DE1761846A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Aufrollen von halsetiketten auf kegelstumpffoermige Oberflaechenteile von zylindrische Unterteile aufweisenden Gefaessen,wie Flaschen,Dosen,Kannen u.dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufrollen von halsetiketten auf kegelstumpffoermige Oberflaechenteile von zylindrische Unterteile aufweisenden Gefaessen,wie Flaschen,Dosen,Kannen u.dgl.

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DE1761846A1 DE19681761846 DE1761846A DE1761846A1 DE 1761846 A1 DE1761846 A1 DE 1761846A1 DE 19681761846 DE19681761846 DE 19681761846 DE 1761846 A DE1761846 A DE 1761846A DE 1761846 A1 DE1761846 A1 DE 1761846A1
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Aufrollen von Halsetiketten auf kegelstumpfformige Oberflächenteile von zylindrische Unterteile aufweisenden Gefäßen, wie Flaschen, Dosen, Kannen und dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und die dazugehörigen Vorrichtungen zum Aufbringen von Halsetiketten auf kegelstumpfformige Oberflächenteile von Gefäßen, wie Flaschen} Dosen, Kannen und dgl., die zylindrische Unterteile aufweisen. Die zylindrischen Unterteile solcher GefäBe können auch fehlen, in welchem Falle die Gefäßträger mit den sich darauf befindlichen Gefäßen durch Abwälzen in entsprechende Rotation um die eigene Achse gebracht werden.
  • Zum Aufbringen von Halsetiketten auf die kegeligen Teile von Flaschen und dgl. sind Vorrichtungen bekannt geworden, die die klebenden Etiketten auf den kegeligen Behalterteilen durch Anpressen, Anklatschen oder Anheften und anschließendes AnbSirsten oder dgl. endgültig befestigen. Bei solchen Vorrichtungen rotiert das Gefäß nicht um seine eigene Achse, sondern wird ohne Eigenrotation mit auf einer geraden oder allenfalls kreisförmigen Förderbahn, zum Beispiel durch eine als Rundläufermaschine ausgebaute Vorrichtung, hindurchgeführt.
  • Die Übergabe kann auch anstatt durch bewegte Ubergabeelemente durch Blasluft oder dgl. erfolgen. Auch soweit das Durchlaufverfahren, also eine geradlinige Förderung der Flaschen durch die Etikettiermaschine angewendet wird, ist es bekannt, die Eigenrotation der Gefäße um ihre eigene Achse während der Ubergabe der Etiketten zu unterbinden und die über Aussparungen im Etikettenzylinder gespannten Etiketten durch Kantenpressung der Seitenbegrenzung der Aussparung mit der Flaschenoberfläche auf die Flaschen exakt überzugeben und dort anzuheften. Als Gegenlager dienen bei diesem Verfahren sowohl bei der Etikettierung zylindrischer Oberflächen wie bei der 'Etikettierung kegeliger Oberflächen an der Gegenseite der Etikettierstelle am Gefäß angreifende Gegenhalterollen, durch deren synchrone Mitbewegung mit dem Etikettierzylinder eine rotationsfreie Durchschleusung der Flaschen an der Etikettierungsstelle hervorgerufen wird (DBP 1 256 579, 1 152 353, l 258 783).
  • Trotzdem es sich bei diesen Vorrichtungen und Verfahren wenigstens teilweise um einen Durchlauf der Flaschen auf einer geraden Bahn handelt, erfolgt die Ubergabe der Etiketten, insbesondere diejenigen der Halsetiketten (kegelige Oberflächenteile), nicht im AbwAlzverfahren mit rotierender Flasche, wie dies beim Aufbringen von Bauchetiketten auf die zylindrischen Flaschenteile vielfach üblich ist. Beim gleichzeitigen Aufbringen von Bauch-und Halsetiketten ist nämlich noch als zusätzliches Erschwernis eine Ausrichtung beider Etiketten nötig, die im Abwälzverfahren nicht ohne weiteres beherrschbar ist. Es ist auch bereits bekannt geworden (gedruckte Patentanmeldung J 620 XII/81b), oberhalb des Etikettierzylinders für Bauchetiketten zur Durchführung des Abwälzverfahrens einen zylindrischen Kopf anzuordnen, an dessen Außenseite um eine Unterkante schräg nach außen anstellbare und kippbare Segmente für Halsetiketten vorgesehen sind. Diese Segmente lassen sich an die Neigung der kegeligen Oberflachenteile der Gefäße anpassen, so daß die Ubergabe während der Berührung der Etikettensegmente mit den Halsteilen der Gefäße möglich ist. Die Übergabe der Etiketten aus dem Stapel kann dann bei lotrecht eingeschwenkten zurückgeholten Etikettensegmenten erfolgen, so daB jeweils nur im Augenblick des Aufrollens der Halsetiketten bei schief nach außen Eti-' angestelltem kettensegment ein der kegeligen Oberfläche des Gefäßes angepaßtes Segment zur Anlage an diesen kegeligen Teil des Gefäßes kommt. Es ist weiter bekannt (DBP 1 143 438), die Neigung der Achse der Auf-rollvorrichtungen für die auf die kegeligen Oberflächenteile der Gefäße aufzubringenden Halsetiketten verstellbar zu machen, damit jede Neigung der Flaschen erfa#t werden kann. Es ist (in dieser patentschrift) auch bereits ein Kegelstumpf als Abrollelement vorgesehen, dessen gedachte Kegelspitze sich mit der gedachten Kegelspitze der kegeligen Oberflächenteile des zu etikettierenden Gefäßes trifft. Dieses kegelige Aufrollelement weist Segmentteile auf, die über die Kegeloberfläche nach außen verschiebbar sind und in der ausgerückten Stellung fluchtend übereinander liegen, wodurch die Übergabe der Etiketten aus dem Vorratsbehälter erleichtert wird.
