DE183045C - - Google Patents
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L29/00—Reversing-gear
- F01L29/06—Reversing-gear by interchanging inlet and exhaust ports
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
3(ahetCicfy&vi Sai'anl'amh.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Kulissenumsteuerung entspricht ihrem Zweck vollkommen, ist aber für kleine Maschinentypen
zu kompliziert und teuer.
In einfacherer Weise kann Umsteuerung erzielt werden durch Ersatz des normalen
Muschelschiebers durch einen E-Schieber. Diese Auswechselung kann z. B. durch
Drehung des zylindrisch ausgeführten vereinigten Muschel-E-Schiebers erreicht werden.
ίο Diese Umsteuerungen haben aber den Nachteil,
daß die Schieberstange drehbar zur Exzenterstange angebracht sein muß. Dieses Drehgeschirr ist durch die vielen Hin- und
Herbewegungen der Schieberstange . einem starken Verschleiß unterworfen, die Schieberstange
bekommt in ihrer Längsachse toten Gang und die Schieberkanten stimmen in kurzer Zeit nicht mehr, zumal diese Schieber
nahezu keine Überdeckungen haben. Ferner muß der Umsteuerhebel die Schieberstange
umfassen und die Schieberstange in dieser Umfassung gleiten. Diese Umstände vereinfachen
diese Umsteuerungen gegenüber einer gut konstruierten Kulissenumsteuerung keineswegs
und erfüllen ihren Zweck daher nicht. Die bis jetzt bekannt gewordenen Umsteuerungen
mit Hilfe von Wechselschiebern, die zwischen den Steuerschiebern und dem Schieberspiegel liegen, haben entweder einen
komplizierten Wechselschieber (kompliziertes Gußstück) oder einen komplizierten Arbeitsschieber (kompliziertes Gußstück) oder komplizierte,
schwer herstellbare und zum Wrackwerden Anlaß gebende Zylinderkanäle. All diese Nachteile hat die im nachstehenden beschriebene
Umsteuerung nicht.
Der Ε-Schieber α wird wie jeder gewöhnliehe
Muschelschieber durch ein Exzenter angetrieben und gleitet auf dem Wechselschieber
b. Der Wechselschieber, in seine linke Endstellung (Fig. 1) gebracht, läßt den linken
und den mittleren Lappen des E-Schiebers wie einen gewöhnlichen Muschelschieber arbeiten.
Die Schieberkanten d und e steuern den Dampfeintritt. Der Wechselschieber, in
seine rechte Endstellung (Fig. 2) gebracht, läßt alle drei Lappen des Ε-Schiebers arbeiten;
die Schieberkanten f und g steuern den Dampfeintritt.
Das Exzenter sei bei horizontaler Linkslage der Kurbel um 90 ° nach oben aufgekeilt,
der Wechselschieber befinde sich in seiner linken Endstellung. Nach Fig. 1 wird
beim Drehen der Kurbel nach oben der Schieber nach rechts geschleppt, die linke Seite des Kolbens erhält Druck und die
Kurbelachse läuft im Sinne des Uhrzeigers vorwärts.
Nach Fig. 2 befindet sich der Wechselschieber in seiner rechten Endstellung; beim
Drehen der Kurbel nach unten wird der Ε-Schieber nach links geschleppt, die linke
Seite des Kolbens erhält Druck und die Kurbelachse läuft in entgegengesetztem Sinne
des Uhrzeigers, also rückwärts.
Die Fig. 3 und 4 zeigen einen erweiterten E-Schieber, welcher ebenso arbeitet wie für
Fig. ι und 2 beschrieben, aber den Vorteil hat, daß die Drosselung im Ausströmkanal
vermindert ist.
Die Fig. 2 b zeigt den Wechselschieber in der Mitte zwischen seiner linken und seiner
rechten Endstellung mit seinen Durchlaßkanälen über die Zungen der astförmig ge-
teilten Zylinderkanäle stehend. In dieser Wechselschieberstellung ist die Maschine abgestellt.
Fig. 5 und 7 zeigen die Grundrisse der Wechselschieber, während Fig. 6 eine schematische Darstellung davon geben soll,
wie der Wechselschieber und der E-Schieber betätigt wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Umsteuerung für Kraftmaschinen mittels Wechselschiebers, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Wechselschieber (b) ein Ε-Schieber zusammen arbeitet, der bei der einen Endstellung des Wechselschiebers als Ε-Schieber und bei der anderen Endstellung· des Wechselschiebers als Muschelschieber wirkt.
- 2. Ausführungsform der Umsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verteilungsschieber ein erweiterter Ε-Schieber mit vier Lappen angewendet wird, zum Zwecke, die Drosselung der Ausströmung zu verringern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183045C true DE183045C (de) |
Family
ID=447084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183045D Active DE183045C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183045C (de) |
-
0
- DE DENDAT183045D patent/DE183045C/de active Active
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