DE1784976C - Türschließer. Ausscheidung aus: 1759869 - Google Patents

Türschließer. Ausscheidung aus: 1759869

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DE1784976C
DE1784976C DE1784976C DE 1784976 C DE1784976 C DE 1784976C DE 1784976 C DE1784976 C DE 1784976C
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DE
Germany
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piston
closer
piston rod
damper
door closer
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Reinhold; Furchner Heinz; 5620 Velbert Perlick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eaton GmbH
Original Assignee
Eaton GmbH
Publication date

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Description

35
Die Erfindung bezieht sich auf einen Türschließer mit einer aus dem Schließergehäuse herausragenden Schließerachse, einer Schließerfeder und einer hydraulischen Bremseinrichtung, die einen in einem mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Gehäusezylinder verschieblichen Dämpferkolben, eine mit einem Zahnritzel der Schließerachse zusammenwirkende Kolbenstange sowie eine die beidseitig des Dämpferkolbens gelegenen Zylinderräume miteinander verbindende, sowohl den Dämpferkolben als auch teilweise die Kolbenstange axial durchsetzende Ventilbohrung aufweist, in der sich ein im Durchmesser erweiterter Ventilsitz für einen als Rückschlagventil wirkenden Ventilköiper befindet.
Bei bekannten Türschließern (z. B. nach der USA.-Patentschrift 2 588 010), bei denen die Kolbenstange lösbar mit dem Dämpferkolben verbunden ist, sind der im Durchmesser erweiterte Ventilsitz und die Ventilkugel in demjenigen Teil der Ventilbohrung angeordnet, der innerhalb des Dämpferkolbens liegt. Damit die sich beim öffnen des Türflügels vom Ventilsitz abhebende Ventilkugel nicht aus der Ventilbohrung des Dämpferkolbens hinausgleiten kann, ist hier eine besondere Ventilfangscheibe notwendig, die in das der eingeschraubten Kolbenstange gegenüberliegende, im Durchmesser größere Ventilbohrungsende im Kolben eingesetzt und darin befestigt ist. Das bedingt einen zusätzlichen baulichen und montagemäßigen Aufwand.
Bei Türschließern mit den eingangs aufgeführten Merkmalen (z. B. nach der französischen Patentschrift 819177) ist die Kolbenstange mit dem Dämpferkolben fest verbunden. Das bedeutet jedoch einen großen Aufwand bei der Herstellung. Außerdem ist auch hierbei eine Ventilfangscheibe erforderlich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Türschließer zu schaffen, der die vorerwähnten Mangel nicht aufweist, vielmehr einfacher und zweckmäßiger beschaffen und herzustellen ist und keine besondere Ventilfangvorrichtung für das Rückschlagventil benötigt.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einem Türschließer der eingangs erwähnten Gattung, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich der Ventilsitz für den Ventilkörper an dem in eine Kolbenausnehmung hineinragenden, mit dem Dämpferkolben lösbar verbundenen Kolbenstangenende befindet und daß zwischen letzterem und der Kolbenausnehmung eine ringsumlaufende Dichtung vorgesehen ist. Auf diese Weise kann also die Ventilkugcl unmittelbar zwischen der Dämpf erkolbenausnehmung und dem darin lösbar befestigten Kolbenstangenende angeordnet werden, wodurch zusätzliche Halte- taw. Fangmittel für dL· Ventilkugel entbehrlich werden. Zugleich wird durch die zwischen der Kolbenausnehmung und dem darin hineinragenden Kolbenstangenende vorhandene, ringsumlaufende Dichtung sichergestellt, daß keine Leckverluste durch eine etwaige Kriechströmung zwischen der äußeren Umfangsfläche der Kolbenstange und der Fläche der inneren Kolbenausnehmung auftreten können.