  • Es hat sich jedoch ergeben, daß mit Hilfe von zylindrischen Abrollelementen, auch dann wenn sie schräg gegen die kegeligen Teile der Gefäße angestellt sind, Etiketten auf diese kegeligen Gefäßteile im Abrollverfahren nicht exakt aufgebracht werden können. Gleiches gilt für kegelige Abrollelemente, soweit die gedachten Kegelspitzen der Aufrollelemente sich nicht mit den gedachten Kegelspitzen der kegeligen Gef§ßteile treffen. Die Etiketten können aus geometrischen Gründen beim Abrollen grundsätzlich in all diesen Fällen nicht ohne Gleiten zwischen Teilen der Aufrollvorrichtung und der Oberfläche des kegeligen Gefä#teiles aufgebracht werden, weshalb kein eindeutiges, gleitungsloses Aufrollen der Etiketten auf die kegeligen Teile möglich ist. Die Folge davon ist, da# die aufgebrachten Etiketten schief sitzen und selbst dann, wenn dieser schiefe Sitz zuvor durch entsprechende schiefe Einstellung der Aufrollelemente kompensiert wird, ist die Ubergabe unexakt und wegen der auftretenden Gleitwegungen mit unexakten Reibungsverhältnissen ungenau und störanfällig. Die Etiketten sitzen also o häufig nicht nur schief ; sie sind häufig auch zerrissen oder zerdrückt und selten exakt zu den Bauchetiketten ausgerichtet.
  • Nur Kegel, die sich mit den Spitzen treffen, gewährleisten eine einwandfreie Abwdlzung der Oberflächen aufeinander und solche Kegelflächen gewährleisten eine genaue Aufrollung von Etiketten. Solche Vorrichtungen sind bereits bekannt geworden (Patent 1 192 578) und 1 143 438). Die bisher bekannten Vorrichtungen, bei denen sich die gedachten Kegelspitzen von Aufrollelementen und kegeligem Gefäßteil in einem Punkt treffen, arbeiten jedoch schrittweise und nicht im Durchlauf-Anrollverfahren. Die Gefäße werden schrittweise der Aufrollstation zugeführt, dort angehalten, die Etiketten aufgerollt, worauf die Gefäße weiterbefdrdert werden (Patent 1 192 578). Hierbei müssen die Gefäße im Stillstand um ihre eigene Achse drehbar sein. Sie müssen auch drehbar gehalten und angetrieben sein oder. der antrieb muß. leicht durch die Aufrollvorrichtung selbst erfolgen können.
  • Um jedes Gleiten zu vermeiden, wird man wohl sowohl die Flaschen selbst antreiben, als auch das Aufrollelement ; eine genaue Synchronisierung der beiden Geschwindigkeiten ist hierbei jedoch unumgänglich, weil sonst wiederum ein -Gleiten eintritt. Diese Forderung ist jedoch nur schwer und mit erheblichem Aufwand zu erfUllen. Die beim Aufrollvorgang vorhandene LinienberUhrung bedingt den schrittweisen Betrieb mit Unterbrechung der Förderwegung während des Etikettiervorganges.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Möglichkeit zur Etikettierung der Gefäße im Durchlaufverfahren mit exakter Aufrollung der Halsetiketten auf die kegeligenOberflächenteile der Gef§Be zu schaffen.
  • Zur Losung dieser Aufgabe wird ein Verfahren zum Aufrollen von Halsetiketten auf kegelstumpRfUrmlge OberflSchenteile von zylindrische Unterteile aufweisenden Gefäßen wie Flaschen, Dosen, Kannen und dgl. mittels kegelstumpfrörmigen, neigungsgerecht gegen die kegeligen Gefäßteile anstehenden Etikettenträgern, deren gedachte kegelspitzen sich jeweils zu den gedachten Kegelspitzen der kegeligen Gefä#-teile treffen, gem§ß der Erfindung vorgeschlagen, daß in bekannter Weise die Weiterförderung der Gefäße während des Aufrollens der Halsetiketten durch Abwälzen des zylindrischen Gefäßteiles zwischen einem Abwälzgeländer und einem mit einer konstanten Drehzahl umlaufenden Abwälzzylinder erfolgt, und daß die Halsetiketten beim Aufrollen zusätzlich zur Aufrollbewegung mit von der Fördergeschwindigkeit der Flaschen bestimmter Winkelgeschwindigkeit um die Achse des AbwSlzzylinders herumbewegt werden.
  • Durch dieses Verfahren werden die Etiketten beim Aufrollen nicht nur ohne jede Gleitung auf die kegeligen Gefäßteile aufgebracht, sondern beim Aufrollen werden sie zusätzlich mit der Fördergeschwindigkeit der Flaschen mitbewegt, so daB für den Aufrollvorgang ohne Anhalten der GefäBe genügend Zeit zur VerfUgung bleibt und trotzdem die gedachten Kegelspitzen sich während des ganzen Aufrollvorganges treffen.
  • Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, daß in an sich bekannter Weise jeweils gleichzeitig mit einem Halsetikett ein Bauchetikett auf den zylindrischen Teil der Gefä#e aufgerollt wird.
  • An sich wird der mit konstanter Drehzahl umlaufende Abwälzzylinder beim vorliegenden Verfahren zum Aufrollen von Halsetiketten vor allem zum Antriet der Gefäße benötigt. Jedoch kann auch eine doppelte Etikettierung im Durchlauf-AbwSlzverfahren erreicht werden. Der umlaufende AbwSlzzylinder greift namlich ohnehin an den zylindrisehen Gefäßteilen an, wodurch das Gef§B an dem Abwälzgeländer ohne zu gleiten abgerollt wird. Hierbei wird gleichzeitig sowohl eine Drehung um die eigene Achse des Gefäßes als auch eine Weiterfdrderung erzielt. Das sind die Voraussetzungen für die doppelte Abwälz-Durchlauf-Etikettierung.
  • Zur DurchfUhrung der erfindungsgemäßen Verfahren wird vorgeschlagen, da# zwischen einem oberhalb des Abwälzzylinders angeordneten und mit diesem symmetrisch umlaufenden Kegelradzahnkranz Ubereinstimmender Außenabmessung und einem über diesem spiegelbildlich angeordneten, gleichen aber feststehenden Kegelradzahnkranz ein mit beiden Zahnkrknzen kSmmendes und um die Mittellinie des Abwälzzylinders schwenkbar angeordnetes Umlauf-Kegelrad vorgesehen ist, wobei die Kegelspitzen dieser drei Kegelzahnräder sich in einem Punkt auf der Mittellinie-des Abwälzzylinders treffen, und daß jeweils das Umlaufkegelrad und der kegelfbrmige Etikettenträger mit gemeinsamer Basisfläche so zueinander angeordnet sind, da# sich die gemeinsame Achse je des kegelförmigen Etikettenträgers und des zugehörigen Umlaufkegelrades einerseits und die Achse des jeweiligen kegeligen GefäBteiles andererseits rechtwinkelig treffen.
