DE179145C - - Google Patents

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DE179145C
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smoke
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selenium cell
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/17Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
    • G01N21/47Scattering, i.e. diffuse reflection
    • G01N21/49Scattering, i.e. diffuse reflection within a body or fluid
    • G01N21/53Scattering, i.e. diffuse reflection within a body or fluid within a flowing fluid, e.g. smoke
    • G01N21/534Scattering, i.e. diffuse reflection within a body or fluid within a flowing fluid, e.g. smoke by measuring transmission alone, i.e. determining opacity

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JHS 179145-KLASSE 42/. GRUPPE
HANS SILBERMANN in KÖNIGSBERG i. Pr.
Vorrichtung zum Bestimmen der Rauchstärke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1904 ab.
Der Rauchstärkenmesser bezweckt die Feststellung der Stärke des Rauches in abziehenden Essengasen.
Es geschieht dies durch Messung der Wider-Standsänderung, die eine Selenzelle bei Belichtungsänderung erleidet.
Die Lichtquelle α sendet ihre Strahlen frei, reflektiert oder vermittels eines Linsensystems durch die Rauchschicht b nach der Selenzelle c, die mit der Meßvorrichtung d, der Stromquelle e und dem Relais/in Reihe geschaltet ist. ■
Das Relais / dient dazu, den Stromkreis einer zweiten Stromquelle g zu schließen, sobald die Rauchstärke das als zulässig erachtete Maß überschreitet. Es wird alsdann ein beliebiger Zeichengeber h in Tätigkeit gesetzt, der das Bedienungspersonal der Feuerungsanlage bezw. den Aufsichtsbeamten darauf aufmerksam macht, daß die zulässige Rauchstärke überschritten ist.
Die Rauchstärke. kann an der empirisch geeichten Meßvorrichtung mit oder ohne Registriervorrichtung am Orte der Rauch erzeu- gung oder in beliebiger Entfernung davon abgelesen werden, desgleichen die Zahl und ■Zeitdauer der Rauchstärkenüberschreitungen an Hub-, Zeit- oder ähnlichen Zählvorrichtungen.
Da die Empfindlichkeit einer Selenzelle bei längerer Belichtungsdauer sich vermindert, so kann die Selenzelle c auch abgeblendet und noch ein weiterer Stromkreis, bestehend aus einer zweiten Selenzelle, einer Stromquelle und einem Relais angeordnet werden, derart, daß dieses Relais die Selenzelle c erst dann der Belichtung aussetzt, wenn die Rauchentwicklung beginnt. Die Selenzelle des dritten Stromkreises ist also auch während derjenigen Zeit der Belichtung ausgesetzt, in welcher eine Rauchentwicklung nicht stattfindet, während die Selenzelle c nur während der Periode der Rauchentwicklung belichtet wird und zur eigentlichen Rauchstärkenmessung dient.
Gegenüber den bisherigen Rauchmessern weist die oben beschriebene Anordnung wesentliche Fortschritte auf.
Die einfachste Art der Rauchstärkenmessung besteht in der schätzungsweisen Vergleichung von Rauchsäulen auf der hellen Grundfläche des Himmels. Man kann sich hierbei der bekannten Rauchstärkenskala bedienen, der eine sechsfache Abstufung von hellgrau bis schwarz zugrunde liegt. Bei diesem Meßverfahren ist die Beobachtung der Schorn-Steinmündung notwendig.
Um die Rauchstärkenmessung auch im Kesselhause selbst vornehmen zu können, hat man aisdann unmittelbar an den Rauchkanälen eine Lichtquelle angeordnet, die durch den Rauch verdunkelt wird, wobei der äußere ringförmige Teil einer Mattscheibe gleichmäßig erleuchtet bleibt, ihr innerer Teil aber der Rauchstärke entsprechend dunkler wird. Auch hier besteht also die Rauchstärkenmessung in der schätzungsweisen Vergleichung einer hellen Grundfläche mit einem dunkleren Kern.
Die Verdunklung der Lichtquelle durch den Rauch kann nun auch vermittels eines
der üblichen Photometer gemessen werden. Dieses Meßverfahren ist exakt, bedarf aber für jede Rauchstärkenbestimmung der besonderen Ausführung.
Der Rauchstärkenmesser nach der vorliegenden Erfindung gestattet den bekannten gegenüber jederzeit die unmittelbare ziffernmäßige Ablesung der Rauchstärke sowie die Anbrin-• gung aller derjenigen Vorrichtungen, die sich aus der Verwendung des elektrischen Stromes ergeben.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Vorrichtung zum Bestimmen der Rauchstärke mit einer durch die Rauchgase mehr· oder minder verdunkelten Lichtquelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtstrahlen nach. Durchgang durch den Rauch auf eine Selenzelle treffen, deren elektrische Widerstandsänderungen ein Maß für die Verdunklung der Lichtquelle und damit für die Stärke des Rauches ergeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4460346A (en) * 1980-05-30 1984-07-17 General Steel Industries, Inc. Eccentric shaft and method of manufacture

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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