DE17564C - Verschiedene getheilte Vorlagen zur Aufnahme und Befestigung von Vorschnittmessern für Rübenschnitzel-Maschinen - Google Patents

Verschiedene getheilte Vorlagen zur Aufnahme und Befestigung von Vorschnittmessern für Rübenschnitzel-Maschinen

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DE17564C
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knife
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DENDAT17564D
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FR. RASSMUS in Magdeburg
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B5/00Reducing the size of material from which sugar is to be extracted
    • C13B5/06Slicing sugar beet

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 89: Zucker- und Stärkefabrikation.
FR. RASSMUS in MAGDEBURG.
Rübenschnitzelmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. September .1881 ab.
Bei den bisher gebräuchlichen Constructionen der Schnitzelmesser überragte dasselbe mit seiner verschieden geformten Schneide die volle Vorlage. Letztere ist mittelst Stell- und Befestigungsschrauben beweglich, so dafs durch Stellen der Vorlage die geeignete Ueberhöhungdes Messers erreicht wird. Diese Beweglichkeit der Vorlage ist ihres praktischen Werthes halber auch in den vorliegenden Erfindungen beibehalten worden.
Die alten Messerconstructionen haben jedoch den Nachtheil, dafs die Anfertigung der Messer eine ziemlich theuere ist und dafs ein in die Schnitzelmaschine gekommener Stein bedeutende Verwüstungen anrichtet.
Diesen beiden Uebelständen zu begegnen, ist schon mehrfach die Trennung der Schnitzelmesser in Vorschneide- und Nachschneidemesser ausgeführt.
Die Herstellung der einzelnen Messertheilchen wird dadurch sehr billig, und zweitens gleitet ein Stein über die aufsteigende Schneide der Vorschneidemesser hinweg, ohne grofsen Schaden anrichten zu können. Endlich können die so gebildeten Schnitzel beim Abschneidemesser frei austreten und brauchen sich nicht, wie früher, durch die senkrechtenRippenhindurchzuzwängeh, wobei stets mehr oder minder Bruch erfolgt.
Die bisherigen hierauf zielenden Constructionen haben jedoch der schwierigen Befestigung und Nachstellung der Vorschneidemesser halber bislang wenig Erfolg gehabt.
In der Zeichnung sind nun drei verschiedene Vorlagen und Messerconstructionen dargestellt, welche das Einsetzen der Vorschneidemesser zu einem sehr leichten machen.
Die erste ist in den Fig. 1 bis 4 dargestellt.
Fig. ι ist Ansicht der fertigen Vorlage von oben, Fig. 2 ein Querschnitt durch die Vorlage mit Messer mit der Befestigungsschraube, Fig. 3 ein Querschnitt ohne Messer, Fig. 4 das Vorschneidemesser selbst.
Die Vorlage besteht aus dem Untertheil a, dem Obertheil b und dem Schwalbenschwanz c.
α ist unten völlig platt, und wirken gegen diese Ebene die alten vorhandenen drei Stellschrauben d des Messerkastens. Oben ist α seiner ganzen Länge nach mit einer Aushobelung zur Aufnahme der Vorschneidemesser versehen.
Der Obertheil b trägt die beiden Befestigungsschrauben e und ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, in seinem hinteren Theile mit Einschnitten / versehen, zur Aufnahme der Vorschneidemesser. Die Theilung dieser Einschnitte kann je nach Breite der zu erzielenden Schnitzel verschieden gewählt werden.
Weiter ist jedoch b in diesem Theile oben mit einer schwalbenschwanzförmigen Aushobelung in seiner ganzen Länge zur Aufnahme von c versehen.
Die Manipulation des Einsetzens ist sehr einfach, α und b werden auf einander gelegt, so dafs b oben liegt. Dann wird in jeden Einschnitt von b ein Vorschneidemesser gesteckt, so dafs es mit seiner Kante g fest gegen die hintere Begrenzung der Aushobelung in a. liegt. Hierdurch ist eine ganz gleichmäfsige Lage sämmtlicher Messer gesichert, und wird darauf

