DE1698110C3 - Prüfgerät für die Vakuumprüfung von Behältern - Google Patents

Prüfgerät für die Vakuumprüfung von Behältern

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DE1698110C3
DE1698110C3 DE19681698110 DE1698110A DE1698110C3 DE 1698110 C3 DE1698110 C3 DE 1698110C3 DE 19681698110 DE19681698110 DE 19681698110 DE 1698110 A DE1698110 A DE 1698110A DE 1698110 C3 DE1698110 C3 DE 1698110C3
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cover plate
sensing device
electronic circuit
coil
testing
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Expired
Application number
DE19681698110
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Samuel Lancaster Ohio Ochs (V.St.A.)
Original Assignee
Anchor Hocking Corp, Lancaster, Ohio (V.St.A.)
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Publication date
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Description

Die Erfindung betrifft ein Prüfgerät für die Vakuumprüfung von Behältern mit oberen Metallkappen mit einer unter dem Vakuum einwölbbaren Deckplatte, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Prüfgerät ist aus der US-PS 30 64 807 bekannt. Bei diesem bekannten Prüfgerät ist die Fühlvorrichtung starr an einem schwenkbeweglichen Stützarm gelagert, der durch eine Feder in Richtung auf die Oberseite der Metallkappen gedrückt wird. Im höhenbeweglichen Fühlergehäuse, welches mit einer balligen Auflagefläche auf den Metallkappen gleitet, ist ein Metallfühler gelagert, der auf die Annäherung von Metall anspricht. Hierzu kann irgendein bekannter Fühler eingesetzt werden.
Es hat sich gezeigt, daß das bekannte Prüfgerät nicht empfindlich genug ist, wenn Deckel vergleichsweise kleiner Abmessungen vorliegen, bei denen auch der Unterdruck im Behälter somit nur kleine Verformungen hervorruft.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Prüfgerät der eingangs bezeichneten Gattung zu schaffen, welches auch bei hoher Prüfgeschwindigkeit und geringen Formänderungen der Metallkappen unter dem Einfluß des Unterdrucks fehlerfrei arbeitet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Die durch die Treiberspule in der Metallkappe induzierten Wirbelströme belasten über die Rückkopplungsspule die Elektronikschaltung, und daraus läßt sich eine außerordentlich genaue Aussage über den Abstand zwischen den Fühlspulen und der Deckplatte der Metallkappe machen. Durch die selbsteinstellende Lagerung der Fühlvorrichtung ist auch bei schief S sitzenden Metallkappen und hoher Prüfgeschwindigkeit sichergestellt, daß die Fühlspulen stets exakt im vorbestimmten Abstand zur Metallkappe angeordnet sind und so Fehlmessungen vermieden sind. Es hat sich gezeigt, daß der Rückkopplungseffekt der in der Metallkappe induzierten Wirbelströme ein außerordentlich feinfühliges Ansprechen der Elektronikschaltung und damit eine außerordentlich empfindliche Prüfung gewährleistet.
Aus der Au-PS 2 55 596 und der US-PS 32 06 027 sind zwar Fühler mit stromdurchflossenen Spulen bekannt; in keinem Falle jedoch wird die Beeinflussung einer induktiv an eine Treiberspule gekoppelten Rückkopplungsspule durch den in der Metallkappe induzierten Wirbelstrom zur Feststellung des Abstands der Deckplatte der Metallkappe vom Fühler herangezogen. Vielmehr enthält der Fühler gemäß der AU-PS 2 55 596 eine zu einem Schwingkreis gehörende Spule; dieser Schwingkreis wird mit einer Frequenz in der Größenordnung zwischen 100 kHz und IMHz erregt Der Behälter ist mittels eines Positionierringes stationär unterhalb des Fühlers angebracht; dadurch wird eine Verstimmung des Schwingkreises hervorgerufen, die als Maß für die Einwölbung der Deckplatte der Metallkappe ausgewertet wird. Es handelt sich dabei somit um einen elektromagnetisch arbeitenden Entfernungsmesser. Im Falle der US-PS 32 06 027 werden eine Bezugsspule und eine Prüfspule, jeweils mit Magnetkern, von Wechselstrom mit einer Frequenz von 2 kHz durchflossen und sind durch eine Brückenschaltung abgeglichen. Durch Änderung der Reluktanz bei der Annäherung der Metallkappe an die Meßspule läßt sich ein Rückschluß auf die Nähe der Deckplatte der Metallkappe an der Prüfspule ziehen.
