DE178652C - - Google Patents

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DE178652C
DE178652C DENDAT178652D DE178652DC DE178652C DE 178652 C DE178652 C DE 178652C DE NDAT178652 D DENDAT178652 D DE NDAT178652D DE 178652D C DE178652D C DE 178652DC DE 178652 C DE178652 C DE 178652C
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Germany
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cylinder
pipe
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liquid fuel
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/005Filters specially adapted for use in internal-combustion engine lubrication or fuel systems

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Hk 178652 KLASSE 46 c. GRUPPE
eines Motors.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Filtriervorrichtung, die in das Zuleitungsrohr für flüssigen Brennstoff vor dem Vergaser eines Motors eingeschaltet wird, zu dem Zweck, den flüssigen Brennstoff gründlich vorzureinigen, so daß er in denkbar reinstem Zustande in den Vergaser gelangt. Bei der Konstruktion dieser Filtriervorrichtung ist von dem an sich bekannten Prinzip ausgegangen worden, die zu filtrierende Flüssigkeit in der Weise zu reinigen, daß man nur die obere vorgereinigte Schicht nitriert, und der angestrebte Zweck wird dadurch erreicht, daß der flüssige Brennstoff vorerst in einem äußeren Zylinder gesammelt wird, um die schweren Beimischungen, Wasser und dergl., abzusetzen, worauf die obere Schicht des vorgereinigten Brennstoffes durch die in einem inneren Zylinder enthaltene Filtriermasse direkt zum Zuleitungsrohr geführt wird. Das Absetzen der schweren Beimischungen wird dadurch unterstützt, daß der flüssige Brennstoff in feinen Strahlen in den Sammelzylinder eingeführt wird.
Außerdem ist der Zylinder zwecks Ableitens der durch den Brennstoff verdrängten Luft mit einem über das Flüssigkeitsniveau ragenden und mit Rückschlagventil versehenen Luftabfuhrröhrchen versehen.
In der Zeichnung ist die Filtriefvorrichtung im senkrechten Schnitt dargestellt.
Die Filtriervorrichtung besteht aus einem Zylinder a, der an das geschlossene Ende 1 des Zuleitungsrohres e für den flüssigen Brennstoff ■durch Einschrauben im Flansch b befestigt ist. Das Zuieitungsrohr e ist mit Befestigungsschraube d versehen und an das Hauptleitungsrohr 4 angeschlossen.
Durch den Boden des Zylinders α ist ein innerer Zylinder/geführt, der an das geschlossene Ende 1 des Zuleitungsrohres angeschraubt und an seinem oberen Ende mit Einflußöffnungen 3 versehen ist, die in bekannter Weise durch ein Metallgewebe q geschützt sind. Dieser innere Zylinder f ist mit einer beliebigen, geeigneten Filtriermasse k gefüllt, die auf einem horizontalen Metallgewebe m aufliegt.
Der Stutzen η des Zylinders ist mit dem Zuleitungsrohr 4 in beliebiger bekannter Weise verbunden und gegen den Boden des Zylinders a durch auf Flansch i angeordnetes Dichtungsmaterial j abgedichtet.
Oberhalb des geschlossenen Endes ist das Leitungsrohr e mit öffnungen 2 versehen.
Im Boden des Zylinders ist ein Luftabfuhrröhrchen p angeordnet, das bis über das Flüssigkeitsniveau im Zylinder α ragt und mit einem Rückschlagventil 0 versehen ist.
Ein Abfüllhahn 5 für das Entfernen der Rückstände ist ebenfalls an dem Boden des Zylinders α angeschlossen. Der durch Leitungsrohr 4 zugeführte flüssige Brennstoff tritt durch die seitlichen öffnungen 2 des Leitungsrohres e in feinen Strahlen aus und sammelt sich auf dem Boden des Zylinders a, wo die schweren Beimischungen, Wasser und dergl., abgesetzt werden.
Die durch den flüssigen Brennstoff aus dem Zylinder α verdrängte Luft wird durch das
Luftabfuhrröhrchen fi abgeführt. Sobald der derart vorgereinigte flüssige Brennstoff bis zu der Eintrittsöffnung 3 des inneren Zylinders/ gestiegen ist, fließt die obere Schicht der Flüssigkeit in den inneren Zylinder/durch die Filtriermasse k dem Vergaser zu.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In das Zuleitungsrohr für flüssigen Brennstoff vor dem Vergaser eines Motors einzuschaltende Filtriervorrichtung, gekennzeichnet durch das in den äußeren Zylinder mündende geschlossene Leitungsrohr e, aus dem der flüssige Brennstoff durch die seitlichen öffnungen (2) in feinen Strahlen austritt, um sich auf dem Boden des. äußeren Zylinders zu sammeln und die schweren Beimischungen auf dem Boden abzusetzen und durch einen inneren, die Filtriermasse k enthaltenden, das obere Ende des Leitungsrohres (4) zum Vergaser bildenden Zylinder (f) . mit Einflußöffnungen (3) am oberen Ende in Verbindung mit einem Luftabfuhrröhrchen (ρ), das von dem Boden des äußeren Zylinders bis über das Flüssigkeitsniveau ragt und mit einem Rückschlagventil (0) zwecks Ablassend der durch den sich sammelnden Brennstoff aus der Filterkammer (q) verdrängten Luft versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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