DE1815500C - Digitale Steuereinrichtung zum numerischen Positionieren für Werkzeugmaschinen mit Kettenmaßeingabe - Google Patents
Digitale Steuereinrichtung zum numerischen Positionieren für Werkzeugmaschinen mit KettenmaßeingabeInfo
- Publication number
- DE1815500C DE1815500C DE1815500C DE 1815500 C DE1815500 C DE 1815500C DE 1815500 C DE1815500 C DE 1815500C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- counter
- correction
- control device
- positioning
- setpoint
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 36
- 230000002457 bidirectional effect Effects 0.000 description 14
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 10
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 10
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 230000006870 function Effects 0.000 description 2
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
Description
Sollwert und der Istwert einer Position verglichen Die Erfindung bezieht sich auf eine digitale
werden und zum Korrigieren der Differenz zwi- Steuereinrichtung zum numerischen Positionieren
sehen zwei Werkzeugabmessungen, z. B. eines to von Maschinenteilen mit Kettenmaßeingabe für
Fräsers im ursprünglichen und nachgeschliffenen Werkzeugmaschinen, bei der der Sollwert und der
Zustand, oder des Ausregelfehlers, mit einem Istwert einer Position verglichen werden und zum
von der Maschinenbewegung über einen Impuls- Korrigieren der Differenz zwischen zwei Werkzeuggeber
(Drehgeber) angetriebenen Zählwerk, wo- abmessungen, z.B. eines Fräsers im ursprünglichen
bei von einem Taktgeber aus der Zahlenwert i5 und nachgeschliffenen Zustand, oder des Ausregelfür
den neuu Positionsschritt in einem Zwei- fehlers. mit einem von der Maschinenbewegung über
richtungszähler um die genannte Differenz korri- einen Impulsgeber (Drehgeber) angetriebenen Zählgiert
wird, dadurch gekennzeichnet. werk, wobei von einem Taktgeber aus der Zahlendaß
die Differenz zwischen den Maßen, z. B. wert für den neuen Positionsschritt in einem Zweizwischen
Sollwert und Istwert der Position oder ao richtungszähler um die genannte Differenz korrigiert
urspünglichem und neuem Maß des Werkzeugs, wird.
auf einen Korrekturzähler (2(P übertragen und Bei Positioniersteuerungen ist eine Kettenmaßein-
gespeichert wird und daß von dem Taktgeber (51) gäbe nur dann brauchbar, wenn sich Positionieraus
die Korrektur über eine Auswertlogik(11) fehler, d.h. Abweichungen von einer Soll-Position,
erfolgt. as z. B. infolge einer Veränderung der Reibungsverhält-
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch nisse an der Maschine, nicht von Position zu Posigekennzeichnet,
daß vom Taktgeber (51) über die tion addieren.
Auswertlogik (11) der Zweiri htungszähler (12) Es ist eine digitale Stellungsregeleinrichtung für
mit dem eingegebenen Zahk-nwert des neuen Maschinen, insbesondere zur numerischen Positio-Positionierschritts
und der Ko.' ekturzähler mit 30 nierung von Werkzeugmaschinen, bekannt. Diese
der gespeicherten Differenz des vorigen Posi- Einrichtung weist einen von der Maschinenbewetionierschrittes
vorzeichenrichtig abgezählt wird, gung angetriebenen Impulsgeber und eine Programbis
der Koirektu.zähler den Wert 0 und der mierungseinrichtung auf. Die Differenz zwischen
Zweirichtungszähler den zum Ansteuern der dem von der Programmierungseinrichtung in einem
neuen Position korrigierten Wert aufweisen. 35 Sollwertzählwerk und dem in einem weiteren Zähl-
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch werk gespeicherten Istwert wild mit Hilfe eines
gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen Soll- Impulsoszillators und eines Differenzzählers gebildet,
wert und Istwert der Position vom Zweirichtungs- Hierbei wird der Sollwert für die nächste Position
zähler (12) über eine Torschaltung (23) auf den dem Sollwertzähler zugeführt, der Istwert wird vom