Die Unteransprüche 2 und 3 haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Darstellung einen Teil der Fühlvorrichtung eines erfindungsgemäßen Prüfgerätes und ihrer Halterung, wobei sich die Fühlvorrichtung in Prüfstellung befindet,
F i g. 2 einen Schnitt durch das Prüfgerät gemäß Linie 2-2in Fig.3,
F i g. 3 eine Draufsicht auf das Prüfgerät während der Prüfung eines Verschlusses,
Fig.4 eine Seitenansicht des Prüfgerätes mit in Prüfstellung befindlicher Fühlvorrichtung,
F i g. 5 eine Darstellung der mit der Fühlvorrichtung verbundenen elektrischen Schaltung,
F i g. 6 einen vergrößerten Schnitt gemäß Linie 6-6 in Fig. 3,
F i g. 7 die Fühlvorrichtung von unten,
F i g. 8 eine Seitenansicht der Fühlvorrichtung, teilweise im Schnitt gehalten, und
Fig.9 bis 11 die gegenseitigen Lagen der Fühlvorrichtung und einer Metallkappe bei einem sich in die Prüfstellung bewegenden Behälter.
Das in den F i g. 1 bis 4 insgesamt veranschaulichte f>5 Prüfgerät weist ein Gestell 15 mit einem Förderband 16 auf, um verschlossene Behälter 21 in der durch den Pfeil A angedeuteten Richtung geradlinig unter eine Fühlvorrichtung 23 und an einem Ausstoßmechanismus 24
vorbei zu bewegen. Die Behälter haben einen Verschluß 18 mit einer Deckplatte 19 und einem Rand 20, der den Verschluß an dem Behälterunterteil 17 befestigt Die Deckplatte kann konkav, wie es in Fi,=.6 durch die gestrichelten Linien angedeutet ist, oder auch eben S ausgebildet sein, wie es durch die strichpunktierten Linien gezeigt ist Die Fühlvorrichtung ist von der Haltevorrichtung 25 justierbar gehalten, die am Gestell 15 in einer unten beschriebenen Weise befestigt ist
Das Gestell ist in herkömmlicher Weise ausgeführt ι ο und nur teilweise in den Figuren gezeigt Es weist eine Vorderplatte 29 (F i g. 2 bis 4) auf, die längs ihres oberen Randes an dem L-förmigen Träger 27 (F i g. 2 und 4) befestigt ist Die L-förmigen Träger 26,27 unterstützen das Förderband 16. Führungsschienen 30 und 31 können in vertikaler und horizontaler Richtung in den Trägern 32,33 (F i g. 2) verstellt werden, die ihrerseits wieder an den L-förmigen Trägern (Fig.2) befestigt sind. Die Führungsschienen 30 und 31 richten die P shaker 21 so aus, daß sie unter die Fühlvorrichtung 23 (Fig.2) bewegt werden.
Der Aiisstoßmechanismus 24 sitzt auf einem L-förmigen Träger 50 (F i g. 4), der mittels Schrauben 50a an der Vorderplatte 29 befestigt ist. Er umfaßt einen Druckluftzylinder 35 (F i g. 2 und 3), der einen Stößel 36 hin- und herbewegt, an dessen Spitze ein elastischer Puffer 37 sitzt, der mit den Behältern in Berührung komrr t.
