DE1815357C - Heb- und senkbare Ladebühne an Fahrzeugen - Google Patents

Heb- und senkbare Ladebühne an Fahrzeugen

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DE1815357C
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Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Rationorm AG, Zug (Schweiz)
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Description

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Die Erfindung besieht sich auf eine heb- und senk- Es sind Ladebühnen bekanntgeworden, die die mitbare Ladebühne an Fahrzeugen, die wahrend des nehmbaren Gabelstapler ergänzend, wahrend des Transports in einer unterhalb der Ladepritsche ange- Fahrzeugtransports mit ihrer Hubplattform in unter ordneten Haltevorrichtung gelagert und zur Über- der Fahrzeugpritsche vorgesehenen Hängearmen aufführung in Arbeitsstellung von dieser abtrennbar 5 gehängt sind. Um derartige Ladeeinrichtungen in Beist. triebstellung zu bringen, müssen diese erst aus ihrer
Üblicherweise sind Ladebühnen am Fahrzeugheck Aufhängung ausgeklagt werden. Dies geschieht in oder an einer Fahrzeuglängsseite fest montiert und der Weise, daß die Ladebühne nach unten gerichtete gewährleisten eine schnelle und schonende Lade- Ansätzen mit Rädern aufweist, die beim Absenken der weise, die der Fahrer selbst bewältigt, ohne auf Hilfs- m Ladebühne sich auf den Boden abstützen, so daß der personal angewiesen zu sein. Als vorgefertigte Anbau- die Ladebühne umgebende Basisrahmen vom Boden einheit können die motorhydraulisch bzw, elektro- abgehoben werden kann. Derartige Ladebühnen sind hydraulisch oder handhydraulisch angetriebenen Büh- nur bei abgesenkter Ladebühne verfahrbar, nen auch nachträglich an den Transportfahrzeugen Der während des Ladebetriebes die Bodenangebaut werden. '5 abstützung übernehmende Basisrahmen hat keine
Zum Be- und Entladen des Fahrzeuges übernimmt Laufräder, so daß ein Verfahren während des Vereine fest angebaute Ladebühne allerdings nur die ladebetriebes nicht möglich ist. Eine Verfahrbarkeit Hubarbeit, Alle weiteren Verschiebearbeiten auf der wäre auch nicht sinnvoll, denn bei unebenem Boden Ladepritsche müssen von dem Bedienungsmann würde die Ladeeinrichtung bei angehobener und beselbst vorgenommen werden, wozu erheblicher Zeit- " ladener Ladebühne kippen. Ein Verfahren der Lade- und Kraftaufwand aufzubringen ist. einrichtung könnte nur bei abgesenkter Last erfolgen,
Um das Transportgut zur oder von der Ladebühne was bei einem Umsetzen der Ladung, beispielsweise auf der Ladepritsche transportieren zu können, muß vom vorderen zum hinteren Pritschenraum des darüber hinaus ein Verschiebegang freigehalten wer- Transportfahrzeuges mehrere Hubvorgänge mit erden, wodurch wertvolle Ladefläche verloren geht. »5 heblichem Zeitaufwand erfordert. Wie oben schon Handelt es sich um palettiertes Transportgut, muß ausgeführt, ist eine solche Ladebühne hierfür nicht nach einem bestimmten Verladeplan vorgegangen ausgerüstet und auch nicht vorgesehen. Es handelt werden, in dem auch der Rücktransport von Leergut sich ebenfalls um ein sogenanntes Huckepackgerät, zu berücksichtigen ist. das beim Ladebetrieb als vom Fahrzeug losgelöste
Ein einigermaßen zügiger Be- und Entladevorgang 3<> selbständige Ladeeinrichtung arbeitet,
mit fest am Fahrzeug montierten Ladebühnen ist je- Der Erfindung Hegt daher die Aufgabe zugrunde,
doch nur dann möglich, wenn ein geringerer Teil eine heb- und senkbare Ladebühne zu schaffen, die
zurückgenommen, als Transportgut zugestellt wird, nach dem Lösen aus der Haltevorrichtung selbsttätig
oder wenn überhaupt kein Leergut zurückzuneh- in eine Zwangsführung am Fahrzeug in dessen Längs-
men ist. 35 richtung übergeleitet wird, ohne daß die nutzbare
Bei Speditionen, die Leergut abtransportieren müs- Pritschenfläche durch Führungseinrichtungen einge-
sen, insbesondere aber Getränkeverlage, können orts- schränkt und eine Zugänglichkeit an jeder Stelle der
feste Ladebühnen nicht verwendet werden. Beim Pritschenfläche ermöglicht wird, und dies alles mit
Flaschenkastentransport beispielsweise wird immer einer einzigen Ladeeinrichtung, wobei der nachträg-
die gleiche Menge Leergut zurückgenommen, wie vol- 40 liehe Einbau ohne Schwieiigkeitui und besonderen
les Gut angeliefert wurde. Hierdurch kann kein Ver- Aufwand an bereits vorhandenen Fahrzeugen möglich
ladegang auf-der Pritsche freigehalten werden. Dies seinsoll.
