DE172187C - - Google Patents

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DE172187C
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carbon
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filaments
potassium
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/02Manufacture of incandescent bodies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Coloring Foods And Improving Nutritive Qualities (AREA)

Description

KAISERfIGH^S
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
ERNEST LEON FRENOT in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1905 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Belgien vom 7. Mai 1904 anerkannt.
die Priorität
Um die Leuchtkraft der Glühfäden elektrischer Glühlampen oder dergl. zu erhöhen, sind diese Glühfäden bereits mit einem Überzug aus Salzen seltener Erden versehen worden, indem die Glühfäden in einem geschlossenen Gefäß mit den Dämpfen einer alkoholischen Lösung dieser Salze in Berührung gebracht wurden, wobei sich die Salze unter Umwandlung zu Oxyden auf den glühend gemachten Fäden ablagerten. Da diese Reduktion der Salze bekanntlich mit einer Absorption von Kohle verbunden ist, so findet bei diesen bekannten Verfahren die Ablagerung und Umbildung der Salze unter Verbrauch eines Teiles des Kohlefaden selbst statt.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, bei welchem dieser-Übelstand dadurch beseitigt wird, daß die Umbildung der Salze unter gleichzeitiger Zuführung des erforderlichen Kohlenstoffs ohne Schwächung des Kohlefadens stattfindet. Hierdurch wird die Gesamtleuchtkraft des fertigen Glühfadens erhöht.
Die Erfindung besteht darin, daß der zu verdampfenden Salzlösung oder der den Glühfaden bildenden Masse kohlenstoffhaltige Körper, wie Kandiszucker oder Kaliumbitartrat, beigemengt werden, die den zur Umbildung der Salze erforderlichen Kohlenstoff abgeben.
Auf der Zeichnung ist eine zur Ausführung des Verfahrens dienende Karburati ons vorrichtung schematisch dargestellt.
Diese Vorrichtung besteht aus einer Blase a, in welcher die vorgenannte Lösung durch eine geeignete Wärmequelle b zum Sieden gebracht wird. Die entstehenden Dämpfe werden durch ein mit einem Hahn e versehenes Rohr c abgeleitet, das durch einen dichten Stöpsel d hindurchgeht und zu einer W ο u 1 f'sehen Flasche / mit drei Hälsen führt. Der mittlere Hals dieser Flasche dient zur Einführung des vorbereiteten Glühfadens, die so erfolgt, daß der Glühfaden unmittelbar nach seiner Karburation in die Glasbirne eingesetzt werden kann. Der durch den elektrischen Strom zum Glühen gebrachte Glühfaden wird durch einen Stöpsel h gehalten, der aus zwei an der Dichtungsstelle zusammenstoßenden Teilen besteht.
Die durch das Sieden der in der Blase a befindlichen Flüssigkeit entstehenden Dämpfe reißen einen großen Teil der gelösten festen Stoffe mit sich fort, welche sich infolgedessen bei der Berührung mit dem glühenden Faden g auf letzterem niederschlagen und dessen Umhüllung bilden. Die überschüssigen Al-
koholdämpfe werden durch ein mit einem Hahn j versehenes Rohr i abgeführt und zwecks Wiederbenutzung kondensiert.
Sobald der Glühfaden g genügende Stärke erreicht hat, wird die Wärmequelle b entfernt, der Hahn e geschlossen, der Glühfaden g herausgehoben und durch einen neuen ersetzt, worauf nach Wiederöffnung des Hahnes e und Wiedereinsetzen derWärmequelle das Verfahren in gleicher Weise wiederholt wird.
Statt der Kohlefäden können natürlich auch Kohlenkörper, die vorher durch Eintauchen in eine alkoholische Lösung von Kandiszucker, Kaliumbitartrat und Nitraten seltener Erden oder Metalle, wie Thor, Cer, Kobalt, Aluminium und Kalium, mit einem Überzug von Metallsalzen versehen wurden, durch die beschriebene !Carburation vervoll-
ao ständigt werden.
Der nach dem beschriebenen Verfahren hergestellte Glühfaden besitzt eine so hohe Leuchtkraft, daß er für eine Kerze einen Stromverbrauch von nur 1,5 Watt erfordert gegenüber wenigstens 3,2 Watt für die Kerze bei den bisher gebräuchlichen Glühlampen.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    Ί. Verfahren zur Herstellung von Glühfäden für elektrische Glühlampen und dergl., bei welchem die Glühfäden aus Kohle mit einem Überzug von Salzen seltener Erden versehen und diese durch Berührung mit dem glühend gemachten Glühfaden zu Oxyden umgebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der zu verdampfenden Salzlösung oder der auf den Glühfaden aufgebrachten Masse kohlenstoffhaltige Körper, wie Kandiszucker oder Kaliumbitartrat, beigemengt werden, die den zur Umbildung der Salze erforderlichen Kohlenstoff abgeben, so daß die Bildung der Oxyde ohne Schwächung des Kohlefadens selbst stattfindet.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer alkoholischen Lösung oder einer in Alkohol fein verteilten Mischung vonKandiszucke^Kaliumbitartrat und Nitraten seltener Erden oder Metalle, wie Thor, Cer, Kobalt, Aluminium und Kalium.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT172187D 1904-05-07 Active DE172187C (de)

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