DE1782661U - Dosiermaschine. - Google Patents

Dosiermaschine.

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Publication number
DE1782661U
DE1782661U DE1957ST008683 DEST008683U DE1782661U DE 1782661 U DE1782661 U DE 1782661U DE 1957ST008683 DE1957ST008683 DE 1957ST008683 DE ST008683 U DEST008683 U DE ST008683U DE 1782661 U DE1782661 U DE 1782661U
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DE
Germany
Prior art keywords
piston
dosing machine
pistons
dosing
cylinder
Prior art date
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Expired
Application number
DE1957ST008683
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English (en)
Inventor
Walter Stirn
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Individual
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Dosiermåschine
    Beschreibung und Schutzgnspr.) ist
    . Gegenstand der Neuerung ist eine Dosiermaecbine für dünn-und dick-
    flüssige sowie körnige und pulverförmige Stoffe aller Art,.. die als-
    Doppelkolbenmaschine mit gegenäufigen Kolben ausgebildet ist und deren Regelung auf verschiedene Mengen und Umstellung auf verschiedene Arten von Dosiergütern in einfacher und zweckmäßiger Weise vorgenommen werden. kann.
  • Die seither bekannten Dosiermaschinen sind in der Regel mit einem Kolben ausgeführte der sich so in dem zugeordneten Zylinder bewegt,
    daß das Dosiergut am Zylinderkopf beim Kolbenrückgang eingezogen
    und beim Eolbenvorlauf nach entsprechender Umschaltung der Steuerorgane ausgeschoben wird. Solche Einkolbenmaschinen erfordern einen sehr langen Hub, um einen groBeren Dosierbereich zu erhalten. Überdies muß das Dosiergut sowohl beim Eintritt in den Zylinderraum als auch beim Austritt aus diesem sehr stark umgelenkt werden, was einen zusätzlichen Kraftverbrauch und gegebenenfalls eine Schädigung des Füllgutes bedeutet. - Es sind weiter Dosiermaschinen im Gebrauch, bei denen zwar zwei Kolben vorhanden sind, die aber nicht gegeneinander laufen, sondern gleichsinnig-hin und her bewegt werden. Bier sind dann im Mittelteil des Zylinders Steuervorrichtungen vorhanden, welche das vom einen Kolben angesaugte Dosiergut über Umführungskanäle auf die andere Zylinderseite leiten, von wo es durch den zweiten Kolben in das Abfüllgefäß gedrückt wird. Gerade bei solchen
    schinen sind die Reibungs-und-Umlenkverluste so starke daß ein gros-
    seI'Teil der aufgewendeten raft dafür verbraucht-wird-jund daß das
    --
    Füllgut darunter leidet-
    Bei der neuerungsgemäßen Dosiermaschine mit zwei in einem Zylinder
    gegeneinanderlaufenden Kolben ergeben sich die Vorteile., daß für ; dieselbe Füllmenge kleinere Kolbendurchmesser gewählt werden können, was eine genauere Füllung und gleichmäßigere Kraftverteilung als bei
    einer Einkolbenaschine oder bei einer Maschine mit gleichsinnig lau-
    <
    fenden Kolben ergibt. Weiter ist es möglich, zwei kleinere Kolben rascher arbeiten zu lassen als einen großen Kolben. Auch können selbst bei großer Dosiermenge die Kolbenhübe verhältnismäßig klein gehalten werden.-Der im inneren Kolbentotpunkt liegende geradlinige Durchlauf des Dosiergutes ergibt neben der geringen Umlenkung nach beiden
    Richtungen gleiche Saug und Druckwirkung und damit einen besonders
    guten und genauen Fullungsgrad für Dosiergüter jeder Art.