Durch die Leitung 38, den Filter 41, das Druckanzeigegerät 43 und die Schmiervorrichtung 42 (F i g. 4) wird Druckluft an das elektrisch betätigte Ventil (52) (F i g. 2 und 4) geleitet. Das Druckluftventil 52 steuert die Luftzufuhr an den Druckluftzylinder 35. Wird ein Behälter ohne ordnungsgemäßes Vakuum festgestellt, dann öffnet das Ventil 52 mittels der in Fig.5 dargestellten elektrischen Einrichtung und der Stößel 36 drückt den unbrauchbaren Behälter von dem Förderband 16 (F i g. 3) fort, auf die Plattform 34, die auf dem Träger 28 befestigt ist, der seinerseits wiederum am Träger 26 sitzt. Die Plattform liegt in gleicher Höhe wie das Förderband 16 und läuft senkrecht zu diesem. Die Führungsschiene 30 ist an der Ausstoßplattform unterbrochen und die Führungsschienen 34a führen und halten die ausgestoßenen Behälter auf der Plattform 34. Die ausgestoßenen Behälter werden von Hand weggenommen. Der Ausstoßmechanismus verläuft in einem spitzen Winkel zum Förderband auf der Zulieferungsseite der Behälter und die Plattform 34 befindet sich etwa außerhalb der Mitte in Auslieferungsrichtung,
Der Stößel 36 wird in seine Ausgangsstellung mit Hilfe des mechanisch betätigbaren Schiebers 51 auf der Seite des Druckluftventils 52 zurückgebracht (F i g. 2 bis 4). Der Schieber wird von dem Stößel 36 betätigt. Der Schieber 51 weist eine Betätigungsstange 53 auf, die verschiebbar in dem Schieber und in dem Flansch 45 an der Vorderseite des Druckluftzylinders befestigt ist. Federn 536und 53czentrieren die Betätigungsstange 53. Eine Stange 44, die in dem Flansch 45 verschiebbar und über den Flansch 47 mit dem Stößel 36 verbunden ist, berührt eine Manschette 53a auf der Betätigungssitange 53 und betätigt auf diese Weise den Schieber 51, wenn e>o sich der Stößel der äußersten Ausstoßstellung für den Behälter nähert. Sobald der ungeeignete Behälter auf die Plattform 34 ausgestoßen ist, wird durch die weitere Bewegung des Stößels 36 der Schieber 51 derart in Betrieb gesetzt, daß der Stößel 36 in seine anfängliche <>.s Lage zurückgezogen wird, um den nächsten unbrauchbaren Behälter, der von der Fühlvorrichtung 23 festgestellt wird, auszustoßen.
Die Haltevorrichtung 25 enthält ein Joch 55, durch welches die Füllvorrichtung 23 über die Stummelwellen 56a, 566, die in den Armen 55a, 556 sitzen (F i g. 1 und 6), schwenkbar gehalten ist Unterlagsscheiben 54a, 546 sind zwischen die Arme und die Fühlvorrichtung eingeführt Das Joch 55 weist einen Halter 57 (Fi g. 1, 2 und 4) auf, durch den ein Stift oder ein Bolzen 58 ragt, um das Joch an dem Arm 59 schwenkbar zu befestigen. Ein dreiecksförmiger Anschlag 60 (F i g. 1) auf dem Joch, weist eine ebene Oberfläche 61 auf, die den Vorsprung 62 auf dem Ann 59 berührt. Zwischen dem Anschlag 60 und dem Vorsprung 62 befindet sich ein geringer Zwischenraum 63, durch den die Schwenkbewegung des Jochs 55 auf wenige Grade beschränkt wird. In ähnlicher Weise ist auch bei der Fühlvorrichtung 23 ein Stift 65 (F i g. 1, 9 bis 11) vorgesehen, der in einen Schlitz 66 des Jochs ragt Die Bemessung des Schlitzes 66 ist in Vertikalrichturig gesehen größer als der Durchmesser des Stifts 65, um eine geringe Schwenkbewegung der Füllvorrichtung 23 in dem Joch zu ermöglichen. Hierdurch ist eine beschränkte aber allseitige Bewegungsmöglichkeit der Fühlvorrichtung erzielt
