DE1793834U - Inhalationsgeraet. - Google Patents
Inhalationsgeraet.Info
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Description
-
bekannt, in denen ein flüssiges Medikament mittels eines elektromotorisch angetriebenen Zerstäubers vernebelt wird.Inhalationsgerät Zur Behandlung von Erkrankungen der Atmungsorgane, wie Asthma, Silikose, Bronchitis usw., sind Inhalationsgeräte - Die bisher bekannten Inhalationsgeräte dieser Art sind nur zum Anschluß an ein elektrisches Netz geeignet und können infolgedessen lediglich in Kliniken oder zur Heimbehandlung verwendet werden. Besonders bei Asthmakranken ist aber eine häufige kurzzeitige Inhalation notwendig, die auch an der Arbeitsstelle des Patienten oder unterwegs erforderlich ist. Mit den bekannten elektrisch angetriebenen Inhalationsgeräten kann dieser Forderung jedoch nicht genügt werden.
- Das den Gegenstand des Gebrauchsmusters bildende neue Inhalationsgerät soll diesen Nachteil beseitigen und unabhängig von einer Steckdose jederzeit anwendbar sein.
- Des neue Gerät zeichnet sich dadurch aus, daß in einem tragbaren Gehäuse außer dem den Zerstäuber antreibenden Elektromotor ein Akkumulator sowie ein Ladegerät für diesen untergebracht sind. Der Akkumulator gewährleistet eine mehrmalige Inbetriebnahme des Gerätes, so daß der Patient bei jedesmaligem Bedarf das Medikament inhalieren und sich dadurch vor Anfällen schützen kann, Bei Nichtgebrauch z. B. während der Nacht, wird der Akkumulator mittels des an eine Steckdose angeschlossenen Ladegeräts wieder aufgeladen, so daß das Gerät dann während der normalen Gebrauchszeit am Tage stets einsatzfähig ist, In einer vorteilhaften Ausgestaltung des neuen Inhalationsgeräts ragt der umlaufende Zerstäuber in einen den unteren Teil des Gehäuses bildenden Medikamentenbehälter, in dem das Medikament nach Inbetriebsetzen des Motors zerstäubt und mittels eines zweckmäßig mit einem Mundstück versehnen Rohrstutzens von dem Patienten inhaliert werden kann. Wegen der verhältnismäßig geringen zum Zerstäuben des Medikamentes erforderlichen Leistung können Motor, Akkumulator und Ladegerät derart kleine Abmessungen erhalten, daß das Gerät ohne Schwierigkeiten als Taschengerät ausgebildet und vom Patienten jederzeit, auch unterwegs, an der Arbeitsstelle usw., mitgeführt werden kann.
- Das Ladegerät besteht zweckmäßig aus einem Trookengleiohrichter in Verbindung mit einem Transformator und liefert die zum Laden des Akkumulators notwendige Gleichspannung in Höhe von z. B. zwei bis vier Volt, wobei der Akkumulator etwa ein-oder zweizellig ausgebildet ist.
- Ein Ausführungsbeispiel des neuen Inhalationsgerätes ist in der Zeichnung veranschaulicht, die in Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 eine Draufsicht zeigt.
- In einem zylindrischen Gehäuse 10, das beispielsweise aus Kunststoff oder auch aus Leichtmetall besteht, ist ein Elektromotor 8 angeordnet, dessen senkrechte nach unten ragende hohle Welle 14 eine mit beiderseitigen Flügeln versehene Zerstäuberscheibe 11 trägt, die mittels einer Druckscheibe 12 und einer Flügelmutter 13 auf der Motorwelle 14 befestigt ist. Oberhalb des Motors 8 ist ein Akkumulator 6 vorgesehen, der über einen am Gehäusedeckel 4 angebrachten Schalter 1 mit den nicht dargestellten Anschlußklemmen des Motors 8 verbunden ist.
- Außerdem ist der Akkumulator 6 an ein Ladegerät 9 anschließbar, das seitlich vom Motor 8 in dem Gehäuse 10 untergebracht und an einem am Gehäusedeckel 4 befindlichen Stecker 3 angeschlossen ist. Das Ladegerät 9 besteht in an sich bekannter Weise aus einem Trockengleiohrichter, z. B. Selengleichrichter, sowie einem Transformator und liefert beim Anschluß des Steckers 3 an das elektrische Leitungsnetz die zum Laden des Akkumulators 6 notwendige Gleichspannung.
