DE1761503C - Stapelbarer Transportbehälter - Google Patents
Stapelbarer TransportbehälterInfo
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- DE1761503C DE1761503C DE1761503C DE 1761503 C DE1761503 C DE 1761503C DE 1761503 C DE1761503 C DE 1761503C
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf einen vorzugsweise verwirklichen. Bei einer bevorzugten Ausführung
zur raumausnutzenden Unterbringung in Transport- sind plattenförmige Fußteile der Tragelemente in
zwecken dienenden Großbehältern, sogenannten sich etwa parallel zu den Seitenwänden des TransContainern bzw. Fiats gewählte Abmessungen auf- portbehälters erstreckenden Schlitzen geführt und
weisenden stapelbaren Transportbehälter, an dessen 5 am Unterrand mit sich gegen Teile der Führung aneinander
gegenüberliegenden Seitenwänden Trag- legenden Anschlägen ausgerüstet. Hiermit lassen sich
elemente zwischen einer Ausgangslage unter der besonders geringe Dickenabmessungen der Trag-Oberseite
des Behälters und einer diese überragenden elemente unter Wahrung einer allen Anforderungen
Gebrauchslage umstellbar sind. Zur vollen Aus- genügenden Belastbarkeit verwirklichen, die ein benutzung
der mit stapelbaren Transportbehältern mit io sonders güustiges Verhältnis zwischen dem verfügauf
den bei Großcontainern bzw. Fiats verfügbaren baren Stauraum des Behälters und den äußeren AbLaderaum abgestimmten Abmessungen für den messungen ergeben, das wiederum die Ausnutzun'g
Warentransport insbesondere die Verschiffung er- des in einem Großcontainer bzw. auf einem Fiat
reichbaren Vonüle ist es notwendig, die einzelnen verfügbaren Raumes fördert. Die hierbei vorgesehe-Transportbehälter
in den Großcontainern bzw. Fiats 15 nen, sich gegen Teile der Führung anlegenden Andicht
nebeneinanderstehend zu stapeln und sie den- schlage der plattenförmigen Fußteile laufen zwecknoch
schnell und mit üblichen Geräten aus beliebi- mäßig über die Breite der Fußteile durch, so daß
gen Lagen innerhalb der Gruppierung einzeln bewe- diese insgesamt zur Übertragung der sich beim begen
zu können. Dazu müssen sich die Behälter trotz stimmungsgemäßen Gebrauch ergebenden Beanspruder
dichten Gruppierung mit Üblichen Transport- ao chungen herangezogen werden und sinngemäß minigeräten
ohne weiteres erfassen lassen. male Abmessungen, insbesondere Werkstoffdicken
Zum Stande der Technik gehört ein vornehmlich aufweisen können.
für Backwaren bestimmter palettenförmiger Träger Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
mit zwei aufstel'baren rahmenförmigen Seitenwän- empfiehlt es sich für eine zweckmäßige Ausführung,
den, die Tragelemente und Auflager für einen wei- as ein Tragelement aus zwei je selbständig geführten
teren Träger bilden. Die Geitenv ande sind zwischen und durch einen Tragsteg verbundenen Fußteilen zu
einer gegen die Ladefläche Oe? Trägers angeklappten bilden. Es ist weiterhin zweckmäßig, die plattenför-
Lage und einer Gebrauchslage schwenkbar. Sie müs- migen Fußteile mit vom oberen Rand ausgehenden
sen vor dem Beladen des Trägers aufgerichtet wer- und vom Tragsteg überbrückten Aussparungen aus-
den und in dieser Stellung verbleiben, bis der Träger 30 zurüsten. Damit werden in einfacher Art Bereiche
entladen ist. Selbst wenn der Schwenkbereich solcher gebildet, in die Traggabeln von Gabelstaplern ein-
Tragelemente zu den Außenseiten des Trägers ver- greifen können.
legt wird, so daß die Tragelemente in der Ausgangs- Es ist ferner zweckmäßig, den Tragsteg die einlage
unterhalb der Oberseite des Trägers gegen die ander abgewandten Enden der Fußteile mit vorzugs-Außenfläche
von Seitenwänden anliegen und neben 35 weise gekrümmten Längenbereichen überragen zu
dem Träger in die die Oberseite überragende Ge- lassen, um darin bedarfsweise ringförmig geschlosbrauchslage
geschwenkt werden können, würden sene Anschlußglieder von Krangeschirren einhängen
solche Ausführungen die bei gattungsgemäßen zu können.