Der Arm 99 ist schwenkbar auf der horizontalen Welle 70 (F i g. 2 bis 4) angeordnet Ein Träger 71 ist so befestigt, daß er sich nicht um die Welle 70 drehen kann. Er verläuft nach unten und trägt einen einstellbaren Anschlag 69 für den schwenkbar befestigten Arm 59, um die untere Vertikaleinstellung des |ochs 55 zu bestimmen. Die Welle 70 sitzt in einem Block 72, der eine Klemmvorrichtung 73 aufweist, damit die Welle 70 gegen Drehung gesichert und in ihrer Horizontallage festgehalten werden kann. Der Block 72 sitzt auf einem Gewindeschaft 74, der seinerseits in die Gewindehülse 75 eingeschraubt ist, welche mittels Schrauben 76 auf der Vorderpliitte 29 befestigt ist (F i g. 4). Ein Handgriff 77 (F i g. 3 und 4) dient zur Drehung des Gewindeschaftes 74, damit die Höhe der Fühleinrichtung 23 eingestellt werden kann, Eine Führungsstange 78 sitzt in dem Lager 79 (F i g. 4) auf der Platte 29 des Gestells 15 und verläuft in vertikaler Richtung durch den Block 72 um zu verhindern, daß sich der Block bei Drehung des Gewindeschaftes 74 dreht und um außerdem eine geradlinige Führung der Vertikalbewegung des Blocks 72 zu bewirkem. Eine Feder 80 ist mit dem Arm 59 und dem Träger 71 verbunden, um die Fühlvorrichtung 23 in ihre untere Lage zurück zu bringen und ferner einen Druck auf die den Verschluß berührende Fühlvorrichtung auszuübe n. (F i g. 4)
Die Füllvorrichtung 23 weist einen etwa rechteckigen Block 81 auf mit einem in Richtung der ankommendem Behälter 21 (Fig.7) weisenden Vorsprung 82. Der Stift 65 sitzt in dem Vorsprung 82 und die Stummelwellen 56a, 566 sitzen fest in den Armen 55a, 556 des Jochs 5i5 (F i g. 6). Das Gehäuse 83, welches die Fühlspulen 84 !umgibt, erstreckt sich durch den Block 81. Das Gehäuse IiB hat einen äußeren zylindrischen Teil 85 und einen inneren U- und ringförmigen Teil 86, der die Kammer 87 für die Spulen 84a, 846 bildet. Das Gehäuse 83 besteht aus; Kunststoff, vorzugsweise einem Epoxy-Kunstharz. Der Block 81 und ein Mittelkern 88 können aus Nylon, einem thermoplastischen Azetal-Kunstharz oder einem ähnlichen Werkstoff bestehen. Ein zylindrischer Träger 91) ist an dem Gehäuse 83 befestigt und hält die Zuführung:!;! eitungen 91,92,93. Die Leitungen 9i, 92 und 93 sitzen im dem Führungsglied 94, verlaufen durch den Träger 90 und sind mit den Spulen 84a, 846 (F i g. 6) verbunden. Der Block 81 weist eine ebene Bodenfläche 81a und einen schwach keeelstumDfförmieen ausee-
schnittenen Teil 816 auf, als Vertiefung für die Spule. Diese Vertiefung kann mit Epoxy ausgefüllt sein (F i g. 6 und 8).
