DE17878C - Neuerungen an Kochapparaten - Google Patents

Neuerungen an Kochapparaten

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DE17878C
DE17878C DENDAT17878D DE17878DA DE17878C DE 17878 C DE17878 C DE 17878C DE NDAT17878 D DENDAT17878 D DE NDAT17878D DE 17878D A DE17878D A DE 17878DA DE 17878 C DE17878 C DE 17878C
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DE
Germany
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oven
saucepan
furnace
innovations
coals
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DENDAT17878D
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English (en)
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SOCIETE ANONYME DES SPECIALITES MECA-NIQUES REUNIES in Paris
Publication of DE17878C publication Critical patent/DE17878C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/24Warming devices
    • A47J36/26Devices for warming vessels containing drinks or food, especially by means of burners Warming devices with a burner, e.g. using gasoline; Travelling cookers, e.g. using petroleum or gasoline with one burner

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
K PATENTAMT.
in PARIS.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 einen
Verticalschnitt des Apparats, Fig. 2 eine obere Ansicht desselben dar; Fig. 3 zeigt eine Ansicht von unten und Fig. 4 einen Verticalschnitt des
\ in Thätigkeit befindlichen Apparats.
Der Kochapparat besteht aus zwei Theilen, dem eigentlichen Kochtopf A, Fig. 1 und 4, und dem Ofen B.
Der Kochtopf A aus Blech ist mit eingetriebenem Boden versehen, in welchen theilweise die Feuerung hineinragt, Fig. 4. Der Topf A wird durch einen doppelwandigen Deckel D geschlossen, der mit Sägespänen oder anderem isolirenden Material gefüllt ist, um einem Verlust an Wärme vorzubeugen; aufserdem besitzt der Topf an seinem oberen Ende zwei drehbare Henkel a, welche dazu dienen, ihn anzuheben, Fig. 4.
Der Ofen B besitzt doppelte Wandungen b und ö1, die an ihrem oberen Ende mit einander vereinigt sind, und einen Boden E aus Holz. Der von den doppelten Wandungen b bx gebildete Zwischenraum d wird mit Sägespänen oder einem anderen isolirenden Material ausgefüllt, und oben ist der Ofen mit einem Rand e versehen, dessen Zweck später erläutert werden wird.
Auf dem Boden E des Ofens erhebt sich ein Feuerkasten F, der mit Haltern ff zur Aufnahme von Kohlen G versehen ist. Der Boden H des Feuerkastens ist perforirt und gestattet den Zutritt der Luft nach den Kohlen, zu welchem Zweck der Mantel des Ofens unterhalb des Bodens E mit Durchbrechungen /, der Boden selbst mit einem Loch J versehen ist. Ein kleines Register K, Fig. 3, das durch eine Stange T gehandhabt werden kann, gestattet, das Loch J mehr oder weniger zu schliefsen und so den Zutritt der Luft zu reguliren. Das Register K selbst ist mit einem Loch ο versehen, das so viel Luft hindurchläfst, als nöthig ist, um das Brennen der Kohlen zu unterhalten. Die federnden Lappen L L, welche an der inneren Wand des Ofens in der Nähe des oberen Randes desselben angebracht sind, sichern eine centrale Lage des Kochtopfes.
Die in den Feuerkasten hineinzubringenden Kohlen oder Briquettes werden vorher angezündet, worauf der Feuerkasten in den Ofen gestellt wird. Alsdann hängt man den Kochtopf in den Ofen, klappt die Henkel α nach abwärts, welche sich nun auf den Rand e des Ofens stützen und den Kochtopf schwebend erhalten, wie Fig. 4 veranschaulicht.
Man öffnet nun das kleine Register K, und die nunmehr genügend einströmende Luft bringt eine lebhafte Verbrennung der Kohlen G hervor, so dafs bald der Inhalt des Topfes ins Kochen geräth; alsdann klappt man die Henkel α des Topfes hoch, so dafs der letztere sich mit seinem Rand auf den oberen Rand des Ofens stützt. Man schliefst nun das Register K ganz, so dafs nur durch das Loch 0 Luft in den Feuerungsraum treten kann, während die Verbrennungsproducte nur durch die Undichtigkeiten zwischen Topf- und Ofen austreten. Die Verbrennung geht nur langsam
vor sich, das Kochen mäfsigt sich und kann nach Belieben während mehrerer Stunden fortgesetzt werden.
In diesem Ofen kann jede Art Prefskohle oder Torf oder in ähnlicher Weise erzeugtes Brennmaterial angewendet werden; am vortheilhaftesten benutzt man chemisch zubereitete asbestirte Kohle oder jedes andere Asbest enthaltende Brennmaterial.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι . An einem Kochapparat die Anwendung eines Kochtopfes A mit eingetieftem Boden C und Deckel mit doppelten, mit isolirendem Material ausgefüllten Wandungen.
    An einem Kochapparat die Anwendung des Ofens B mit doppelten, mit isolirendem Material ausgefüllten· Wandungen und Holzboden E.
    Der Feuerkasten F mit Haltern ff für die Kohlen G.
    Der Rand e des Ofens zur Stützung der umklappbaren Henkel α und in Verbindung mit denselben, zum Zweck, eine Stützung des Kochtopfes zu ermöglichen.
    Die Anordnung des Registers K mit Loch o, zum Zweck, den Zutritt der Luft in beschriebener Weise zu reguliren.
    Hierzu ι Blatt, Zeichnungen.
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