würde dazu führen, daß das gesamte Leergut, das Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst vor dem abzuladenden Transportgut auf der Lade- worden, daß die in der als Schwenkrahmen ausgebilpritsche abgestellt ist, weggeräumt werden muß, um 45 deten Haltevorrichtung mit einem Tragrahmen veran das volle Transportgut heranzukommen. Bei einem schiebbar gelagerte Ladebühne am Ende des Aus-Transportfahrzeug, das in einer Reihe zehn Platten Schubes aus dem Schwenkrahmen mit am hinteren mit aufgestellten Flaschenkasten mit sich führt, Holm des Tragrahmens angeordneten Laufrollen entmüßten also neun Leergutpaletten als Retourware sprechend der Schwenkrahmeneinstellung in eine der abgeladen werden, um zur zehnten Palette zu ge- 5° unterhalb der Ladepritsche zu beiden Fahrzeuglängslangen. seilen angeordneten Hängeschiene selbsttätig ein-
Um dies zu vermeiden, werden statt der Lade- greift, wobei der Tragrahmen andererseits über ein brücken nvtnehmbare Gabelstapler verwendet, die als am Vorderende seines als Ausleger ausgebildeten sogenannte Huckepackgeräte vom Fahrzeug mitge- Seitenholms gegenüber diesem in der Höhenlage einführt und beim Verladebetrieb als selbständige Stap- 55 stellbares Laufrad gegen den Boden abgestützt ist. ler benutzt werden. Diese Geräte haben den Nachteil Die erfindungsgemäße Lösung unterscheidet sich eigener, nicht über den Fahrzeugmotor gespeister An- auch wesentlich und vorteilhaft von anderen bekanntriebsaggregate und sind darum teuer. Zum Be- und ten Ausführungsformen, bei denen auf der Lade-Entladen von Paletten werden die Gabelstapler mit pritsche in einem senkrecht stehenden Führungsportal ihren parallel zu den Stapelarmen verlaufenden Fahr- 60 ein Hubschlitten mit einer daran klappbar angcordholmen unter das Fahrzeug geschoben, so daß die neten Ladeplattform heb- und senkbar geführt ist. Stapelarme in die abzusetzenden Paletten eingreifen. Einer Schiebetüre ähnlich ist das Führungsportal in Wegen der vorstehenden Fahrholme ist jedoch der einer oberen und unteren Führungsschiene gehalten, über den Radachsen liegende Pritschenbercich für die Die obere Führungsschiene setzt eineGerüstkonslruk-Staplcr nicht zugänglich, so daß zusätzliche Ver- 65 tion voraus, deren Tragsäulen den Zugang zum Fahrschichciirbcit zu leisten ist. Hei unebcnum oder auf- zeuginneren blockieren. Die nutzbare Ladefläche geweichtem Boden besteht für die Gabelstapler wird um mindestens 20"« eingeschränkt, so daß eine iiuUerdutn Kippgefahr. solle Ausnutzung für beispielsweise genormte Palet-
ten oder RoIIpaletten nicht mehr durchführbar ist. einstellbares Laufrad 11 ist der Tragrahmen an sei-Auch sind zwei Ladeportale erforderlich, um an beide nem vorderen Ende gegen den Boden abgestützt. Fahrzeuglängsseiten heranzukommen. Durch Höhenänderung des Laufrades U könntn alle
Bei der erfindungsgemäßen Maßnahme wird er- Bodenunebenheiten, beispielsweise Biirgersteige, ausreicht, daß die Ladebühne eine Zweipiinktaufhängung 5 geglichen werden.
in jeweils nur einer Führungsschiene hat, die in dem Wie in F i g. 4 angedeutet, ist nur ein Laufrad vorfreien Raum unterhalb der Ladepritsche unterge- gesehen, während der gegenüberliegende Rahmenteil bracht ist. Der Abstützpunkt gegen die Kippbewe- etwa auf halber Länge endet. Dies hat den Vorteil, gung ist über den als Ausleger ausgebildeten und das daß die Ladeplattform 6 im abgesenkten Zustand sohöhenverstellbare Laufrad tragenden Seitenholm des io wohl von der Seite als auch von vorn be- und enl-Führungsrahmens nach außen verlegt, so daß Boden- laden werden kann. Selbstverständlich kann der Tragunebenheiten verwindungsfrei abgefangen werden rahmen 5 auch symmetrisch ausgebildet und mit zwei können. Der verschwenkbare Führungsrahmen unter Laufrädern bestückt sein.
