DE1686C - Herstellung von Fafsspundbüchsen, Stockzwingen und ähnlichen Beschlägen mit innerem oder äufserem Gewinde durch Gufs - Google Patents

Herstellung von Fafsspundbüchsen, Stockzwingen und ähnlichen Beschlägen mit innerem oder äufserem Gewinde durch Gufs

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DE1686C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

1S77.
Klasse 64.
ARTHUR MARTYN in LEICESTER (England).
Herstellung von Falsspundbüchsen, Stockzwingen und ähnlichen Beschlägen mit innerem oder
äulserem Gewinde durch Gute.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. December 1877 ab.
Die Erfindung betrifft die Fabrikation der oben bezeichneten Artikel aus metallischen Ringen, welche je nach der Natur des Metalles auf der Oberfläche verzinnt werden, um mit einem genügend harten Metall Übergossen zu werden, welches daran festhaftet und wobei die Schraubengänge in diesem metallischen Ueberzug des Ringes eingegossen werden. *
Der Zweck der Erfindung ist, solche Spundenbüchsen, Zwingen etc., statt sie aus homogenem Metall herzustellen, auf welche das innere oder äufsere Gewinde auf der Drehbank oder durch andere Werkzeuge eingeschnitten wird, gleich beim Giefsen mit dem Gewinde zu versehen. Da solches Metall, welches sich hierfür eignet, an sich die nöthige Festigkeit nicht besitzt, um für sich allein die nöthige Stärke zu gewähren, wird in das Innere ein Ring aus Messing, schmiedbarem Gufs, Schmiedeisen oder Stahl eingegossen und damit das darum gegossene Metall, welches den Schraubengang enthält, fest darauf haftet, werden diese Ringe innen und aufsen verzinnt.
Um solche Fafsspundenbüchsen, Zwingen und dergleichen Beschläge zu machen, wende ich die in beiliegender Zeichnung in den Fig. 1—4 dargestellten Giefsformen an.
Fig. ι und 2 stellen eine solche Form aus drei Theilen vor.
A ist der Untertheil, bestehend aus einer Platte α mit einem konischen, (hohlen) Zapfenstück A daraus hervorragend.
Die beiden Obertheile e e der Form, welche den Mantel bilden, setzen sich mittelst eines Ansatzes d in eine entsprechende Eindrehung der Platte a, Fig. 2
In dem oberen Boden des zweitheiligen Mantels sind (gerade auf der Schnittfläche) zwei Vertiefungen BB ausgebohrt, welche mit dem hohlen Zwischenraum zwischen Mantel c c und Zapfenstück A in Verbindung stehen.
Der Mantel ist mit einem inneren Muttergewinde e e versehen, mit scharfen Gängen, damit sie sich in das Holz des Fafses einschrauben lassen.
Der Zapfen A ist entweder glatt, wenn ein glatter Fafsspund in das metallene Spundenfutter eingesetzt wird, oder kann ebenfalls mit Gewinde versehen sein, um auch im Innern der Spundenbüchse ein Gewinde zu erzeugen.
Die Gänge sind dann in den Zapfen A als Negative eingeschnitten, wie Fig. 2 in punktirten Linien zeigt.
Um an die Büchse einen Rand zu formen, ist ein solcher in negativer Form in der Platte a ausgedreht, wie bei / zu sehen ist.
In den hohlen Raum h h kann vor dem Eingiefsen des Metalles ein entsprechender verzinnter Ring von Messing, Schmiedeisen oder schmiedbarem Güfs (den letzteren ziehe ich in der Praxis vor) eingesetzt werden, um den das eingegossene Metall herumfliefst und wegen der Verzinnung sich innig mit dem Metallring verbindet. Dieser Ring hat den Zweck, einestheils der Spundenbüchse, der Zwinge, dem Beschlag mehr Festigkeit zu geben, anderentheils Metall zu sparen. Es ist selbstverständlich, dafs man denselben bei genügender Festigkeit des eingegossenen Metalles an sich auch entbehren kann.
Nachdem der Eingufs in die vorher genügend angewärmte Form geschehen ist, wird das Untertheil (die Platte α mit dem Zapfen A) herausgeschraubt, darauf die Angüsse B B entfernt und die Oberform C C geöffnet. Die fertige Fafsspundenbüchse fällt dann heraus, innen und aufsen oder blos aufsen mit scharfen Gewinden versehen.
Als Giefsmetall eignet sich jedes, verhältnifsmäfsig leichtflüssiges, jedoch genügend hartes Metall. Ich ziehe indessen ein Gemisch von Kupfer,, Zinn und Zink oder Kupfer, Zinn und Zink und Blei, oder Zinn und Zink, oder Zinn, Zink und Blei zu diesem Zweck vor, welches die genügende Härte mit der nöthigen Leichtflüssigkeit verbindet und die Fähigkeit besitzt, sich mit dem verzinnten Gufsring innig zu verbinden.
Um Stockzwingen zu machen, setze ich eine metallene, innen verzinnte Büchse in das entsprechend gebohrte Loch einer Gufsplatte B B, Fig. 3i Darüber setze ich einen zweitheiligen Ring D mit einem Loch in der Mitte, damit ein mit dem negativen Gewinde versehener Dorn A eingesetzt werden kann. In die Büchse b wird ein Eisen- oder Stahlzapfen c von oben eingesetzt, der eine gedrehte Nuth c1 cl be-

