DE1729604C - Vorrichtung zum Herstellen einer Kautschuklosung - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen einer KautschuklosungInfo
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Description
weist.
Dadurch ist es nun möglich, bisher nicht ration-.i
30 verarbeitbaren Kautschuk in einfacher Weise zu zer
kleinem und in Lösung zu bringen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Her- Die Vorrichtung nach der Erfindung soll sich in
stellen einer Kautschuklösung, mit einem Beschik- ihrer Anwendung aber nicht nur auf die oben be
kungsbehälter zur Aufnahme des zu lösenden Kau- schriebenen — an sich schwierig zu verarbeitender,
tschuks und zu dessen Zuführung durch eine spalt;"·- 35 Kautschuktypen mit der Eigenschaft des hohen kai
tig \erengte Durchtrittsöffnung in einen mit einem ten Flusses beschränken, sondern sie soll auch für
Lösungsmittel beschickbaren Lösebehälter. die Lösung anderer Kautschuktypen herangezogen
Für die Durchführung einiger chemischer Verfah- werden. Dies ist möglich, da viele Kautschuktypen
ren ist die Zugabe von Kautschuklösung erforderlich schon bei mäßiger Erwärmung ebenfalls zu fließen
Der Kautschuk wird im allgemeinen in quaderför 4° beginnen, wobei gegebenenfalls ihre höhere Viskosimigen Ballen von etwa 25 kg geliefert. Um eine mög- tat durch höheren Druck im Gasraum ausgeglichen
liehst rasche Auflösung der erforderlichen Kau- werden muß.
tschukmenge zu erzielen, muß der angelieferte Ballen Die Vorrichtung nach der Erfindung benötigt
zerkleinert werden, damit für den Lösevorgang eine keine bewegten Elemente für ihre Funktion, so daß
möglichst große Oberfläche mit dem Lösungsmittel 45 die hierdurch normalerweise zu erwartenden Störunin Berührung kommt. gen ausgeschlossen sind und Wartungsarbeiten ent-
fließendem Kautschuk, so können diese Ballen von An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungs-
Hand — halbautomatisch oder automatisch — Zer- beispiel der Vorrichtung beschrieben und in seiner
kleinerungsvorrichtungen, wie z. B. Schneidmühlen, 50 Arbeitsweise erklärt.
yon wo aus der zerkleinerte Kautschuk in den Löse- ten;
behälter gelangt. F i g. 2 zeigt den Schnitt H-II nach F i g. I.
ist eine Vorrichtung zum Herstellen von Lösungen 55 großen Beschickungsöffnung 2 versehen, die mit
oder Emulsionen aus plastischen Massen, darunter einem Deckel 3 verschlossen ist. Nach unten hin, in
auch Kautschuk, bekannt. Diese weist einen mit seinem letzten Abschnitt, verjüngt sich der Besehik-Kautschuk
beschickbaren Druckbehälter zum Zufüh- kupgsbehälter 1 zu einer Durchtrittsöffnung 4 hin,
ren des zu lösenden Kautschuks zu einem mit 1.0- die hier, wie F i g. 2 zeigt, als ein langer, schmaler
sungsmittel beschickbaren Lösebehälter auf, wobei 60 Schlitz ausgeführt ist.
der Durchtritt von dem Beschickungs- zum Lösebe- Über entsprechend angeordnete Flansche und
hälter spaltartig verengt ausgebildet ist. einen Stutzen 5 ist der Beschickungsbehälter 1 auf
Schwierigkeiten treten bei diesem herkömmlichen einem Lösebehälter 6 angeordnet, in den über einen
Verfahren jedoch auf, wenn der von seiner Verpak- Stutzen 7 ein Lösungsmittel zugegeben wird. Der Bekung
befreite Kautschukballen zum sogenannten kai- 65 schickungsbehälter I ist mit einem Heizmantel 8 verten
FIuB neigt, d. h. wenn er nicht seine Quaderform sehen, um auf das Fließverhalten des jeweiligen
beibehält, sondern in kurzer Zeit auf der Unterlage Kautschuktyps Einfluß nehmen zu können. Der Be-/i
fließen beginnt und dann auf ihr haftet. Bei diesen schickungsbehälter 1 kann ferner über einen Stut-
yen 9 mil Druckgas beaufschlag! werden, um einen
Hermelinen Durchfluß des Kautschuks aus dem Be- «.chickungsbehalter 1 in den l.osebehäher 6, geiieheiKTi!::lN
in Verbindung mit einer stärkeren Beheizung im: Hilfe des Heizmantels H. zu erzwingen.
[Oer Bcschickungsbehaher 1 ist so großräumig.
ilaL1' er nur einmal pro Tag oder pro Schicht mit
Kaiiischukbaüen befülll zu werden braucht. Infolge
i!c- FiieL'iverhaitens verliert sich bald die Ballenform.