der Ladepritsche erfüllt einmal die Halterung der Die Laufrollen 9 sind an den freien Enden
Ladebühne beim Transport, bewirkt aber auch die 15 schwenkbar am Tragrahmen 5 gelagerter Laschen 13 Überführung der Ladebühne von der einen auf die angeordnet. Im eingefahrenen Zustand des Tragrahandere Fahrzeuglängsseite, wobei jederzeit die Lauf- mens 5 sind die Laschen 13 in die Rahmenebene einrollen «n der richtigen Position zu den jeweiligen geklappt. Die Klappbewegung wird durch am Füh-Führungsschienen stehen und selbsttätig einrasten rungsrahmen 4 befestigte Leitschienen 14 gesteuert, können. ao die zunächst parallel zueinander ^-erlaufen und vor
In der Zeichnung sind Ausführungsformen gemäß den Fahrzeuglängsträgern 2 bogenförmig auseinder Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt anderlaufen. Beim Herausziehen des Tragrahmens 5
Fig. 1 die Heckansicht eines Fahrzeuges mit einem halten die an nie Außenkanten der Laschen 13 anliein den Führungsrahmen eingefahrenen Tragrahmen, genden Leitschienen 14 in ihrem Parallelbereich die
Fig. 2 Heckansicht wie Fig. 1 mit ausgefahrenem 25 Laschen 13 nach unten und geben letztere erst im Tragrahmen, Bogenbereich frei, so daß sie sich unter dem Zug
Fig. 3 die Draufsicht auf Trag- und eingeschobe- einer Feder21 in die Arbeitsstellung aufrichten. Der nen Führungsrahmen, gleiche Effekt kann mit gewundenen Blechen gegen-
Fig. 4 eine Schrägansicht des Tragrahmens mit läufiger Krümmung erreicht werden,
eingebauter Ladebrücke, 30 Es ist auch möglich, den Bogenverlauf der Leit-
Fig. 5 die Rückansicht des Tragrahmens mit Lauf- schienen 14 zu trennen und an Stelle dessen Bogenrollen und Verriegelungseinrichtung, bleche 14 α zu verwenden, die unter der Pritsche an
Fig. 6 einen Querschnitt durch die Hängeschiene den Querträgern befestigt werden (Fig. 7 und 8).
mit aufgelagertem Tragrahmen, Die parallel verlaufenden Leitschienen 14 sind an
Fig. 7 und 8 eine gegenüber der Ausführung nach 35 der Oberkante des Führungsrahmens 4 befestigt, den Fig. 1 und 3 abgewandelte Ausführungsform, Hierbei wird je ein paar Bogenbleche an der linken wobei zur besseren Übersicht auf die Darstellung des und rechten Fahrzeugseite angeordnet. Ist der Füh-Tragrahmens und der Ladeplattform verzichtet rungsrahmen 4 mit der öffnung nach rechts gewurde, schwenkt, dann laufen die Laschen 13 beim Heraus-
Fig. 9 u· d 10 abgewandelte Vsrriegelungseinrich- 40 ziehen des Tragrahmens5 nach innen geklappt in den tungen gegenüber der Ausführung nach den Fig. 4 parallelen Leitschienen 14 entlang und klappen in den und 5 und rechten Bogenblechen 14 α aus der waagerechten in
Fig. 11 einen Querschnitt durch die Hängeschiene die senkrechte Stellung. Ist der Führungsrahmen4 mit aufgelagertem Tragrahmen und der Verriege- mit seiner öffnung nach links geschwenkt, wirken die lungseinrichtung nach den Fig.9 und 10. 45 dort angeordneten Bogenbleche.
Unter der Ladepritsche 1 eines Transportfahrzeu- Ist der Tragrahmen 5 auf der Hängeschiene 10 mit
ges ist an den Fahrzeuglängsträgern 2 mit einem den Laufrollen 9 gelagert, muß eine Querverriegelung Drehkranz 15 ein Führungsrahmen 4 befestigt. An geschaffen sein, damit die Längsverschiebung durchbeidcn Fahrzeuglängsseiten befinden sich an geführt werden kann.
