DE169754C - - Google Patents

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DE169754C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/02Hot-water central heating systems with forced circulation, e.g. by pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, daß bei Warmwasserheizungen, wenn die Kessel stark geheizt werden, in den Steigeröhren Dampfentwicklung auftreten kann, welche dann einen beschleunigten Umlauf im System hervorruft. Diese Dampfentwicklung tritt aber plötzlich und meistens mit starkem Geräusch ein.
Um dies Geräusch zu vermeiden und um dem ganzen Vorgange das Plötzliche zu
ίο nehmen, wird nach der Erfindung das Steigerohr in eine Anzahl kleiner Kanäle zerlegt, und zwar entweder dadurch, daß eine Anzahl kleiner Rohre zur Verwendung kommt oder daß das eine größere Rohr durch Scheidewände in eine Anzahl kleinerer Kanäle zerlegt wird. Die Rohre tauchen dabei nicht, wie bei der Anwendung der sogenannten Rohrpumpe nach Patent 162799, m den Kesselraum ein, so daß sich ein Dampfraum bildet, sondern es zweigen nach der vorliegenden Erfindung entweder alle Kanäle oder wenigstens so viele von dem höchsten Punkte des Kessels ab, so daß eine Dampfraumbildung ausgeschlossen ist. Es wird dabei in zweckentsprechender Weise für die Kondensierung des Dampfes, welcher in den Röhren ausgeschieden wird, gesorgt, nachdem dieser Dampf seine beschleunigende Wirkung ausgeübt hat.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 ein Schema einer derartigen Warmwasserheizung dar. Fig. 2 und 3 zeigen eine andere Ausführungsform der zur Beförderung des Wasserlaufs dienenden Vorrichtung.
Bei der Anordnung nach Fig. I ist der untere Teil des Steigerohrs α in eine Anzahl enger Röhren b aufgelöst, die unten an den oberen Teil des Kessels c angeschlossen sind. Von der Rücklaufleitung d ist ein Rohr e abgezweigt, welches oben durch je einen Rohranschluß f mit dem erweiterten oberen Teil der Röhren b in Verbindung steht.
Unterhalb der Siedetemperatur läuft das Wasser, wie in jedem anderen Warmwasser-Heizungssystem, lediglich durch den Wärmeauftrieb des Wassers um, indem es durch das Steigerohr α aufsteigt und durch die Fallstränge und Heizkörper, sowie das Rücklaufrohr d zum Kessel c zurückkehrt. Sobald jedoch die Temperatur einige Grade über den Siedepunkt gestiegen ist, findet in den Röhren b oder auch im Kessel c selbst Dampfentwicklung statt. Die sich bildenden Dampfblasen steigen in den Röhren b auf, indem sie in der Regel den ganzen Querschnitt der Röhren ausfüllen und den Wasserstrom so in einzelne Tropfen auflösen, die die einzelnen Dampfblasen trennen. Durch das Rohr e und die Anschlüsse f wird den Röhren b in bekannter Weise oben kälteres Wasser zugeführt, so daß die Dampf blasen kondensiert werden und die sich oben vereinigenden Wasserströme im oberen Teile des Steigerohrs α zu einer dichten Wassersäule vereinigt werden.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform
. im Längsschnitt, in Fig. 3 im Querschnitt angedeutet. Hier sind in den unteren er-
weiterten Teil des Steigerohrs a konzentrische Röhren g und h hineingesteckt. Das innere Rohr h ist in den unteren Teil des Kessels hinabgeführt, so daß durch dieses Rohr Wasser aufwärts strömt, das eine geringere Temperatur als das in den Ringkanälen aufsteigende Wasser hat und, indem es sich dem mit Dampfblasen durchsetzten Wasser beimischt, das zwischen dem Rohr g und der ίο Wandung des erweiterten Steigerohrs aus dem oberen Teile des Kessels aufsteigt, die Kondensation des Dampfes herbeiführt. Den Ringraum zwischen den einzelnen Röhren, insbesondere denjenigen zwischen dem Rohreg· und dem Steigerohr, kann man durch radiale Scheidewände i, wie in Fig. 3 angedeutet, noch weiter teilen, um auf diese Weise besonders enge Kanäle zu schaffen.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Warmwasserheizung mit Beschleunigung des Wasserumlaufs durch im Steigerohr aufsteigenden Dampf, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigerohr in seinem unteren Teil aus engen Kanälen besteht, mit Ausnahme der bereits durch Patent 162799 unter Schutz gestellten Ausführungsform.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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