DE1784010C - Dübel aus Isoliermaterial - Google Patents

Dübel aus Isoliermaterial

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DE1784010C
DE1784010C DE19681784010 DE1784010A DE1784010C DE 1784010 C DE1784010 C DE 1784010C DE 19681784010 DE19681784010 DE 19681784010 DE 1784010 A DE1784010 A DE 1784010A DE 1784010 C DE1784010 C DE 1784010C
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DE19681784010
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Inventor
Marian Paris Serafin
Original Assignee
Societe Anonyme De Traverses En Beton Arme Systeme Vagneux, Paris
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Description

Die Erfindung betrilft einen Dübel aus Isoliermaterial, insbesondere /ur Befestigung von Schwellenschrauben in Betonschwellen, mit einem Innengewinde zur Aufnahme eines Schraubenschaftes und einem Außengewinde sowie zwei auf der Dübelaußenwandung einander diametral gegenüberliegenden radialen Längsrippen.
Aus der französischen Patentschrift 1466 441 ist ein Dübel aus Isoliermaterial bekannt, der an seinem Außenumfang einander diametral gegenüberstehende Längsrippen aufweist, welche über die gesamte Dübellänge laufen, und außerdem ein ebenfalls über die gesamte Länge verlaufendes Innengewinde besitzt. Bei dem bekannten Dübel sind die radialen Längsrippen derart ausgebildet, daß sie sich zur Dübelöffnung hin leicht verjüngen.
Bei dem bekannten Dübel besteht jedoch die Gefahr, daß insbesondere durch eine gewisse Nachgiebigkeit des Dübelmaterials, die für die Funktion des Dübels andererseits erforderlich ist, im Laufe der Zeit eine Lockerung des Dübels im Beton auftritt.
Weiterhin sind aus den beiden französischen Patentschriften 712596 und 1484 186 grundsätzlich Dübel bekannt, welche über die gesamte Länge ein Außengewinde aufweisen.
Schließlich ist es aus den deutschen Gebrauchsmusterschriften 1910 554 und 1944 838 grundsätzlieh bekannt, Polyäthylen als Dübelmaterial zu verwenden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Dübel der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß ein besonders guter Formschluß des Dübels im Beton gewährleistet ist, um insbesondere in Axialdichtung des Dübels nach außen gerichtete Kräfte aufzunehmen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die radialen Längsrippen nur auf einem von de: DübelölTnung abgewandten Bereich des Dübels angeordnet sind und daß innen nur im Bereich der öffnung des Dübels einige Gewindegänge vorhanden
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Dübels nach der Erfindung ist vorgesehen, daß er aus einem hochfesten Polyäthylen mit einem hohen Kristallinitätsgrad und einem Molekulargewicht besteht. das eine gute Schlagfestigkeit gewährleistet.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Dübels zeit;, „et sich dadurch aus, daß das verwendete Polyäthylen bei 25 C eine Dichte von etwa 1 g/cm"«, eine Zugfestigkeit in der Größenordnung von 3 kp/mm*, eine Bruchdehnung von über 10000/o, einen ZugHastizität·, modul vt'p mehr als 10nVp/mm4. einen spezifisch- ·. Widerstand in der Größenordnung von K)1" Ohm . ■.■> sowie eine elektrische Durchschlagsfestigkeit w 4OkV nun hat.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgerruilk Dübels besteht darin, daß er durch außerordentü·.'■-. festen Sit/ im Beton einen besonders hohen Isoi. tionsw idervtand gewährleistet.
Durch die ertindungsgemäße Ausbildung der radi.-i Jen Längsrippen wird weiterhin der Vorteil erreich! daß insbesondere durch die zum oberen Ende uY Dübels hin gelegene Schulter ein besonders wirksame ι Schutz gegen ein Herausziehen des Dübels gewaln leistet ist. Gleichzeitig ist der Dübel gegen eine Drehung durch die auf dem unteren Teil des Dübels K schränkten I ängsrippen zuverlässig gesichert.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist darin zu sehen, daß durch das Einschneiden der Schraube in die Dübelwandung ein Quelleffekt erzielt wird, der die Tendenz aufweist, den unteren Ie;l des Dübels derart aufzutreiben, daß er fest gegen den Beton gedrückt wird und daß darüber hinaus durch Komprimieren des Dübelmaterials eine Vorspannungsreserve gebildet wird.