  • Zwischen einem oberen, feststehenden Kegiradzahnkranz und einem unteren, mit dem AbwSlzzylinder umlaufenden Kegelradkranz ist ein Umlaufkegelrad vorgesehen, das entsprechend den gewählten Abmessungen der Kegelradkränze und deren Au#endurchmesser, die sich-mit dem Außendurchmesser des Abwälzzylinders decken und daher mit der halben Geschwindigkeit des Abwälzzylinders umläuft. Auf diesem Umlaufkegelrad ist im Sinne eines Doppelkegels ein ebenfalls kegeliger Etikettenträger angebracht, dessen gedachte Spitze sich mit der gedachten Spitze des kegeligen Gefäßteiles trifft und zwar bei rechtwinkelig zueinander verlaufenden Kegelachsen.
  • Dieser kegelige Etikettenträger läuft mit der halben Umfangsgeschwindigkeit des Abwälzzylinders um dessen Zentrum und bewegt sich damit genau mit der Fordergeschwindigkeit der Flaschen, die wegen des Abwälzvorganges insgesamt nur halb so gro# ist, wie die Umfangsgeschwindigkeit des Abwälzzylinders.
  • Der Etikettenträger wältz sich also nicht nur ohne zu gleiten auf den kegeligen Gefäßteilen ab, sondern wird auch noch, wenigstens stückweise und während der Abrollung des Halsetikettes, genau mit der Fordergeschwindigkeit der Flasche, das ist halbe Umfangsgeschwindigkeit des Abwälzzylinders, mit der Flasche mitgefUhrt. Das Halsetikett wird also nicht nur aufgerollt, sondern es wird während der Aufrollbewegung auch noch mit einer, von der Fördergeschwindigkeit der Flasche bestimmten Winkelgeschwindigkeit, wenigstens, stückweise um die Achse des Abwälzzylinders herumbewegt. Zum Abrollen steht also wegen der Nachführung des Etikettes samt seinen Etikettenträgern ohne Unterbrechung des Weitertransportes ausreichend Zeit zur VerfUgung, weshalb dasHalteetikettohne Verkantung, Verzug und Beschädigung exakt aufgebracht werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, da# die kegelformigen EtikettentrKger und die Kegelräder durch Sätzweises Umstecken austauschbar ausgebildet sind.
  • Eine andere Möglichkeit, Halsetiketten gemäß dem erfindungsgemä#en Verfahren auf die kegelstumpfförmigen Teile von Gefäßen aufzubringen, besteht darin, daß in n Höhe der kUgeligen Oberflächenteile über dem Abwälzzylinder jeweils Etikettenabrollkegel mit nach außen zur Flasche hin neigbarer und in die Ausgangsstellung zurückholbarer Schwenkachse angeordnet sind, daB jeweils zwischen Flasche und Etikettenabrollkegel und lotrecht über der Mantelfläche des Abwälzzylinders ein entsprechend gekrümmtes und kailissenartig ausgebildete DurchbrUche aufwelsendes,umeineJnterkanfe"nach au#en zur Flasche ausschwenkbares und in die Ausgangsstellung zurüokholbares Etikettensegment vorgesehen ist, wobei jeweils in der ausgeschwenkten Stellung beider Elemente wenigstens Teile des Etikettenäbrollkegels durch die kulissenartigen Durchbruche des Etikettensegmentes bis zur Anlage an der Oberfläche der kegeligen Gefäßteile derart hindurchschwenkbar sind, daß beim Ausschwenken der Etikettenabrollkegel dem Etikettensegment und beim ZurUckholen das Etikettensegment dem Etikettenabrollkegel nachfolgt, und daß sowohl Etikettenabrollkegel wie auch Etikettensegment mit der halben Winkelgeschwindigkeit des Abwälzzylinders um dessen Achse umlaufen.
  • Der Etikettenabrollkegel wird also beim Abrollen mit der Flaschengeschwindigkeit mitgefuhrt ; seine Achse ist jedoch verstellbar und trifft nur während des Abrollvorganges die gedachte Achse der kegeligen Gefäßteile. In den Ubrigen Positionen und beim Umlauf wird der Etikettenabrollkegel hinter ein kulissenformige Ausschnitte aufweisendes Etikettenhaltesegment zurUckverschwenkt, wobei das Etikettenhaltesegment in aufgerichteter Stellung zur Aufnahme und Halterung des Etiketts dient. Auf eine solche, im wesentlichen zylindrische Fläche kann das Etikett mit einfachen Mitteln in bekannter Weise abgegeben und gegebenenfalls auf ihr beleimt oder sonstwie aktiviert werden. Erst kurz vor dem Aufrollen wird das Etikettensegment entsprechend der Neigung der kegeligen Flaschenteile schräg nach außen gestellt, jedoch erst durch den dann ebenfalls nach außen geschwenkten Etikettenabrollkegel auf die kegeligen Flächen des Gefäßes aufgerollt.
  • Gute Ubernahme und Abgabe sowie Beleimung und Aktivierung der Etiketten wird dadurch ebenso ermöglicht wie eine exakte Aufrollung durch einen Etikettenabrollkegel, dessen gedachte Spitze sich mit der gedachten Spitze des kegeligen Gefäßteiles trifft. Auch hier erfolgt das Aufrollen ohne Gleitbewegungen und es bleibt auch ohne Zwisehenhalt genUgend Zeit zum Aufrollen, weil der Kettenabrollkegel wenigstens stockweise mit der Flaschenfördergeschwindigkeit mitgeführt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, daß-der Etikettenabrollkegel in wenigstens zwei scheibenförmige senkrecht zur Kegelachse verlaufende Scheibenteile aufgelöst ist, die als lose Räder unabhängig voneinander auf der schwenkbaren Kegelachse gelagert sind und das Etikettensegment DurchbrUche fUr den Durchtritt der scheibenförmigen Kegelteile aufweist.
