DE1684352B2 - - Google Patents

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DE1684352B2
DE1684352B2 DE19511684352 DE1684352A DE1684352B2 DE 1684352 B2 DE1684352 B2 DE 1684352B2 DE 19511684352 DE19511684352 DE 19511684352 DE 1684352 A DE1684352 A DE 1684352A DE 1684352 B2 DE1684352 B2 DE 1684352B2
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DE
Germany
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disc
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trestle
clamping
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DE19511684352
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DE1684352A1 (de
DE1684352C3 (de
Inventor
Siegmar Baum
Wilhelm Mueller
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Mueller & Baum 5762 Hachen
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Mueller & Baum 5762 Hachen
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Publication of DE1684352B2 publication Critical patent/DE1684352B2/de
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Publication of DE1684352C3 publication Critical patent/DE1684352C3/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G1/00Scaffolds primarily resting on the ground
    • E04G1/34Scaffold constructions able to be folded in prismatic or flat parts or able to be turned down

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Gerüstbock, bestehend aus einem Trägerrahmen mit zwei lotrech ten Stützrohren. aus zwei Aufstellrahmen mit je einer Führungsbuchse zur Aufnahme der Stützrohre, aus in Bohrungen der Stützrohre einsetzbaren Querbolzen zum Abstützen der Stützrohre an den Führungsbuchsen und aus einer Klemmvorrichtung für jedes Stützrohr, die im Bereich eines von einer Lasche überdeckten Ausschnittes der Führungsbuclise angeordnet ist und sich gegen die Lasche und die Wand des Stützrohres abstützende Keilflächen aufweist.
Ein derartiger Gerüsthock ist bereits durch das deutsche Gebrauchsmuster 1 947 291 bekannt. Dabei ist die Klemmvorrichtung von einem tangential auf das Stützrohr einwirkenden, geradlinig verschiebbaren Flachkeil gebildet. Nachteilig ist, daß der Flachkeil nur unter Zuhilfenahme eines Betätigungswerkzeuges in die Klemmstellung gebracht bzw. gelöst werden kann. Beim Fest- und Losschlagen kann der Keil und/oder das Stützrohr beschädigt und somit die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt werden. Außerdem besteht im verkeilten Zustand nur eine kurze in Stützrohr-Längsrichtung verlaufende Linienberührung zwischen dem Stützrohr und Keil.
Durch das deutsche Gebrauchsmuster 1915 284 sind außerdem Flügelschrauben als Klemmvorrichtungen bei Gerüstböcken der in Betracht zu ziehenden Art bekannt. Diese werden jedoch durch Rost leicht schwergängig bzw. können bei längerem Nichtgebrauch einrosten und dann beim Lösen beschädigt werden. Außerdem können die Klemmschrauben verlorengehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen verbesserten
Gerüstbock der eingangs erwähnten Bauart zu schaffen, dessen Klemmvorrichtungen zum Festklemmen jedes Trägerrahmen-Stützrohres am Aufstellrahmen gegen Beschädigung weitgehend unempfindlich ist und ohne gesonderte Betätigungswerkzeuge ein ra-
sches Lösen und Festklemmen mit hoher Klemmkraft durch Verkeilen gestattet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Klemmvorrichtung eine tangential zum Stützrohr angeordnete Scheibe aufweist, die über einen klinkenartig abgebogenen Betätigungshebel drehbar in einer Bohrung der Lasche gelagert ist und daß die Scheibe mindestens eine Keilfläche aufweist, die an dem in Klemmstellung der Scheibe dem Stützrohr am nächsten liegenden Randabschnitt der Scheibe angeordnet ist.
Ein Gerüstbock mit derartigen Klemmvorrichtungen für die Trägerrahmen-Festlegung an den Aufstellrahmen wird den Verhältnissen und Bedürfnissen auf einer Baustelle sehr gut gerecht. Jede Klemmvor-
»5 richtung ist funktionssicher, überhaupt nicht störanfällig und läßt sich ohne zusätzliche Betätigungswerkzeuge rasch lösen sowie festklemmen. Besonders vorteilhaft ist, daß Rost die Funktionssicherheit nicht beeinträchtigt und daß die Klemmvorrichtungen kei-
3= ner Wartung bedürfen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind an der als Klemmteil wirkenden Scheibe zwei einander diametral gegenüberliegende Keilflächen vorgesehen, so daß in der Klemmstellung an jedem Stützrohr zwei im Abstand übereinanderliegende Klemmstellen vorhanden sind.