Transportbehältern gestellte Aufgabe nicht zufrie- Die erfindungsgemäß vorgesehene Sperrung der
denstellend lösen, weil das Schwenken der Trag- 4° Gebrauchsstellung der verschiebbaren Tragelemente
elemente neben den Behältern freie Seitenräume er- läßt sich verschiedenartig herbeiführen. Bei einer
fordern würde. vorteilhaften Ausbildung ist das Tragelement in sei-
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zu- ner Führung horizontal begrenzt verschiebbar und
gründe, stapelbare Transportbehälter der eingangs mit zur Sperrung der Gebrauchslage dienenden,
umschriebenen Art zum Einzeltransport in bzw. aus 4S durch die horizontale Verschiebbarkeit einrückbaren
eng gestellten Gruppen insbesondere auf Fiats aus- Anschlägen ausgerüstet. Damit ergeben sich eine
zugestaltcn. Dies wird erfindungsgemäß im wesent- sichere Wirkungsweise und eine bequeme Handlichen
dadurch erreicht, daß die Tragelemente aus habung. Zum Überführen der Tragelemente aus der
der Ausgangslage etwa vertikal in die durch An- Ausgangslage in die Gebrauchsstellung ist bei solschlagmittel
begrenzte Gebrauchslage verschiebbar 5" chen Ausführungen nach dem Anheben des Trag-
und in dieser sperrbar sind. Die Tragelemente über- elementes nur eine seitliche Verschiebung erforderragen
dann in der Ausgangslage den den nutzbaren lieh, durch die die zur Sicherung der Wirkstcllung
Laderaum umgrenzenden Teil des Behälters ober- dienenden Anschlagmittel in eine stützgerechte Lage
seitig nicht, d.h., sie beanspruchen dort keinen Raum, kommen, überdies ist es dabei zweckmäßig, die
und sie ragen praktisch auch nicht über die Seiten- 55 Anschläge mit eingesenkten Rastflächen auszurüsten,
wände des Transportbehälters vor. Insbesondere ist so daß die Sperrung sich nicht durch ein versehentfür die Umstellung der Tragelemente aus der Aus- liches Anstoßen bzw. durch Erschütterungen ungangslage in die Oebrauchslage kein Bewegungsraum beabsichtigt löst.
neben den Seitenwänden des Behälters erforderlich, In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in
so daß der in einem Großcontainer bzw. auf einem 60 einem Ausfuhrungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fiat verfügbare Platz sich optimal nutzen läßt. Die Fig. 1 eine Seitenansicht eines insbesondere in
erfindungsgemäß vorgesehene Sperrbarkeit der Gruppenanordnung auf einem Fiat bzw. in einem
Tragclemente in der Gebrauchsstellung gewährleistet Großcontainer unterbringbaren Transportbehälters,
«ine bequeme Handhabung, da für das Einhängen F i g. 2 eine gegen F i g. 1 um 90° versetzte Seibtw, das Einfahren der Tragmittel die Tragelemente 6S tenansicht des Transportbehälters,
selbständig in der gebrauchsbereiten Lage ver- Die Seitenwände des im Ausführungsbeispiel zubleiben, gründe gelegten Transportbehälters sind von gesick-
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von stützenden Winkelprofilen 10 aneinandergrenzen. Die Querwände 11 sind gegenüber den
Längswänden 12 geringfügig kürzer, so daß ein rechteckiger Behälterquerschnitt anfällt. Die Seitenwände
11, 12 konvergieren zum Bodenbereich des Behälters hin geringfügig derart, daß die leeren Behälter
sich ineinanderfassend stapeln lassen, wobei die Eintauchtiefe durch den Längswänden 12 angefügte
Anschlagwinkel 13 begrenzt wird. Der Behälter ist bodenseitig mit klappbaren Füßen 14 versehen,
die in einer Lage das ineinanderfassende Stapeln der leeren Behälter und in der anderen Lage das Stapeln
der gefüllten Behälter zulassen. Vorzugsweise weisen die Füße 14 Durchbrüche 15 zum bedarfsweisen
Einfahren der Traggabeln von Gabelstaplern auf. Es empfiehlt sich, dem Behälter einen mehrgliedrigen
Decke! 16 zuzuordnen, der beim I'.einanderstapeln leerer Behälter auf dem Boden des zugeordneten Behälters
abgelegt wird. Eine Seitenwand 11 des Behälters trägt außerdem eine Halterung 17 für Begleitpapiere
und vorzugsweise zugeordnete, mit dem Dekkel 16 zusammenwirkende Verschlußmittel 18.