Claims (1)

  1. sitzt. Oben in den Ring D sind radiale Einschnitte eingearbeitet. Das eingegossene Metall füllt den Raum zwischen der Büchse und dem Dorn oder Kern A, sowie die radialen Einschnitte D und die Nuth c' c1 aus. Das Herausgehen des Zapfens c ist hierdurch verhindert. Der Dorn wird sodann durch Ansetzen eines Schlüssels auf das Viereck E herausgeschraubt, wobei die Ansätze D das Mitdrehen verhindern.
    Diese Ansätze werden später beim Fertigmachen abgebrochen oder abgedreht.
    Die Giefsform für Stockzwingen, Fensterrouleauxbeschläge etc., kann auch in der Weise, wie Fig. 4 zeigt, gebildet sein.
    B ist die äufsere Form mit den Einschnitten b b, C die Platte, in welche die Form eingesetzt wird, A der Metallkern, D die Eisenspitze (Axe).
    Die hiermit erzeugten Zwingen haben keine äufsere eiserne Hülse. Es könnte aber vor dem Giefsen in die Form ein eiserner dünner Ring eingesetzt werden, nachdem er vorher angewärmt und verzinnt worden ist.
    Die Ansätze b b 'werden später entfernt.
    Solche Hülsen eignen sich auch zu Beschlägen von Rouleaux-Stangen, wie oben angedeutet wurde, wo der Zapfen D als Drehpunkt dient, sowie zu allen ähnlichen Beschlägen.
    Ich beanspruche keineswegs die Fabrikation von mit Schraubengewinden versehenen Spundenbüchsen, Stockzwingen, Rouleauxstangen, Beschlägen und dergl. Dinge als meine Erfindung, da ich sehr wohl weifs, dafs solche schon längst durch Giefsen derselben in Messing, Gufseisen etc. und nachherigen Anschneidens inneren oder äufseren Gewindes an dieselben fabricirt werden, was ich aber als meine Erfindung betrachte und worauf ich meine Paten τ-Ansprüche gründe, ist folgendes:
    Die Fabrikation von Fafsspundenbüchsen, Stockzwingen, Rouleauxstangenbeschlägen und dergl. Artikel mit innerem oder äufserem Gewinde, um dieselben in oder auf Holz zu schrauben, durch Giefsen derselben aus geeignetem, entsprechend leicht flüssigem, mehr oder weniger hartem Metall in gufseisernen oder sonstigen Metallformen, wobei ein verzinnter Ringkern mit schmiedbarem Gufs eingelegt werden kann oder auch nicht.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE1686DA 1877-12-24 1877-12-24 Herstellung von Fafsspundbüchsen, Stockzwingen und ähnlichen Beschlägen mit innerem oder äufserem Gewinde durch Gufs Expired - Lifetime DE1686C (de)

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