DE179792C - - Google Patents

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DE179792C
DE179792C DENDAT179792D DE179792DA DE179792C DE 179792 C DE179792 C DE 179792C DE NDAT179792 D DENDAT179792 D DE NDAT179792D DE 179792D A DE179792D A DE 179792DA DE 179792 C DE179792 C DE 179792C
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pipe
cooling
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beer
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D7/00Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall
    • F28D7/04Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being spirally coiled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Kühlvorrichtung für Biere und sonstige Flüssigkeiten, welche sich dadurch auszeichnet, daß sie einerseits stets eine sehr schnelle und gründliehe Reinigung in allen ihren Teilen zuläßt, und daß sie andererseits je nach Bedarf zum gleichzeitigen Kühlen einer oder auch mehrerer Biersorten usw. eingestellt werden kann. . Zu diesem Zwecke besteht die neue Kühlvorrichtung
ι ο aus einer spiralförmig gewundenen Rohrschlange, welche längs eines Durchmessers in zwei Hälften geteilt ist. Diese beiden Hälften werden durch zwei längs der Trennungslinie verlaufende, an den Rohrenden jeder Hälfte angebrachte Stege, die miteinander verschraubt werden können, fest miteinander verbunden. Um die Rohrspirale zu reinigen, braucht man die beiden Hälften nur voneinander zu trennen und kann nunmehr durch die einzelnen fest an den Stegen sitzenden Rohrstücke ohne weiteres mit einer Bürste o. dgl. hindurchfahren. Ferner kann man dadurch, daß man die eine Hälfte der Rohrschlange längs der Trennungslinie gegen die andere Hälfte um eine oder mehrere Teilungen verschiebt bezw. verbiegt, je nach Bedarf die ganze Rohrspirale in eine, zwei, drei oder mehr einzelne Kühlschlangen teilen und hierdurch eine entsprechende Anzahl von verschiedenen Biersorten gesondert voneinander kühlen.
Die neue Kühlvorrichtung ist in den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die spiralförmige Kühlschlange längs eines Durchmessers in zwei Hälften α und b geteilt. Die Rohrenden jeder Hälfte münden in einen mit entsprechenden Öffnungen versehenen Steg c bezw.i, welcher längs der Trennungslinie verläuft und in dessen Öffnungen die Rohrenden etwa durch Verlötung befestigt und abgedichtet sind. Beide Stege c und d sind unter Zwischenlegung eines geeigneten Dichtungsmäterials, beispielsweise eines Pergamentblattes, welches mit entsprechenden Ausschnitten versehen ist, mit Hilfe von Schrauben e fest miteinander verbunden. Hierbei greifen die Rohrenden der einen Hälfte α um ein gewisses Stück bis in die Öffnungen des zur anderen Hälfte gehörenden Steges d hinein, so daß die Enden der Rohre α und b längs der Linien f fest aneinander stoßen und innerha b der Öffnungen des Steges d gegeneinander abdichten.
Die Rohre jeder Hälfte sind ferner in ihrer Mitte durch einen Steg g, welcher mit halbkreisförmigen Ausschnitten versehen ist, fest miteinander verbunden (Fig. 1 und 3). Die einzelnen Rohre werden durch den Steg g beim Aufliegen der Kühlschlange unterstützt und sind an demselben etwa durch Verlötung befestigt.
Gemäß Fig. 1 sind die Rohrstücke jeder' Hälfte genau halbkreisförmig gebogen, und die Rohre der einen Hälfte sind gegen diejenigen der anderen Hälfte um je eine Teilung versetzt, derart, daß beispielsweise das äußerste Rohr der Hälfte α in das . zweite Rohr der Hälfte b, dieses in das dritte Rohr der Hälfte a, das letztere in das vierte Rohr der Hälfte b mündet usw. Dagegen mündet das erste Rohr der Hälfte b η das zweite Rohr der Hälfte a, dieses in das dritte Rohr der Hälfte b usw. Auf diese Weise entstehen zwei vollständig voneinander getrennte Kühlschlangen, welche zum gleichzeitigen Kühlen von zwei verschiedenen
Biersorten benutzt werden können. Die beiden Flüssigkeiten werden bei h und i in die beiden Eingänge der Kühlschlange hineingeleitet und verlassen dieselbe an den beiden Ausgängen k und I. Der Anschluß der Bierleitungen an die Ein- und Ausgänge der Kühlschlange kann in beliebiger Weise erfolgen
Zur Reinigung der Kühlschlange hat man lediglich die beiden Hälften α und g durch