In oberen Bereichen der Längswände 12 ist unterhalb einer oberen Randsicke 19 je ein über die
Länge durchlaufender Winkelsteg 20 angeschlossen, der seinerseits außenflächig zwei Bügel 21 trägt, die
gegenüber dem Winkelsteg 20 einen freien Schlitz belassen, der als Führung für die von Blechzuschnitten
gebildeten Fußteile 22 eines Tragelementes dient. Die Fußteile 22 sind im unteren Bereich je mit einem
über ihre behälterseitige Breitseite vorragenden Anschlagsteg 23 ausgerüstet, und sie weisen vom oberen
Rand ausgehende Aussparungen 24 auf. Die beiden einer Längswand 12 zugeordneten Fußteile 22 sind
durch einen Tragsteg 25 verbunden, der auch die Aussparungen 24 überbrückt und damit Einfahrbereiche
für die Traggabel eines Gabelstaplers eingrenzt. Die plattenförmigen Fußteile 22 sind einseitig
bei 26 ausgeklinkt und bilden Anschlagbereiche 27, die je eine eingesenkte Rastfläche 28
umfassen. Die Abmessungen sind derart gewählt, daß nach dem Anheben des Tragelementes 22-28,
bei dem sich die Fußteile 22 in den von den Bügeln 21 gebildeten Schlitzen bewegen, dieses seitlich (gemäß
Fig. i) nach iinks verschoben werden kann, um die Rastfläche 28 jedes Fußteilcs 22 auf die
Oberseite des linksseitigen Schenkels des zugeo-dneten Bügels 21 zu bringen. Damit wird das Tragelement
in der Gebrauchslage gesperrt, so daß anschließend
die Transportmittel eingefahren bzw. eingehängt werden können. Zur universellen Verwendbarkeit
der Tragelemente ist überdies vorzugsweise der Tragsteg 25 mit über die einander abgewandten
Seiten der Fußteile 22 vorragenden, vorzugsweise zurückgebogenen Ansätzen 29 versehen, an denen
sich ringförmig geschlossene Tragglieder einhängen lassen.
Die erfindungsgemäß angeordneten Tragelemente lassen sich ohne Inanspruchnahme eines seitlichen
Bewegungsraumis aus der die Oberseite des Behälters nicht überragenden Ausgangslage in die Ge-
brauchslage überführen und ebenso wieder zurückstellen.
Damit ergibt sich die Möglichkeit zur optimalen Ausnutzung des bei einem Großcontainer bzw.
einem Fiat verfügbaren Raumes.
Insbesondere in Hinsicht auf die Sperrung der
Wirkstellung des verschiebbaren Tragelementes sind Abwandlungen möglich, obwohl die dargestellte
Ausführung insofern besonders zweckmäßig ist als sie für die Sperrung keiner selbständig beweglichen
ίο Bauelemente bedarf.
Claims (8)
1. Stapelbarer Transportbehälter vorzugsweise mit zur rauinausnutzenden Unterbringung in
Transportzwecken dienenden Großträgem, sogenannten Containern t'.w. Fiats, gewählten Abmessungen,
an dessen einander gegenüberliegenden Seitenwänden Tragelemente zwischen einer
Ausgangslage unter der Oberseite des Behälters
und einer diese überragenden Gebrauchslage umstellbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragelemente (22-28) aus der Ausgangslage etwa vertikal in die durch Anschlagmittel
(23) begrenzte Gebrauchslage verschiebbar und
»5 in dieser sperrbar sind.
2. Iransportbehälter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß plattenförmigc Fußteile (22) der Tragelemente (22-28) in sich etwa
parallel zu den Seitenwänden (12) des Transport-
behälters eis treckenden Schlitzen geführt und am Unterrand mit sich gegen Teile der Führung
(20, 21) anliegenden Anschlägen (23) ausgerüstet sind.
3. Transportbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (23)
über die Breite der Fußteile (22) durchlaufen.
4. Transportbehälter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß für ein Tragelement
(22-28) zwei j; selbständig geführte
Fußteile (22) durch einen Tragsteg (25) verbunden sind.
5. Transportbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die plattenförmigen
Fußteile (22) vom oberen Rand ausgehende und
vom Tiagsteg (25) überbrückte Aussparungen
(24) aufweisen.
6. Transportbehälter nach Anspruch 4i.<Jer5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tiagsteg (25) die einander abgewandten Enden der Fußteile
(22) mit vorzugsweise zurückgebogenen Längenbereichen (29) überragt.
7. Transportbehälter nach einem oc!er mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragelement (22-28) in seiner Füh-
rung (20, 21) horizontal begrsnzt verschiebbar und mit zur Sperrung der Gebrauchslage dienenden, durch die horizontale Verschiobbarkeit einruckb«.'.ren Anschlägen (27) ausgerüstet ist.
8. Transportbehälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (27)
eingesenkte Rastflächen (28) aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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