Der Block 81, der Vorsprung 82, das Gehäuse 83 und das Teil 90 bestehen aus Kunststoff, dessen Widerstand größer als der von Metall ist. Das Joch 55 besteht aus Aluminium. Die Spulen 84a, Mb haben einen Kern aus unmagnetischem und nichtleitendem Material. Der Verschluß besteht dagegen aus leitendem Material. Der hochfrequente Fluß durch die Treiberspule 84a induziert Wirbelströme in dem Verschluß.
Wie in Fig.5 dargestellt, enthält die elektrische Einheit 100 einen Transformator 101 für konstante Spannung mit den Zuführungsleiuingen 102,103, die mit einer Stromquelle verbunden sind. Die Ausgangsleitungen 104 und 105 des Transformators sind mit einer elektronischen Baueinheit 106 verbunden, um für diese die Spannung zu liefern. Die Baueinheit 106 liefert einen hochfrequenten Strom und ist über die Leitungen 91,92 und 93 mit den Spulen 84a, Mb verbunden, um an diese den hochfrequenten Strom zu liefern und die Belastungsänderung, welche beim Abtasten eines leitenden Verschlusses, wie unten beschrieben wird, eintritt, zurückzuführen. Beim Abtasten einer nach oben gewölbten Verschlußplatte wird an den Ausgangsleitungen 107 und 108 ein Signal erzeugt. Die Ausgangsleitungen 107,108 der elektronischen Baueinheit sind mit der Spulenanordnung 109 des Relais 110 verbunden, welches den Kontaktschieber 111 des Relais von einerKontaktbank 112, 113 zu einer zweiten Kontaktbank 114,115 verschiebt, sobald ein Meßsignal von der elektronischen Baueinheit ankommt.
Das Druckluftventil 52 (Fig. 2, 4) ist mit der Stromquelle über den Abwärtstransformator 116 und das mit dem Transformator 116 in Reihe liegende Relais UO verbunden. Das Druckluftventil 52 ist ferner mit dem beweglichen Kontakt 111 und dem Transformator 116 verbunden (F i g. 5). Der bewegliche Kontaktarm 11 befindet sich normalerweise in Offenstellung. Sobald ein unvorschriftsmäßig gedichteter Behälter festgestellt wird, wird das Relais 110 erregt und bewegt den Kontaktarm 11 in Berührung mit den erregten Kontakten 114,115 und verbindet dabei das Druckluftventil mit dem 10-Volt-Eingang. Das Ventil wird geöffnet und dem Zylinder 35 wird Druckluft zugeführt, um den Stößel 36 zu betätigen. Heizer 117 und ein Thermostat 118 liegen in Reihe zu der 110-Volt-Eingangsspannung, um die elektronischen Bauelemente auf konstanter Temperatur zu halten und dadurch ihre Arbeitsfunktion zu stabilisieren. Der Stromumformer 101 mit seiner konstanten Ausgangsspannung liefert ebenfalls einen Beitrag, um die Empfindlichkeit der elektrischen Bauelemente auf ihrem Wert zu halten.
Der zu prüfende Behälter 21 nähen sich der Fühlvorrichtung 23 unterhalb vom Joch 55 herkommend (Fig.9 und 10). Der Arm 59 wird gegen den einstellbaren Anschlag 69 in dem Träger 71 (Fig.4) gedrückt, um die Bodenfläche 81a der Fühl vorrichtung so einzustellen, daß sie sich etwas unterhalb der Deckplatte 19 des Verschlusses befindet Die Arme 55a, 55b des Jochs (F i g. 1 und 7) sind nach unten gebogen, so daß der Behälter sich unter dem Joch hindurch bewegen kann.