Trägern 3 befestigte, d'irchlaufende Hängeschienen jo Zu diesem Zweck dienen die Rollenachsen zugleich 10, die um Scharniere 19 nach oben bzw. unten ver- als Träger von Arretierungshebeln 16, die in der Verschwenkt -verden können. Selbstverständlich können riegelurigsstellung die Hängeschienen 10 hintergreidie Hängeschienen 10 auch starr an der Pritsche be- fen "nd auf diese Weise ein Querverschieben des festigt sein (Fig. 11). Tragrahmens 5 veibinden.
Innerhalb des Führungsrahmens 4 ist ein Trag- 5S Die Arretieruntshebel 16 sind beim Ausführungsrahmen 5 verschiebbar gelagert, und stützt sich mit beispicl zweckmäßigerweise bügeiförmig ausgebildet Laufrollen 12 auf den Führungsflächen des FUh- (Fig. 6). Im Arretierungszustand tritt der außenlierungsrahmcns 4 ab. In den Tragrahmen 5 ist eine aus gende Schenkel 18 des Hebels in die Schienennut ein einer Ladeplattform 6, Hubarmen 7 und einer hy- und läßt nur ein Längsverschieben zu. Die außendraulischcn Antriebsvorrichtung 8 gebildete Lade- 60 liegenden Bügelenden sind, wie aus Fig. 4 und 5 brücke eingebaut und bildet zusammen mit dem hervorgeht, abgekröpft.
Tragrahmen 5 eine geschlossene Einheit. Vor der Einschuböffnung des Führungsrahmcns 4
Im ausgefahrenen Zustand übergreifen am hinteren und parallel zur Hängeschiene 10 ist eine Verriege· Rahmenende angeordnete Laufrollen 9 die Hänge- lungskulisse 17 vorgesehen, die in einer an der schiene 10, wobei der Tragrahmen 5 leicht angeho- 65 Pritschenunterseite befestigten Führung 20 gehalten ben ist, so daß die hinteren Laufrollen 12 keinen ist und sich in Pfeilrichtung nach oben und unten Koniakt mehr zum Fui-,rungsrahmen 4 haben. Über verschieben läßt (Fig. 5 und 6). über die Verricgeein in seiner Höhenlage hydraulisch oder mechanisch lungskulisse 17 erfolgt die BetätigunR der Arretie-
rungshebel 16. In Pig. 5 ist lediglich das Prinzip der Arretierungs- und Verriegelungseinrichtung darstellt.
Wird der Tragrahmen 5 aus dem Führungsrahmen 4 herausgezogen, wandern die Laschen 13 im vorderen Bereich der Leitschienen 14 in die vertikale Stellung, so daß sich die Laufrollen 9 bei weiterem Herausziehen auf die Hängeschienen 10 auflegen. In dieser Stellung ist die Verriegelungskulisse 17 nach unten geschoben, und auch die Arretierungshebel 16 liegen in einem stumpfen Winkel zueinander, so daß die rückwärtigen Hebelenden oberhalb der Hängeschiene 10 liegen. Wie in Fig. 6 dargestellt, ist an der Vorderseite der Kulisse 17 ein nach unten ragendes Schild 23 befestigt, das sich in der unteren Kulissenlage vor die Laufrollen 9 legt und auf diese Weise ein Längsverschieben verhindert. In dieser Stellung des Tragrahmens liegen dessen untere Laufrollen 12 mit geringem Abstand über den vorderen Verlängerungen 22 des Führungsrahmens 4. Der Tragrahmen 5 kann nunmehr Bodenunebenheiten ausgleichen.
Nunmehr wird die Verriegelungskulisse 17 in Pfeilrichtung nach oben verschoben und verschwenkt hierbei die Arretierungshebel 16 in die in Fig. 6 dargestellte Lage. Dabei gibt das Schild 23 die Laufrollen 9 frei, und durch die Hebelschenkel 18 ist ein Querverschieben des Tragrahmens 5 verhindert. Ein Verschieben kann nur noch in Fahrzeuglängsrichtung vorgenommen werden.
Nach den Fig. 9, 10 und 11 sind die Arretierunfshebel als im Querschnitt U-förmige Winkelbleche 16 α ausgebildet, die auf einem auf den Winkelteil 28 der jeweiligen Lasche 13 befestigten Bolzen 29 und der Achse der Laufrolle 9 geführt sind. Die Rollenachse durchdringt senkrechte Langlöcher 27, so daß sich das Winkelblech 16 α auf und nieder bewegen läßt. Eine Druckfeder 30 hält das Winkelblech 16 α in der angehobenen Stellung.