Es ist weiterhin vorteilhaft, die Scheibe als Stanzteil und die Keilfläche(n) durch Verformen des Scheibenrandes herzustellen. Dies begünstigt ein einfaches und wirtschaftliches Herstellen der im übrigen aus verhältnismäßig wenig Einzelteilen bestehenden Klemmvorrichtungen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
A b b. 1 die Vorderansicht des Gerüstbockes,
A b b. 2 die Seitenansicht (Stirnansicht) desr^lben Gerüstbockes.
A b b. 3 die Draufsicht auf den Gerüstbock im Bereich eines Aufstellrahmens,
Abb.4 die Seitenansicht (Stirnansicht) des Gerüstbockes im Bereich der Klemmvorrichtung, in gegenüber A b b. 1 bis 3 größerer Darstellung,
A b b. 5 den Längsschnitt durch den Klemmvorrichtungsbereich entlang der Schnittlinie A-B in Abb. 4 und
A b b. 6 den Querschnitt durch denselben Klemmvorrichtungsbereich entlang der Schnittlinie C-D in Abb.5.
Der erfindungsgemäße Gerüstbock weist einen Trägerrahmen und zwei daran jeweils seitlich angeordnete Aufstellrahmen mit Klemmvorrichtung 9 für das Festhalten des Trägerrahmens auf.
Der Trägerrahmen besitzt einen oberen Auflageholm 1 zum Auflegen der Gerüstbretter, zwei seit-
G5 liehe, lotrechte Stützrohre 2 sowie eine untere Traverse 3, die zusammen den Trägerrahmen bilden, der außerdem mittels zweier zwischen den beiden Stützrohren 2 in einem Winkel zueinander stehend an-
geordneten Streben 4 ausgesteift ist Die Stützrohre 2 haben einen runden Querschnitt und mehrere im Abstand übereinander vorgesehene Bohrungen für jeweils einen Durchsteckbolzen 11 als Querbolzen zum Abstützen der Stützrohre 2 an dem jeweiligen Aufstellrahmen.
Die beiden seitlichen AufsteUrahmen bestehen jeweils aus im Winkel zusammengeschweißten Sehenkeln 5 mit Aufstellfüßen 7. Diese Schenkel 5 sind jeweils obenendig an einer lotrechten Führungsbuchse 8, die aus einem innen runden Rohrstück besteht, angeschweißt und im unteren Bereich durch eine Querstrebe 6 miteinander verbunden.
Die Stützrohre 2 des Trägerrahmens sind in den Führungsbuchsen 8 der Aufstellrahmen längsverschiebbar angeordnet. Dadurch kann der Trägerrahmen höhenmäßig verstellt werden: zur Aufnahme der Traskräfte sind die Durchsteckbolzen 11 vorgesehen, die "jeweils in eine von mehreren im Abstand übereinander vorgesehenen Querbohrungen eingesteckt ,o
Die Führungsbuchsen8 sind in bezug auf die Stützrohre 2 nicht nur längsverschiebbar, sondern auch drehbar. Auf diese Weise ist es möglich, die Aufstellrahmen in beliebige Stellungen zu schwen- »5 ken, beispielsweise in die zum Aufstellen des Gerüstes dienende, dargestellte Querstellung. Außerdem können die AufsteUrahmen zur Verringerung der Sperrigkeit des Gerüstbockes längs zum Auflageholm !geschwenkt werden, wie es auf Abb. 3 gestri-
1 bis3 mit9 bezeichnete Klem,-in der zusammengeklappten Stellung fur die Lagerung arretiert sein soll. ^ Klemmvorrich-Auf den Ab b. 4 bis ö . , Fahrnngsbuchsen 8 rung 9 naher dargestellt. Jeae a« r_ & m Form besitzt an der Innenseite emeV\ 9() üb μ ^iner hier rechtwinkligen Ausnehmung -0, uber^we^
eher jeweils eine Lassfcl^^~ 25 b Oann ;st der sehe 25 hat eine runde "0P"?*." ßetätiguneshorizontale TeU eines ^k^0SOuneshX° 24 hebeis 24 drehbar gelagert. Am^"g™^ befindet sich eine runde ^««j der'Ausnehmung Kaum zwischen der Lascne ■» Süh 2
20 der Buchsenwandung t^ liegt und durch Schwenken des ^ drehbar ist. Um_ den erforderlichen nähme der Scheibe 23 zu ^™ falls die Lasche 25 eine Kröpfung 2 LJ^ erformt Die Scheibe 23 ist an ^em^^ ™ daß zwei gegenüberliegende
^^^ Stellung des
Betätigungshebels 24 seitlich,des■£* ^ gleicher Höhe ^vie auf A bb. 4
ser Stellung behindern die Ke1Iflachen Verschiebbarkeit und Drehbarken J nicht. Schwenkt man jedoch Jj^g^ nach links in Pf« nchtiuig, so dreht ch d 23 und die Keilflachen^26 und^27 keüen sich aut Wölbung des Stutzrohres 2. etwa im Bereich Mantellinie 2 auf. Dactarch
die der
Führungsbuchsen 8 der Aufstellrahmen jeweils im 35 des Scheibenrandes bei einer ^«an«™ Bedarfsfall eine starre Verbindung herzustellen. Dies ausbilden. Ebensogut ist es jedoch aac^ moghcl, ist beispielsweise erforderlich, wenn beim Gebrauch Scheiben mit den KeilJa^^E herlustddes Gerüstbockes Bewegungen des Trägerrahmens Keilflächen durch eine Auftragschweißung nerzustel vermieden werden sollen oder wenn der Gerüstbock len.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