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht die Dichtung vorteilhaft aus einem elastischen Dichtring, der zwischen dem Boden der Kolbenausnehmung und der Stirnringfläche der Kolbenstange eingespannt ist und dabei einen letztere mit dem Dämpferkolben verbindenden Querbolzen unter Spannung hält. Hierdurch wird über den Querbolzen eine sehr zweckmäßige und einfach herzustellende Verbindung zwischen der Kolbenstange und dem Dämpferkolben erreicht, wobei der elastische Dichtring zugleich den Querbolzen zwischen der Kolbenstange und dem Dämpferkolben kraftschlüssig verspannt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht auf den Türschließer und
Fig. 2 einen Schnitt nach derLiniell-II der Fi g. 1.
Der abgebildete Türschließer besteht im wesentlichen aus einem Türschließergehäuse 1, einem Dämpferkolben 2 und einer Kolbenstange 3, die an ihrem freien Ende mit einer Geradverzahnung 3' versehen ist. Die Kolbenstange 3 lagert mit ihrem freien Ende in einer Führungsbuchse 4 wie auch in einer Führungshülse 5, die mit ihrem flanschartigen Kragen S' an der Stirnseite 4' der Führungsbuchse 4 befestigt ist. Auf der Rückseite des Dämpferkolbens 2 ist ein Spurlager 6 angebracht, auf dem sich eine Schließerfeder in Form einer zylindrischen Schraubenfeder 7 mit ihrem Ende 7' abstützt, während das andere Ende 7" gegen den flanschartigen Kragen 5' der Führungshülse 5 drückt. Ein an der Schließerachse 8 befestigtes Zahnritzel 9 greift in die Geradverzahnung 3' ein, dessen Teilungsgerade 3" zur Vermeidung ungünstiger, auf den Kolben wirkender Drehmomente sehr nahe an der Kolbenstangenachse 3'" liegt oder sogar mit dieser zusammenfällt.
Der Dämpferkolben 2 und die in dessen Ausneh- die axiale Bohrung 13,"^ * r ma yon dort mung2" hineinragende Kolbenstange 3 sind durch k^" ™ ^^"KSSbens 2. Gleicheinen Querbolzen 10 fest miteinander verbunden. an die Unterseite "JJJg" ^ammengedrückt Dieser wird auch bei unbelastetem Dlmpferkolben 2 zeitig wird die Sdmiiibenieaer# forsions.
durch die Elastizität eines zwischen der Kolbenaus- 5 und somit v_°^P^!j d W°h das Spurlager 6 nicht nehmung2" und dem Kolbenstangenende3·ν zusam- kräftemde'Schließf*tnif teinT P ^ des mengepreßt liegenden, ringsumlaufenden Dichtricges entstehen können, mithin κει ^a^^
11 an beiden Enden des Querbolzens 10 kraftschlüs- Dämpferkolbens 2 "™"~ .J™!,-.— % wjrd deren sig durch Scherkräfte in seinem Einbauzustand ge- Rücklaufbewegung der Λ°^η*™{ε £ Führungshalten. In der Kolbenstange 3 befinden sich eine io Bohrung 12 von ^Z^JL^iBüR des hydrauradiale Bohrung 12 und «ine axiale Bohrung 13, die hülse 5 verdeckt, so daßderOu£™™ £ und an ihrem erweiterten Ende einen Ventilsitz 13' für !.sehen Mete durch die^radiate ^ g. ^ eine Ventilkugel 14 bildet, durch die die Bohrung 13 die axiale Bohrung 13 so w£\ £ 3 und der
verschlossen bzw. geöffnet werden kann. In Ver- es das Sp.e zwischen^de' K°'^«f ^"™ längerung der Bohrung« ist im Dämpferkolben2 ^"^na^f^SV^ eine Durchtrittsbohrung 2' vorgesehen. sames Aufschlagen der..! "J
Der Dämpferkolben 2 ist in einer Gehäuseboh- nungsphase wirksam Bedampf rung V gleirverschieblich geführt, die nach außen Wird die Tür im 8»·^
durch eine mit dem Türschließergehäuse 1 zu ver- so setzt unter Entspannen der ?g^St schraubende Dichtmutter 1«ν verschossen ist. Par- *o benfeder 7 der Schh^eßvorgang eu^Dab^i veischlieU allel 7«r geneigt verlaufenden Kolbenstangenachse 3'" die Ventilkugel 14 die axiale Bohrung 13 so dall das und zurgBohErung 13 ist im Türschließergehäuse 1 vom Dämpferkolben2 yerd-ngU eine weitere Bohrung 15 angeordnet, die auf der der dium über die Kanäle »lfJ Schließerachse 8 gegenüberliegenden Seite der KoI- 15 fließt und von dort "JJ^" «J^ benstange 3 liegt also der Befestigungsebene iv des »5 raum. Sobald derDampferkoH>en 2 mit Türschließers zugewandt ist Die Bohrung 15 ist im seile den Kanal 