DE179168C - - Google Patents

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DE179168C
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bottle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/26Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 179168.-KLASSE 64 ö. GRUPPE
Zusatz zum Patente 159844 vom 9. Dezember 1903.
, Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1904 ab. Längste Dauer: 8. Dezember 1918.
Bei Gegendruckabfüllern ist es wichtig, die Flaschenmündung mit möglichster Genauigkeit an eine und dieselbe Stelle zu bringen, damit die Füllarbeit unter vollkommener Abdichtung gleichmäßig genau und sicher erfolgen kann; denn die Flaschen besitzen nicht nur ihrer Höhe nach ziemlich erhebliche Abweichungen, sondern die Flaschenhälse stehen häufig auch exzentrisch oder schief auf dem Rumpf der Flasche.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine .Führungsbüchse zum Einstellen der Flaschen für das durch das Patent 159844 geschützte Verfahren zum Abdichten der Gefäßmündung gegen den mit einem hohlen elastischen Dichtungskörper ausgerüsteten Füllkopf bei Gegendruckabfüllern. Bei jenem Verfahren erhalten die zu füllenden Gefäße und der Füllkopf gegeneinander keine oder nur eine vorbereitende Bewegung, während der eigentliche Dichtungsdruck zwischen ihnen durch Aufblasen bezw. Aufweiten des hohlen Körpers erzielt wird, der sich . mit einem Stutzen in das zu füllende Gefäß erstreckt.
Im Gegensatz zu bereits bekannten Flaschenzentriervorrichtungen, bei denen die Zentrierkegel an einer gemeinsamen Platte angebracht Und die Untersätze für die Flasche federnd angeordnet sind, oder wo die für sich beweglichen Führungskegel unmittelbar die Dichtungen für die Flaschenmündung besitzen, besteht nun das Wesen des neuen Führungskörpers darin, daß ein federnder Führungskegel den hohlen in das zu füllende Gefäß reichenden Stutzen umgibt und dabei unabhängig von ihm beweglich ist; dadurch wird erzielt, daß bei Fortnahme der Flasche jener federnde Führungskegel auf. ein Loslösen des Flaschenkopfes von seiner Dichtung hinwirkt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar in den Fig. 1 und 2 im Querschnitt und Grundriß, in Fig. 3 in einer Ansicht der Gesamtanordnung an dem Flaschenfüller mit Luftkissenabdichtung.
α ist der Führungskegel. Er ist an einer Platte b befestigt, die sich mit drei von Federn c umwundenen Bolzen d gegen den Teil e des Füllkopfes stützt.
Wird eine Flasche, wie Fig. 3 veranschaulicht, von unten her in die nach unten zeigende Öffnung des Führungskegels α eingebracht und ein geringer Druck durch die Flasche nach aufwärts ausgeübt, so schieben sich die Stützbolzen d der Platte b unter Spannung ihrer Federn c zugleich mit der Platte b nach aufwärts. Dabei wird die Flasche zentriert, nämlich in der richtigen
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Lage über den Stutzen des Dichtungshiftkissens an den Füllkopf geführt, das dann behufs vollständiger Abdichtung der Flaschenmündung und Hervorbringung von teilweisem Gegendruck in der Flasche mittels Preßluft o. dgl. aufgeweitet und von innen und von oben scharf an die Flasche angepreßt wird. Nach Vollendung des Füllvorganges muß die Flasche von der Dichtung gelöst werden
ίο und dies wird häufig dadurch erschwert, daß sich der Stutzen an der Flasche fest angesaugt hat, so daß es nicht genügt, die Flasche nach unten lediglich wegzuziehen. Hier hilft nun die in den Federn c aufgespeicherte Kraft nach, indem sie mittels der Platte b und des Führungskegels α die Flasche von dem Dichtungsstutzen herunterschiebt.
Die dargestellte Führungsvorrichtung ist wegen ihrer selbsttätigen Wirkungsweise besonders bei denjenigen Füllmaschinen von Vorteil, wo eine größere Anzahl von Flaschen auf einmal zu behandeln ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Führungsbüchse zum Einstellen der Flaschen für das unter 159844 geschützte Verfahren zum Abdichten der Gefäßmündung gegen den mit einem hohlen elastischen Dichtungskörper ausgerüsteten Füllkopf bei Gegendruckabfüllern, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Flasche einzuführende hohle Stutzen des Luftkissen-Dichtungskörpers von einer nachgiebig angebrachten Büchse (a) mit hohlkegelförmiger Mündung umgeben ist, die beim Zubringen der Flasche die Führung bildet, beim Wegnehmen die Flasche von dem Dichfungsstutzen herunterschiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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