ίο Lösung der Vers ehr aubungen β voneinander zu trennen, so daß nunmehr die einzelnen Rohrstücke offen liegen. Infolgedessen kann man mit einer Bürste oder einer sonstigen Reinigungsvorrichtung einzeln durch die Rohrstücke hindurchfahren und dieselben gründlich reinigen, worauf man die beiden Hälften wieder zusammenschraubt.
Hat man nur eine Sorte Bier zu kühlen, so kann man genau denselben Kühlapparat benutzen und braucht lediglich, wie in Fig. 4 veranschaulicht, die Rohrstücke der einen Hälfte b, nachdem man sie von dem zugehörigen Steg d getrennt hat, anders zu biegen, derart, daß im Vergleich mit Fig. 1 alle diejenigen Rohrenden, welche auf der Seite der Eintrittsöffnung h liegen, wieder in dieselben Öffnungen der Leiste hineinpassen, während auf der gegenüberliegenden Seite sämtliche Rohrenden um eine Teilung nach innen gerückt sind. Auf diese Weise entsteht eine einzige in sich fortlaufende Kühlschlange, welche die Eintrittsöffnung h und eine Austrittsöffnung / besitzt. Falls man dagegen die so gebogenen Rohrstücke b in die zugehörige Leiste d gemäß Fig. 5 derart einsetzt, daß im Vergleich mit Fig. ι die neben der Eintrittsöffnung i liegenden Rohrenden in ihren öffnungen verbleiben, dagegen die auf der anderen Seite liegenden Rohrenden um je eine Teilung nach innen versetzt werden, so entsteht, wie aus Fig. 5 ersichtlich, ein Kühler, welcher aus drei völlig, voneinander unabhängigen Kühlschlangen besteht und somit zum Kühlen von drei verschiedenen Biersorten o. dgl. benutzt werden kann. Die Flüssigkeiten werden in die drei Eintrittsöffnungen h, i und m hineingeleitet und verlassen den Kühler durch die drei Austrittsöffnungen k, I und n.
Natürlich könnte man dadurch, daß man in Fig. 1 die beiden Hälften des Kühlers längs ihrer Trennungslinie um eine Teilung gegeneinander verschiebt, auch einen Kühler erhalten, welcher aus vier voneinander unabhängigen Kühlschlangen besteht, und in welchem sich somit vier verschiedene Biersorten o. dgl. getrennt kühlen lassen. Bei entsprechender Anzahl der einzelnen Rohrwindungen kann die Zahl der auf diese Weise gebildeten einzelnen Kühlschlangen noch erhöht werden, wenn man die beiden Hälften entsprechend gegeneinander verschiebt oder verbiegt. Will man die Stege c und d selber gegeneinander verschieben, so muß man natürlich dafür Sorge tragen, daß die Bolzen der Schrauben e in entsprechende andere öffnungen der Stege hineinpassen.
Selbstverständlich könnte man das Hineinleiten der Flüssigkeiten auch am inneren Ende, das Hinausleiten derselben am äußeren Ende der Kühlschlange bewirken.
Ferner könnte man gegebenenfalls das Rohr statt als flache Spirale auch zylinderförmig in einer Schraubenlinie anordnen und die so entstehende Rohrschlange längs eines Durchmessers in zwei Hälften teilen. Die gezeichnete flache Form besitzt jedoch den Vorzug, daß auch beim allmählichen Niederschmelzen des Eises sämtliche Teile der Rohrschlange gleichmäßig gekühlt bleiben, während bei der zylindrischen Form durch das Niederschmelzen des Eises allmählich die oberen Windungen des Kühlers freigelegt werden. Auch nimmt die gezeichnete flache Form der Kühlschlange einen geringeren Raum ein und braucht weniger Eis zum Kühlen. Gegebenenfalls könnte man zwei oder mehr derartige flache Kühlschlangen, welche unmittelbar aufeinander gelegt werden, entsprechend hintereinander schalten.
Die Spiralform der Kühlvorrichtung bietet noch den Vorteil, daß das zu kühlende Bier o. dgl. keine häufigen scharfen Wendungen innerhalb des Kühlers auszuführen braucht und daher eine Schaumbildung vermieden wird.

Claims (2)

  1. Paten t-An spküche:
    . i. Kühlvorrichtung für Biere und sonstige Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß eine spiral- oder schraubenförmig gewundene Rohrschlange längs eines Durchmessers in zwei Hälften (a und b) geteilt ist, welche durch zwei längs der Trennungslinie verlaufende, an den Rohrenden jeder Hälfte angebrachte Stege (c und d) fest miteinander verbunden sind.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch entsprechende Verschiebung oder Verbiegung der einen Rohrhälfte gegen die andere der Kühler je nach Bedarf in eine, zwei, drei oder mehr einzelne no Kühlschlangen geteilt wird, so daß eine entsprechende Anzahl von verschiedenen Biersorten o. dgl. gleichzeitig gekühlt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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