DE1783076C - Einrichtung zur freitragenden Befe stigung von aus Sand oder Salz gepreßten Kernteilen - Google Patents
Einrichtung zur freitragenden Befe stigung von aus Sand oder Salz gepreßten KernteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur freitragenden Befestigung von aus Sand oder Salz gepreßten
mit eingeformten Gewindenippeln versehenen Kernteilen geringer mechanischer Festigkeit an Kernen,
dio zum Gießen von Brcnnkraftmaschinenkolben
bestimmt sind, mit Stahlröhrchen nach Hauptpatent I 250 605.
Unter den im Hauptpatent behandelten Ausführungsformen zur freitragenden Befestigung von aus
Sand oder Salz gepreßten Kernteilen, die eine beschädigungsfreie und sichere Anordnung der Kernteile
gestatten, ist auch eine Anordnung beschrieben, bei der Stahlröhrchen an in den Kernteilen eingeformten
Gewindenippeln über durch die Stahlröhrchen geführte Zugschrauben befestigt werden, Eine derartige 1S
Ausführungsform besitzt jedoch den Nachteil, daß, wenn aus konstruktiven Gründen gebogene Stahlröhrchen
verwendet werden müssen, keine Möglichkeit besteht, den Kernteil während des Gießvorgangs
sicher zu befestigen. Ein weiterer Nachteil ergibt sich a°
dadurch, daß das Aufschrauben der Zugschrauben eine hohe Fingerfertigkeit erfordert.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungseinrichtung zu entwickeln, mit der
eine sit Were Befestigung des Kernteils, insbesondere «5
bei der Verwendung gebogener Stahlröhrchen, während des Gießvorgangs möglich wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Stahlröhrchen mit seinem oberen geraden
Teil in ein im Kolbenkern eingestampftes Rohr eingeschoben und darin mit dem oberen Ende befestigt
ist. Die in dem zu befestigenden Kernteil eingeformten Gewindenippel werden jeweils in einen
Nocken eingehängt, der mit einem durch das gebogene Stahlrohr geführten biegsamen Draht verbunden
ist. Auf dem oberen Ende des Drahtes, das über die Oberkante der Befestigungsvorrichtung hinausragt,
ist ein Stellring befestigt, unter den eine Federzange greift. Der Federdruck der Zange bewirkt ein
Spannen des Drahtes, wodurch der Kernteil gegen das untere Ende des Stahlröhrchens festgezogen wird.
Nach dem Gießen und Erstarren des Kolbenmaterials können die in dem Kernteil eingeformten Gewindenippel
über den biegsamen Draht mit Hilfe der Federzange aus dem Sand- bzw. Saizkernteil entfernt
werden.
Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß das obere Ende des Stahlröhrchens mit einer Überwurfmutter
gegen einen in dieser angeordneten Anschlagring festgezogen ist.
Um eine sichere Befestigung zwischen Gewindenippel und Nocken zu erzielen, wird das T-förmig
ausgebildete Oberteil der Gewindenippel in eine T-förmige Aussparung der Nocken eingehängt.
Die F i g. 1 und 2 zeigen Ausführungsbeispiele der
Erfindung mit gebogenen Stahlröhrchen.
Ein gebogenes Stahlröhrchen α ist mit seinem geraden oberen Teil von unten in die Bohrung eines
in den Kolbenkern χ eingestampften Rohres/ eingeschoben und mit einer Überwurfmutter k gegen den
Anschlagring 1 gezogen. Zur Befestigung des Sandbzw. Salzkernteiles c sind zwei oder mehrere Stahlröhrchen
α notwendig. In den Sand- bzw. Salzkernteil c sind Gewindenippel m eingesetzt. Biese werden
mit biegsamen Drahten« gekoppelt, die zu diesem Zweck am unteren Ende Nocken 0 mit T-förmigen
Aussparungen, die in das Kopfende der Gewindenippel/« waagerecht eingeschoben werden, besitzen,
Nachdem alle Nocken 0 an die Gewindenippel m angehängt
sind, wird der Sand- bzw. Salzkernteil c bis an die Vordereite der gebogenen Rohre α gedrückt.
Die Drähte η, an derem oberen Ende jeweils ein Stellring»
befestigt ist, ragen um ein bestimmtes Maß über die Oberkante der Überwurfmutter Λ hinaus.
Eine Federzange q wird im zusammengedrückten Zustand zwischen die Oberkante der Überwurfmutter k
und die Uaterkante des Stcllringsp geschoben und
entlastet. Der Federdruck der Federzange q bewirkt ein Spannen des Drahtes n, wodurch der Sand- bzw.
Salzkernteil c fest gegen die Unterkante der Stahlröhrchen β gespannt wird.
Die F i g. 3 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung
mit gerade ausgebildetem Stahlröhrchen.
Nach dem Gießen und Erstarren des Kolbens können die Gewindenippel m über den biegsamen
Draht η mit Hilfe der Federzange q oder anderen Geräten
aus dem Sand- bzw. Salzkernteil c entfernt werden.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß bei der Verwendung von gebogenen
Stahlröhrchen für die Befestigung von aus Sand oder Salz gefertigten Kernteilen diese während
des Gießvorgangs fest in ihrer Lage verspannt bleiben. Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß
die Spannvorrichtung zusammen mit den in den Kernteilen eingeformten Gewindenippel nach dem Gießen
entfernt werden können.
Claims (3)
1. Einrichtung zur freitragenden Befestigung von aus Sand oder Salz gepreßten mit eingeformten
Gewindenippeln versehenen Kernteilen geringer mechanischer Festigkeit an Kernen, die zum
Gießen von Brennkraftmaschinankolben bestimmt sind, mit Stahlröhrchen nach Hauptpatent
1250605, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlröhrchen (α) mit seinem oberen Teil
in einem im Kolbenkern (x) eingestampften Rohr (Q befestigt ist und daß die im Kernteil (c) eingeformten
Gewindenippel (m) über Nocken (o) jeweils mit einem durch das Stahlröhrchen (α) geführten
Draht (n), dessen oberes Ende über die Befestigungsvorrichtung (A) hinausragt und an
dem ein Stellring (ρ) angebracht ist, unter den eine Federzange (q) greift, verbunden sind.
2. Einrichtung nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Stahlröhrchens
(α) mit Hilfe einer Überwurfmutter (k) gegen einen in dieser angebrachten Anschlagring
(c) festgezogen ist.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit T-förmigem
Oberteil versehenen Gewindenippel (m) in T-förmige Ausspaningen der Nocken (p) einhängbar
sind.
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