DE1820002U - Abschluss-organ fuer entfeuchtungsbohrungen in mauerwerk. - Google Patents

Abschluss-organ fuer entfeuchtungsbohrungen in mauerwerk.

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DE1820002U
DE1820002U DEB42029U DEB0042029U DE1820002U DE 1820002 U DE1820002 U DE 1820002U DE B42029 U DEB42029 U DE B42029U DE B0042029 U DEB0042029 U DE B0042029U DE 1820002 U DE1820002 U DE 1820002U
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DEB42029U
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Walter Bayer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/26Drying gases or vapours
    • B01D53/261Drying gases or vapours by adsorption

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description

  • Gebrauchsmusteranmeldung
    !) (tMcnKas<M) ! ! tt : aBS ! : ia ! a< : ata : asssz : s : ta ; ! S ! S : ses : s :
    Walter Bayer, Gersthofen b. Augsburg, Flurstrasse 14
    Abschlussorgan für Entfeuchtungsbohrungen in Mauer-
    werk Die Neuerung betrifft ein Abschlussorgan für Entfeachtungsbohrungen in Mauerwerk.
  • Es sind schon mehrere Vorrichtungen bekannt geworden, die zum, äusseren Abschliessen von Entfeuchtungsbohrungen in Mauerwerk dienen.
  • So kennt man ein fest in eine die Mauerwerkbohrung abschliessende Zementschicht eingelassenes Abschlußgitter, wobei übrigens die Bohrung selbst mehrere Auskleidungen aus hygroskopisch wirkender Masse besitzt.
  • Diese Einrichtung (deutsche Patentschrift 809 482) besitzt zunächst den schwerwiegenden Nachteil, dass nach einmal erfolgter Anbringung des Abschlussgitters das Innere der Bohrung von aussen unzugänglich ist.
  • Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus der Wirkungweise des hygroskopischen Materials, welches nämlich dann, wenn die Aussenluft sehr feucht ist, diese Luftfeuchtigkeit in ungewollter Weise in das Mauerwerk einleitet, anstatt das Mauerwerk zu entfeuchten ; Entfeuchtungswirkung im Sinne eines Herausziehens von Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk findet hier nur dann statt, wenn die Aussenluft relativ trocken ist. Diese Einrichtung ist praktisch also nur bei relativ selten gegebenen Voraussetzungen brauchbar.
  • Eine andere Vorrichtung (Gm 1 782 919) sieht eine die urapzünglich nackte Mauerwerksbohrung teilweise abdeckende und in die Bohrung fest eingesetzte rohrartige und teilweise durchbrochene Hülse vor, deren Stirn-oder Aussenende durch einen Zierring verblendet ist. Die genannte rohrförmige Hülse trägt in fester Anordnung einen Quersteg, der die richtige Luftzirkulation im Bohrungsinneren bewirken oder unterstützen soll.
  • Da nun dieser Quersteg fest an der in eingebautem Zustande ebenfalls festen rohrförmigen Hülse sitzt, besteht der Mißstand, dass eine Reinigung des Inneren der Bohrung bzw. auch der Hülse nicht möglich ist, selbst wenn der abschliessende Zierring leicht entfernbar wäre. Ausserdem ist noch der Nachteil festzustellen, dass die Durchbrechungen der in die Bohrung eingesetzten Hülse im Lauf der Zeit sich durch Abbröckeln zusetzen, wobei dieses Abbröckeln aus des die Bohrung umgebenden Mauerwerk verschiedene Ursachen haben kann, beispielsweise mechanische Beanspruchungen z. B. durch Erschütterungen, Zerstörungen durch Ausfrieren, Zersprungen durch Korrosionserscheinungen, also beispielsweise durch in der Luft in Spuren enthaltene Ammonsalze und salpetrige Salze, also korrodierende chemische Salze.
  • Eine andere Abschlusskappe für Entfeuchtungsbohrungen (um 1 772 219) geht in gedanklich richtiger Weise von einer grësstenteils nackten Mauerwerksbohrung aus, verschliesst diese Bohrung aussen jedoch durch eine fest eingesetzte, nämlich eingeputzte Abschluß-
    kappe, welche als kurzes rohrförmiges und mit Stirn-
    flansch versehenes Stück ausgebildet ist, in welchem
    fest
    eine Mehrzahl von strömungsregelnden Querstegen ; ange-
    ordnet ist. Eine solche Abschlußkappe lässt sich will-
    kürlich bzw. von Zeit zu Zeit aus der Bohrung nicht
    entnehmen, so dass die Möglichkeit einer Reinigung der Bohrung von aussen überhaupt nicht besteht.
