DE1782490U - Vielstrom-drehgelenk fuer hydraulische leitungen. - Google Patents

Vielstrom-drehgelenk fuer hydraulische leitungen.

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DE1782490U
DE1782490U DEB35558U DEB0035558U DE1782490U DE 1782490 U DE1782490 U DE 1782490U DE B35558 U DEB35558 U DE B35558U DE B0035558 U DEB0035558 U DE B0035558U DE 1782490 U DE1782490 U DE 1782490U
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DE
Germany
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swivel joint
stator
rotor
flow
rings
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DEB35558U
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BISCHOFF WERKE KG VORM PFINGSM
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L39/00Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies
    • F16L39/04Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies allowing adjustment or movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Vielstrom-Drehgelenk für hydraulische Leitungen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Leitung von . Flüssigkeiteströmen von dem auf einem feststehenden, bei Baggern, Kranen und dergl. Unterwagen genannten Teil angeordneten Pumpen bzw. Steuergeräten zu den auf einem rotierenden meist Oberwagen genannten Teil angeordneten hydraulischen Betätigungezylindern.
  • Bekannt sind für diesen Zweck sogenannte Drehgelenke in verschiedener Ausführung, die aber in mancher Hinsicht nicht voll befriedigen.
  • Das am meisten gebrauchte Drehgelenk besteht aus einem zylinderförmigen, einseitig mit einem Bund versehenen Teil, dem Stator, und einem drehbaren, hohlzylinderförmigen, oben mit einem Deckel verschlossenen Teil, dem Rotor, der bis auf den Bund über den Statorkörper geschoben und in axialer Richtung zweckentsprechend, beispielsweise durch Seegersioherung gesichert ist. In dem Bund des Stators befinden sich in einer Anzahl, die sich nach den jeweiligen Erfordernissen richtet, als Flüssigkeits-Eintrittsöffnungen radiale Bohrungen, die nach außen Gewinde zum Anschluß von Schlauch-oder Leitungsverbindungen besitzen und nach innen in axialen Bohrungen unterschiedlicher Länge münden. An den Enden der Bohrungen, die orgelpfeifenähnlich gegeneinander versetzt liegen, zweigen wieder radiale Bohrungen-als Austrittsöffnungen zu entsprechend im Rotorinnenmantel ausgenommenen radialen Ringkanälen mit je einer Radialaustrittsbohrung ab, die ebenfalls Gewinde zum Anschluß von Schlauch-oder Leitungs-Schraubverbindungen besitzen, die erforderliche Abdichtung der Ringkanäle des Rotors gegeneinander wird durch Ringnutmaneohetten mit Stützringen oder ähnliche Lippendiohtungen bewirkt.
  • Der Stator ist mit dem feststehenden Unterwagen, der Rotor dagegen mit dem in der Horizontalen drehbaren Oberwagen befestigt.
  • Die in Leitungen von den Steuergeräten kommende Flüssigkeit wird durch die Radialbohrungen des Statorbundes eingeführt, durchfließt die senkrecht stehenden Axialbohrungen des Stators und tritt in die Ringkanäle des Rotors aus. von welchen sie an den Austrittsöffnungen mittels Schlauchleitungen oder dergl. zur Steuerung der hydraulischen Zylinder abgenommen wird. Da der Rotor jede Horizontalbewegung des Oberwagens mitmachen muß, ist in jeder Stellung eine einwandfreie Flüssigkeitsüberleitung ohne komplizierte Schlauohführungen gewährleistet.
  • Bei Einrichtungen dieser Art wird die Abdichtung der Ringkanäle gegeneinander mittels Nutringmanschetten mit Stützringen oder andere Lippendichtungen nachteilig empfunden. Dichtungsmittel dieser Art sind teuer und beanspruchen große, höchst unerwünschte Baumaße.
  • Zur Beseitigung dieses Nachteils schlägt die Erfindung vor, zur Abdichtung der Ringkanäle gegeneinander O-Ringe zu verwenden, die beiderseitig der Ringkanäle in entsprechende Ringnuten eingelegt werden. Die Ringnuten können sowohl im Rotor wie im Stator angeordnet werden.
  • Durch Verwendung der erfindungsgemäßen Abdichtung wird der Vorteil
    erheblich geringerer Baumaße von Drehgelenken in hydraulischen
    Leitungen erreicht. Naturgemäß hängen die Baumaße eines solchen Drehgelenkes auch von der Zahl der benötigten Leitungsweg ab.
  • Die Zahl der Leitungswege bzw. Bohrungen in Rotor und Stator bestimmt deren Größe. Erfindungsgemäß werden statt wesentlicher Vergrößerung im Durchmesser zwei oder auch mehr Drehgelenke mit kleinem Durchmesser durch Zueammenflaneohen hintereinandergeschaltet.
  • Hierdurch wird eine Verdoppelung oder Verdreifachung der Leitungswege lediglich durch axiale Verlängerung ohne wesentliche Vergrößerung des Durchmessers erreicht.
  • Der Erfindungegedanke ist in den Zeichnungen an einem Ausführungs-
    beispiel veranschaulicht.
    Es zeigt)-
    Figur 1 einen Schnitt durch ein aus Stator und Rotor bestehendes Drehgelenk, Figur 2 einen zweiten Schnitt durch das gleiche Drehgelenk in einer senkrecht zur Schnittebene der Figur 1 um 600 versetzten Ebene, Figur 3 einen dritten Schnitt durch das gleiche Drehgelenk in einer senkrecht zur Schnittebene der Figur 1 um 1 20t versetzten Ebene, Figur 4 einen Schnitt durch den Bund des Stators, Figur 5 einen vergrößerten Ausschnitt von einem Ringkanal mit Abdichtungen, Figur 6 eine Ansicht mit Teilschnitte eines Doppeldrehgelenkes.
  • Auf dem zylindrischen Stator 1) mit dem Bund 2) ist der hohlzylinderförmige Rotor 3) mit Deckel 4) drehbar aufgeschoben und durch Sicherung 5) axial gesichert. Im Bund 2) des Stators 1) sind die mit Gewindeanschlüssen 6) 7) 8) 9) 10) 11) versehenen Radialbohrungen 12) 13) 14) 15) 16) 17) angeordnet, von denen jede zu einer ihr zugeordneten unten am Fuße des Stators verschlossenen Axialbohrung 12'13'14'15'16'17'im Zylinderkörper des Stators führt. Diese auf den Zylinderkörper des Stators verteilten Axialbohrungen enden innerhalb des Statorkörpers orgelpfeifenähnlioh in gegeneinander abgesetzter Höhenlage bei radial
    angeordneten Austrittsbohrungen 12"13"14"15"16"17", denen im
    Innenmantel des Rotors 3) angeordnete Ringkanäle 12'''13'''14'''
    15'''16'''17'*'gegenüberliegen, die ihrerseits mit den auf dem
    Mantel gleichmäßig verteilten Austrittsoffnungen 12''''13'"'
    14''''15""i6*'''17''''mit den Ansohlußstutzen 18, 19, 20,
    21, 22, 23 versehen sind.
    In gewissen Abständen von den Ringkanälen 12'''13'''14'''15'''
    16'"17'"sind beiderseitig die Ringnuten 24 in dem Rotorinnenmantel ausgenommen, in denen die O-Ringe 25 eingelegt sind.
  • Das vorbeschriebene und in den Figuren 1 bis 6 gezeigte Ausführungsbeispiel verfügt über sechs verschiedene Flüssigkeitswege. Diese sind völlig voneinander getrennt in ihrem Verlauf, aber absolut gleichartig. Es führt beispielsweise ein Weg die von dem Vorratsbehälter über Pumpen und Steuergeräten zugeführte Flüssigkeit vom Eintrittestutzen 6 durch die Radialbohrung 12 in die Axialbohrung 12'und von ihr durch die Radialbohrung 1211 aus dem Stator heraus in den Ringkanal 12''' des Rotors 3, von wo sie durch die Radialbohrung 12'''' zum Austrittsstutzen 18 gelangt, um durch Schlauchleitungen oder dergl. den zu betätigenden hydraulischen Zylinder zu erreichen. Alle anderen Wege verlaufen analog.
  • In dem in Figur 6 gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei Drehgelenke gemäß dem ersten Ausführungebeispiel mit Hilfe des am Stator 1 oben zusätzlich angeordneten Flansches 26 und dem am Stator 1' unten zusätzlich angeordneten Flansches 27 zusammengeflanscht. Die beiden zunammengellansohten Statorkörper1, 1' sind in geeigneter Weise mit einem nicht dargestellten feststehenden Unterwagen und die Rotorkörper 3, 3'ebenso mit einem nicht dargestellten, rotierenden Oberwagen verbunden.
  • Das in diesem Anwendungsbeispiel angeflanschte zweite Drehgelenkaggregat überträgt genau so wie das erste beispielsweise 6 Anschlüsse, so daß eine derart kombinierte Drehgelenkausführung bereits 12 Leitungen dient. Die Hinzunahme weiterer Aggregate vermehrt die Anschlaßzahl entsprechend.

