DE169587C - - Google Patents

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DE169587C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
    • B60R19/02Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
    • B60R19/18Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects characterised by the cross-section; Means within the bumper to absorb impact
    • B60R19/20Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects characterised by the cross-section; Means within the bumper to absorb impact containing mainly gas or liquid, e.g. inflatable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 63c.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Sicherheitspuffer für Fahrzeuge soll ermög- ' liehen, beim Zusammenstoß mit einem Hindernis, das sich beispielsweise einem Motorwagen beim Einfahren in ein offenes Tor an der einen oder anderen Seitenkante der Öffnung darbietet, das Fahrzeug ohne harten Stoß seitlich abzulenken und so in die richtige Bahn zu führen. Durch diesen Puffer wird
ίο ferner nicht nur dem Fahrer eines Motorwagens bei einem Zusammenstoß Schutz gewährt, sondern es werden namentlich auch der kostspielige Kühler, die Laternen usw. vor Beschädigung gesichert.
Wenn andererseits das Hindernis eine vor dem Fahrzeuge befindliche Person ist, so kann diese durch einen möglichst elastischen Schub seitlich aus der Bahn geschoben und dadurch Unglücksfällen vorgebeugt werden.
Vorn an beiden Seiten des Fahrzeugrahmens ist zu diesem Zweck eine nach vorn vorstehende kräftige Feder befestigt, die vorn eine Querschiene mit einem davor befestigten Pufferkörper, beispielsweise einem aufzublasenden Gummischlauch, womöglich mit Schutzmantel, trägt, derart, daß das der Längsachse des Fahrzeugs zugewendete Schlauchende weiter vorn liegt als das andere. Bei einem Zusammenstoß des Puffers mit einem Hindernis wird die Feder nach jener Längsachse hin durchgebogen und ihr eine nach vorn und außen gerichtete Rückwirkung ermöglicht, infolge deren das Hindernis und unter Umständen das Fahrzeug selbst elastisch zur Seite gedrängt wird. Statt eines aufgeblasenen Schlauches könnte natürlich auch ein volles Stück Gummi oder dergl. benutzt werden.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele eines solchen Sicherheitspuffers.
Fig. ι und 2 zeigen von der Seite bezw. von vorn gesehen als Beispiel die Anordnung des Puffers an einem Motorfahrzeug.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform des Puffers in Oberansicht, Fig. 4 in Seitenansicht mit Schnitt und
Fig. 5 eine andere Ausführungsform.
An beiden Seiten des Fahrzeugrahmens a ist vorn eine passend weit nach vorn vortretende kräftige Feder F befestigt. Diese trägt vorn eine ziemlich wagerecht liegende, etwas nach rückwärts gekrümmte Querschiene b, deren der Fahrzeugmittelachse zugewendetes Ende weiter vorn liegt als das andere. Auf der Stirnseite dieser Schiene ist der Puffer c befestigt, der vorzugsweise aus einem stark aufzublasenden Schlauch mit Schutzmantel besteht. Entsprechend der Schiene liegt das der Mittelachse des Fahrzeugs zugewendete Ende des Puffers c weiter vorn als das andere.
Im Beispiel nach Fig. 3 und 4 bildet eine Anzahl seitlich an dem Fahrzeugrahmen a angenieteter aufeinander gelegter Blattfedern die Stütz- und Tragfeder F, die sich vorn in zwei gekrümmte Zweige f und f1 gabelt, von denen der Zweig f an dem der Mittelachse des Fahrzeugs zunächst liegenden Ende der Schiene b befestigt und zu diesem Zwecke passend abgebogen ist. Der andere Zweig f1
der Feder ist stärker als f gekrümmt und am freien Ende in einem hinten an der Schiene b befestigten Schuh b1 geführt, so daß bei stärkerem Seitenschub beide Teile sich aneinander verschieben können.
Im Beispiel nach Fig. 5 ist für die Stützung der Schiene b eine aus einem Stück bestehende Feder F angenommen, die dicht hinter der Schiene b einwärts, d. h. gegen die Längsachse des Fahrzeugs hin ausgebogen ist und eine ähnliche Wirkung hat wie die Feder nach Fig. 3 und 4.
Natürlich ist die besondere Ausführungsform des Pufferkörpers als Schlauch mit Schutzmantel nicht das Wesentliche der Erfindung, ebensowenig die besondere Ausführungsform der Feder.
Findet ein Zusammenstoß des Fahrzeugs beispielsweise beim Einfahren in ein offenes Tor mit einer Seitenkante der Toröffnung, oder beim Einfahren in eine enge Gasse mit der Ecke eines Gebäudes oder dergl. statt, so wird die Feder gegen die Längsachse des Fahrzeugs hin durchgebogen und dabei das Fahrzeug möglichst schonend zur Seite ge-^ drängt. Der Fahrer braucht also nicht erst abzusteigen oder rückwärts zu fahren, um auf die fahrbare Bahn zu kommen.
Ist das Hindernis, mit dem der Zusammenstoß erfolgt, beispielsweise eine im Wege Stehende Person, so erleidet diese einen möglichst schonenden Schub vom Fahrzeug hinweg nach der Seite hin, und ein Unglücksfall kann verhütet werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Sicherheitspuffer, insbesondere für Motorfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß vorn an beiden Seiten des Fahrzeugrahmens eine nach vorn vortretende starke Blattfeder (F) befestigt ist, die vorn eine Querschiene (b) mit einem nachgiebigen Pufferkörper (c) trägt, derart, daß das der Fahrzeugmittelachse zugewendete Pufferende weiter nach vorn liegt als das andere, zu dem Zweck, die Feder bei einem Zusammenstoß zwischen Puffer und Hindernis nach jener Mittelachse durchzubiegen und vermöge ihrer Rückwirkung das Hindernis und unter Umständen das Fahrzeug selbst elastisch zur Seite zu drängen.
2. Sicherheitspuffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pufferkörper (c) aus einem aufzublasenden Schlauch mit Schutzmantel besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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