Korrekturzähler (20) übertragen wird. *o Istwertzähler auf einen Differenzzähler übertragen,
4. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch und der Sollwert- und der Differenzzähler werden
gekennzeichnet, daß die Differenz der Werkzeuge gleichzeitig mittels des Impulsoszillators ausgezählt,
von einem Dekadenschalter (26) aus über eine Das nach dem Auszählen des Sollwertzählers im
Torschaltung (29) dem Korrekturzähler (20) zu- Differenzzähler verbleibende Signal liefert die Abgeführt wird. 45 weichung zwischen Soll- und Istwert. Das Istwert-S.Steuereinrichtung
nach Anspruch 1,2,3 oder 4, zählwerk, das Sollwertzählwerk und der Differenzgekennzeichnet durch eine Auswertlogik (11), zähler müssen entsprechend dem Arbeitsbereich der
über die über ein ODER-Glied (54) wahlweise Maschine die gleiche Stellenzahl aufweisen. Bei einer
von einem Drehgeber (10) Impulse auf den normalen Maschine müssen bei einer Eingabefeinheit
Zweirichtungszähler (12) und von dem Taktgeber 50 von 0,01 mm demnach je Zählwerk sechs Dekaden
(51) Impulse auf den Korrekturzähler (20) und vorhanden sein. Falls in beiden Richtungen posigleichzeitig
auf den Zweirichtungszähler (12) ge- tioniert wird, müssen sowohl Differenzzähler als
geben werden können, wobei der 0-Zustand des auch Istwertzählwerk Zweirichtungszähler sein
Korrekturzählers (20) eine Torschaltung (45, 50) (deutsche Auslegeschrift 1 197 163).
beeinflußt, die die vom Taktgeber (51) kommen- 55 Es ist auch ein Verfahren zur digitalen Wegden
Impulse sperrt. regelung, vorzugsweise mit dekadischer Sollwert-
6. Steuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch eingabe bekannt, bei dem jeder Einheit der Weggekennzeichnet, daß die Zählrichtung bestimmt änderung, die in wechselnder Richtung erfolgen
wird durch das Vorzeichen des Positionierfehlers, kann, ein elektrischer Impuls mit Richtungsangabe
das vom Zweirichtungszähler gebildet wird, und/ 60 zugeordnet ist. Bei diesem Verfahren wird der neue,
oder das Vorzeichen für die Werkzeugkorrektur, jeweils auf einen festen Punkt bezogene Sollwert
das von einer Programmiereinrichtung gegeben unmittelbar in ein Register und von diesem in ein
wird, und/oder das Vorzeichen der Position des erstes Zählwerk eingegeben. Gegenüber dem in
Maschinenteils, z. B. des Werkzeugmaschinen- einem zweiten Zählwerk gespeicherten Istwert wird
Schlittens, deren Signale verknüpft werden kön- «5 die Differenz durch einen Impulsoszillator ausgezählt,
nen mit UND-Gliedern (60 bis 63), und daß die so daß die Restzahl in einem der beiden Zählwerke
Freigabe wahlweise durch Signale erfolgt, die dis Regelabweichung gegenüber dem neuen Sollwert
vun einer schaltungsinternen Programmierein- angibt. Dieses Verfahren benötigt zwei gleichartig
3 4
aufgebaute Zählwerke (deutsche Auslegeschrift daß die Differenz der Werkzeuge von einem Deka-
1101581). dense! alter aus über eine Torschaltung dem Korrek-
Es ist ferner eine digitale Stellungsregeleinrichtung turzähler zugeführt wird.
für Maschinen, insbesondere zum Positionieren von Weiterhin kann eine solche Ausgestaltung der
Werkzeugmaschinen, bekannt, bei der die von einer S Erfindung günstig sein, durch eine Auswcrtlogik,
Programmiereinrichtung in einem Sollwert-Zählwerk über die über ein ODER-Glied wahlweise von einem
eingespeicherte nsue Position und die mit Hilfe eines Drehgeber Impulse auf den Zweirichtungszähler und
von der Maschinenbewegung angetriebenen Impuls- von dem Taktgeber Impulse auf den Korrekturgebers
in einem Istwertzählwerk eingespeicherte tat- zähler und gleichzeitig auf den Zweirichtungszähler
sächliche Position in einem Differenzzählwerk ver- xo gegeben werfen können, wobei der O-Zustand des
glichen werden. Stimmen die Werte nicht überein, Korrekturzählers eine Torschaltung beeinflußt, die
wird ein entsprechendes Signal gegeben. Der neue die vom Taktgeber kommenden Impulse sperrt.