Claims (4)

der Schwalbenschwanz in c eingeschoben und hierdurch die feste Lage aller Messer gesichert. Die ganze so hergestellte Vorlage wird dann in der bisher üblichen Weise in den Messerkasten eingesetzt und durch die Schrauben e und d befestigt und gestellt. Die zweite Construction erhellt aus den Fig. 5 bis 9. Hier trägt der Untertheil a die Befestigungsschrauben e; auch pressen gegen seine untere platte Fläche die Stellschrauben d. Zur Aufnahme des Obertheiles b, dessen Querschnitt aus Fig. 7 ersichtlich, ist es in seinem hinteren Ende ausgehobelt und unten mit Gewindelöchern zur Aufnahme der Verbindungsschrauben h versehen. Auch b ist hierfür entsprechend durchbohrt. Der Obertheil b ist ferner in seinem hinteren Theile, wie aus Fig. 5 ersichtlich, zur Aufnahme der Messer mit entsprechenden Einschnitten versehen, deren Theilung variabel sein kann.' Die Form der Vorschneidemesser ist aus Fig. 8 zu ersehen. Das Einsetzen der Messer geschieht wie folgt: Man nimmt den Obertheil b und steckt, die untere Seite nach oben, sämmtliche Einschnitte mit Messern voll. Dabei verhindert der umgebogene Theil i ein Durchfallen. Hiernach wird der Untertheil a, untere Seite nach oben, aufgesetzt und nun die ganze Vorlage herumgedreht. Jetzt werden die Schrauben h eingebracht. Der feste Messersitz ist somit durch das Anliegen der Messerkante g gegen die Begrenzung der Aushobelung in α und durch das Aufliegen von b auf den Schenkel i der Messer erreicht. Die Befestigung der so gebildeten Vorlage gleicht der früheren. Die dritte Construction ist in den Fig. 10 bis 15 dargestellt. Gegen den Untertheil a, dessen Querschnitt aus Fig. 14 ersichtlich, pressen sich die Stellschrauben d, während hier Obertheil b die Befestigungsschrauben e trägt. Zur Aufnahme der in Fig. 13 dargestellten Messer ist a in seiner ganzen Länge ausgehobelt, während b in seinem hinteren Theile wieder mit den Einschnitten (verschiedener Theilung) versehen ist. Beim Einsetzen nimmt man b, untere Seite, nach oben und füllt die Einschnitte mit Messern, dann wird a, ebenfalls umgekehrt, aufgelegt, die ganze Vorlage herumgedreht und, wie bekannt, im Kasten befestigt. Der feste Messersitz wird erreicht durch das Anliegen der Messerkante g gegen die Begrenzung der Aushobelung in a und durch das Aufliegen von b auf die Schenkel i der Messer. Dieses Aufliegen erfolgt in Fig. 11 direct auf i, in Fig. 12 ist noch eine kleine Schiene k zwischengelegt, während zu gleicher Zeit in Fig. 11, unterhalb der Messer, sich eine breitere Schiene / befindet. Dieselben haben den Zweck, bei der unvermeidlichen Abnutzung der Vorschneidemesser ein Nachschleifen und Nachstellen zu ermöglichen. Dies zu erreichen, ist der Schenkel i der Messer niedriger als die Aushobelung in a. Bei neuen Messern wird dann die Schiene k fl eingelegt, während bei abgenutzten, nachgeschliffenen die Schiene / untergelegt wird. Je nach dem Grade der Abnutzung sind Schienen verschiedener Stärke zu nehmen, auch /fc'und / gleichzeitig einzulegen. In Fig. 9 ist ein gerades Abschneidemesser schräg eingelegt, in Fig. 15 ein hochgebogenes aufgeschraubt. Beide Anordnungen sind für die vorliegenden Constructionen anwendbar. PatENT-AνSprüche: Vorstehend beschriebene, verschiedene getheilte Vorlagen zur Aufnahme und Befestigung von Vorschnittmessern für Rübenschnitzelmaschinen, und zwar:
1. Die Befestigung der Messer mittelst einer Schwalbenschwanzschiene.
2. Ihre Befestigung durch Aufliegen des Obertheiles auf die Schenkel der Messer.
3. Die Sicherung der Vorschneidemesser gegen eine horizontale Verschiebung im Drehungssinne der Schnitzelscheibe durch das Gegenliegen der Messerkanten g gegen die Begrenzungskante der Aushobelung im Untertheil der Vorlage.
4. Die Nachstellung der Messer bei stattgehabter Abnutzung durch Unter- oder Auflegen entsprechend starker Schienen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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