In Fig.9 ist die Fühlvorrichtung 23 nach unten gekippt, während der Stift 65 das Joch an der unteren Begrenzungsfläche des Schlitzes 66 berührt Die Fühlvorrichtung könnte jedoch auch so gekippt werden, daß sie das Joch an der oberen Begrenzungsfläche des Schlitzes 66 berührt. Der Verschluß kommt mit der aus der geneigten Oberfläche 82a des Vorsprungs 82 gebildeten Führung in Berührung, hebt zunehmend die Fühlvorrichtung an und schwenkt das Joch 55 um den Schaft 70 (F i g. 2 bis 4). Der Verschluß bewegt sich dann unter die Fühlvorrichtung 23 und berührt die Bodenfläche 81a. Der rechteckige Block 81, das Gehäuse 83, der Kern 88 und der Träger 90 bilden nichtleitende, nichtmagnetische Stützglieder des Fühlers oder der Spulen 84a, 84f>. Das Joch 55 kann um den Stift 58 (Fig. 1) kippen und die Fühlvorrichtung 23 kann sich um die Stummelwellen 56a, 56i> schwenken, um sich einem Behälter anzupassen, der in beliebiger Richtung gekippt ist. Dabei wird erreicht, daß die Bodenfläche die Deckplatte 19 gleichmäßig längs des gesamten Umfangs des Verschlusses berührt (F i g. 1 und t>). 1st der Verschluß in bezug auf die Spulen ausgerichtet, dann beginnt der Abtastvorgang. Ist die Deckplatte nach oben gewölbt, dann wird ein Signal erzeugt, um den Behälter auszustoßen.
Die Treiberspule 84a und die Rückkopplungsspule 846 sind induktive Vorrichtungen zur Prüfung der Deckplatte der Verschlüsse. Die Treiberspule 84a ist mit einem Transistor-Oszillator (nicht dargestellt) der Baueinheit 106 verbunden. Ihr wird ein hochfrequenter Wechselstrom zugeführt (F i g. 5 und 6). Hierdurch wird ein Wechselfeld erzeugt, welches die Rückkopplungsspule Mb ankoppelt. Die Rückkopplungsspule ist mit einem Transistor (nicht dargestellt) verbunden. Das hochfrequent wechselnde Magnetfeld durchdringt den relativ hohen Widerstand der Kunststoffteile, aus denen die Fühlvorrichtung besteht und dringt in die Deckplatte des gerade von der Prüfvorrichtung zu prüfenden Verschlusses ein. Die Verschlüsse weisen eine gute elektrische Leitfähigkeit auf, sie können beispielsweise aus Metall bestehen. Das hochfrequente magnetische Wechselfeld durchdringt diese Verschlüsse und erzeugt Wirbelströme. Die Wirbelströme erzeugen wiederum ein magnetisches Wirbelstromfeld, welches dem Magnetfeld der Fühlvorrichtung entgegen wirkt Infolge der Kupplung des Magnetfeldes der Treiberspule mil der Rückkopplungsspule wird auch die Rückkopplungsspule 846 durch die durch den Verschluß hervorgerufene Änderung des Magnetfelds beeinflußt Die Rückkopplungsspule 846 ist mit einem Transistor (nichl dargestellt) der Baueinheit 106 verbunden, damit diese Unterschiede verstärkt werden, wodurch die Empfindlichkeit des Verstärkerkreises innerhalb solcher Grenzen verändert wird, daß sich eine Betätigung des Relais ergibt, sobald die erzielte Belastungsänderung des MeSkreises einen vorgegebenen Wert übersteigt durch den angezeigt wird, daß ein unvorschriftsmäßigei Behälter vorliegt Die Verstärker-Empfindlichkeitsein stellung kann sehr fein geregelt werden, sie erlaub' daher eine genaue Unterscheidung zwischen Behalten mit einem brauchbaren Vakuum und solchen, derer Verschlußplatte nach oben gewölbt ist und anzeigt dal ein unbrauchbares Vakuum vorliegt Diese fein« Einstellung und Steuerung der Empfindlichkeit beseitig die Notwendigkeit gesonderte mechanische odei elektronische Zeitmeßvorrichtungen für die Behältei anwenden zu müssen. Das Gerät arbeitet zufriedenstel lend mit hochfrequenten Strömen im Bereich von 16 bi: 24 Kilohertz.