Sollwert wird von dem Sollwertzählwerk auf das Dabei wird vorteilhafterweise so vorgegangen, daß
Differenzzählwerk mit einem Oszillator, der beide die Zählrichtung bestimmt wird durch das Vor-ZShJwerke
fortgeschaltet, übertragen, wobei eine 15 zeichen des Positionierfehlers, das vom Zweirichdekadenweise
arbeitende Stufenschaltvorrichtung be- tungszähkr gebildet wird und/oder das Vorzeichen
nutzt wird. Bei dieser Vorrichtung wird als Sollwert- fü>
die Werkzeugkorrektur, das von einer Prcgramzählwerk ein Eindekaden-Zäolwerk verwendet, wobei miereinrichtung gegeben -vird, und'oder das Vorjeder
Dekadenwert einzeln auf das Sollwertzählwerk zeichen der Position des Maschinenteils, z. B. des
und anschließend mit Hilfe der Oszillatorfrequenz ao Werkzeugmaschinenschlittens, deren Signale vertuf
Jas Differenzzählwerk unmittelbar übertragen knüpft werden können mit UND-Gliedern, und daß
wird. Die Stufenschalteinrichtung für die nächste die Freigabe wahlweise durch Signale erfolgt, die
Dekade wird von einem dem Sollwertzählwerk züge- von einer schaltungsinternen Programmiereinrichordneten
Nullsignalanzeiger aus weitergeschaltet tung (Schieberegister) über eine Torschaltung ge-(deutsche
Auslegeschrift 1 147 665). »5 geben werfen.
Schließlich ist es bekannt, numerisch gesteuerte Die Erfindung ist an Hand der F i g. 1 bis 3
Werkreugmaschinen durch entsprechende Einstel- erläutert.
lung von Stufenschaltern dem Werkzeugdurchmesse ι Fig. 1 zeigt als Blockschaltbild ein Beispiel für
entsprechend zu korrigieren (BBC-Nachrichten vom eine Gesam'.anordnung nach der Erfindung;
Oktober 1961, S. 629). 30 Fig. 2 zeigt in vereinfachter Form die Schaltung
Der Zweck der Steuereinrichtunf ist, die Abwei- für eine Auswertlogik nach der Erfindung;
chungen von der gewünschten Position zu erfassen F i g. 3 zeigt in vereinfachter Form ein Schiebe-
und die für die nächste Position eingegebenen Werte register, wie es für die Erfindung verwendbar ist.
um diese Abweichung zu korrigieren. Ein weiterer Fig. 1 zeigt in Form eines Blockschaltbildes die
Zweck der Erfindung ist. Abweichungen der Maße 35 Gesamtanordnung eines Ausiührjsgsbeispiels der
eines Werkzeugs von einem Sollwert, solche Ab- Erfindung. Ein Drehgeber 10, der beispielsweise von
weichung tritt bei Fräsern z. B. beim Scharfschleifen einer Vorschubspindel einer Werkzeugmaschine oder
auf, zu erfassen und die eingegebenen Werte danach mi. dieser synchron angetrieben wird, wirkt über
zu korrigieren. eine Leitung 10a und über ein Gerät 11 zur Aus-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 40 wertlogik, das weiter unten beschrieben wird, sowie
einfache und billige Einrichtung für den genannten über weitere Leitungen 38, 39, 40 auf einen Zwei-
Zwuck zu erstellen. Insbesondere soll der Aufwand richtungszähler 12. Im Zweirichtungszähler kann
für die Zählwerke vermindert werfen. eine Zahl, die beispielsweise den gewünschten Um-
Die dir Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird drehungen der Vorschubspindel entspricht, gc-
dadurth gelöst, daß die Differenz zwischen den 45 speichert werfen. Im Beispiel ist es eine sechsstellige
Maßen, z.B. zwischen Sollwert und Istwert der Zahl, von der die kleinste Stelle z.B. hundertste!
