DE1745531A1 - Verfahren zur Herstellung von Schaumkunststoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von SchaumkunststoffenInfo
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- C08J9/04—Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent
- C08J9/12—Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent by a physical blowing agent
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Schaumkunststoffen Zusatz zum Zusatzpatent ........ (Anm. V 28 078 IV d/39 c) Gegenstand des Hauptpatentes 1 171 156 ist ein Verfahren zur Herstellung von Schaumkunststoffen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man Mono-, Di-oder Trimethylolketone oder deren Gemische mit 40-bis 60 %iger wä#riger Natron-oder Kalilauge in katalytischen Mengen, gegebenenfalls in Gegenwart von geeigneten Füllstoffen, Weichmachern, oberflächenaktiven Stoffen und Schäumungsreglern, vermischt und die Mischung durch Selbsterhitzung oder Brwärmen auf 70 °C aufschäumt.
- Nach dem Zusatzpatent (DAS 1 231 434 = Anmeldung V 26 842 IV d/39 c) kann der Gegenstand des Hauptpatentes 1 171 156 abgeändert werden, indem man Mono-, Di- oder Trimethylolketone oder deren Gemische zunächst durch schonende thermische Behandlung in ein Vorkondensat mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht zwischen 300 und 1000 überführt und dieses nach Zusatz katalytischer Mengen von 10-bis 60 %iger waßriger Natron- oder Kalilauge verschäumt. Diese Art der Verschäumung schränkt die Herstellung von Schaumkunststoff auf Formen ein. Die erhaltenen Schaumblocke müssen anschließend durch geeignete mechanische Bearbeitung, z. B. durch Sägen in Platten oder ähnliche einfache Körper, geschnitten werden.
- Nach dem Zusatzpatent ......... (Anmeldung V 28 Q78 IV d/39 c) kann der Gegenstand des Hauptpatentes 1. 171 156 abgeandert werden, indem man Mono-, Di- oder Trimethylolketone oder deren Gemische mit 40- bis 60 %iger wäßriger Natron-oder Kalilauge in katalytischen Mengen oder die aus Mono-, Di-oder Trimethylolketonen oder deren Gemischen durch schonende thermische Behandlung erhaltenen Vorkondensate mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht zwischen 300 und 1000 mit 10- bis 60 %iger wä#riger Natronh- oder Kalilauge in katalytischen Mengen, gegebenenfalls in Gegenwart von geeigneten Füllstoffen, Weichmachern, oberflächenaktiven Stoffen und Sohäumungsreglern, durch Selbsterhitzung oder Erwärmung auf 70 °C nach Patent 1 171 56 und patent ........
- (DAS 1 231 434 = Anmeldung V 26 842 UIV d/39 c) verschäumt, nachdem der Mischung feinverteilte Metallpulver oder-flitter, die mit Alkalihydroxydlösungen unter Gasentwicklung reagieren, zugesetzt worden sind.
- Es wurde gefunden, daß man das Verfahren nach Patent........
- (Anmeldung V 28 078 IV d/39 c) weiter ausbilden kann, indem man eine Mischung verschäumt, der neben den feinverteilten Metallpulvern oder Flittern niedrig siedende, in dem Harz praktisch unlösliche Verbindungen zugesetzt worden sind.
- Durch Zusats dieser Verbindungen wird die bei der Reaktion gebildete Wärme zum Teil durch verdampfen der zugesetzten Stoffe aufgenommen, und Überhitzungen, insbesondere im Kern der Schaumstoffe, werden vermieden. Wenn man diese Verbindungen allein benutzt, dauert der Verschäumungsvorgang wesentlich länger. Bei der gleichzeitigen Benutzung von Metallpulvern, welche mit Alkalien unter Bildung von Wasserstoff reagieren, wird der Verschäumungsvorgang abgekürzt. Die Verschäumung beginnt praktisch mit Aufblähung der Masse durch Wasserstoff, wobei gleichzeitig oder kurz danach das weitere Auftreiben durch eine Verbindung mit niedrigem Siedepunkt erfolgt. Die dabei gebildete steife, noch plastische Masse kann entweder thermisch bei ca. 50 bis 60 °C oder dauber schnell ausgehärtet werden oder bei genügendem Zusatz des Aufschäumungskatalysators nach patent 1 171 156 oder nach dem Zusatzpatent ............. (DAS 1 231 434) durch Selbsterwärmung noch nachtraglich zum Aufschäumen gebracht und ausgehärtet werden. Auf diese Art ist es möglich, sehr leichte Schäume, zum Teil unter 10 kp/m3 zu erzeugen.
