DE179387C - - Google Patents

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DE179387C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0064—Moulds characterised by special surfaces for producing a desired surface of a moulded article, e.g. profiled or polished moulding surfaces
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/36—Linings or coatings, e.g. removable, absorbent linings, permanent anti-stick coatings; Linings becoming a non-permanent layer of the moulded article

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fishing Rods (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 179387 KLASSE 80«. GRUPPE
ALBERT STROBEL und KARL STROBEL in DETMOLD.
Die Herstellung von Kehlleisten aus Gips erfolgte bisher ausschließlich auf dem Wege des Gießens oder Einformens. Diese Arbeitsweise erfordert einen bestimmten Aufwand an Handarbeit, der eine Herabsetzung der Herstellungskosten nicht mehr zuläßt, auch wenn es sich um die Herstellung solcher Leisten in großer Menge handelt.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine
ίο Vorrichtung, welche es ermöglicht, diese Leisten auf mechanischem Wege anzufertigen, so daß ein Mann zwei Maschinen bedient, von denen jede in einem Arbeitsgange IO bis 12 laufende Meter Profilleisten herstellt.
Auf der Zeichnung stellt
Fig. ι eine Seitenansicht, v
Fig. 2 den Grundriß und
Fig. 3 die Vorderansicht der Maschine dar. Die Maschine besteht aus einem Tisch von etwa 10 bis 12 m Länge, auf dessen Platten in den Führungen s s ein Schablonenschlitten b läuft. Der Antrieb des Schlittens erfolgt durch zwei Seile, deren Enden an den Haken/7 des Schlittens angelegt werden, und die — wie dargestellt '— über die Rollen r geführt werden. Die Zugseile sind ferner um die Rollen auf der Welle tv, auf der die Antriebsriemenscheibe befestigt ist, herumgeschlungen. Der Antrieb ist mit einer selbsttätigen, in der Zeichnung nicht dargestellten Wendevorrichtung ausgerüstet, so daß beim Umlaufen der Riemenscheibe der Schlitten in der einen oder der anderen Richtung bewegt wird.
Die Führungsleisten s des Schlittens lassen zwischen sich einen nach Höhe und Breite den Abmessungen der herzustellenden Profilleiste entsprechenden Zwischenraum frei.
Der Schlitten b besteht aus vier Wänden, wovon die vordere und hintere unten entsprechend den Formen der Profilleiste ausgenommen sind. An der" Vorderseite des Schlittens ist in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise die Profilschablone / befestigt.
Zur Aufnahme und Führung des Leinenschetterbandes ist der Schlitten mit den beiden Rollen c d versehen. Die Aufbringung des Bandes auf die herzustellende Profilleisten erfolgt durch die Anlegschablone e. Das Aufbringen des Gipses geschieht mittels eines an einer Laufschiene hängenden Kastens k mit durch einen Schieber / regelbarem Auslaufe.
Die Maschine arbeitet wie folgt: Nachdem der Gips in der erforderlichen Dünnflüssigkeit in den Kasten k gebracht worden ist, wird dieser an den Schlitten b angekuppelt. Der Gipsauslaufschieber wird entsprechend geöffnet und nunmehr läuft beim Einrücken der Maschine der Schlitten und der Gipskasten nach rechts über den Tisch hinweg, wobei eine erste Lage
. Gips auf den Kern i aufgebracht wird. In der rechten Endstellung des Schlittens erfaßt der Arbeiter das Leinenband und drückt es auf die Gipslage, so daß bei der Rückkehr des Schlittens das Band unter dem Druck der Anlegschablone e in den Gips eingepreßt wird. Der Gipsauslaufschieber /, der bei der Rückkehr des Schlittens geschlossen war, wird nun wieder geöffnet und bei der ίο Rechtsbewegung des Schlittens die zweite Lage Gips aufgebracht. Der Anlegschieber e ist jetzt hochgestellt, so daß die Gipsleiste unter Einwirkung der Profilschablone f bei wiederholtem Gipsauftragen dann ihre endgültige Form erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: -
    Maschine zur Herstellung von Profilleisten aus Gips mit Gewebeeinlage, gekennzeichnet durch einen hin- und herlaufenden, mit einem Gipsbehälter (k) gekuppelten Schlitten (b), welcher zur Ausbildung der Profilleiste mit einer Vorrichtung (c d e) zum Aufbringen eines Leinenbandes, sowie mit einer Profiliierschablone (f) ausgestattet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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