Oberhalb der Hängeschiene 10 ist in Höhe des Mittelschenkeis des angehobenen Winkelblechs 16 a eine zweite, vor den Querauslaßöffnungen des Führungsrahmens 4 unterbrochene Schiene 25 zu beiden Fahrzeuglängsseiten befestigt. Im ausgefahrenem Zustand des Tragrahmens 5 passen die Laschen 13 mit den Winkelblechen 16 α in die Schienenlücke, so daß zunächst kein Längsverschieben stattfinden kann. Erst nach Herunterdrücken einer an Lenkern 26 befestigten Kulissenstange 17 α werden auch die Winkelbleche 16 α gegen den Druck der Federn 30 nach unten verschoben, wobei sich der außenliegende Schenkel 18 a des jeweiligen Winkelblechs in die Schienennut einlegt. Durch das Verschieben nach unten wird die Sperre aufgehoben, da die Mittelschenkel unter der Schiene 25 Hegen. Nunmehr kann der Tragrahmen 5 längs verschoben werden.
Um auch die andere Wagenseite mit der Ladebrücke erreichen zu können, wird der Führungsrahmen 4 in Drehkranz 15 nach Lösen einer entsprechenden Verriegelung um 180° verschwenkt, so daß die Rahmenöffnung vor der anderseitigen Hängeschiene 10 liegt.
Nach Beendigung des Ladevorganges wird die an der jeweiligen Pritschenseite angeordnete Verriegelungskulisse 17 bzw. 17 a nach unten geschoben, die Arreiicmngshebe! 16 bzw. 16 α wandern mit ihren Schenkeln 18 bzw. 18 a aus der Rinne der Hänge schiene 10 aus. Die Rollen 9 werden für das Roller in Längsrichtung blockiert, und der Tragrahmen f kann nunmehr in den PUhrungsrahmen 4 eingefahrer und dort verriegelt werden. Anschließend können di< Hängeschienen 10 um die Scharniere 19 nach ober geklappt und an den Bordwänden in dort vorgesehen!
Halterungen einrasten.
Im eingeschwenkten Zustand tauchen die Lascher
ίο 13 mit den Laufrollen 9 und den Arretierungshebelr bzw. 16 ti in entsprechende Ausnehmungen an rückwärtigen Rahmenholm ein.
Durch eingelegte Verbindungsschienen ist es auch möglich, einen aus Anhänger und Lastkraftwagen ge
bildeten Wagenzug Über die Gesamtlänge der Lade fläche zu verfahren. Selbstverständlich eignet sicr eine solche Brückenkonstruktion auch für Sattelauf lieger.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Heb- und senkbare Ladebühne an Fahrzeugen, die während des Transports in einer unterhalb der Ladepritsche angeordneten Haltevorrichtung gelagert und zur Überführung in Arbeits-
i$ stellung von dieser abtrennbar ist, dad ure Ii gekennzeichnet, daß die in der ah Schwenkrahmen (4) ausgebildeten Haltevorrichtung mit einem Tragrahmen (5) verschiebbar gelaf srte Ladebühne am Ende des Ausschubes aus dem Schwenkrahmen (4) mit am hinteren Holm des Tragrahmens (5) angeordneten Laufrollen (9] entsprechend der Schwenkrahmeneinstellung in eine der unterhalb der Ladepritsche zu beiden Fahrzeuglängsseiten angeordneten Hängeschiene
(10) selbsttätig eingreift, wobei der Tragrahmen (5) andererseits über ein am Vordereride seines als Ausleger ausgebildeten Seitenholms gegenüber diesem in der Höhenlage einstellbares Laufrad (11) gegen den Boden abgestützt ist.
2. Ladebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen (9) an den freien Enden gegen Federkraft in Ruhestellung durch Leitschienen (14) am Führungsrahmen schwenkbar am Tragrahmen (5) gelagerter Laschen (13) angeordnet sind und die Rollenachsen zugleich als Träger von Arretierungshebeln (16) dienen, die in der Verriegelungsstellung die Hängeschiene (10) hintergreifen.
3. Ladebühne nach den Ansprüchen ί und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zu den Seitenholmen des Tragrahmens (5) verlaufenden und an den Außenkanten der Laschen (13) anliegenden Leitschienen (14) im Bereich der Einschuböffnung des Tragrahmens (5) bogenförmig auseinanderlaufen.
4. Ladebühne nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine vor der Einschuböffnung des Führungsrahmens (4) parallel zur Hängeschiene (10) liegende, in senkrechter Richtung verstellbare Verriegelungskulisse (17 bzw. 17 a) für Arretierungshebel (16 bzw. 16 a).
5. Ladebühne nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hängeschienen (10) in Scharnieren (19) auf- und abklappbar sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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