- Diese Schäume können unter anderem zum Aufschäumen von Isolierkanälen zsum Einsatz kommen.
- Als niedrig siedende, in der zu verschSumenden Masse nicht losliche Verbindungen werden Kohlenwasserstoffe, bevorzugt halogenierte Kohlenwasserstoffe, insbesondere jedoch die als "Freone" bekannten fluorierten Kohlenwasserstoffe, mit einem Siedebereich unter 60 0° benutzt.
- Beispiel 1 : 500 g technisches Dimethylolaceton mit einer Viskosität von 1500 op werden bei 20 °C mit 5 g PolySthylenoxyd und 2,5 g Aluminiumbronzepulver gut vermischt. Diese. Mischung wird auf + 15 bis 17 °C eingestellt, und dazu werden 15 ml Trichlormonofluormethan zugegeben und schnell eingerAhrt.
- Gleichzeitig werden 20 ml 50 % ige Natronlauge zugesetzt.
- Die Mischung wird in eine Kastenform eingefüllt. Nach 10 bis 20 Sekunden bildet sich eine steife Schaumschicht, die ein Volumen von ca. 7 bis 8 1 besitzt. Nach weiteren 30 Sekunden hat die Mischung eine Temperatur von ca. 100 °C -erreieht, dehnt sich weiter aus und d härtet aus. Die Rohdichte des Schaumes beträgt 15 g/l* Beispiel-2 : Durch einen geeigneten schnell laufenden Rührkopf wird laufend technisches Dimethylolaceton mit einer Geschwindigkeit von 30 l/min. mittels einer Zahnradpumpe zudosiert.
- Das technische Dimethylolaceton enthält 2,0 % Polyäthylenoxyd, gelost, und 0, 5 Aluminiumpulver, suspendiert. MIt einer zweiten Zahnradpumpe werden dem Mischkopf 4 Vol. -% 50 % ige Natronlauge und mit einer Kolbendosierpumpe 3 Vol-% Dichlormonofluormethan zugepumpt. Die Mischung tritt aus dem Misohkopf in Form einer sich stark aufblähenden Flüssigkeit, die nach wenigen Sekunden ein etwa 10faches Volumen einnimmt und nach weiteren 30 Sekunden unter kräftigem Aufschäumen erstarrt. Die Rohdichte des Schaumstoffes beträgt 8 g/l.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Weiterausbildung des Verfahrens zur Herstellung von Schaumkunststoffen durch Aufschäumen einer feinverteilte Metallpulver oder-flitter, die mit alkalihydroxydlösungen unter Gasentwicklung reagieren, enthaltenden Mischung aus Mono-, Di-oder Trimethylolketonen oder deren Gemischen mit 40-bis 60 %iger wäßriger Natron-oder Kalilauge in katalytischen Mengen oder durch Aufschäumen von aus Mono-, . Di- oder Trimethylolketonen oder deren Gemischen durch schonende thermische Behandlung erhaltenen Vorkondensaten mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht zwischen 300 und 1000 mit 10- bis 60 %iger wä#riger Natron- oder Kalilauge in katalytischen Mengen, gegebenenfalls in Gegenwart von geeigneten Füllstoffen, Weichmachern, oberflächenaktiven Stoffen und Schäumungsreglern, durch Selbsterhitzung oder Erwärmung auf 70 °C nach Patent ..........(Anmeldung V 28 078 IV d/39 c), dadurch gekennzeichnet, da# man eine Mischung verschäumt, der niedrig siedende Losungsmittel, die im Harz nicht löslich sind, zugesetzt worden sind.
- 2 Verfahret nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# als Lösungsmittel Kohlenwasserstoffe, vorzugsweise Jedoch halogeniarte Kohlenwasserstoffe, insbesondere die unter der Bezeichnung "Freone" bekannten fluorierten Kohlenwasserstoffe, verwendet werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV0033431 | 1967-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1745531A1 true DE1745531A1 (de) | 1971-09-02 |
Family
ID=7588109
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671745531 Pending DE1745531A1 (de) | 1967-04-13 | 1967-04-13 | Verfahren zur Herstellung von Schaumkunststoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1745531A1 (de) |
-
1967
- 1967-04-13 DE DE19671745531 patent/DE1745531A1/de active Pending
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