DE181753C - - Google Patents
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- DE181753C DE181753C DENDAT181753D DE181753DA DE181753C DE 181753 C DE181753 C DE 181753C DE NDAT181753 D DENDAT181753 D DE NDAT181753D DE 181753D A DE181753D A DE 181753DA DE 181753 C DE181753 C DE 181753C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/70—Constructional features of drafting elements
- D01H5/74—Rollers or roller bearings
- D01H5/78—Rollers or roller bearings with flutes or other integral surface characteristics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H2700/00—Spinning or twisting machines; Drafting devices
- D01H2700/245—Conception or fabrication of drafting cylinders
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- Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Riffelwalze für Spinnereimaschinen, bei welcher
zwischen einem aus Wellblech von beliebigem Metall bestehenden Ring und der Walzenachse elastischer Stoff, wie z. B.
Gummi, Kork, Papier, Leder usw., eingefüllt ist.
Wenn die Reibung des gezahnten Ringes auf dem Unterstützungsmittel nicht genügend
ίο groß sein sollte, um ein Gleiten zu verhindern,
so kann die Unterstützungsfläche mit Vorsprüngen versehen oder in anderer Weise so ausgebildet werden, daß sich auf derselben
ein sicherer Sitz des gezahnten Ringes ergibt.
Es ist einleuchtend, daß die Elastizität dieser Riffelwalzen beinahe auf jede beliebige
Größe geregelt werden kann, wenn man die Stärke und Art des Materials für den Zahnring
und sein' Unterstützungsmittel entsprechend wählt.
Für manche Maschinen sind Riffelwalzen erforderlich, deren Riffeln oder Zähne nicht
parallel mit der Radachse, sondern geneigt zu derselben oder schraubenförmig angeordnet
sind. Selbstverständlich können auch solche Walzen nach der vorliegenden Erfindung
hergestellt werden, wie überhaupt alle Walzen, deren Zähne irgend eine bestimmte
Neigung oder Form haben sollen.
In der Zeichnung veranschaulicht
Fig. ι eine Riffelwalze, die in der folgenden
Weise hergestellt ist: Zunächst wird ein Metallstreifen (ζ. B. ein Streifen aus Stahl)
quer zu seiner Längsrichtung mit Rillen oder Riffelungen versehen, indem man den Streifen
zwischen zwei entsprechend geformten Walzen hindurchgehen läßt oder in denselben die
Vertiefungen mittels einer Stanze einpreßt. Die beiden Enden dieses als Überzug dienenden
geriffelten oder gezahnten Bandes α werden durch elektrisches Schweißen, Löten oder
in anderer geeigneter Weise bei d zu einem Ring verbunden. Es steht auch nichts entgegen,
einen bereits fertigen Ring zu benutzen und denselben zwischen geeigneten Walzen mit Zähnen zu versehen.
Auf der Welle k ist eine beispielsweise achteckige hölzerne Büchse b angeordnet,
welche jedoch auch weggelassen werden kann. Der Zwischenraum c zwischen der genannten
zentralen Büchse und dem äußeren Zahnring a ist mit einem elastischen Material, z. B. einer
Mischung von Papierbrei, gepulvertem Kork und einem geeigneten Bindemittel ausgefüllt.
Fig. 2 zeigt eine Riffelwalze, bei welcher der als Überzug dienende Ring α aus vier
Teilen hergestellt ist, deren Enden durch Nieten d verbunden sind. Die Zähne oder
Riffeln der Walze können entweder, wie bei e angenommen ist, hohl bleiben, oder der nachgiebige
Kern c kann Vorsprünge f haben, welche teilweise in die Zähne eintreten. Schließlich
können die Zähne des Ringes α auch durch festes Material g, beispielsweise durch
in dem Umfange des nachgiebigen Kernes c befestigte Metallstücke, welche in die Zähne
eintreten, verstärkt werden, oder man füllt ■ die Zähne mit Papierbrei h aus, der sich entweder
in plastischem oder halbplastischem Zustande befindet.
Fig. 3 und 4 stellen eine Walze dar, bei
welcher der Zahnring α auf aus Tuch oder anderem nachgiebigen Material bestehenden
Ringen c angeordnet ist, von denen beispielsweise drei angegeben sind.
Die nach vorliegender Erfindung hergestellten Riffelwalzen besitzen den Vorteil der
in bekannter Weise mit Leder überzogenen Walzen, daß sie nachgiebig sind und die
ίο Fasern sicher, aber ohne Beschädigung, ergreifen
und sowohl für feine als auch grobe Vorgespinste verwendet werden können. Außerdem haben die neuen Walzen auch den
Vorteil massiver metallischer Walzen, insofern, als sie nicht wie die mit Leder überzogenen
einer öfteren Untersuchung unterzogen sowie erneuert werden müssen.
Außer der Vereinigung der Vorzüge der Leder- und Metallwalzen besitzen die Walzen
nach vorliegender Erfindung noch weitere Vorteile. Sie sind sehr wohlfeil herzustellen,
erfordern geringere Kraft zum Antrieb, und die Arbeitsfläche kann beim Eintreten von
Beschädigungen schnell erneuert werden. Die Schwierigkeiten beim Anlassen einer Maschine,
die gestanden hat und kalt geworden ist, sind wesentlich verringert, denn die dünne metallische
Arbeitsfläche des Zahnringes der neuen Walzen erreicht sehr schnell die Temperatur
der umgebenden Luft, während der übrige Teil der Maschine noch vergleichsweise kalt bleibt.
Die beschriebenen Walzen können entweder einzeln oder auch zum Zwecke der Zuführung
oder des Ziehens so benutzt werden, daß zwei derselben ineinander greifen. Außerdem
kann man die Walzen auch in Verbindung mit umlaufenden Bändern, Zuführungstischen oder anderen Einrichtungen verwenden,
die bei Maschinen zur Bearbeitung von faserigem Material bekannt sind.
Claims (3)
1. Riffelwalze für Spinnereimaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
einem aus Wellblech von beliebigem Material bestehenden Ring und der Walzenachse
elastischer Stoff, wie z. B. Gummi, Kork, Papier, Leder usw., eingefüllt ist.
2. Riffelwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische
Material zwischen den metallischen Zahnring und eine Büchse aus festem Material eingebracht wird.
3. Riffelwalze nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhlungen
(Zähne) des dünnen Metallringes ganz oder teilweise mit festem bezw. mehr oder weniger elastischem Material (Metall,
Papierbrei oder dergl.) ausgefüllt werden, das entweder ifi den elastischen Zwischenkörper
eingesetzt wird oder sich auf denselben auflegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181753C true DE181753C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=445911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181753D Expired DE181753C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181753C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969307C (de) * | 1951-04-26 | 1958-05-22 | Fritz Hadwich Dipl Ing | Elastische Walze fuer die Drehkoepfe an Spinnmaschinen |
-
0
- DE DENDAT181753D patent/DE181753C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE969307C (de) * | 1951-04-26 | 1958-05-22 | Fritz Hadwich Dipl Ing | Elastische Walze fuer die Drehkoepfe an Spinnmaschinen |
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