  • Dadurch kann auf einen eigenen, synchronisierten Etikettenantrieb des Etikettenabrollkegels verzichtet werden. Die einzelnen Scheibenteile können unterschiedlich schnell umlaufen und zwar mit einer Geschwindigkeit, die zwischen der Fördergeschwindigkeit der Flaschen und der Umfangsgeschwindigkeit der Mantelfläche des AbwSlzzylinders liegt. Dadurch können auch Abweichungen von der Kegelform, wie sie immer vorkommen durch lmgleiche Winkelgeschwindigkeit der einzelnen Scheiben, kompensiert werden. Durch die Aufteilung in einzelne Scheiben kann das Etikettensegment auch als DurchbrUche einzelne Schlitze aufweisen, durch die die einzelnen Scheibenteile beim Aufrollen des Etikettes leicht hindurchgreifen. Um die Etikettensegmente und die Etikettenabrollkegel gemäß der Erfindung ohne großen Aufwand mit den Flaschen mitbewegen zu können, wird gemUS der Erfindung vorgeschlagen, daß die Etikettensegmente und die Etikettenabrollkegel teilungsgerecht an einer gemeinsamen ringförmigen Haltescheibe aufgehängt sind, die über die Mittelwelle und entsprechende Zwischenräder derart angetrieben ist, daß die Ntikettensegmente mit der halben Umfangsgeschwindigkeit des Abwälzzylinders umlaufen. gemma der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, daß die Luft-und Vakuumzufuhr fUr die Etikettensegmente durch die ringförmige Haltescheibe hindurchgeführt ist.
  • Weiter gehbrt es zur Erfindung, daß jeweils ein kurvengesteuerter Schieber in Wirkungsverbindung mit den Drehachsen eines Etikettensegmentes und des zugehörigen Etikettenabrollkegels stehle wobei die Ausschwenkbewegung durch Einwirkung einer Federkraft und die RUckholbewegung-durch Einwirkung einer gemeinsamen Kürvehbahn auf den jeweiligen Schieber erfolgt.
  • Die Etikettensegmente berühren hierbei die kegeligen Obernicht' flächenteile der Gefäße. Entsprechende Stell-und Begrenzungsschrauben sind vorgesehen. Die Bewegung in Richtung zu den Flaschen erfolgt unter Einwirkung einer Federkraft, so daß die mittelbar Uber die Etiketten an den kegelförmigen Teilen der Gefäße zur Anlage kommenden Etikettenabrollkegel bei Ungenauigkeiten im Flaschenmaterial oder Abweichung von der Kegelform entgegen der Federkraft ausweichen können. Das ZurUckholen erfolgt dagegen zwangsläufig.
  • Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, daB der AbwElzzyllnder in bekannter Weise als Etikettenzylinder fUr Bauchetiketten ausgebildet ist und auf seinem Umfang Etikettensegmente fUr Bauchetiketten aufweist, daß die Anzahl der Etikettensegmente für auf die kegeligen GefRßteile aufzubringenden Etiketten doppelt so grole ist wie die Anzahl Etikettensegmente fUr die Bauchetiketten und daß die Umfangsgeschwindigkeit bzw. Drehzahl des Etikettenzylinders fUr Bauchetiketten doppelt so groß ist wie Umfangsgeschwindigkeit bzw. die Drehzahl der Etikettensegmente fUr die Etiketten der kegeligen Gefäßteile.
  • Da die Etikettensegmente fUr die Bauchetiketten gleichzeitig die Abwälzung der Flaschen bewirken und somit mit der vollen Umfangsgeschwindigkeit des AbwKlzzylinders gegen die zylindrischen Teile der Refuse gelangen die Etikettensegmente fUr die Halsetiketten jedoch nur mit der F8rdergeschwindigkeit der Flaschen also mit der halben Umfangsgeschwindigkeit der Etikettensegmente für die Bauchetiketten bewegt werden, ist es erforderlich, die Anzahl der Etikettensegmente fUr die Halsetiketten gegenüber der Anzahl der Etikettensegmente fUr die Bauchetiketten zu verdoppeln. Alle Etikettensegmente sowohl diejenigen fUr die Bauchetiketten als auch diejenigen für die Halsetiketten, sind auf ihrem Teilkreis teilungsgerecht angeordnet. Die Umlaufgeschwindigkeit der Etikettenf x' segmente für die Bauchetiketten und der Etikettensegmente fUr die Halsetiketten verhalten sich wie 2 : 1. Dementsprechend verhglt sich die Anzahl dieser Segmente wie 1 : 2.
  • Gem§ß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, daß das Zwischengetriebe samt Halteplatte und Kurvenbahn als auf die verlängerte Mittelwelle des AbwKlzzyllnders aufsetz-und auf StUtzen höhenverstellbare Einheit ausgebildet ist.
  • FUr versehiedene Flasohensorten können dann leicht ausweQhselbare Einheiten vorgesehen und ausgetauscht werden. Auch bereits vorhandene, nur fUr Bauchetiketten vorgesehene Etikettiermaschinen können leicht mit den Einrichtungen zum Aufbringen der Halsetiketten versehen werden. Die Bevorratung sowie die Abgabe der Etiketten kann auf eine herkömmliche Weise erfolgen, z. B. entsprechend DBP 1 084 737. Entsprechend kann auch in bekannter Weise die Beleimung, zum Beispiel Streifenbeleimung, beim Vorbeilauf der auf den Etikettensegmenten festgehaltenen Etiketten an einem Leimwerk erfolgen.
  • Anhand der beispielsweisen und schematischen Zeichnung werden die erfindungsgemäßen Verfahren und Vorrichtungen erläutert.
  • Die Figuren 1 und 2 zeigen eine erfindungsgemä#e MUglichkeit zur DurchfUhrung des Verfahrens nach der Erfindung und die Figuren 3 und 4 zeigen eine andere erfindungsgemäße l3e Ldsung zur DurchfUhrung des Verfahrens. Die Figuren la und 3a zeigen Geschwindigkeitsdiagramme.
  • Die Flasche 1 weist ein zylindrisches Unterteil la und ein kegelförmiges Oberteil Ib auf. Die Flasche 1 ist bei der Etikettenübergabe zwischen einem elastischen Abwälzglander 2 und einem um die angetriebene Welle 3 mit der Drehzahl n umlaufenden Abwälzzylinder 4 eingeklemmt.