  • Die in Verbindung mit den gegenläufigen Kolben entwickelte Steuerung der Kolbenbewegung : über eine Kurvenscheibe bringt den Vorteil, dar der Kolbenhub stufenlos zu verstellen ist und daß die Bewegungszeiten der Kolben im Saug- und Druckhub verschieden bemessen werden können, indem z. B.. zur Erzielung eines besseren Fullungsgrades die Saugzeit zu Lasten der Ausstoßzeit verlängert wird. - Schließlich ist die die Bewegungen der Dosiermaschine steuernde Kurvenscheibe so angebracht, daß sie leicht ausgewechselt werden kann. Dadurch kann Dosiergut von verschiedener Konsistenz und Körnung in ein und derselben Maschine abgefüllt werden, denn durch den Austausch der Kurven- oder Exzenterscheibe kann den verschiedensten Forderungen Rechnung getragen werden. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung schematisch dargestellt und war zeigt Abb. 1 den Aufbau der Dosiermaschine teilweise im Schnitt und Abb. 2 einen Teilschnitt der Durchgangssteuerung für das Dosiergut.
    In dem Zylinder 1 bewegen eich die Kolben 2 und 2a., deren Kolben-
    In detn Zylinder 13ie
    stangen 3 und 4 nach außen geführt und mit Traversen 5 und 6 versehen sind. Von diesen Traversen 5 und 6 gehen parallel zur Zylinder-
    achse Stangen 7 und 8 aus die auf einen Teil ihrer Länge Verzahnun-
    gen 7a und 8a besitzen. Diese Verzahnungen 7a 8a sind durch ein
    Stirnrad 14 verbunden, das über die Welle 16 mit einem zweiten Stirn-
    ß ;. j inem zweiten Stirn-
    rad 15 gekuppelt ist. In dieses zweite Stirnrad 15 greift ein Zahnsegment 17 ein, das um den Punkt 18 dreh-bzw. schwenkbar ist. Mit dem Zahnsegment 17 ist ein Hebel 17a verbunden, von dem ein Gestänge 20 zur Schwinge 21 geht. In die Schwinge 21 ist ein Schlitz 21a eingearbeitet, in welchem die Stangenkulisse 20a verschiebbar und an jeder Stelle feststellbar ist. Ein Hebel 22 geht von dem Drehpunkt 19 der Kulisse 21 in den Bereich der Kurvenscheibe 23. Diese Kurvenscheibe 23 wird gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines nicht gezeichneten Untersetzungsgetriebes durch die Welle 37 von einem Motor angetrieben. Auf der Welle 37 sind die Kurven 24,25 angeordnet, welche die um den Drehpunkt 28 schwingbaren Hebel 26,27 beeinflussen.
    Vondiesen Hebeln 26, 27 fuhren Stangen 2930 zu weiteren Zahnsegmen-
    ten 31, 32 die mit Stirnradern 3334 in Verbindung stehen. Über Ach-
    sen 3536 sind die genannten Stirnräder mit den Drehschiebern 12-13
    verbunden., die in den Zu-und Abführungskanälen 10, 11 zum und vom
    Zylinderraum 1a angeordnet sind. Ober dem Zuführungskanal 10 ist ein
    trichterförmiger Behälter 9 zur Aufnahme des Dosiergutes angeordnet.
    DieWirkungsweise der Dosiereinrich. tuhg'ist folgendem
    'Über die Kurvenscheibe 23 mit der teuerkurve 23a wird der Hebel 22
    und damit die Kurbelschwinge 21 beweg Je nach Lage des Punktes 20a
    in dem Schlitz 21a der Schwinge 21 wird die durch das Gestänge 20 vermittelte Schwingbewegung des Zahnsegmente 17 größer oder kleiner.
  • Die Bewegung des genannten Zahnsegmentes 17 überträgt sich auf das Stirnrad 15 und durch die Wellenverbindung 16 auch auf das Stirnrad 14, das mit den Zähnstangen 7, 8 der Kolben 2,2a in Verbindung steht. Die Schwingbewegung des Segmentes ruft also eine reversierende Drehbewegung des Stirnrades 14 hervor und bewegt die Kolben 2,2a gegenläufig nach innen oder nach außen. Zu Beginn des Saughubes befinden sich die Kolben 2., 2a in ihren inneren Totpunkten urd es werden durch
    die Steuerelemente 2& 27, 29, 5031323334 die Drehschieber 1215