Auf diese Weise wird insbesondere im unteren Teil des Dübels auf Grund der Materialverdrängung beim Einschneiden der Schraube in Verbindung mit den in diesem Bereich ebenfalls angeordneten radialen Längsrippen dafür gesorgt, daß sich diese radialen Rippen besonders fest in den Beton hineinpressen.
Ferner ist durch das Einschrauben der Schraube in 'las Dübelmaterial ein Beschichten dieser Schraube überflüssig.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise an Hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt:
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Dübel nach der Erfindung,
F i g. 2 einen Teillängsschnitt entlang der Linie H-II in F i g. 1 und
F i g. 3 einen Teillängsschnitt entlang der Linie HI-IH in Fig. 1.
Der in der Zeichnung gezeigte Dübel weist eine Außenwandung 1 und einen inneren zylindrischen Hohlraum 2 auf, der oben eine öffnung 3 besitzt und unten bei 4 geschlossen ist.
Die Außenwandung 1 besitzt zwei radiale Längsrippen 5, die einander diametral gegenüberliegen und sich vom unteren Teil des Dübels bis ungefähr zur halben Höhe desselben erstrecken. Oberhalb der Längsrippen hat die Außenwandung 1 ein Außengewinde 6, das eine gute Haftung des Träger- oder Schwellenbetons an dem Dübel gewährleistet.
Der innere zylindrische Hohlraum 2 besitzt im wesentlichen kein Gewinde, mit Ausnahme weniger Gewindegänge 7 im Bereich der Dübelöffnung, die den Eingriff einer Schwellenschraube im Dübel erleichtern. Der Hohlraum 2 hat einen Durchmesser, der in Abhängigkeit vom Durchmesser der Schraube, von den zulässigen Toleranzen, der Elastizität des Dübelmaterials und des in,der Kombinen,Schraube/ Dübel/Beton zu erzielenden Druckes zur uewanr Sdä ausreichende,!,Widerstands gegen Her(in der Größenordnung von 10 t) bestimm te Pfastizität des Materials des Dübels erlaubt Turner, die Schraube durch Herausschrauben ohne Beschädigung des Dübels zu entfernen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Dübel aus isoliermaterial, insbesondere zur Befestigung von Schwellenschrauben in Betonschwellen, mit einem Innengewinde zur Aufnahme eines Schraubenschaftes und einem Außengewinde sowie zwei auf der Dübelaußenw andung einander diametral gegenüberliegenden radialen Längsrippen, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Längsrippen (5) nur auf einem von der Dübelöffnung abgewandten Bereich des Dübels angeordnet sind und daß innen nur im Bereich der öffnung (3) des Dübels einige Gewindegänge (7) vorhanden sind.
2. Dübel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, da·' er aus einem hochfesten Polyäthylen mit einem hohen Krisiallinitäisgrad und einem Molekulargewicht besteht, das eine gute Sehlagfestigkeit gewährleistet.
3. Dübel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dall das verwendete Polyäthylen bei 25 C eine Dichte von etwa 1 g/cm1, eine Zugfestigkeit in der Größenordnung von 3 kp/mm-, eine Bruchdehnung vim über KM)O" 0, einen Zugclastizitäts- as modul von mehr als 100 kp/mm-, einen spezifischen Widerstand in der Größenordnung von 10"· Ohm-ei sowie eine elektrische Durchschlagsfestigkeit von K) kV'mm hat.
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DE19681784010 1968-06-27 Dübel aus Isoliermaterial Expired DE1784010C (de)

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DE1784010A1 DE1784010A1 (de) 1972-01-20
DE1784010C true DE1784010C (de) 1973-01-25

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