DE184697C - - Google Patents

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DE184697C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/50Methods or arrangements for servicing or maintenance, e.g. for maintaining operating temperature

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Hybrid Cells (AREA)

Description

hezticfyvn cPal'&nI'd mIi.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 184697 KLASSE 21 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1906 ab.
Bei den bisher bekannt gewordenen drehbaren galvanischen Batterien werden die zur Verwendung kommenden Einzelelemente nie gleichzeitig ausgenutzt; demnach konnte trotz der Verwendung einer verhältnismäßig großen Zahl von Elementen nur ein geringer Strom erhalten werden.
Bei der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden drehbaren galvanischen
ίο Batterie kommen dagegen die verwendeten Einzelelemente alle gleichzeitig voll zur Wirkung. Dadurch ist man in der Lage, diese rotierende galvanische Batterie bis zu bestimmten noch ökonomisch erscheinenden Größenausführungen an Stelle von Dynamos zu benutzen.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Batterie veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 einen Querschnitt und Fig. 3 eine andere Ausführungsform der Batterie (teilweise gezeichnet).
Bei dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist die Verwendung von Bunsenelementen mit Chromsäure als Depolarisator zur Herstellung einer galvanischen Batterie gedacht.
Die Kohlenelektroden sind in Form von Zylindern α in eine Scheibe b eingesetzt, welche mittels einer Achse c in Lagern d gelagert ist. Die beiden Enden der Achse c sind ausgehöhlt und einerseits mit einem den Elektrolyten (Chromsäure und Salmiak) enthaltenden Reservoir durch eine Rohrleitung e verbunden, andererseits kann durch eine Rohrleitung /, in welche vorteilhaft ein Abtropfhahn eingesetzt ist, der verbrauchte Elektrolyt aus den Einzelelementen abgelassen werden.
Die Verbindung der Zu- und Ableitungsröhre e bezw. f mit den Einzelelementen erfolgt durch Rohrleitungen g, h, welche an entsprechend vorgesehene Querbohrungen der ausgehöhlten Enden der Achse c und die Kohlenzylinder a angeschlossen sind.
Hierbei ist die Anordnung derart getroffen, daß die Zuleitungsröhren g bis nahe an die der Einführungsstelle gegenüberliegende Wand des Elementes reichen, während die Ableitungsröhren h mit der Bodenwand des Elementes abschließen. Die zweite Elektrode (Zinkplatte) ist mit ζ bezeichnet.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, werden die Einzelelemente auf einem rotierenden Gestelle (Scheibe b) hintereinander geschaltet, indem die Zinkelektrode des einen Elementes mit der Kohlenelektrode des nächst folgenden Elementes verbunden wird. Die Kohlenbezw. Zinkelektrode des ersten bezw. letzten Elementes werden an die Achse c oder an einen auf dieser letzteren befestigten Ring gelegt, von welchem Schleifkontakte k den Strom den Polklemmen / zuführen.
Die galvanische Batterie wird in nachstehender Weise in Betrieb gesetzt: Nachdem man durch die Zuleitungsröhre e die Einzelelemente mit dem Elektrolyt gefüllt hat, wird der Strom eines Einzelelementes der Batterie dazu benutzt, um einen Motor in Bewegung zu setzen, von welchem aus durch geeignete Übersetzungsmechanismen die Achse c in Umdrehung versetzt wird. Damit drehen sich auch die Scheibe b und die in letztere eingesetzten Einzelelemente, wodurch der Elektrolyt in Bewegung erhalten wird. Da infolgedessen die entwickelten Gasblasen an den Elektroden

Claims (2)

  1. nicht haften bleiben können und durch die Rohrleitungen h abgeleitet werden,, so werden die Einzelelemente in einem für den Betrieb günstigen Zustande erhalten und bedeutende Stromeffekte erzielt, welche bei gewöhnlichen Elementen nicht erreicht werden können.
    In Fig. 3 ist ein drehbares Gestell b mit radial eingesetzten Elementen veranschaulicht, welche Abänderung jedoch vom Grundgedanken des vorliegenden Erfindungsgegenstandes nicht abweicht.
    Natürlich sind die Rohrleitungen aus einem solchen Materiale hergestellt, welches von dem Elektrolyten nicht angegriffen wird.
    Patent-A ν Sprüche:
    i. Galvanische Batterie mit um eine gemeinsame Achse drehbaren Einzelelementen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente durch Rohrleitungen einerseits mit einem den Elektrolyten unter Druck zuführenden Rohre, andererseits mit einem gemeinsamen Abflußrohre in Verbindung stehen, wobei die Speisung mit dem Elektrolyten derart erfolgt, daß sämtliche Einzelelemente gleichzeitig zur Wirkung kommen.
  2. 2. Ausführungsform der galvanischen Batterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente in ein drehbares Gestell eingesetzt sind, dessen an ihren Enden ausgehöhlte Achse einerseits mit dem gemeinsamen Zu- bezw. Abflußrohr, andererseits durch Querbohrungen mit den Zu- und Abflußrohren der Einzelelemente in Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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