Position oder ursprünglichem oder neuem Maß des Millimeter Vorschub entsprechen kann. Die Eingabe
Werkzeugs, auf einen Korrekturzähler übertragen erfolgt beispielsweise von einem Dekadcnschalter 13
und gespeichert wirf und daß von dem Taktgeber aus nach einem Programm, z.B. mit Lochstreifen,
aus die Korrektur über eine Auswertlogik erfolgt. 50 das die Kettenmaße enthält. Der Hauptzähler weist
Zur weiteren Durchführung der Erfindung wird Ausgänge 14 bis 19 auf, deren Anzahl der Stellenzweckmäßig so vorgegangen, daß vom Taktgeber zahl der im Hauptzähler zu speichernden Zahl entüber
die Auswertlogik der Zweirichtungszähler mit spricht. Diese Ausgänge erfüllen folgende Funkdem
eingegebenen Zahlenwert des neuen Positionier- tionen· Die Ausgänge der letzten Stellen, beispiels
schritte und der Korrekturzähler mit der gespeicher- 55 weise 14 und 15, übertragen über eine Torschaltung
ten Differenz des vorigen Positionierschrittes vor- 23 die Differenz zwischen dem Sollwert und dem
zeichenrichtig abgezählt wird, bis der Korrektur- Istwert des Zählwerks, also di: Differenz zwischen
zähler den Wert 0 und der Zweirichtungszähler den dem gewünschten Zählerstand und dem tatsächlichen
zum Ansteuern der neuen Position korrigierten Wert Zählerstand, auf einen Korrekturzähler 20, und zwr.r
aufweisen; 6o nut Vorzeichen. Die Ausgänge der kleinen Stellen
Die Erfindung kann vorWühafterweise dahin- können auch dem Impuls für das Abschalten des
gehend weiter ^gestaltet werden, daß die Differenz Vorschubs dienen, so z. B. 16, Eilgang abschalten
zwischen Soliwert und Istwert der Position vom — Langsamgang einschalten, ISa, Langsamgang.ab-
Hauptzähler über eine Torschaltung auf den Kor- schalten — Schleichgang einschalten, 14 a End-
rekturzähler übertragen wirf. Während sich dieser «j abschaltung. Die Ausgänge 17, 18, 19 können dann
Gedanke auf die Korrektur der Positionsabweichung noch beliebigen Zwecken dienen. Der Zweinchtungs-
bezieht, kann diese Ausgestaltung auf die Korrektur zähler hat noch einen Eingang 21 für das Kom-
der Werkzeugabmessung so abgewandelt werden, mando »Zähler einstellen« und einen Ausgang«
5 6
für ein O-Signal, d. h. für ein beliebiges Signal, das Die Impulse, die durch die bereits vorher beabgegeben werden kann, wenn der Zähler durch »0« schriebenen Verknüpfungen in den UND-Gliedern
geht. Die Übcrtragungsleitungen zwischen der Tor- 43, 44 entstehen, werden über die Leitungen 38, 39
schaltung 23 und dem Korrekturzähler sind mit 24, an den Zweirichtungszähler weitergegeben, wobei 38
25 bezeichnet. Für Werkzeugmaschinen, deren 5 für das Vorwärtszählen und 39 für das Rückwärts-Arbeitscrgebnis von den Abmessungen des Werk- zählen vorgesehen ist.
