DE179343C - - Google Patents

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DE179343C
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tubes
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water
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/02Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two header boxes in common for all sets, e.g. with flat header boxes
    • F22B17/04Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two header boxes in common for all sets, e.g. with flat header boxes the water-tube sets being inclined in opposite directions, e.g. crosswise

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 179343 KLASSE 13«. GRUPPE 9/<fO
Firma ARTHUR KOPPEL in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. November 1902 ab.
Die Erfindung betrifft einen Wasserröhrenkessel mit als Dampfsammler dienendem Oberkessel und bis in den Oberkessel reichendem, ununterbrochenem Wasserraum und bezweckt eine Vergrößerung der vom Wasser berührten Innenfläche durch sofortige Entfernung des erzeugten Dampfes. Die Erfindung besteht darin, daß im Scheitel der Wasserrohren gelochte Röhren angebracht
ίο sind, welche zur Ableitung des in den Wasserrohren sich entwickelnden Dampfes unter dem Druck der bis zum Wasserspiegel des Oberkessels reichenden Wassersäule nach dem Dampfraum hochgeführt sind. Die vorteilhafte Wirkung dieser Anordnung ergibt sich daraus, daß der Dampf, anstatt sich seinen Weg zwischen nach und nach zu verdrängen-
• den Wasserteilchen hindurchbahnen zu müssen, unmittelbar nach seinem Entstehen frei in die Dampfableitungsröhren eintreten kann und so erheblich schneller weggeführt wird. Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht die Erfindung in Verbindung mit einem Bellevillekessel. Fig. 2 veranschaulicht sie in größerem Maßstab. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach 4-4 in Fig. 2 und Fig. 4 einen Schnitt nach 6-6 in Fig. 2. Fig. 5 zeigt ein Verbindungsstück in Vorderansicht. Fig. 6 und 7 veranschaulichen die Erfindung in Verbindung mit einem Wasserröhrenkessel mit geteilten. Endkammern, Fig. 8 und 9 in Verbindung mit einem Einkammerkessel.
In allen Figuren sind mit a die gelochten Dampfableitungsröhren bezeichnet, welche im Scheitel der Wasserrohren angebracht sind und nach dem Dampfsammeiraum führen; der an der benachbarten Heizfläche erzeugte Dampf tritt durch eine oben in den Röhren vorgesehene Reihe von Löchern b in die Röhren α ein.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Bellevillekessel sind die vier unteren Röhrenpaare mit den Dampfableitungsröhren α ausgestattet, die durch Halter f in der Nähe der oberen Fläche der Röhren gehalten werden und oben mit den Löchern b versehen sind. An den Verbindungskappen g zweier zusammengehöriger Röhren des Kessels sind die gelochten Röhren a mit zwei gebogenen Teilen h befestigt, die am Ende einen halbkreisförmigen Querschnitt besitzen (Fig. 2, 4 und 5), so daß sie zusammen in einen Stutzen gesteckt werden können, der an ein Rohr i angeschlossen ist, durch welches der Dampf unmittelbar nach dem Dampfdom j des Kessels geführt wird. In Fig. 2 sind nur drei solcher Röhren dargestellt; dabei ist die obere der drei Kesselröhren von der vorderen Verbindungskappe aus abwärts geneigt, während die beiden anderen aufwärts führen. Die Dampfabführung ist aus allen drei Röhren wegen der geringen Wassersäule in den Röhren i, die hauptsächlich von Dampf angefüllt sind, gleichmäßig. Die in Fig. 2 dargestellten kleinen Röhrchen k sind nicht unbedingt erforderlich und dienen dazu, den Dampf auch aus den Verbindungskappen der Kesselröhren hinwegzuführen. Sie beschleunigen auch den Beginn der Wir-

Claims (1)

  1. kung der Einrichtung, indem sie von vornherein eine gewisse Menge Dampf in die Röhren i einführen, wodurch der Dampf schneller aus den Röhren α abgezogen wird. Die Röhrchen k sind der Einfachheit halber in Fig. ι weggelassen.
    Bei den in Fig. 6 und 7 dargestellten Wasserröhrenkessel mit geteilten Endkammern erstrecken sich die gelochten Röhren α im Scheitel der Röhren r und s der zwei unteren Reihen. Beide Dampfableitungsröhren führen in dasselbe Steigrohr t, das in der Endkammer u untergebracht ist. In den zwei nächst höheren Röhren ν und w sind keine gelochten Röhren α gelagert, sondern es führen nur kurze Stutzen aus dem Steigrohr ρ in das obere Ende der Röhren ν und n>, wobei eine halbkreisförmige Scheibe χ vorgesehen ist, die den Dampf am Eintritt in die Endkammer u hindert und ihn in das Steigrohr t leitet. Auch für die oberen Röhren können solche hineinragende Stutzen angeordnet sein; da hier indessen die Dampfentwicklung geringer ist, können sie auch fortbleiben.
    Bei dem in Fig. 8 und 9 veranschaulichten Einkammerkessel sind die gelochten Röhren a in den Röhren r, s und y der drei untersten Reihen angeordnet, in deren Scheitel sie liegen. Wie Fig. 9 zeigt gehen von je drei Röhren α Ableitungszweige nach den Steigröhren t. Zur Erreichung eines guten Wasserumlaufs sind gegenüber den unteren Röhren in der senkrechten Zwischenwand der Kammer Öffnungen \ angebracht.
    Paten τ-Anspruch:
    Wasserröhrenkessel mit als Dampfsammler dienendem Oberkessel und bis in den Oberkessel ' reichendem, ununterbrochenem Wasserraum, dadurch gekennzeichnet, daß im Scheitel der Wasserrohren unter dem Druck der bis zum Wasserspiegel des Oberkessels reichenden Wassersäule nach dem Dampfraum führende, gelochte Röhren zur Ableitung des in den Wasserrohren sich entwickelnden Dampfes angebracht sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1902179343D 1902-11-01 1902-11-01 Expired - Lifetime DE179343C (de)

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AT30361D AT30361B (de) 1902-11-01 1907-01-12 Wasserröhrenkessel.

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