    so gestellt, daß der erstere den Durchgang vom Behalter 9 über den Kanal 10 zum Zylinderraum 1a freigibt, während der zweite Schieber 13 geschlossen ist. Beim Auswäntsbewegen der Kolben 2,2a wird also das Dosiergut in den Zylinderraum 1a eingesaugt, bis die äußere Totlage der beiden Kolben erreicht ist. Mit der Bewegungsumkehr dieser Kolben 2,2a werden durch die vorher genannten Steuerelemente die Schieber 12 und 13 umgestellt, d. h... der Schieber 12 wird geschlossen und der Schieber 13 geöffnet. Es wird also das vorher angesaugte und im Zylinderraum 1a befindliche Dosiergut nach unten gedrückt, bis die Kolben 22a wieder ihren inneren Totpunkt erreicht haben. Die so dosierte Menge entspricht der Kreisfläche des Zylinders 1 mal dem Hub der beiden Kolben 2,2a. Eine Verringerung der Dosiermenge kann durch Verstellen, des Gleitsteines 20a in der Kurve 21a erreicht werden, wobei diese Menge bis auf null reduziert werden kann, wenn der Gleitstein bis in den Drehpunkt 19 der Scheibe 21 gebracht wird. Für die Anpassung des Dosiervorganges an die Eigenart der verschie-
    denen Stoffe (dann-oder dickflüssige toffe rieselndes oder meh-
    liges Gut) kann die Exzenterscheibe 23 in einfacher Weise ausgetauscht und durch eine andere Scheibe ersetzt werden. Zur Veränderung des zeitlichen Ablaufes kann die Scheibe 23 verstellbar als Doppelexzenter ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. Sehntzansprüche 1. Dosiermaschine für dünn-und dickflüssige sowie körnige oder pulverförmige Stoffe mit Verdrängerkolben, dadurch gekennzeichnet, daß sich in dem Dosier-Zylinder (1) zwei Kolben (2,2a) gegenläufig bewegen und daß die Zu-und Abführung der zu-dosierenden Stoffe im inneren Totpunkt der Kolben (22a) senkrecht zur Zylinderachse erfolgte 2. Desiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben(2, 2a.) über parallel zu deren Achse liegende Zahnstangen CD
    (7,8) bewegt werden, die durch ein zwischenliegendes Stirnrad (14) mit einander verbunden sind.
    3. Dosiermaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stirnrad (14) über eine Exzenter- oder Kurvenscheibe (23) und eine dadurch bewegte Schwinge (21) unter Zwischenschaltung eines Gestänges (20) @ eines Zahnsegmentes (17) und eines damit kämmenden weiteren Stirnrades (15) in eine reversierende Drehbewegung versetzt wird.
    4. Dosiermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zu-und Abführungsleitungen (10, 11) für die Dosierstoffe zum und vom Zylinderraum (1a) Schaltorgane, z.B. Durchgangsbahnen (12"13) eingebaut sind, die über auf der Welle der Exzenter-oder Kurvenscheibe sitzende Nocken (24f25) derart gesteuert werden, daß beim Auswärtsbewegen der Kolben' (2,2a) die Zuführungsleitung (10) offen, die Abführungsleitung (11) dagegen geschlossen ist, beim Einwärtsbewegen der Kolben (2,2a) jedoch umgekehrt.
    5. Dosiermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltorgane (12,13) von den Nocken (2425) über Schwing- hebel(26,27) Gestangeeinrichtungen (2930) Zahnsegmente (3132) . t d-k.. d S t...'33,9 ! f t d und mit diesen kammenden Stirnrädern/bewegt werden. äiern Dewe
DE1957ST008683 1957-03-18 1957-03-18 Dosiermaschine. Expired DE1782661U (de)

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DE1782661U true DE1782661U (de) 1959-02-05

Family

ID=32862272

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DE1957ST008683 Expired DE1782661U (de) 1957-03-18 1957-03-18 Dosiermaschine.

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DE (1) DE1782661U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3625034A1 (de) * 1985-12-30 1987-07-02 Cozzoli Machine Vorrichtung zum automatischen abfuellen eines fliessfaehigen produktes in aufnahmebehaelter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3625034A1 (de) * 1985-12-30 1987-07-02 Cozzoli Machine Vorrichtung zum automatischen abfuellen eines fliessfaehigen produktes in aufnahmebehaelter

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