DE187907C - - Google Patents

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DE187907C
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Germany
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zinc
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connection
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metal
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/02Soldered or welded connections
    • H01R4/021Soldered or welded connections between two or more cables or wires

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)
  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-.- M 187907 KLASSE 21 c. GRUPPE 20.
F. qOHRMANN in BASSUM.
Statt des Kupfers werden vielfach für
. Blitzableiter verzinkte Eisenseile verwendet. Bei der Ausführung kommt es darauf an, die Verbindungsstellen in gut leitende metallische Verbindung zu bringen, also die Zinkoberflächen der Seile mittels Zink miteinander zu verlöten.
Bisher war es üblich, die Verbindungsstellen in eine Schmelzpfanne mit flüssigem
ίο Zink einzutauchen, wozu die Seile so gebogen werden mußten, daß die Verbindungsstelle in die Schmelzpfanne eingetaucht werden konnte. Bei dem späteren Geradebiegen wurden dann oft die Lötstellen beschädigt und dadurch die metallische Verbindung minderwertig. Es ist auch bekannt, die Verbindungsstelle innerhalb des Hohlraumes einer geschlossenen Gußform mit Metall zu umgießen, wobei die Verbindungsstelle eine Verdickung erhält, deren Gestalt der Gußform entspricht. Zu dieser Verdickung wird erheblich mehr Metall gebraucht, als für die Verbindung wirklich erforderlich ist, und doch wird eine gute Verlötung nicht immer erreicht.
Nach der Erfindung ist ein Biegen der verzinkten Eisenseile nicht erforderlich; die Verbindungsstelle wird in einen Hohlraum gelegt und die Stellen, an denen die Seile durch die Wandungen des Hohlraumes geführt sind, werden abgedichtet. Dann wird der Hohlraum mit flüssigem Zink, das über die Schmelztemperatur erhitzt ist, angefüllt. Dabei erwärmt sich . die Verbindungsstelle bis zur Schmelztemperatur des Zinks und findet eine Verlötung der Berührungsstellen der einzelnen Drähte statt. Das flüssige Zink wird " nun abgelassen und die Verbindung ist fertig.
Von den bekannten Verfahren unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß die Gußform nur dazu dient, das flüssige Metall an der Verbindungsstelle so lange festzuhalten, bis die Verbindungsstelle die Temperatur des flüssigen Metalles angenommen hat, so daß eine Verlötung der einzelnen Drähte stattfindet. Nachdem das flüssige Metall (Zink) abgelassen ist, erscheint die Verbindungsstelle mit einem dünnen Metallüberzuge bedeckt und verlötet, die äußere Gestalt der Verbindungsstelle ist dabei ganz unabhängig von der benutzten Guß form, und es wird zu der Verbindung nicht mehr Metall verbraucht, als unbedingt nötig ist.
Das übliche Verfahren der Installationstechnik, die angewärmte Spleißstelle mittels des Lötkolbens zu behandeln, läßt sich wohl bei Kupferseilen, nicht aber bei verzinkten Eisenseilen anwenden, bei welchen es keine sichere Verbindung ergibt. Die Kupferseile sind aber gegenüber den verzinkten Eisenseilen zu teuer.
Das Verlöten mittels Lötlampe ist bei dem Verlegen der Blitzableiterleitungen auf den Dächern, namentlich auf Strohdächern zu gefährlich, während im vorliegenden Falle das Metall an ungefährlichem Orte geschmolzen und zur Verbindungsstelle gebracht werden kann.
L-
(2. Auflage, ausgegeben am ?,2. Februar JgoSJ
In der Zeichnung sind zwei Ausführungen
des Hohlraumes für die Verbindungsstelle dargestellt. Die Fig. i, 2 und 3 zeigen die Ausführung für eine wagerechte, Fig. 4 und 5 für eine senkrechte Verbindungsstelle.
Die Wandungen w des Hohlraumes h werden aus Ton, Schamotte oder ähnlichem Material hergestellt und mit einem Metallmantel m umgeben. Zum Festhalten des Seiles kann man eine Klinkeinrichtung h benutzen, wie in den Fig. i, 2 und 3 angegeben ist. Die Abdichtung erfolgt an den Stellen a a am einfachsten durch Tori.
Die untere Öffnung 0 wird durch einen Stopfen verschlossen, der nach erfolgter Verbindung durchgestoßen wird, so daß das flüssige Zink durch die Rinne r ablaufen kann.
Bei der senkrechten Verbindung (Fig. 4 und 5) ist nur die untere Abdichtung α erforderlich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Verbindung verzinkter Eisenseile unter sich und mit den Armaturen für Blitzableiter, gekennzeichnet dadurch, daß die Verbindungsstelle in einen zur Aufnahme einer Menge Zink von genügender Wärmekapazität für die Anwärmung der Verbindungsstelle geeigneten Hohlraum gelegt, dieser mit flüssigem Zink von höherer Temperatur gefüllt und, nachdem die Verbindungsstelle die Temperatur des flüssigen Zinks angenommen hat, wieder entleert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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