  • Infolge des umlaufenden Abwälzzylinders 4 rollt die Flasche 1 am elastischen Abwälzgeländer 2 ohne zu gleiten ab. Abgesehen von der AbwSlzbewegung befindet sich somit die Flasche am kbwdlzgeldnder in Ruhe, wghrend an der BerUhrungsstelle der Flasche 1 mit dem Abwälzzylinder 4 die Umfangsgeschwindigkeit vu auftritt (Fig. la). Die Grö#e der F6rdergeschwindigkeit der Flasche vpl-ist dann gerade halb so groß wie vu. WShrend die nahe am zylindrischen Teil la gelegenen Teile der Kegeloberfläche 1b auf der Seite des Abwälzzylinders 4 mit nur wenig geringerer Geschwindigkeit als Vu bewegt werden, bewegen sich die mUndungsnahen Teile -des kegeligen Oberteiles lb mit wesentlich geringerer Geschwindigkeit, die jedoch größer, höchstens gleieh der Flaschenfördergeschwindigkeit vFl = vu ist. Um die beim Ab-2 wglzen der Flasche auf dem kegeligen Teil lb der Flasche 1 auftretenden unterschiedlichen Geschwindigkeiten beherrschen zu können, ist ein kegelförmiger Etikettenträger 5 vorgesehen, dessen gedachte Spitze sich in Punkt 5a mit der gedachten Spitze des Kegels des Flaschenoberteiles lb trifft.
  • Der Kegelstumpf 5 und der Kegelstumpf lb können sich aufeinander abwälzen ohne zu Gleiten. Ein zwischen beiden Kegelstümpfen vorgesehenes und gefördertes Etikett kann also ohne Gleitbewegungen glatt aufgerollt und auf den Kegel lb Ubertragen werden. Gemä# der Erfindung erleidet das Halsetikett 6 jedoch nicht nur die Aufrollbewegung, sondern wird noch der Bewegung der Flasche 1 nachgefUhrt und zwar mit einer von der Flaschengeschwindigkeit vrl bestimmten Winkelgeschwindigkeit um die Drehachse 7 des Abwilzzylinders 4.
  • Das wird gem§ß. Fig. 1 und 2 dadurch erreicht, daß der Etikettenträger 5 mit seiner Basisfläche an einem Umlaufkegelrad 8 angeordnet ist, das zwischen einem feststehenden Zahnrad 8a und einem mit der Drehzahl n umlaufenden Zahnkranz 8b angeordnet ist. Da sich das Umlaufkegelrad 8 auf dem Kegelradkranz 8a abwAlzt ohne zu gleiten und das mit der Drehzahl n umlaufende Kegelrad 8b ebenso wie Zahnrad 8a in seinen Außenabmessungen denen des Abwälzzylinders 4 entspricht, wird das Umlaufkegelrad 8 gerade mit der Geschwindigkeit vFl = vu bewegt. Das Umlaufkegelrad 8 samt dem mit ihm an der Bas@sfläche verbundenen Etikettenträger 5 bewegt sich also mit der selben Geschwindigkeit vFl wie die Mittel, r linie 13 der Flasche 1 auf ihrer Transportrichtung. Während der Aufrollbewegung des Etikettes 6 wird also der Etikettenträger 5 selbsttätig genau mit der Flasche 1 mitgeführt, unbeschadet der AbwElzbewegung, wobei gleichzeitig, wie schon angegeben, die beiden Kegelstümpfe 5 und lb ohne zu Cleiten aufeinander abrollen. Der Abrollvorgang wird somit durch das Mitführen des Etikettenträgers 5 nicht auf eine kurze LinienberUhrung beschränkt, sondern die Abrollbewegung kann praktisch ohne Relativbewegung zwischen den beiden Kegelflächeh erfolgen, ähnlich wie ein Aufrollen im Stillstand erfolgen würde. Die Übertragung der im Behälter 9 bevorrateten Halsetiketten kann in bekannter Weise durch ein bewegtes Ubertragungselement oder z. B. durch aberblasen auf den Etikettenträger 5 erfolgen. Dieser Etikettenträger 5 kann in bekannter Weise Etikettensegmente mit Klammern oder Saugluftöffhungen und dgl. sowie Einrichtungen zur Steuerung dieser Halte-und Abgabeeinrichtungen aufweisen (nicht gezeichnet). Soweit auf die Flasche 1 nicht nur ein Halsetikett 6 aufgebracht werden soll, kann mittels des Abwglzzylinders 4, der in diesem Falle Etikettensegmente 4a aufweist, auch zusätzlich ein Bauchetikett 10 aufgebracht werden. Auch hier sind die Steuer-, Halte-, Betätigungselemente ebenso wie die Etikettenbevorratungs-, Übertragungs-, und Beleimeinrichtungen nicht gezeichnet.
  • Wie Figur 2 ausweist, können zum Beispiel dann, wenn-der AbwKlzzyllnder 4 Etikettensegmente 4a aufweist, Umlaufkegerlräder 8 mit Etikettenträgern 5 vorgesehen sein. Da die Etikettenträger 5 nur mit der halben Umfangsgeschwindigdes Abwälzzylinders 4 umlaufen, musse die doppelte Anzahl von Etikettenträgern vorgesehen sein, um die GefaBe teilungsgerecht im Durchlaufverfahren sowohl mit einem Bauch-als auch mit einem Halsetikett auf demkegeligen Gefaßten versehen zu können.
  • Zur Verarbeitung von unterschiedlichen Flaschen und Gefäßformen mit t Kegelflächen ist es möglich, die kegelförmigen EtikettentrSger 5 sowie die Kegelräder 8 8a 8b durch satzweises Umstecken auszutauschen und anzupassen. Wichtig hierbei ist vor allem, da# sich die Kegelspitzen der drei Kegelräder 8, 8a, 8b auf der Mittellinie 7 des Abwälzzylinders in einem Punkt 11 treffen und daß die gemeinsame Mittellinie 12 des Umlaufkegelrades 8 und des Etikettenträgers 5 rechtwinkelig zu der Mittellinie 13 der Flasche 1 verlEuft und sich die Kegelspitzen der Kegel lb und 5 sowie die Mittellinien 13 und 12 in einem zweiten Punkt 5a treffen. Das Kegelrad 8a ist fest angeordnet, wobei seine Lagerung zum Beispiel an einem festen, haubenartigen Kopfstück 15 ebenso erfolgen kann wie an einem festen, nicht gezeichneten Halter. Auch eine Halterung an einem festen, gegebenenfalls hUhenverstellbaren Stab, der durch die als Hohlwelle ausgebildete Antriebswelle verläuft, ist möglich.
  • Die Flaschenbahn kann schließlich auch stückweise etwas gekrUmmt sein, so daß die Flasche während des Abwälzens der Etiketten äquidistant zum Umfang des Etikettenzylinders 4 geführt bzw. am entsprechend gekrümmten Geländer 2 abgewälzt wird.