zeugs abhängt, z. B. für Fräsmaschinen, ist es Die Auswertlogik weist noch Eingänge 55ο und
wichtig, daß die Werkzeugabmessung oder die Ver- 55 auf für die Vorzeichen, die die Positionierfehler
änderung der Werkzeugabmessung, z. B. Durch- im Hauptzähkr bilden. Ferner sind Eingänge 56, 57
messers des Fräsers, in die Korrektur mit eingeht. io vorhanden für Signale für die Vorzeichen, die für
Zu diesem Zweck ist ein zweiter Dekadenzähler 26 die Positionierung des Schlittens vom Programmvorgesehen, in den die Abmessungsdifferenzen von geber, z. B. einem bekannten Kreuzschienenverteiler
Hand oder mit einer Meßmaschine oder, wenn mög- (nicht gezeichnet), gegeben werden,
lieh, nach einem Programm eingegeben werden. Die Mittels eines UND-Gliedes 60 werden die bei 55 j
Werte werden über Leitungen 27, 28 über eine Tor- 15 und 57 ankommenden Signale verknüpft. UND-Glied
schaltung 29 und Leitungen 30, 31 an den Korrek- 61 faßt die bei 54 und 56 ankommenden Signale
turzähler abgegeben. Die Anschlüsse der Leitungen zusammen. 62 verknüpft die Signale von 55 und 57
24, 25, 30, 31 am Korrekturzähler sind mit 24 a, und 63 faßt die bei 55 und 56 ankommenden
25 a bezeichnet Signale zusammen. Die Ausgänge der UND-Glieder
Die Torschaltungen 23, 29 weif" Eingänge 32, 33 ao 60 und 63 wirken gemeinsam auf ein UND-Glied 64.
auf für das Signal »Tor öffnen«. Der Korrektur- Die Ausgänge der UND-Glieder 61, 62 wirken gczähler 20 hai einen Eingang 34 für das Kommando meinsam auf ein UND-Glied 65. In den beiden
»Zähler einstellen«, das programmabhängig ist. zuletzt genannten UND-Gliedern erfolgt eine Ver-Fcrner ist eine Übertragungsleitung 35, 35a vor- knüpfung mit einem Signal «Fehler-Korrektur«, das
gesehen, um den 0-Durchgang im Korrekturzähler 25 über Leitung 66 von einem Schieberegister 67 gedcr Auswertlogik 11 zu melden. Der 0-Ausgang geben wird, das für den Programmablauf der Posikann noch einen Abgriff 36 für ein beliebiges Signal tionierung allein vorgesehen ist.
aufweisen. Ferner ist eine Verbindung 37 vorhanden, Die bereits genannten Eingänge 58, 59 kommen
um Zählimpulsc von der Auswertlogik auf den ebenfalls von der Programmiereinrichtung, z. B.
Korrekturzähler zu übertragen. 30 Kreuzschienenverteiler, sie wirken auf je ein UND-
F i g. 2 zeigt schematisch ein Beispiel für eine Glied 68, 69. In diesen UND-Gliedern werden die
Auswcrtlogik nach der Erfindung. Der bereits ge· bei 58 und 59 ankommenden Signale verknüpft mit
nannte Drehgeber wirkt über eine Leitung 10a und einem am Eingang 70 ankommenden Signal »Fräserübe r eine Logik 42 für Richtungserkennung und Radius-Korrektur«, das vom Schieberegister 67 ge-Impulsvcrvielfältigung auf drei UND-Glieder 43, 44, 35 geben wird. Die Ausgänge der beiden UND-Glieder
45. In einem der UND-Glieder, nämlich 43, erfolgt sind an die bereits genannten Leitungen 38, 39 atigeeine Verknüpfung mit dem Impuls »Schlitten Start«, schlossen.