M* da Li tier Kautschuk wie ein /aher Brei den unteren
Kaum des Beschickungshehaher'. 1 ausfüllt und
; .,hiiclJlich durch die Durchtritisöiinungen 4 in den
I ,^-behälter 6 gelangt.
Wie aus der F i g. i ersichtlich, ist die Vorrich-"u:il
automatisiert. Die Menge des ir den l.osebeha!-
■crb iielanüenden Kautschuks wird hier ülK'r eine
Vvaase IW ^Druckmciido>en) cräabt. In diesem Faiie
ist die Verbindung zwischen dem Bc-ehickungsbehaller
1 und dem Lösebehälter 6 in vertikaler Richtung elastisch /u gestalten. Auch die Rohrleitungen müssen
flexibel angeschlossen sein.
Entsprechend der in den Lö--ebehalter 6 gelangenden Kautsehukmenge wird mit Hilfe eines Transit:-
ters 11 die Lösunizsmittel/imabe in den L.ösebeha!-
ter6 über den Stutzen 7 und ein Stellglied 12 gesteuert. Ferner wird die zeitlich in den l.osebehaker 6 gelangende
Menge des Kautschuks über die Druckgas-Zufuhr
in den Beschickurigsbehalter 1 üner den Stu:-
•en 9 mit Hilfe eines Stellgliedes 13 und oder ;:be:
die Beheizung des Heizmantels 8 geregelt. Es ist auch,
uedaeht. den GesamL|uerschnitt der Durchllb
fhn o dai'
daran uedaeht. den Ge|
'.rittsiiffnunseti 4 einstellbar auszufuhren, so
hierdurch eine weitere Regelgröße zur \ e
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Kautschuktypen scheidet die halbautomatische oderPatentansprüche: automatische Beschickung der bisher üblichen Zer-kleinerunasvorrichtuniien aus.1. Vorrichtung /um Herstellen einer Kautschuk- Diese "Zerkleinerungsvorrichtungen selbst sau! losunti. mn Jinem Bochickunüsbehälter /^ 5 hingegen solchen Kautschuktvpen oft nicht geuach-Aufnahme des zu lösenden Kautschuks und zu -en. die sehr zäh oder die bei schlagartiger Beansprudessen Zuführung durch eine spaltartisi \erensiie chune hochelastisch sind.Durchtrittsöffnung in einen mit einem Lo- Es gibt Kautschuktypen, die sowohl zun. kalten•iunüsmittel beschickbaren l.o-cbehalter. da- Hull neigen aK auch bei schlagartiger Beansprud urch ü e k e η η zeichn e ;. daß der Beschik- io chung hochelastisch sind, die aber dem zu erzeuge kunpsbehälter (1) zur Aufnahme mehrerer sninzer den Findprodukt die gewünschten mechanischen un.i Kautschukbullen ausgebildet und über~ dem chemischen Eigenschalt-'n geben. Wegen der schwiel.ösebehäher (6) angeordnet ist und die spaltar- π-en Verarbeitharkeit. d.h. weil diese Kautschuke tig verengte Durchtrittsöffnung (4) schmale pt π nicht rationell /u zerkleinern und /u losen \\;; Schlitze oder eine Vielzahl kleiner Durchbre- 15 ren. konnten sie aus Kostengründen nicht in dem ge chungen aufweist. wünschten Umfang eingesetzt werden.2. Vorrichi-tng nach Anspruch 1. dadurch ge- Der Erfindung." IU^i nun die Aufgabe zugrunde kennzeichnet, daß der Gesamtquerschnitt der eine Vorrichtung zu bauen, die es gestaltet, auch Durchtrittsöffnung (4) verstellbar ist. Kauts.huktypen mit solch extremen Eigenschaften in-V Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch ge- ao wirtschaftlich tragbarer VS eise zu zerkleinern und in kennzeichnet. daß der Beschickunesbehälter (1) Losung zu bringen.mit einem Hei/mantel (8) umgeben Kt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge4. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch ge- löst, daß der Beschickungsbehälter zur Aufnahme kennzeichnet, daß der Beschickungsbehälter (1) mehrerer ganzer Kautschukballen ausgebildet um: einen Stutzen (9) zur Zuführung eines Druckga- *5 über dem Lösebehaiter angeordnet ist und die spalt ses aufweist. artig verengte Durchtrittsöffnung schmale Schlitzeoder eine Vielzahl kleiner Durchbrechungen auf
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC0043994 | 1967-11-30 | ||
| DEC0043994 | 1967-11-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1729604A1 DE1729604A1 (de) | 1971-06-24 |
| DE1729604B2 DE1729604B2 (de) | 1973-02-15 |
| DE1729604C true DE1729604C (de) | 1973-08-30 |
Family
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