DE174334C - - Google Patents

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DE174334C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B33/00Crocheting tools or apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 174334-KLASSE 25 c. GRUPPE
Kettenhäkelmaschine mit Zungennadeln. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1905 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine mehrfache Kettenhäkelmaschine, bei welcher die Herstellung der meist zum Aufnähen auf Unterkleider u. dgl. verwendeten Ketten nur durch geeignete Nadelbewegung erfolgt.
Bei den bisher bekannten Maschinen gleichen Zwecks bewegt sich die Nadel während der Bildung der Kette vor und zurück, außerdem aber führt ein öhr mit dem Faden seit-
.10 liehe Bewegungen aus, so daß der Haken der Nadel den Faden erfassen konnte.
Gemäß vorliegender Erfindung bewegen sich nun die Nadeln in ähnlicher Weise wie die Häkelnadel beim Häkeln von Hand, wobei die Nadeln eine 8 beschreiben. Diese eine Bewegung bezw. die Anordnung nur eines bewegten, arbeitenden Organs hat gegenüber den Maschinen mit bewegtem Öhr den Vorteil, daß selbst bei erhöhter Tourenzahl mit großer Sicherheit gearbeitet werden kann. Bei den letzteren ist ein Erfordernis für die Bildung richtiger Kettenschleifen, daß Nadel und Öhr sehr genau zusammenarbeiten, welche Bedingung beispielsweise infolge von Abnutzung irgend eines der hier gesonderten Antrieborgane nach und nach nicht mehr richtig erfüllt wird, überdies liegt bei zwei, wenn auch voneinander abhängigen Antrieben stets viel eher die Möglichkeit des Versagens des einen derselben vor, als bei nur einem einzigen, wodurch naturgemäß auch die Tätigkeit des anderen wertlos wird.
Es können bei der Maschine vorliegender Erfindung gleichzeitig eine Anzahl Ketten aus verschieden starken Fäden, also ungleich dicke Ketten, hergestellt werden, welche dann unter Verwendung einer geeigneten Spannvorrichtung selbsttätig auf Rollen aufgewickelt werden können.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung, in einer beispielsweisen Ausführungsform für Herstellung von sechs Ketten dargestellt.
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung einer Maschine vorliegender Erfindung.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht derselben mit ausgebrochener Gehäusevorderwand.
Fig. 3 stellt einen lotrechten Schnitt der Fig. 2 in Richtung der Kettenbewegung dar.
Fig. 4 ist eine Draufsicht der Fig. 2, während
Fig·. 5 in größerem Maßstab die Bildung der Kette erläutert.
In dem gehäuseartigen Gestell 1 der Maschine ist die Gesamtantriebsachse 3 gelagert, auf welcher der Antriebschnurlauf 3, bestehend aus Fest- und Leerrolle sitzt. Zur Bewegung der Nadeln 11 sind auf der Achse 3 Schraubenräder 4 angeordnet, welche mit sich in einer wagerechten Ebene drehenden Schraubenrädern .5 zusammenarbeiten. Diese sind auf Achsen 6 befestigt, die Hubscheiben 7 tragen, ■ welche durch die um die Zapfen 12 drehbare Traverse 8 miteinander . ' verbunden sind. An der Traverse 8 sind um die Zapfen 9 drehbar die Nadeln 10 festgehalten, welche zwischen den Stiften II geführt und durch die unter Wirkung von Federn 14 stehende Leiste 13 in ihrer Arbeitsebene gehalten werden, wobei die Nadeln 10 in bekannter Weise mit einem Haken \Oa und einer umklappbaren Zunge \ob versehen
sind. Vor den Nadeln io ist ein mit der Fadenanzahl entsprechenden Durchgängen iy versehenes Öhr 16 fest angeordnet, welches die Faden α von den Fadenspulen 34 des Fadenständers 33 her den Nadeln 10 zuleitet, zu welchem Zweck ein mit Ausbuchtungen schlangenförmig gebogener Fadenführer 15 vorgesehen ist.
Eine Kette wird nun dadurch gebildet, daß zunächst der Nadelhaken ioa beim Vor- und Seitwärtsgang den Faden α erfaßt, worauf beim Zurückgehen der Nadel 10 die auf derselben hinter der bisher geöffneten Zunge io* liegende Schleife die Zunge io* zuklappt und beim weiteren Zurückgehen der Nadel 10 über Zunge io* sowie Haken ioa weggleitend, auf d.en Faden herabfällt, wodurch die Kette a1 gebildet ist.
Die fertigen Ketten a1 laufen nun über die lose Walze 18, durch die Kanäle 19 hindurch, über die ebenfalls lose Walze i8a zu der Transportwalze 20, oberhalb welcher eine fliegend angeordnete Walze 21 liegt, von der aus die Kette a1 zu den im Gestell 35 auf gemeinsamer drehbarer Achse sitzenden Aufwickelrollen 25 läuft.
Zweckmäßigerweise ist die Walze 21 nicht fest angeordnet, sondern wird drehbar von Armen 22 getragen und von Federn 24 zurückgezogen. Wächst nun der Durchmesser der aufgewickelten Ketten a1, so nimmt derjenige einer gröberen Kette rascher zu wie die feineren, und es zieht die gröbere Kette somit die Walze 21 nach Maßgabe ihres Wickeldurchmessers und ihrer Elastizität entgegen der Wirkung der Federn 24 in der Transportrichtung an sich, wodurch ein Reißen vermieden wird.
Der Antrieb der Transportwalze 20 erfolgt in geeigneter Weise vom Maschinenantrieb 2 aus, zu welchem Zweck auf der Achse 3 eine Schnecke 26 vorgesehen ist, welche mit dem Schneckenrad 27 im Eingriff steht. Diese sitzt auf einer im Gestell 1 drehbar gelagerten Achse 28 und bringt die Achse 30 der Transportwalze 20 mittels der auswechselbaren Kegelräder 29 zur Drehung. Auf der Achse 30 ist ferner ein Schnurlauf 31 angeordnet, welcher die Aufwickelrolle 32 antreibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kettenhäkelmaschine mit Zungennadeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschenbildung allein durch die Häkelnadeln ohne Anwendung besonderer Fadenleger erfolgt, indem die Häkelnadeln eine der Bewegung einer Handhäkelnadel ähnliche Bewegung ausführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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