der am Eingang 46 gegeben wird; das gleiche im Für den Programmablauf allein der Positionierung
UND-Glied 44. Im dritten UND-Glied 45 erfolgt ist das bereits genannte Schieberegister 67 vorgeeine Verknüpfung mit der Meldung des 0-Durch- 40 sehen, das aus einer Reihe Speicherglieder 71 bis 76
gangs, die vom Korrckturzähler über Leitung 35 a besteht. Einige dieser Speicherglieder sind mit zuankommt und über ein Speicherglied 47 zu dem bc- sätzlichen UND-Gliedern 77 bis 80 versehen. Im
sagten UND-Glied geleitet wird. Im gleichen ersten Speicherglied 71 wird mit Hilfe des UND-Speicherglied !st ein ODER-Glied 47 a vorgesehen, Glieds 77 der Schiebeimpul. (Eingang 81) mit einen
das entweder ein bei 48 ankommendes Signal 45 später beschriebenen Ausgang 82 für ein Signal für
β Fehler-Korrektur« oder bei 49 ankommendes die Übernahme des Positionierfehler-Korrekturwertes
Signal »Radius-Korrektor (Fräser)« Ober den besag- in den Korrektorzähler (Eingang 82u) verknüpft und
ten Speicher an ein UND-Glied 50 weitergibt. In am Ausgang 83 als Signal für das Einstellen des
diesem UND-Glied wird das von 48 oder 49 korn- Zweirichtungszählers abgegeben. Im Speicherglied 72
mende Signal mit Impulsen verknüpft, die von einem se veranlaßt der Schiebeimpuls (Eingang 84) das bereits
Taktgeber 51 über Leitung 52 ankommen. Der Takt- erwähnte Signal »Fehler-Korrektur« (Ausgang 66').
geber wirkt so. je nach Durchlaß des ODER-Glieds Im Speicherglieu 73 wird der Schiebeimpuls (Ein-47 a. über die bereits vorher genannte Leitung 37 gang 85) mittels des UND-Glieds 78 mit einem über
auf den Korrekturzähler 20. Leitung 35 a oder über eine von dieser abzweigenden
Von der Leitung 37 zweigt in der Auswertlogik 55 Leitung mit dem Signal verknüpft, das den Vollzug
eine Leitung 53 ab. die zu einem ODER-Glied 54 der Positionier-Fehler-Komektur meldet (0-Durchführt. Dieses ODER-Glied kann auch Signale auf- gang von 20). Am Ausgang 86 wird das Kommando
nehmen, die von dem Drehgeber 10 über Leitung für die Übernahme des Fräser-Radius-Korrektur-10 a, über die Logik 42 für Richtungserkennung und wertes in den Korrekturzähler abgegeben. Beim
impulsvervielfäitigung und über das UND-Glied 45 60 nächsten Speicherglied 74 gibt der Schiebeimpuls
ankommen. Über dieses ODER-Glied werden über (Eingang 87) das bereits besprochene Signal Fräser-Leitung 40 (s. auch Fig. 1) an den Zweirichtungs- Radius-Korrektur am Ausgang70' ab. Das Speicherzahler 12 Impulse abgegeben, die entweder vom glied 75 weist das UND-Glied 79 auf, in dem der
Drehgeber 10 oder vom Taktgeber 51 kommen. So Schiebeimpuls (Eingang 88) mit deT über Leitung
wirken die vom Taktgeber 51 kommenden Impulse 65 35a ankommenden Meldung des 0-Durchgangs des
bei entsprechendem Zustand des ODER-Glieds 54 Korrekturzählers (Fräser-Radras-Korrektur durchsowohl auf den Korrekturzähler 20 (über 37) als geführt) verknüpft wird. Dieses Speicherglied gibt
auch auf den Hauptzähler 12 (über 40). das Kommando »Schlitten Start« am Ausgang ab.
Das letzte Spcicherglied 76 weist das UND-Glied 80 auf, in dem der Schiebeimpuls (Eingang 90) mit
den* Signal »Position erreicht« (Abschalten des Schicichgangs) (Eingang 92) verknüpft wird. Dieses
Speicherglied gibt das Kommando ab »Übernahme des Positionierfehlers in den Korrckiurzähler« (Ausgange!).
Das Signal »Position erreicht« wird zweckmäßig über ein Zeitglied 91 eingegeben, um das
Nachlaufen des Schlittens vom Abschalten des Schicichgangs bis zum Stillsetzen des Schlittens
berücksichtigen zu können.
Die Funktion der Einrichtung nach der Erfindung geht aus der vorstehenden Beschreibung ohne weiteres
hervor. Es soll nachstehend nur noch eine zusammengefaßte Darstellung gegeben werden.
