DE169673C - - Google Patents

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DE169673C
DE169673C DENDAT169673D DE169673DA DE169673C DE 169673 C DE169673 C DE 169673C DE NDAT169673 D DENDAT169673 D DE NDAT169673D DE 169673D A DE169673D A DE 169673DA DE 169673 C DE169673 C DE 169673C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/10Details, e.g. drive
    • F01L29/12Powered reverse gear

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Eine Vorrichtung zum Verstellen von Steuerungen, welche zwei Schrauben verschiedener Ganghöhe benutzt, von denen die flachgängige selbsthemmende Schraube dazu dient, die Rückwirkung der Steuerung aufzuheben, ist bekannt.
Bei der bekannten Vorrichtung muß die Steigung der ersten, steilgängigen Schraube größer, die der zweiten, flachgängigen
ίο Schraube jedoch kleiner als der Reibungswinkel sein, so daß der Unterschied in der Steigung der beiden Schrauben ein sehr bedeutender wird, wenn die Vorrichtung nicht einen allzu großen Bewegungswiderstand ausüben soll.
Durch diesen bedeutenden Gangunterschied entsteht jedoch eine Umsetzung der Bewegung, und zwar in dem Sinne, daß der Hub der flachgängigen Mutter bedeutend kleiner wird als derjenige der steilgängigen ersten Mutter. Da nun der Hub der ersten, steilgängigen Mutter bestimmt oder wenigstens begrenzt ist, fällt der Hub der zweiten, flachgängigen Mutter zumeist viel zu klein aus.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß die beiden Schraubengewinde nicht auf eine gemeinsame Spindel geschnitten sind, sondern daß für jedes eine Spindel vorgesehen ist, die beide wiederum durch Zahnräder miteinander verbunden sind. Hierdurch wird erreicht, ,daß die flachgängige Schraube schneller als die andere gedreht wird, und zwar so, daß der Hub der zweiten, flachgängigen Mutter ohne Rücksicht auf den Hub der steilgängigen Mutter dem jeweiligen Bedarfe angepaßt werden kann.
Die Anordnung kann außer bei Fliehkraftreglern auch bei anderen Steuerungen o. dgl. Verwendung finden, bei denen eine Rückwirkung aufgehoben werden soll. Die Zeichnung zeigt z. B. die Anwendung der Übertragungsvorrichtung für eine Umsteuerung des Vor- bezw. Rückwärtsganges.
Fig. ι zeigt eine Anordnung mit zwei parallel liegenden Gewindespindeln.
Fig. 2 zeigt eine Anordnung im Schnitt, bei welcher die Gewindespindeln in einer Achse liegen.
' Zwei Gewindespindeln t und s, wovon die eine Rechts- und die andere Linksgewinde trägt, sind zwischen Spitzenschrauben α drehbar gelagert und durch zwei Zahnräder b und b1 drehbar verbunden. Auf der Spindel t ist eine Mutter c angeordnet, die durch Vermittelung der Stange e mit dem Steuerhebel/ verbunden ist. Die Steigung der Spindel t ist so steil gewählt, daß bei Bewegung des (Steuerhebels/ die Mutter ohne allzu großen Kraftaufwand entlang der Spindel t gezogen unti hierdurch diese in Drehung versetzt werden kann. Selbstverständlich muß die Mutter c in geeigneter Weise an der Drehung verhindert werden. Die zweite Spindel 5 trägt die Mutter cl, die mit dem Gestänge e, e, welches zum Kulissenstein o. dgl. führt, verbunden ist. Das Gewinde der Spindel s ist ^ genügend flach, damit die Spindel selbstsperrend ist, Das Umsetzungsverhältnis der

Claims (2)

  1. beiden Zahnräder b und i»1 ist nun derart gewählt, daß die Verminderung des Hubes der zweiten Mutter c1, die durch den Gangunterschied der beiden Schrauben bedingt wird, dadurch ausgeglichen bezw. der Hub der Mutter c1 dadurch vergrößert wird, daß die Spindel s eine entsprechend größere Umdrehungsgeschwindigkeit erhält als die Spindel t.
    ίο Eine besondere Ausführungsform zeigt der Schnitt Fig.
  2. 2. Die Gewindespindeln liegen in einer Achse und sind zwischen Spitzenschrauben α und a} derart gelagert, daß der . Zapfen x, welcher sich an der Spindel t befindet, der Spindel s als Führung dient. Zur Bewegungsübertragung werden hier vier Zahnräder verwendet. Die Spindeln t und s und die Zahnräder b, b1,/1,/'2 stehen in dem bereits vorhin beschriebenen Verhältnis; auch haben die Spindeln Rechts- bezw. Linksgewinde.
    Pate nt-A ν Spruch:
    Stellvorrichtung für Steuerungen u. dgl. ohne Rückwirkung mit zwei Schrauben verschiedener Ganghöhe, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gewinde von verschiedener Ganghöhe auf zwei getrennte Spindeln fs, t) geschnitten sind, die durch Zahnräder derart miteinander in Verbindung stehen, daß sich die flachgängige Spindel fs) mit einer größeren Geschwindigkeit dreht als die steilgängige ft), zu dem Zwecke, den Hub der flachgängigen Mutter zu vergrößern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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