i 684 352 Patentansprüche:
1. Gerüstbock, bestehend aus einem Trägerrahmen mit zwei lotrechten Stützrohren, aus zwei Aufstellrahmen mit je einer Führungsbuchse zur Aufnahme der Stützrohre, aus in Bohrungen der Stützrohre einsetzbaren Querbolzen zum Abstützen der Stützrohre an den Führungsbuchsen und aus einer Klemmvorrichtung für jedes Stützrohr, die im Bereich eines von einer Lasche überdeckten Ausschnittes der Führungsbuchse angeordnet ist und sich gegen die Lasche und die Wand des Stützrohres abstützende Keilflächen aufweist dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung eine tangential zum Stützrohr (2) angeordnete Scheibe (23) aufweist, die über einen klinkenartig abgebogenen Betätigungshebe]
(24) drehbar in einer Bohrung (25 b) der Lasche
(25) gelagert ist und daß die Scheibe (23) mindestens eine Keilfiächc (26,27) aufweist, die am dem in Klemmstellung der Scheibe (23) dem Stützrohr (2) am nächsten liegenden Randabschnitt der Scheibe (23) angeordnet ist.
2. Gerüstbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander diametral gegenüberliegende Keilflächen (26, 27) vorgesehen sind.
3. Gerüstbock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (23) durch ein Stanzteil und die Keilflächen (26, 27) durch Verformen des Randes der Scheibe (23) gebildet sind.
DE19511684352 1951-01-28 1951-01-28 Geruestbock Granted DE1684352A1 (de)

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DE19511684352 DE1684352A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Geruestbock
DEM0072795 1967-02-16

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DE1684352A1 DE1684352A1 (de) 1971-10-14
DE1684352B2 true DE1684352B2 (de) 1973-09-27
DE1684352C3 DE1684352C3 (de) 1974-05-09

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Family Applications (1)

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DE1684352A1 (de) 1971-10-14
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