Claims (4)

  1. Schutzansprüche ---------------
    1. Aus Stator und Rotor bestehendes Vielstrom-Drehgelenk für hydraulische Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringkanäle des Rotors gegeneinander durch O-Ringe abgedichtet sind.
  2. 2. Vielstrom-Drehgelenk gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Abdichtung dienenden O-Ringe beiderseitig der radialen Ringkanäle in im Rotorinnenmantel ausgenommenen Ringnuten eingelegt sind.
  3. 3. Vielstrom-Drehgelenk gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Abdichtung dienenden O-Ringe beiderseitig der radialen Ringkanäle in im Außenmantel des Stators angeordneten Ringnuten eingelegt sind.
  4. 4. Vielstrom-Drehgelenk gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermehrung der Durchflußleitungen mehrere Drehgelenke durch Zusammenflansohen oder dergl. hintereinandergeschaltet werden.
DEB35558U 1958-11-29 1958-11-29 Vielstrom-drehgelenk fuer hydraulische leitungen. Expired DE1782490U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002097318A1 (de) * 2001-05-29 2002-12-05 Tries Gmbh & Co. Kg Drehdurchführung für fluidsysteme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2002097318A1 (de) * 2001-05-29 2002-12-05 Tries Gmbh & Co. Kg Drehdurchführung für fluidsysteme

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