  • Aus Figur la ist zu ersehen, da# die Fördergeschwindigkeit an derjenigen Stelle, an der die Flasche 1 am Abwälzgeiänder 2 anliegt = 0 ist und linear bis zur vollen Umfangsgeschwindigkeit vu des Abwälzzylinders 4 anwächst. Die Flaschenmitte (Mittellinie 13) wird dementsprechend mit vFl weiterberfördert. Diese Geschwindigkeit ist fUr die Fordergeschwindigkeit insgesamt maßgebend. Wie das Seitendiagramm in Figur 1 ausweist, werden auch die dem Flaschenzylinder nahen Teile des Umlaufzahnrades 8 und des Etikettenträgers 5 mit vu bewegt. Diese Geschwindigkeit vu fällt bis zum oberen Abwälzpunkt des Umlaufkegelrades 8 mit dem feststehenden Kegelradzahnkranz 8a linear bis auf null ab. In Höhe des Schnittpunktes 5a der beiden Kegelspitzen (5 und lb) beträgt die Geschwindigkeit gerade vFl, womit eine eindeutige MitfUhrung des Etikettenträgers mit der Flasche während des Aufrollens der Halsetiketten sichergestellt ist.
  • In Figur 3 ist die elastische Abwälzbahn wiederum mit 2, der zylindrische Teil der Flasche mit la, die Flasche mit 1, der Abwälzzylinder mit 4, die Antriebswelle mit 3 und die Halsetiketten mit 6 bezeichnet. tuber dem Abwalzzylinder 4, der als Etikettenzylinder mit Etikettensegmenten 4a für die Aufbringung von Bauchetiketten 10 auf den zylindrischen Teil la der Flasche 1 vorgesehen ist, ist als KopfstUck an feststehenden StUtzen 20 mit Stellschraube 21 höhenverstellbar eine Kopfplatte 22 vorgesehen, die auch eine haubenartige Verkleidung 22a aufweisen kann. An dieser Kopfplatte 22 ist mittels eines Flanches 23 eine ringförmige Haltescheibe 24 aufgehangt, an der teilungsgerecht Halterohre 25 vorgesehen sind. In der ringförmigen Haltesaheibe 24 ist eine Ringnut 24a eingelassen, in die hinein ein Gleitelement 24b der Druck-bzw. Saugluft2uRUhrung 24a hineinragt. Diese Druck-bzw. Saugluftzuführung 24e ist jeweils teilungsgerecht in der Kopfplatte 22 fest eingelassen, während die Scheibe 24 mit Hilfe von Zwischenrädern 26, 27 (auch Fig. 4) und Innenverzahnung 271 dadurch das auf der Antriebswelle 3 sitzende Ritzel 28 angetrieben wird. Die Zwischenräder 26 und 27 dienen einmal zur Drehriohtungsänderung. Die Haltescheibe 24 und der Etikettenzylinder 4 musse nämlich gleichsinnig umlaufen-aber auch zur Reduzierung (28/26, 26/27, 27/27t) der Umfangsgeschwindigkeit. Der äu#ere Umfang der Haltescheibe 24 trägt zweckmäßigerweise zum Antrieb der nicht gezeichneten Ubergabe-und Beleimungsstation eine AuBenverzahnung 24d und läuft mit der halben Umfangsgeschwindigkeit des äußeren Umfanges des Etikettenzylinders 4 um. An der Kopfplatte 22 ist ein feststehender Stab 29 vorgesehen, der sowohl BUchsen 30 als Lager fUr die Zwischenräder 26, 27 als auch eine Fortsetzung 31 als Halter fUr die feststehende Kurvenbahn 32 aufweist. Die Zwischenräder 26, 27 können mehrfach (3-fach) angeordnet sein. An den Halterohren 25 ist jeweils ein Haltestück 33 mit einem Doppelgelenk vorgesehen. Das eine Gelenk ist dem klappbaren Etikettensegment 34 der Schwenkachse 35 des aus z. B. zwei Teilscheiben 36a und 36b bestehenden Etikettenabrollkegels 36 zugeordnet. Sowohl das klappbare Etikettensegment 34 wie auch die Sehwenkachse 35 des Etikettenabrollkegels 36 werden durch eine Spannfeder 37 nacheinander nach Ma#gabe der Bewegung des Schiebers 38 in die verschwenkte Stellung 35a verbraoht und durch Auflaufen des Schiebers 38 bzw. dessen Rolle 38a auf der entsprechend ausgebildeten Kurvenbahn 32 wieder in die aufrechte in Figur 3 voll ausgezeichnete Stellung zurückgeholt. Wie ersichtliche weist das Etikettensegment 34 Offnungen 34a auf, durch die hindurch die Scheiben 36a, 36b des Abrollkegels 36 in der ausgeschwenkten Stellung hindurchgreifen. Das Etikett 6, das zunSchst auf dem Etikettensegment 34 in lotrechter Stellung gehalten ist, wird kurz vor dem Abrolhorgang nach außen in eine der kegeligen OberflRche der Flasche 1 entsprechende Neigung verbracht, ohne daß das Etikett die Flasche selbst berUhrt. Alsdann wird der Etikettenabrollkegel bzw. dessen Scheiben 36a und 36b durch die Offnungen 34a hindurchgefUhrt, so daß das Etikett von den Enden der Scheiben 36a und 36b gegen die Oberfläche der Flasche angedrUckt wird und dabei aufgerollt. Bei diesem Vorgang wird die Flasche selbst ganz entsprechend wie in Figur 1 auf dem elastischen GelEnder 2 abgewälzt, so daß sich der zylindrische Teil der Flasche mit der Geschwindigkeit vu und die Mittelachse 13 der Flasche 1 mit der Geschwindigkeit vFl = vu/2 bewegen. Da sich die Mittelachsen 35 und 13 in Punkt 5a der gedachten Kegelspitzen des Abrollkegesl und des kegeligen Gefäßteiles lb treffen, kann das Etikett ohne zu gleiten auf der Flasche aufgerollt werden, wobei der Abrollkegel 36 im wesentlichen mit der Geschwindigkeit vFl mit der Flasche mitgefUhrt wird. Etwaige Geschwindigkeitsdifferenzen, die sich aus verschiedenen UmstKnden ergeben kdnnen (Ungenauigkeiten der Flaschen, unexakte Kegelform und dgl.), werden dadurch ausgeglichen, daß die Scheiben 36a und 36b beim Abrollen der Etiketten 6 auf dem kegeligen Teil lb der Flasche oder des Gefäßes unterschiedliche Winkelgeschwindigkeiten annehmen können. Die Umfangsgeschwindigkeiten sind ja ohnehin systemgemäß unterschiedlich, denn die Kegelspitzen treffen sich in einem Punkt 5a und die Kegel lb und 36 wälzen sich ohne zu gleiten aufeinander ab. In Figur 4 ist ein Schnitt mit Draufsicht auf die Haltescheibe 24 dargestellt. In der Nut 24-a, in der ein Gleitstück 24b für Zufuhr und Steuerung vor Unterdruck gleitete können auch an sich bekannte Steuerschlitze 25b vorgesehen sein.