  • , Die Möglichkeit der Reinigung des vornehmlich mindestens grösstenteils nackten Bohrungsinneren wird neuerungsgemäss als nicht abdingbare Voraussetzung für eine gute Funktion solcher Entfeuchtungsbohrungen gefordert ; ausserdem soll dafür Sorge getragen werden, dass das Abnehmen und Wiedereinsetzen von Abdeck-oder Verschlussorganen nicht zu Beschädigungen der Bohrungswandung führt ; schliesslich soll für viele Fälle die Möglichkeit bestehen, die an sich bekannten und wirkungszässig vorteilhaften Querstege in Ein-oder Mehrzahl beizxubehalten.
  • Die Neuerung löst diese Probleme durch ein Abschlussorgan für Entfeuchtungsbohrungen in Mauerwerk, welches sich dadurch auszeichnet, dass es mindestens zweiteilig ist, wobei ein Teil als einzuputzendes oder sonst dauernd in der Bohrung zu befestigende Futter ausgebildet ist, während das andere Teil als willkürlich in das Futter einzusetzendes und aus diesem herausnehmbares Abschlussteil ausgestaltet ist, wobei des letztere ein oder mehrere Querstege bekannter Bauart besitzen kann.
  • In Weiterbildung der Neuerung ist vorgesehen, dass das genannte zweite, also in das Futter lösbar einsetzbare Teil selbst wiederum zweiteilig ausgeataltet ist, nämlich mit einem seine lichte Öffnung verschliessenden Gitter od. dgl* versehen ist, welches für sich abnehmbar ist.
  • Ein solches Gitter soll beispielsweise so engmaschig sein, dass gewissen Mauerwerksschädllagen wie beispielsweise Wespen der Zutritt verwehrt ist. Der Begriff Schädlinge ist hier im weiteren Sinne zu verstehen ; es soll beispielsweise verhindert werden, dass Insektennester od. dgl. sich im Inneren der Bohrung ansiedeln.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist auf der Zeichnung dargestellt ; es zeigen : Fig. 1 ein Mauerwerk mit Entfeuchtungsbohrungen in Ansicht,
    Fig. 2 einen Schnitt 11-11 gemäss Fig. 1,
    e
    Fig. 3 eine Draufsicht auf das abnehmbare Teil des neuen Verschlussorgans, Fig. 4 einen Schnitt A-B gemäss Fig. 3, Fig. 5 eine teilweise geschnittene Ansicht (gemäss E-F der Fig. 3) des Futters, Fig. 6 einen Axialschnitt des Futters gemäss C-D der Fig. 5.
  • Das Mauerwerk besitzt gemäss Fig. 1 nackte und vorteilhaft leicht ansteigende Entfeuchtungsbohrungen 1.
  • Diese Entfeuchtungsbohrungen 1 sind, insbesondere gemäss Fig. 2, jeweils mit einem Ahschluss-und Abdeckorgan 2 versehen, wobei das Abschlussorgan 2 in einem z. B. waagerechten vorderen Teil 3 der Entfeuchtungsbohrung 1 sitzen kann.
  • Das Abschlussorgan 2 als Ganzes besteht aus mindestens zwei Teilen, von denen das entfernbare Teil in Fig. 3 und 4 und das fest einzusetzende Teil in Fig. 5 und 6 dargestellt sind.
  • Gemäss Fig. 3 und 4 besteht das willkürlich entfernbare Stück aus einer Einsetzhülse 4 ; diese Einsetzhülse 4 besitzt zweckmässig vorne einen Flansch 5 und am anderen Ende eine, zwei oder mehrere Verriegelungs-oder Eingriffsnasen 6. Zweokmässig ist ein Quersteg 7 an sich bekannter Art fest mit der Einsetzhülse 4 verbunden oder vereinigt (einteilig). Im Vorderbereich kann ein einsetzbares und herausnehmbares, durch geeignete Mittel zu befestigendes Gitter 8 vorgesehen sein. Dieses Gitter 8 kann aber auch fest mit der Einsetzhülse 4 verbunden sein, gegebenenfalls sogar mit der Einsetzhülse 4 einteilig gestaltet sein, z. B. als Kunststoffpressteil.
