DE169557C - - Google Patents

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DE169557C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F1/00Cylinders; Cylinder heads 
    • F02F1/02Cylinders; Cylinder heads  having cooling means
    • F02F1/04Cylinders; Cylinder heads  having cooling means for air cooling
    • F02F1/06Shape or arrangement of cooling fins; Finned cylinders
    • F02F1/08Shape or arrangement of cooling fins; Finned cylinders running-liner and cooling-part of cylinder being different parts or of different material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

ÖM-iaerugfc bet SawwwXMwa
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zylinder mit eingegossenen Kühlblechen für Explosionskraftmaschinen und betrifft einen Zylinder dieser Art, bei welchem, um ein direktes Eingießen von Strahlungsblechen in die Zylinderwandung zu ermöglichen, die an den äußeren Rändern gleich weit voneinander entfernten Bleche an den inneren Kanten zu einzelnen Gruppen zusammengefaßt sind, von
ίο denen jede Gruppe wie ein einzelnes Blech eingegossen ist.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht im Längsschnitt einen vertikalen Zylinder, der an beiden Enden offen ist und mit quer verlaufenden Strahlungsblechen versehen ist. Fig. 2 zeigt diesen Zylinder im Querschnitt. Fig. 3 veranschaulicht im Längsschnitt einen horizontalen Zylinder, der nur an einem Ende offen ist und mit Längsblechen versehen ist. Fig. 4 zeigt diesen Zylinder im Querschnitt. Fig. 5 veranschaulicht in vergrößertem Maßstabe einen kurzen Teil eines Zylinders mit einer Gruppe von Strahlungsblechen. Fig. 6 zeigt eine solche Gruppe,' bevor der Gußkörper um die inneren Kanten der Bleche herumgegossen ist, in Endansicht. Fig. 7 zeigt einen kurzen Teil eines Zylinders, in welchem eine Gruppe von Blechen in anderer Weise angeordnet ist.
Fig. 8 zeigt diese Gruppe vor Befestigung im Gußkörper in Endansicht. Fig. 9 zeigt einen kurzen Teil eines Zylinders, in welchem eine Gruppe von Blechen in noch anderer Weise angeordnet ist. Fig. 10 zeigt diese Gruppe vor Befestigung im Gußkörper in Endansicht.
Der Zylinderkörper 1 wird auf gewöhnliche Weise, mit einem oder beiden Enden offen, aus Eisen, Stahl oder anderem Metall gegossen. Im Innern wird der Zylinder bis zur richtigen Weite ausgebohrt und die Flanschen werden in üblicher Weise bearbeitet.
Die Strahlungsbleche 2 werden mittels gewöhnlicher Werkzeuge aus dünnen Platten von Eisen, Messing, Kupfer oder anderem Wärme gut leitendem Metall ausgestanzt. Die Bleche, welche den Zylinder einschließen sollen, werden ringförmig oder halbringförmig gemacht, während die Bleche, welche sich dem Zylinder entlang erstrecken sollen, länglich gemacht werden. Um eine große Ausstrahlungsfläche zu erzielen, wird eine große Anzahl von Blechen verwendet, und um eine schnelle Ausstrahlung zu erzielen, werden sehr dünne Bleche verwendet. Infolge der großen Anzahl der Bleche liegen dieselben dicht beieinander. Um einen freien Übergang der Wärme von dem Zylinder zu den Blechen zu sichern, wird die Verbindungssteile möglichst homogen gemacht, indem man den Zylinderkörper um die Innenkanten der Bleche herumgießt. Damit der Zylinder stark ist, muß er gleichmäßig dick sein und eine gleichmäßige Dichtigkeit besitzen, und um dieses Resultat mit einer minimalen Metallmenge zu erzielen und um dem geschmolzenen Metall zu ermöglichen,
frei zwischen die Bleche zu fließen und feste Massen zwischen denselben zu bilden, werden die inneren Kanten der Bleche in Gruppen vereinigt, so daß eine beträchtliche Entfernung zwischen den inneren Kanten einer jeden Gruppe verbleibt.