- Der Akkumulator 6 hat beispielsweise zylindrische Form und ruht auf einer entsprechenden Eindrehung des Gehäuses 10, die mittels eines an der Innenseite des Gehäusedeckels 4 anliegenden Gummipuffers 2 gehalten ist. Das Ladegerät 9 ist mittels eines Gummipuffer 7 gegen einen einen Luftkanal 5 enthaltenden Innenansatz des Gehäusedeokels 4 abgestützt.
- An dem Unterteil des Gehäuses 10 ist mittels einer Verschraubung ein topfförmiges Gefäß 16 zur Aufnahme des Medikamentes abnehmbar befestigt. An dem Medikamentengefäß 16 ist ein Rohr 15 angeschlossen, das durch das Gehäuse 10 hindurchgeführt ist und in einem gekrümmten Mundstück endet.
- Der Gehäusedeckel 4 ist mittels mehrerer Schrauben 17 an dem Gehäuse 10 befestigt, das auch flach ausgebildet sein kann.
- Zum Inhalieren wird der Schalter 1 in die Betriebsstellung gelegt, worauf der Motor 8 die auf seiner Welle 14 befestigte Zerstäuberscheibe 11 in Umdrehung setzt.
- Diese saugt Außenluft durch den Kanal 5 und die Hohlwelle 14 an und zerstäubt infolge ihrer schnellen Umdrehung von etwa 3500 U/min. das in dem Gefäß 16 befindliche Medikament, das durch das Rohr 15 austritt und von dem Patienten inhaliert werden kann, und zwar entweder durch die Nase oder auch durch ein auf das Rohr 15 aufgesetztes Mundstück aus Hartglas usw.
- Bei Nichtgebrauoh des Gerätes, z. B. in der Nacht, wird es an eine Steckdose angeschlossen, während der Akkumulator 6 über das Ladegerät 9 aufgeladen wird.
- Das Medikamentengefäß 16 ist von dem Gehäuse 10 leicht abzuschrauben, so daß das zu zerstäubende Medikament ohne Schwierigkeiten eingefüllt werden kann.
- Das neue Gerät kann infolge seiner leichten und gedrängten Bauweise von dem Patienten auch in der Tasche mitgeführt werden und von diesem jederzeit zur Behandlung sowie zum etwaigen Vorbeugen zum Inhalieren benutzt wer-
aren
Claims (4)
- Sohutzansprüohe 1. Inhalationsgerät mit elektro-motorisch angetriebenem Zerstäuber, dadurch gekennzeichnet, daß ein Motor (8), ein diesen speisender Akkumulator (6) sowie ein Ladegerät (9) in einem tragbaren Gehäuse (10) untergebracht sind, an dem ein abnehmbares Medikamentengefäß (16) befestigt ist.
- 2. Inhalationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Akkumulator (6) sowie das Ladegerät (9) z. B. mit Gummipuffern (2,7) gegen den Gehäusedeckel (4) abgestützt sind.
- 3. Inhalationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zerstäuber (11) tragende Motorwelle (14) als Hohlwelle ausgebildet ist, durch deren Bohrung dem Medikamentengefäß (16) Außenluft zugeführt wird.
- 4. Inhalationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäusedeakel (4) ein Kanal (5) für das Einführen von Frischluft zum Medikamentengefäß (16) vorgesehen ist.
5. tnhalationsgerät nach den beiden vorigen Ansprüchen, da- durch gekennzeichnet, daß an dem Medikamentengefãß (16) ein das zerstäubte Medikament dem Patienten zuführende Rohr (15) angeschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET10711U DE1793834U (de) | 1959-05-23 | 1959-05-23 | Inhalationsgeraet. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET10711U DE1793834U (de) | 1959-05-23 | 1959-05-23 | Inhalationsgeraet. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1793834U true DE1793834U (de) | 1959-08-20 |
Family
ID=32889955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET10711U Expired DE1793834U (de) | 1959-05-23 | 1959-05-23 | Inhalationsgeraet. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1793834U (de) |
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1959
- 1959-05-23 DE DET10711U patent/DE1793834U/de not_active Expired
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