  • Anstelle von Unterdruck kann aber bei den Etikettensegmenten jedes beliebige andere Haltemittel, zum Beispiel Klammern, Verwendung finden, die dann in entsprechender Weise gesteuert werden müssen. In Figur 3a sind die auftretenden Ges. chwindigkeiten angegeben. Flaschenfordergeschwindigkeit (Bewegung der Achse 13) vFl = vu. Die Segmente 34 werden der Bewegung der Flaschenachse 13 nachgeführt, so daß für die Abwälzung der Etiketten 6 genügend Zeit zur Verfügung steht und die Etiketten praktisch genauso sicher aufgerollt werden kdnnen, wie das onne Weiterbewegung der Flaschen 1 mögliah wEre.
  • Vornehmlich werden zuerst die Bauchetiketten 10 zur Hälfte aufgebracht und dann, genau exakt mittig darüber die Halsetiketten 6 von ihrer Mitte aus nach rückwärts aufgerollt.
  • Die erste zunächst lose Hälfte der Etiketten 6 muS dann bei der Weiterverarbeitung in bekannter Weise angebürstet werden, dadurch wird eine ganz exakte Ausrichtung des Halsetikettes 6 zum Bauchetikett 10 erreicht und zwar im Durchlauf-Abrollverfahren. Die Schwenkung der Etikettensegmente 34 und 36 kann in jeder beliebigen Weise, zum Beispiel dadurch bewirkt werden, daß der Schieber 38 Zahnstangen aufweist, die in Zahnsegmente der schwenkbaren Elemente eingreifen ; es kUnnen aber auch gelenkige Hebelelemente (Lenker) einesteils mit dem Schieber 38 als auch mit dem Etikettensegment 34 und mit der Trägerwelle 35b des Etikettenabrollkegels 36 verbunden sein.
  • Mit entsprechenden Stellschrauben und Anschlägen können Ausschlagweite und Reihenfolge beim Verschwenken dieser Elemente einstellbar vorgesehen sein. Zunächst muß das Etikettensegment 34 ausgeschwenkt und danach der Abrollkegel nachgeführt werden. Nach Beendigung des Etikettiervorganges muß zuerst der Abrollkegel und danach das Etikettensegment zurückgehlt werden. An der Haltescheibe 24 sind teilungsgerecht wie Figur 4 ausweist, zum Beispiel 8 der Etikettensegmente 34, mit Haltestücken 33 und Abrollkegel 36 sowie Schieber 38 angeordnet, die mit halber Winkel-bzw. Umfangsgeschwindigkeit des Abwälzzylinders 4 umlaufen. Dementsprechend weist der Abwälzzylinder 4 vier Stück Etikettensegmente 4a auf, die aber mit der doppelten Geschwindigkeit der Etikettensegmente 34 umlaufen. Dafür sind nur vier Etikettensegmente 4a vorhanden. Soweit Flaschen (Karaffen oder dgl.) etikettiert werden sollen, die nur kegelige Fla. chen aufweisen, muß ein Flaschenträger vorgesehen sein, auf dem die Flaschen festgehalten werden. Eine entsprechende Abwälzvorrichtung für diesen Flaschenträger muß dann bewirken, daß jeweils der untere Rand der Kegelfläche mit Vu bewegt wird, wodurch praktisch die gleichen Bewegungsverhältnissed auftreten, wie bei der Abwälzung einer Flasche mit zylindrischem Unterteil. Hat die Flasche zwar ein solches zylindrisches Unterteile soll dieses aber nicht etikettiert werden, so kann ein Abwalzzylinder 4 ohne Bauchetikettensegmente 4a vorgesehen sein.
  • Die Kopfplatte 22 ist hohenverstellbar und mit ihr sämtliche an ihr vorgesehenen Teile. Die Welle 3 kann zum Beispiel an der Stelle 39 teilbar und so ausgebildet sein, so daß der Kopf insgesamt in bekannter Weise höhenverstellbar oder insgesamt austauschbar ist. Auch ein nachtragliches Anbringen eines solchen Kopfes ist leicht möglich ; außer dem KopfstUck selbst sind dann nur die Stützen 20 sowie ein Verlängerungs-oder Kupplungsstück 39 für die Welle 3 erforderlich.

Claims (11)

  1. Patentansprüche S Verfahren zum Aufrollen von Halsetiketten auf kegelstumpfförmige Oberflächenteille von zylindrische Unterteile aufweisenden Gefä#en wie Flaschen, Dosen, Kannen und dgl. mittels kegelstumpfförmigen, neigungsgereche gegen die kegeligen Gefäßteile anstehende Etikettenträgern, deren gedachte Kegelspitzen sich jeweils mit den gedachten Kegelspitzen der kegeligen Gefä#teile treffen, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise die Weiterförderung der Gefä#e während des Aufrollens der Halsetiketten durch Abwälzen des zylindrischen Gefäßteiles zwischen einem Abwälzgeländer und einem mit einer konstanten Drehzahl umlaufenden Abwälzzylinder erfolgt, und da# die Halsetiketten beim Aufrollen zusätzlich zur Aufrollbewegung mit von der Fordergeschwindigkeit der Flaschen bestimmter Winkelgeschwindigkeit um die Achse des Abwälzzylinders herumbewegt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise jeweils gleichzeitig mit einem Halsetikett ein Bauchetikett auf den zylindrischen Teil der Gefä#e aufgerollt wird.
