurbelwelle 60 ist der Rotor 78
des einen Antriebsmotors und auf der Kurbelwelle 62 der Rotor
dee zweiten Antriebsmotor befestigt. Die beiden Statoren 77
und 79 befinden sieh in dem Gehäuse 11, das auf den Kurbelwellen 60, 61 und 62 drehbar gelagert ist· Sie Lagerung des Gehäuses
11 auf den Kurbelwellen und die Lagerung der Kurbelwellenzapfen 65 bis 66 in den Seitenteilen 2 und 3 erfolgt aittela
der Buchsen 69· Bei Einschalten der Motore wird durch die drei
Kurbelwellen tin Parallelschwingen des Gehäuses 11 erzwungen· Es kann vorteilhaft sein, die Kurbelwellen 60, 61 und 62 über
ein Setriebe, bestehend aus den Zahnrädern 70 bis 74 zu verbinden.
Das Zgüinrad 70 ist auf der Kurbelwelle 60, das Zahnrad 72
auf der Kurbelwelle 61 und das Zahnrad 74 auf der Kurbelwelle
62 befestigt. Sie Zahnräder 71 und 73 sind auf den im Gehäuse
befestigten Zapfen 75 wad J6 drehbar gelagert. Statt des als
Ausführungsbeispiel gezeigtes Zahnradgetriebes können auch andere Kupplungselemente* wie z.B. Riementriebe, vorzugsweise
■Keilriementriebe mit oder ohne Terzahnung, Zahnketten ο«dgl.
verwendet werden. Die fig. 8 zeigt eine Seitenansicht dieses
Erregers für ungeriohtete Schwingungen. Durch Kombination zweier derartiger Erreger für ungerichtete Schwingungen kann, wie
in den Fig. 2 und 4 dargestellt ist, ein Schwingungserreger für gerichtete Schwingungen hergestellt werden.
Die Erfindung 1st nicht auf die seheisatiseh gezeigten Ausführungsbeispiele
beschränkt, sondern sie läßt sich auch bei anderen Schwingungserregern vorteilhaft anwenden. Insbesondere
lassen sich auch siehr als zwei Erreger zu einer Erregereinheit
zusammenfassen.
Claims (6)
1. Fliehkraft-Schwingungserreger, bei dem das Erregergehäuse
auf einer Kurbelwelle exzentrisch zur Drehachse gelagert ist, für schwingende Systeme., insbesondere für
Schwingnutzgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß über Zahnräder ( 13j 14, 15 ) Führungsstangen oder mindestens zwei
miteinander über Zahnräder verbundene Kurbelwellen (4, 5j
60, öl, 62 ) eine kreisförmige Translationsbewegung des
exzentrisch gelagerten Gehäuses ( 11 ) erzeugt wird.
2. Fliehkraft-Schwingungserreger nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (11) auf mindestens drei Kurbelwellen ( βο, öl, 62 ) gelagert ist, wobei mindestens
zwei Kurbelwellen mit gleicher Drehzahl und Drehrichtung angetrieben werden.
5· Fliehkraft-Schwingungserreger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Erregergehäuse ( 11, 11a ) mit synchronisierten Antrieben in einem Erregerkonsol (1,
2, 3 ) angeordnet sind, die bei gleicher Umlaufrichtung ■angerichtete und bei entgegengesetztere gerichtete Schwingungen
erzeugen.
4. Fliehkraft-Schwingungserreger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingungserreger ( 19* 19a ) über
ein einen Gleichlauf erzeugendes Getriebe "( 21, 21a, 22,
22a ) miteinander verbunden sind.
5. Fliehkraft-Schwingungserreger nach Anspruch 1 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwingungserreger über einen Gleichlauf erzwingende Führungsstangen ( J>3» J54; 5o, 51 *
52, 53 ) miteinander verbunden sind.
6. Fliehkraft-Sehwingungserreger nach Anspruch 1 und. JS, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwingungserreger über einen
—2—
Gleichlauf und eine Parallelführung der Gehäuse erzwingende
Führungsstangen ( 5o, 51, 52, 53 ) miteinander verbunden
sind.
7· Fliehkraft-Schwingungserreger nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (32) eines elektrischen Antriebsmotors auf einer Kurbelwelle (4) befestigt
und der Stator (31) mit dem Gehäuse (11) fest verbunden ist.
(f
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH30570U DE1892434U (de) | 1961-12-15 | 1961-12-15 | Fliehkraft-schwingungserreger fuer schwingende systeme, insbesondere fuer schwingnutzgeraete. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH30570U DE1892434U (de) | 1961-12-15 | 1961-12-15 | Fliehkraft-schwingungserreger fuer schwingende systeme, insbesondere fuer schwingnutzgeraete. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1892434U true DE1892434U (de) | 1964-05-06 |
Family
ID=33179867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH30570U Expired DE1892434U (de) | 1961-12-15 | 1961-12-15 | Fliehkraft-schwingungserreger fuer schwingende systeme, insbesondere fuer schwingnutzgeraete. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1892434U (de) |
-
1961
- 1961-12-15 DE DESCH30570U patent/DE1892434U/de not_active Expired
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