DE179559C - - Google Patents

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DE179559C
DE179559C DENDAT179559D DE179559DC DE179559C DE 179559 C DE179559 C DE 179559C DE NDAT179559 D DENDAT179559 D DE NDAT179559D DE 179559D C DE179559D C DE 179559DC DE 179559 C DE179559 C DE 179559C
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46#.^GRUPPE
CHARLES LEMALE in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kühlen von Gas- oder Dampfturbinenrädern mittels in letzteren angeordneter Kanäle unter Zu- und Abführung des Kühlmittels durch die Treibwelle.
Das Neue besteht in einer Einrichtung, mitttels welcher die Kühlflüssigkeit in einem Kanal am Umfang des Rades stets in der gleichen Richtung, und zwar in der Drehrichtung des Rades umläuft. Es wird hierdurch erreicht, daß selbst bei den größten Geschwindigkeiten des Rades die Zentrifugalkraft eine Einwirkung auf den Umlauf der Kühlflüssigkeit nicht haben kann.
In der Zeichnung sind die
Fig. ι und 2 ein Längsschnitt und ein Querschnitt des Laufrades und die
Fig. 3 bis 7 Ausführuhgsformen des ringförmigen Kanals in der Felge.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Laufrad sitzt mit den Schaufeln k auf einer Welle e, die in Richtung ihrer Mittellinie zwei wagerechte Kanäle d, d1 für die Zu- und Abführung des Kühlmittels besitzt. Das Rad ist von zwei Reihen radialer, geneigt zueinander stehender Kanäle/",/1 durchbrochen, die einerseits in die Kanäle d, d\ andererseits in den am Umfang des Rades angeordneten Ringkanal m münden. Die radialen Kanäle sind paarweise im Rade angeordnet, wobei die Kanäle an ihren Mündungsstellen in dem Ringkanal m durch Zwischenwände r voneinander getrennt sind. Infolge dieser Anordnung fließt die von der einen Seite der Treibwelle eintretende Kühlflüssigkeit von der Mitte zum Umkreis des Rades durch die eine Reihe der radialen Kanäle, läuft in den einzelnen Teilen des Ringkanals im Sinne der Raddrehung um und kommt vom Umkreis zur Mitte durch die andere Reihe der schrägen radialen Kanäle zurück, um durch die andere Seite der Welle auszutreten.
Die Herstellung des Ringkanals in der Felge des Rades kann auf verschiedene Weise geschehen. In den Fig. 3 bis 7 sind verschiedene Ausführungsformen dargestellt.- Nach Fig. 3 und 4 ist der Ringkanal h in der Felge mit seitlicher Öffnung ausgeführt. Letztere wird durch eine Ringplatte i verschlossen, die durch Schrauben/ mit versenktem Kopf befestigt ist.
In Fig. 5 ist die Felge mit zwei Lappen η versehen, die zum Bohren des Ringkanals m auseinander gespreizt sind (punktierte Lage) und nachher geschlossen werden.
Nach Fig. 6 und 7 ist der Ringkanal h derart ausgeführt, daß im Rade eine Nut ausgeschnitten und ein Ring/1 im warmen Zustande aufgebracht ist, in dem sich ebenfalls eine Nut befindet. Beim Erkalten und damit verbundenen Zusammenziehen wird der Ring mit dem Rade fest verbunden,
55

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Einrichtung zum Kühlen von .Gasoder Dampfturbinenrädern mittels in letzteren angeordneter Kanäle unter Zu- und Abführung "des Kühlmittels durch die Treibwelle, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Turbinenrade (A) mehrere radiale Kanäle (f, /1J paarweise angeordnet sind, die in einen Ringkanal (m) am Umfang
    ίο des Rades (A) unter Scheidung voneinander durch eine Zwischenwand (r) einmünden, so daß bei Zu- und Abführung des Kühlmittels durch je einen der paarweise angeordneten Kanäle (f,fl) der Um- lauf der Flüssigkeit in dem Ringkanal (tn) stets in gleicher Richtung, und zwar in der Drehrichtung des Rades (A) erfolgt.
  2. 2. Ausführungsform des Ringkanals des Turbinenrades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Felge mit zwei gespreizt stehenden Lappen (n) versehen ist, die nach Herstellung des Ringkänals (m) geschlossen werden.
  3. 3. Ausführungsform des Ringkanalä des Turbinenrades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkanal (h) mit seitlicher Öffnung ausgeführt wird, 'die durch eine mit Schrauben (j) befestigte Ringplatte (i) geschlossen wird.
  4. 4. Ausführungsform des Ringkanals des Turbinenrades nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß auf die mit einer Nut (h) versehene Felge ein Ring (jl), der selbst eine ringförmige Nut trägt, im warmen Zustande aufgebracht wird, der bei seinem Erkalten und dadurch bewirkten Zusammenziehen fest auf dem Rade sitzen bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN,
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