  3. 3. Vorrichtung zum Aufrollen von Halsetiketten auf kegelstumpfförmige Oberflächenteile von zylindrische Unterteile aufweisenden Gefäßen wie Flaschen ; Dosen, Kannen und dgl. mittels kegelstumpfförmiger, neigungsgereeht gegen die kegeligen Gefäßteile anstehenden Etikettenträgern, deren Kegelspitzen sich jeweils mit den Kegelspitzen der kegeligen Gefä#teile treffen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem oberhalb des Abwälzzylinders (4) angeordneten und mit diesem symmetrisch umlaufenden Kegelradzahnkranz (8b) Ubereinstimmender Außenabmessung und einem über diesem spiegelbildlich angeordneten, gleichen aber feststehenden Kegelradzahnkranz (8a) ein mit beiden Zahnkränzen (8a, 8b) kämmendes und um die Mittellinie (7) des Abwälzzylinders (4) schwenkbar angeordnetes Umlauf-Kegelrad (8) vorgesehen ist, wobei die Kegelspitzen dieser drei Kegelzahnräder sich in einem Punkte (11) auf der Mittellinie (7) des Abwälzzylinders (4) treffen, und daß jeweils das Umlaufkegelrad (8) und der kegelförmige Etikettenträger (5) mit gemeinsamer Basisfläche so zueinander angeordnet sind, da# sich die gemeinsame Achse (12) je des kegelförmigen Etikettenträgers und des zugehörigen Umlaufkegelrades einerseits und die Achse des jeweiligen kegeligen Gefäßteiles (13) andererseits rechtwinkelig treffen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da# die kegelförmigen Etikettenträger (5) und die Kegelräder (8, 8a, 8b) durch satzweises Umstecken austauschbar ausgebildet sind.
  5. 5. Vorrichtung zum Aufrollen von Halsetiketten auf kegelstumpfförmige Oberflächenteile von zylindrische Unterteile aufweisenden Ge£SBen wie Flaschen, Dosen, Kannen oder dgl. mittels kegelstumfförmiger, neigungsgerecht gegen die kegeligen Gefä#teile anstehenden Etikettenträgern, deren Kegelspitzen sich jeweils mit den kegelspitzen der kegeligen Gefäßteile treffen zur DurchfUhrung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Hoche der kegeligen Oberflächenteile (lb) Uber dem Abwälzzylinder (4) jeweils Etikettenabrollkegel (36) mit nach außen zur Flasche (1) hin neigbarer und in die Ausgangsstellung zurückholbarer Schwenkaahse (35) angeordnet sind, da# jeweils zwischen Flasche (1) und Etikettenabrollkegel (36) und lotrecht über der Mantelflache des Abwälzzylinders (4) ein entsprechend gekrümmtes und kulissenartig ausgebildete Durchbrüche (34a) aufweisendes, um eine Unterkante nach auBen zur Flasche (1) ausschwenkbares und in die Ausgangsstellung zurückholbares Etikettensegment (34) vorgesehen ist, wobei jeweils in der ausgeschwenkten Stellung beider Elemente wenigstens Teile des Etikettenabrollkegels (36) durch die kulissenartigen Durchbrüche (34a) des Etikettensegmentes (34) bis zur Anlage an der Oberfläche der kegeligen Gefä#teile (lb) derart hindurchschwenkbar sind, daß beim Ausschwenken der Etikettenabrollkegel (36) dem Etikettensegment (34) und beim Zurückholen das Etikettensegment (34) dem Etikettenabrollkegel (36) nachfolgt, und dal3 sowohl Etikettenabrollkegel (36) wie auch Etikettensegment (34) mit der halben Winkelgeschwindigkeit des AbwKlzzylinders (4) um dessen Achse (7) umlaufen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da# der Etikettenabrollkegel (36) wenigstens in wei scheibenförmige senkrecht zur Kegelachse (35) verlaufende Scheibenteile (36a, 36b) aufgelöst ist, die als lose Räder unabhängig voneinander auf der schwenkbaren Kegelachse (35) gelagert sind und das Etikettensegment(34) Durchrüche (34a) für den Durchtritt der scheibenförmigen Kegelteile (36a, 36b) aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, da# die Etikettensegmente (34) und die Etikettenabrollkegel (36) teilungsgerecht an einer gemeinsamen ringförmigen Haltescheibe (24) aufgehängt sind, die über die Mittelwelle (3) und entsprechende Zwischenräder (26, 27) derart angetrieben ist, daß die Etikettensegmente (34) ) mit der halben Umfangsgeschwindigkeit des Abwälzzylinders (4) umlaufen.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeiohnet, da# die Luft-und Vakuumzufuhr für die Etikettensegmente (34) durch die ringförmige Haltescheibe (24) hindurchgeführt ist.
  9. 9. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 8 » < dadurch gekennzeichnet, daB jeweil einkurvengesteuerter Schieber (38) in Wirkungsverbind ung mit den Drehachsen (35a) eines Etikettensegmentes (34) und des zugehörigen Etikettenabrollkegels (36) steht, wobei die Ausschwenkbewegung durch Einwirkung einer Federkraft und die RUckholbewegung durch Einwirkung einer gemeinsamen Kurvenbahn (32) auf den jeweiligen Schieber (38) erfolgt.
  10. 10. Vorrichtung nach wenigstens einem der AnsprUche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abwälzzylinder(4) in bekannter Weise als Etikettenzylinder fUr Bauohetiketten (10) ausgebildet ist und auf seinem Umfang Etikettensegmente (4a) fUr Bauchetiketten (10) aufweist-, dafl die Anzahl der Etikettensegmente (34 fUr auf die kegeligen Gefä#teile (1) aufzubringenden Etiketten (6)doppeltsogroßistwie die Anzahl Etikettensegmente (4a) für die Bauchetiketten (10) und daß die Umfangsgeschwindigkeit bzw. Drehzahl des Etikettenzylinders (4) fUr uchetiketten doppelt so groß ist wie Umfangsgeschwindigkeit bzw. die Drehzahl der Etikettensegmente (34)für die Etiketten der kegeligen GefäSteile.
  11. 11. Vorrichtung nach wenigstens einem der AnsprUche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, da# das Zwischengetriebe (26, 27, 28) samt Halteplatte (24) und Kurvenbahn (32) als auf die verlängerte Mittelwelle (3) des AbwElzzylinders (4) aufsetz-und auf StUtzen (20) höhenverstellbare Einheit ausgebildet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19524967A1 (de) * 1995-07-08 1997-01-09 Hatto Hartnagel Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Einzeletiketten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19524967A1 (de) * 1995-07-08 1997-01-09 Hatto Hartnagel Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Einzeletiketten

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