Die Gleichmäßigkeit der Einstellung der Spulen 84, und Mb relativ zu dem Verschluß ist eine Folge de justierbaren Einstellung der Füllvorrichtung, die siel jeder beliebigen Neigung des Behälters oder Abwei
chung des Verschlusses von der Horizontalebene anpassen kann, wodurch sich eine gleichförmige Eieziehung zwischen dem Magnetfeld und den Deckplatten der Verschlüsse ergibt. Hierdurch wird die Empfindlichkeit der elektronischen Baueinheit 106 als Folge der durch die Wirbelstromfelder hervorgerufenen Belastungsänderung vergrößert. Daher können bereits kleinste Unterschiede zwischen einer nach unten gedrückten und einer nach oben gewölbten Kappe ls:icht angezeigt werden.
Aus der Beschreibung geht hervor, daß eine neue Verschlußprüfvorrichtung entwickelt wurde. Die Kombination einer gleitenden Bodenfläche mit einer universalen Halterung erlaubt es, daß sich der Fühler bei jedem zu prüfenden Verschluß in genau der gleichen
Weise einstellt. Die Halterung der Spulen in einem nichtleitenden Material liefert eine Empfindlichkeit für kleine Unterschiede zwischen der eindrückbaren Deckplatte eines Verschlusses und dem Fühler. Das bedeutet, daß sowohl wenig elastische Deckplatten als auch stärker elastische Deckplatten geprüft werden können. Doch trotz der hohen Empfindlichkeit für kleine Unterschiede in der Lage der Deckplatte, unterscheidet der Fühler zwischen den Teilen eines Verschlusses, die sich an seinem Umfang befinden und einer nach oben gewölbten Deckplatte, so daß nur dann ein Signal erzeugt wird, wenn die Deckplatte nach oben gewölbt ist, während sich der Verschluß unter dem Fühler während der Prüfung hindurch bewegt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Prüfgerät für die Vakuumprüfung von Behältern mit oberen Metallkappen mit einer unter dem Vakuum einwölbbaren Deckplatte, mit einer Fühlvorrichtung, welche ein den berührungsfrei zur Erzeugung eines Ausstoßsignals arbeitenden Fühler tragendes, nichtleitendes Gehäuse mit einer Bezugsauflagefläche zur Anlage an den Metallkappen aufweist und an einem in vertikaler Richtung schwenkbeweglichen Haltearm gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (81, 83, 88) der Fühlvorrichtung (23) um zwei zueinander senkrechte Wellen (56a, 56b; 58) in seiner Winkellage kippbar am Haltearm (55) gelagert ist und daß der Fühler eine Treiberspule (Ma) und eine induktiv daran gekoppelte Rückkopplungsspule (84Z^ aufweist, die beide an eine Elektronikschaltung (106) angeschlossen sind, wobei die Elektronikschaltung in der Deckplatte (19) der Metallkappe (18) über die Treiberspule (84a,J einen hochfrequenten Magnetfluß erzeugt, der Wirbelströme induziert, die über die Rückkopplungsspule (Mb) den Elektronikkreis unterschiedlich belasten, und daß in der Elektronikschaltung (106) Vorrichtungen enthalten sind, die das Ausstoßsignal erzeugen, wenn die von den Spulen hervorgerufene Belastung einen eine nicht ausreichend eingewölbte Deckplatte (19) anzeigenden Wert übersteigt.
2. Prüfgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von der Elektronikschaltung (106) steuerbare Ausstoßvorrichtung (24).
3. Prüfgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des Magnetflusses zwischen 16 und 24 kHz liegt.
DE19681698110 1967-03-07 1968-03-06 Prüfgerät für die Vakuumprüfung von Behältern Expired DE1698110C3 (de)

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US62128167 1967-03-07
DEA0058370 1968-03-06

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