Die Bleche werden in flacher Lage zu Gruppen von je vier oder mehr vereinigt und durch Löten oder sonstwie miteinander
ίο verbunden. · Die erforderliche Anzahl von Gruppen wird in die Form eingesetzt, in welcher der Zylinder gegossen werden soll, und zwar derart, daß ihre inneren Kanten in die Öffnung zwischen Ober- und Unterkasten und Kern hineinragen. Die Gruppen bieten in der Form solche Quantitäten Metall dar, daß die Hitze kein Abschmelzen der Kanten bewirken wird, und zwischen jeder Gruppe wird hinreichend Raum freigelassen, damit der Formsand festgestampft werden kann.
Um eine gute Verbindung zwischen den Kanten der BJeche und dem Zylinder herzustellen, läßt man das geschmolzene Metall beim Beginn des Gießens durch die Form laufen, bis die Bleche derart erwärmt sind, daß das Metall der Bleche und das eingegossene Metall sich vereinigen und so zusammenhängen, daß sie eine homogene Masse bilden. Nach dem Gießen wird die Form geöffnet und der Sand zwischen den Blechgruppen entfernt. Hierauf werden die Gruppen entfaltet, so daß die Bleche den ganzen Raum um den Zylinder herum gleichmäßig ausfüllen und die Lufträume zwischen ihnen einander gleich sind.
Kupferbleche und ähnliche Bleche werden, wenn sie der direkten Einwirkung von geschmolzenem Metall ausgesetzt werden, leicht kristallisieren und sich verbiegen und abbrechen, nachdem der Zylinderkörper abgekühlt ist. Um dies zu verhindern und auch Bleche dieser Art zusammenzuhalten, können die inneren Kanten durch Bänder 3 aus Eisen oder Stahl umschlossen werden (Fig. 5 und 6). Es kann auch ein Eisen- oder Stahlblech 4 um die Bleche herumgefaltet werden, derart, daß es sich zu den äußeren Kanten der Bleche hin erstreckt (Fig. 7 und 8). Schließlich können auch die inneren Kanten der Bleche durch einen Draht 5 zusammengebunden werden (Fig. 9 und 10).
Der Körper eines um die inneren Kanten von Blechen, welche durch feuerbeständige Bänder, Bleche oder Draht geschützt sind, gegossenen Zylinders bildet gewissermaßen ein homogenes Ganzes mit den Schutzmitteln.
Dieser Zylinder wird nicht durch Löcher geschwächt, welche zum Zwecke des Einsetzens von Wärme ausstrahlenden Drähten, Streifen oder Blechen vorgesehen sind, und er braucht nicht besonders schwer gegossen zu werden. Er kann verhältnismäßig leicht gegossen werden und besitzt eine so große Anzahl dünner, Wärme ausstrahlender Bleche, daß eine außerordentlich große Strahlungsfläche vorhanden ist, während andererseits die Zwischenwände zwischen den einzelnen Blechen groß genug sind, um eine freie Luftzirkulation zu sichern. ■ .
, Indem- man die Kanten der Bleche zusammenfaßt, kann eine solche Metallmenge zwischen ihnen hindurchfließen, daß der Zylinderkörper eine gleichmäßige Dicke erhält und somit die erforderliche Stärke besitzt, und das gegossene Metall hält infolge der Kohäsion mit den Kanten der Bleche oder mit den die Kanten umgebenden Schutzvorrichtungen die Bleche dicht zusammen.
Die Verbindung zwischen dem Zylinderkörper und den Kanten der Bleche oder den die Kanten einschließenden Schutzvorrichtungen ist eine so dichte, daß dem Übergang von Hitze von dem Zylinderkörper zu den Blechen, welche die Wärme sehr schnell ausstrahlen, nur geringer Widerstand entgegengesetzt wird. Es wird demgemäß von der Gesamtoberfläche des Zylinders eine erhebliche Wärmemenge ausgestrahlt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zylinder mit eingegossenen Strahlungsblechen für Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die an den äußeren Rändern gleich weit voneinander entfernten Strahlungsbleche (2) an den inneren Rändern zu einzelnen Gruppen zusammengefaßt sind, von denen jede Gruppe wie ein einzelnes Blech eingegössen ist.
2. Ausführungsform des Zylinders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Enden jeder Gruppe von Blechen (2) von Drähten (5), Blechen (4) oder Bändern (3) aus widerstandsfähigem Material, z. B. Eisen oder Stahl, eingeschlossen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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