  • Bei Vereinigung des Gitters 8 mit der Einsetzhülse 4 zu einem einzigen Stück besteht der Vorteil einer erhöhten Stabilität dieses Bauteils.
  • Diese in den Fig. 3 und 4 gezeigte Einsetzhülse 4 ist einsetzbar in das Futter 9 gemäss Fig. 5 und 6.
  • Dieses Futter 9 wird also in den schon genannten vorderen Bereich 3 (Fig. 2> der Bohrung 1 eingeputzt, also auf jeden Fall fest (unlösbar) im äusseren Bohrungsende eingesetzt. Zwecks Lagesicherung der einzusetzenden Einsetzhülse 4 besitzt das Futter 9 eine innere Ringnut 10, etwa gebildet durch entsprechend ausspringende ringförmige Ausbildung des Teiles 11 der Wandung des Futters 9. In der Nut 10 werden also die schon genannten Nasen 6 der einzusetzenden Einsetzhülse 4 festgehalten, wobei zum Einstecken und Herausziehen der Einsetzhülse 4 in und aus dem Futter 9 axialparallele Nuten 12 im Futter 9 für den Durchgang der Nasen 6 vorgesehen sind.
  • Auch diese Nuten 12 werden durch entsprechend ausspringende Wandbereiche der Wandung des Futters 9 gebildet.
  • Diese Bereiche 11 und/oder 13 sind also Aussprünge, durch die neben der Funktion, die in etwa bajonettartige Halterung und Lagerung der Einsetzhülse 4 besteht, ein besonders zuverlässiger und fester Sitz des Futters 9 in dem Mauerwerk gewährleistet ist. Das Futter 9 wird axial zweckmässig nur eine relativ geringe Länge besitzen, damit ein möglichst grosser Teil der Bohrungs-Innenwandung nackt, d. h. von irgendwelchen Einbauten oder Abdeckungen frei bleibt.
  • Die Funktion ist so, dass normalerweise die' Bohrung 1 verschlossen ist, weil in dem fest in der Bohrung befindlichen Futter 9 die Einsetzhülse 4 eingesetzt ist. Durch entsprechendes Drehen und alsdann erfolgendes Herausziehen kann die Elnsetzhülse 4 aus dem Futter 9 entfernt werden, wobei die Nasen 6 durch die Nuten 12 austreten können, während sie sich in fester ruhestellung bei entsprechender Verdrehung der Einsetzhülse 4 in der Ringnut 10 festgehalten befinden.
  • Wenn die Einsetzhülse 4 aus dem Futter 9 entnommen ist, dann ist der Innenraum des Futters 9 frei von störenden Elementen ; der ganze lichte querschnitt des Futters 9 steht nunmehr zur Verfügung für ein Ausputzen oder sonstiges Reinigen der Bohrung 1, z. B. zum Ausblasen der Bohrung 1, aber auch dafür, dass beispielsweise irgendwelche flüssigen Stoffe wie beispielsweise Chemikalien in die Bohrung 1 eingesprüht werden ; es kann sich hierbei beispielsweise auch um solche Flüssigkeiten wie Lösungen od. dgl. handeln, die der Sanierung des Mauerwerksdienen, oder auch um solche Mittel, welche die Entfeuchtung beschleunigen oder begünstigen. Schon diese Möglichkeit erweist die Wichtigkeit der eingangs erwähnten Forderung, eine an sich nackte Entfeuchtungsbohrung so abzuschliessen, dass willkürlich ein voller Zugang zu dem Inneren der Bohrung hergestellt werden kann.
  • Die durch die Neuerung ebenfalls gelöste Aufgabe, dem stets in der Bohrung bzw. im Bohrungsende verbleibenden Bauten. B. dem Futter 9, einen unbedingt sicheren und auch gegen mechanische Einwirkung widerstandsfähigen Sitz zu verleihen, ist schon deshalb wichtig, weil die zum Einführen oder Einsprühen von Lösungen dienenden Mittel wie beispielsweise Mundstück von Blasdüsen, aber auch die Mittel zum Ausblasen oder sonstigen Reinigen der Bohrung notwendigerweise in nicht besonders sanfte Berührung mit dem genannten Futter 9 od. dgl. kommen müssen.