Nachdem eine Position vom Schlitten eingenommen
ist, wird der Schlitten nicht auf seiner Soll-Position stehen, sondern von dieser etwas abweichen, dementsprechend
wird im Zweirichtungszählcr ein von 0 abweichender Rest stehengeblieben sein. Der Schlitten
kann auch über die Soll-Position hinausgelaufen sein, so daß neue Positionswerte aufgelaufen sind.
Dieser negative oder positive Fehler wird vorzeichenrichtig auf den Korrckturzähler übertragen.
Danach wird vom Taktgeber aus über die Auswenlogik sowohl der Hauptzählcr als auch der Korrekturzähler
betätigt so lange, bis der Knrrcktur/iihlcr auf »0« steht oder durch »0« geht und der Zweirichtungszähler
einen für die Korrektur des nächsten Positionierschritts erforderlichen Vorgabewert vorzeichenrichtig
aufweist. Das gleiche gilt sinngemäß auch für die Werkzeug-Korrektur.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Digitale Steuereinrichtung zum numerischen 5
Positionieren von Maschinenteilen mit Ketten- m
maßeingabe für Werkzeugmaschinen, bei der der
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2724602C3 (de) | Einrichtung zur Gleichlaufregelung einer Zahnradbearbeitungsmaschine | |
| DE3046363A1 (de) | "positionsregelsystem mit einer digitalen inkrementellen messeinrichtung" | |
| DE2713869A1 (de) | Positioniersystem in einer numerisch gesteuerten vorrichtung | |
| DE2543880B2 (de) | Anordnung zum verschluesseln und entschluesseln einer nachricht | |
| DE2051432A1 (de) | Numerische Werkzeugmaschinen Lageregelemnchtung | |
| DE2406171C3 (de) | Synchron-Mehrzweck-Zähler | |
| DE2048348A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Andern des Verstarkungsgrades eines digitalen Steuersystems | |
| DE2111889A1 (de) | Numerische Regeleinrichtung | |
| DE1815500C (de) | Digitale Steuereinrichtung zum numerischen Positionieren für Werkzeugmaschinen mit Kettenmaßeingabe | |
| DE2560651C2 (de) | ||
| DE1909475A1 (de) | Im Serienbetrieb arbeitende Umlauf-Datenspeicher- und -verarbeitungseinrichtung | |
| DE2527182C2 (de) | Vorrichtung zum Fernsteuern einer mechanischen Einheit | |
| DE1463263A1 (de) | Lageeinstellsystem mit Fehlerbegrenzungsschaltung | |
| DE1815500B3 (de) | ||
| DE1226641B (de) | Statischer Zaehler zum Vor- und Rueckwaertszaehlen von Impulsen | |
| DE2139053A1 (de) | Numerische Werkzeugmaschinensteue rung | |
| DE1815500A1 (de) | Numerische Steuereinrichtung zum Positionieren,insbesondere auf Werkzeugmaschinen | |
| DE2148977A1 (de) | Masskomparator | |
| DE1552273A1 (de) | Ausgleichseinrichtung fuer Steigungsfehler einer Vorschubspindel in zahlenwertgesteuerten Werkzeugmaschinen | |
| CH646741A5 (de) | Steuereinrichtung fuer strickmaschinen. | |
| DE1477622C3 (de) | Vorrichtung zur Begrenzung der Vorschubbewegungen von Schlitten an Werkzeugmaschinen | |
| DE1944058A1 (de) | Schaltung zum Zaehlen von Impulsen | |
| DE3153324C2 (de) | Digitale Überwachungsanordnung für nacheinander auftretende, aus der Bewegung eines Objektes abgeleitete Impulse von Impulsgebern | |
| DE2400577A1 (de) | Verfahren und schaltungsanordnung zum regeln des uebersetzungsverhaeltnisses zwischen werkzeug- und werkstueckdrehung fuer nach dem waelzverfahren arbeitende maschinen zum verzahnen von zahnraedern | |
| DE2148794C2 (de) | Betonstahlbiegemaschine |