DE178665C - - Google Patents

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DE178665C
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shaft
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/04Shafts or bearings, or assemblies thereof
    • F04D29/041Axial thrust balancing
    • F04D29/0416Axial thrust balancing balancing pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59 A. GRUPPE
H. ARTHUR KÜNZLI in LEIPZIG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1904 ab.
Um den mit der Fördermenge und mit der Strömungsgeschwindigkeit wechselnden Strömungsdruck auszugleichen, sind bei den bekannten Vorrichtungen die Ausschnitte der Trennungswände der einzelnen Pumpenkammern gewöhnlich mit der' Laufradnabe des vorangehenden oder folgenden Laufrades starr verbunden und nehmen an der Drehbewegung der Welle teil. Durch diese An-Ordnung erhält jedoch die in einen derart ausgebildeten Kanal einströmende Förderflüssigkeit eine der Einlaufrichtung entgegengesetzt gerichtete Beschleunigung, welche durch die Adhäsion der Wasserteilchen an den rotierenden Kreisausschnitten hervorgerufen wird. Gelangt daher die Förderflüssigkeit an einen rotierenden Kreisausschnitt, so werden durch die Adhäsion die an der umlaufenden Mantelfläche anhaftenden Wasserteilchen nach außen geschleudert, während dieselben doch nach der Achse hinfließen sollen. Hierdurch werden die bekannten inneren Wirbelungsverluste hervorgerufen, die die Wirkung der Pumpe bedeutend herabmindern.
Diesen Übelständen soll durch die in der Zeichnung in schematischer Weise im Längenschnitt dargestellte mehrstufige Schleuderpumpe abgeholfen werden.
Die Schleuderpumpe besteht aus einer Anzahl hintereinander geschalteter auf einer gemeinsamen Welle mittels Keile befestigter Laufräder, welche mit Schaufelzellen c1 und c2 versehen sind und an der Rotationsbewegung der Welle teilnehmen. Auf der Welle sind ferner Büchsen befestigt, welche die Abstände der einzelnen Laufräder unter sich bestimmen und auf denen die kreisrunden Ausschnitte der Trennungswände der Pumpenkammern lose aufgesteckt sind, so daß sie an der Drehbewegung der Welle nicht mit teilnehmen können. Die Welle kann sich also mit den Laufrädern drehen, ohne die Trennungswandausschnitte mitzunehmen. Die ringförmige Trennungswand selbst ist derart auf der Welle festgehalten, daß die direkt auf der Welle sitzenden Abstandsbüchsen um ein geringes Maß länger sind, als die Naben der Trennungswandausschnitte. Die kreisrund ausgeschnittenen Trennungswände sind von den angrenzenden Pumpenkammern durch Dichtungsringe g1 bis g5 abgedichtet.
Die eine Seite des als Entlastungskolben wirkenden Wandausschnittes zusammen mit der gegenüberliegenden Seite der Schaufelradnabe bildet jeweils den Einlaufkanal bl und b'2 je eines Laufrades. Der Querschnitt dieser Einlaufkanäle ist von der Eintrittsstelle der Förderflüssigkeit bis zur Übergangsstelle in die Schaufelzellen c1 und c2 konstant. Die Einlaufkanäle bl und b2 sind so angeordnet, daß der Eintritt der Förderflüssigkeit in die letzteren, sowie der Übertritt derselben in die Schaufelzellen c1 und c2 senkrecht zur Welle erfolgt. Über den Laufrädern befindet sich ein vom Pumpengehäuse bezw. von den Pumpenkammern gebildeter Überströmkanal d1 und d2.

Claims (1)

  1. Die Wirkungsweise einer derartigen Schleuderpumpe ist folgende:
    Die Förderflüssigkeit gelangt durch das Saugrohr α in den Einlaufkanal bl b'2, strömt senkrecht zur Wellenachse in die Schaufclzellen c1 und c2 des ersten Laufrades und erhält hier durch die Rotation des Rades eine Beschleunigung, wodurch sie einen bestimmten Druck erhält und unter diesem
    ίο Drucke durch den Überströmkanal dl d2, dem nächsten Einlauf kanal c3 und c4 des zweiten Laufrades senkrecht zur Wellenachse zugeführt wird und wiederum senkrecht zur Welle in das zweite Laufrad einströmt.
    Dieser Vorgang wiederholt sich je nach der Stufenzahl der Pumpe, bis die Förderflüssigkeit dieselbe mit dem gewünschten Druck durch das Druckrohr f verläßt.
    Da der Durchfluß der Förderflüssigkeit durch die Schaufelzellen stets senkrecht zur Welle erfolgt, so können achsiale Kräfte zufolge des Strömungsdruckes nicht auftreten.. Die etwa beim Eintritt der Förderflüssigkeit in das Rad auftretende Komponente des Strömungsdruckes erhält einen Gegendruck gleicher Größe jedoch in entgegengesetzter Richtung von der als Entlastungskonus ausgebildeten Trennungswand der Pumpenkammern, infolgedessen sich beide Drucke ausgleichen. Dadurch, daß bei dem Erfindungsgegenstand die Lauf räder an der. Rotation der Welle teilnehmen, die kreisrunden Ausschnitte der Trennungswände jedoch stillstehen, sind die bisher an der Übertrittsstelle der Förderflüssigkeit in die Schaufelradzellen auftretenden Wirbelungsverluste, welche Druckverluste hervorrufen, gänzlich ausgeschlossen.
    Um Druckunterschiede in den beiden äußeren Pumpenkammern /i1 und ti1 auszugleichen, sind beide durch ein Rohr g kommunizierend miteinander verbunden.
    PateNT-AνSPRUcη :
    Vorrichtung zur Vermeidung des einseitig achsial auf die Welle wirkenden Strömungsdruckes bei mehrstufigen Schleuderpumpen, bei welchen der Einlauf der Förderflüssigkeit auf ein und derselben Seite erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Einlaufkanäle (bl b'2) von konstantem Querschnitt aus kreisrunden nicht rotierenden Ausschnitten der Trennungswände der einzelnen Pumpenkammern und aus einem Teile der Laufradnabe des zugehörigen Schaufelrades gebildet sind und dadurch in den Einströmkanälen auftretende Wirbelungs- und Druckverluste verhindert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1953390A1 (de) * 2007-02-05 2008-08-06 RITZ Pumpenfabrik GmbH & Co. KG Vorrichtung und Verfahren zum Axialschubausgleich

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1953390A1 (de) * 2007-02-05 2008-08-06 RITZ Pumpenfabrik GmbH & Co. KG Vorrichtung und Verfahren zum Axialschubausgleich

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