  • Da es sich bei den einsusprfihenden Stoffen um chemisch mitunter sehr aktive, beispielsweise ätzende oder lösende Mittel handeln kann, schlägt die Neuerung zusätzlich vor, mindestens das genannte Futter 9, vorzugsweise aber auch die Einsetzhülse 4 aus korrosionsfestem Werkstoff und insbesondere aus einem entsprechend widerstandsfähigen Kunststoff herzustellen ; insbesondere kommt der unter der geschütztend Bezeichnung"Hostalen"handelsübliche Werkstoff in Frage ; dieser Kunststoff ist vor allem sehr widerstandsfähig gegen Säuren und Alkalien, wobei als zusätzliche erwünschte Eigenschaft auch eine erhebliehe Bruchsicherheit hinzukommt, und wobei die ebenfalls vorhandene Elastizität eine im Sinne der Neuerung durchaus nicht störende. sondern oft erwünschte Eigenschaft ist.

Claims (6)

  1. Scbutzansprüche 1. Abschlussorgan für Entfeuchtungsbohrungen in Mauerwerk, insbesondere für nackte Entfeuchtungsbohrungen, dadurch g e k e n n z e i c b n e t, dass es-im wesent- lichen aus zwei Teilen besteht, von denen das eine ein fest in den vorderen Bereich (3) der Entfeuchtung-
    bohrung (1) einzusetzendes Futter (9) ist, während das andere Teil eine in das genannte Futter (9) willkürlich einsetzbare und herausnehmbare Einsetzhülse (4) ist.
  2. 2. Abschlussorgan, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch g e k. e n n z e ichn e t, dass ein oder mehrere Querstege (7) in der Einsetzhülse (4) angeordnet bzw. mit dieser fest verbunden oder einteilig sind.
  3. 30 Abschlussorgan, inaebondere nach den Ansprüchen 1 und/ oder 2, dadurch g e k e n n z Q i c h n e t, dass die Einsetzhülse (4) mit einem abnehmbaren oder fest, gegebenen-
    falls einteilig mit der Einsetzhülse (4) vereinigten einer Gitter oder/-gMerartigen Abdeckplatte (8) versehen ist, wobei die Maschenweite dieses Gitters vorzugsweise rela- tiv klein ist.
  4. 4. Absohluasorgan, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich- nest, daß die Einsetzhülse (4) und das Futter (9) Verachluss-oder Verriegelungssittel etwa in Art eines
    bajonettartin Torschlusses besitzen, wobei die Ein- tbezi"7-ich jel mfeuchtun. sbohrut inneren ius s enmn9 !, clbeij.. setznüise ) pvoraf&hNJLichan i&retinnoron anooeren-
    ein oder mehrere Nasen cd. dgl. (6) tragen kann, mralmt
    während als Ge@enorgane entsprechende innere Axialschlitze (12) und eine ebenfalls entsprechende Ringnut (10) an bzw. Im Futter (9) angebracht sein können.
  5. 5. Abschlussorgan, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, dass das Futter (9) äussere, der Verankerung im Mauerwerk bzw. im Putz dienende Vorsprünge besitzt, vornehmlich so, dass die Wandungen (11, 13) der Ringnut (10) und/oder der Axialschlitze (12) diese Vorsprünge bilden.
  6. 6. Abschlussorgan, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge ke n n eic hn e t, dass das Futter (9) und vorzugsweise auch die Einsetzhülse (4) aus einem gegen Korrosion widerstandsfähigen Werkstoff, insbesondere einem Kunststoff, der gegen Säuren und Alkalien beständig ist, bestehen. 7. Absohiussoran, insbesondere nach einem oder mehreren
    der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, dass das Futter (9) und/oder die Einsetzhülse (4) aus einem auch im Endzustand begrenzt elastischen, d. h. federnd nachgiebigem Werkstoff und insbesondere einem solchen Kunststoff bestehen.
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