17a erreicht ™»™^ ^ £ Durchmesser abgesetzt und kann an ihrer Erweite- schreitendem Schließvorgang verdeckt, wir° °'e rung durch einen Drosselkonus 16' einer Dämpfungs- Dämpfung entsprechend erhöht |da nun α as^" einsteUschraube 16 stärker bzw. schwächer geöffnet lische Medium gezwungen ,st, aUem ube^^m ^ana bzw. verschlossen werden. Zwischen der Umfangs- 30 17ft und die Bohrung 15 zurück in den fläche der Dämpfungseinstellschraube 16 und der innenraum zu strömen Beim Je^rf" V Bohrungsfläche der Bohrung 15 befindet sich ein reicht der Dämpferkolben 2 schließhf J Spalt 15', der mit zwei quer verlaufenden Kanälen Stirnseite auch den Kana1176, ^od"Jh Je[Jf 17 a und 17 b in Verbindung steht, die nach außen im Arbeitsraum befindliche Ruseujterteteil
rung 1', während der Kanal 17ft in einen Ring- häusebohrung » Uu«w.ai.w __,
spalt 1" zwischen der Umfangsflache des Dämpfer- nal 17b zu gelangen. Von dort fließt das hydraulische
kolbens 2 und der Innenfläche der Gehäusebohrung 1' Medium durch den Spalt 15' in die Bohrung 15 und
mündet. 40 dann in den Innenraum des Türschließergehäuses
An den Schmalseiten des Türschließergehäuses 1 Auf diese Weise wird ein gewaltsames Zuschlagen
sind Halterungsstege V" angebracht, die mit Befesti- der Tür wirksam verhindert.
gungsbohrungen 19 versehen sind. Die Einfüllöffnung In der letzten Schließphase wird der Kanal 17 a
an der Befestigungsebene lv des Türschließergehäu- durch den Dämpferkolben 2 wieder freigegeben, so
ses 1 wird durch eine Dichtschraube 2U verschlos- 45 daß nun die über den Ringspalt 1", den Kanal 17 b
sen. und den Spalt 15' verdrängte Bremsflüssigkeit über
Beim öffnen der Tür, d. h. beim Rücklauf des den Kanal 17 a unmittelbar in die Gehäusebohrung Γ
Dämpferkolbens 2, wird die Kolbenstange 3 durch fließen kann. Die Dämpfung wird dadurch schlag-
das geradverzahnte Zahnritzel 9 in Richtung der artig aufgehoben, so daß die Tür unter der Wirkung
strichpunktiert gezeichneten Rücklauflage (s. F i g. 2) 50 der Schraubenfeder 7 noch sicher in ihre Schließlage
geschoben. Dabei fließt ein Teil des den gesamten gedruckt werden kann, in der die Türschloßfalle in Innenraum des Türschließergehäuses 1 ausfüllenden die entsprechende öffnung des Schließbleches ein-
Innenraum des Türschließergehäuses 1 ausfüllenden
hydraulischen Mediums durch die Bohrung 12, durch springt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Türschließer mit einer aus dem Schließergehäuse herausragenden Schließerachse, einer Schließerfeder und einer hydraulischen Bremseinrichtung, die einen in einem mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Gehäusezylinder verschieblichen Dämpferkolben, eine mit einem Zahnritzel der Schließerachse zusammenwirkende Kolbenstange sowie eine die beidseitig des Dämpferkolbens gelegenen Zylinderräume miteinander verbindende, sowohl den Däjipferkolben . als auch teilweise die Kolbenstange axial durchsetzende Ventilbohrung aufweist, in der sich ein im Durchmesser erweiterter Ventilsitz für einen als Rückschlagventil wirkenden Ventilkörper befindet, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Ventilsitz (13') für den Ventilkörper an dem in eine Kolbenausnehmung (2") hineinragenden, mit dem Dämpferkolben (2) lösbar verbundenen Kolbenstangenende (3IV) befindet und daß zwischen letzterem und der Kolbenausnehmung (2") eine ringsumlaufende Dichtung vorgesehen ist.
2. Türschließer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung aus einem elastischen Dichtring (11) besteht, der zwischen dem Boden der Kolbenausnehmung (2") und der Stirnringfiäche der Kolbenstange (3) derart eingespannt ist, daß er einen letztere mit dem Dämpferkolben (2) verbindenden Querbolzen (10) unter Spannung hält.

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