DE1678103C3 - Schloß mit veränderlichen, für verschiedene Schlüssel einstellbaren Zuhaltungen - Google Patents

Schloß mit veränderlichen, für verschiedene Schlüssel einstellbaren Zuhaltungen

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DE1678103C3
DE1678103C3 DE19671678103 DE1678103A DE1678103C3 DE 1678103 C3 DE1678103 C3 DE 1678103C3 DE 19671678103 DE19671678103 DE 19671678103 DE 1678103 A DE1678103 A DE 1678103A DE 1678103 C3 DE1678103 C3 DE 1678103C3
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Germany
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key
lock
tumblers
tube
permutation
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DE19671678103
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DE1678103B2 (de
DE1678103A1 (de
Inventor
Herbert Dipl.-Ing. Diez
Hans Dr.Med. Dr.Med.Dent. Scheicher
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/0003Details
    • E05B27/0017Tumblers or pins
    • E05B27/0021Tumblers or pins having movable parts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/14Tumblers
    • E05B15/143Tumblers elastic, e.g. formed by a spring

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

aus Sicherheitsgründen in bestimmten Zeitabständen 50 A b b. 2 den axialen Mittellängsschnitt nach notwendig wird, kann nur nach Ausbau und teilwei- A b b. 1 mit Darstellung einer zweiten Bohrung für ser Demontage des Schlosses erfolgen. Der Aaifwand die Zuhaltungsrohre mit stiftförmigen Zuhaltungen, zur Änderung von Schlössern wird besonders deut- Das Schloß besteht aus dem unbeweglichen Gelich, wenn z.B. aus Organisationsgründen in einer hause 1, dem längs-oder drehbeweglichen Schließteil Fabrik ganze Schlössergruppen ausgebaut werden 55 11, sowie dem oberen Zuhaltungsrohr 3 und dem unmüssen. teren Zuhaltungsrohr 7, dem Gehäusestift 2, dem
Weiter ist das Nachfertigen von einzelnen Ersatz- Schließteilstift 8, der Stiftfeder 12 und der Rohranschlüsscln für einen Schlossereibetrieb meist mit druckfeder 13. Nach Einführung des Einstellschlüsscls einem gewissen Risiko verbunden, da es vielfach 14 in seine Führung, den Einstellschlüsselkanal 9, nicht leicht ist, einen berechtigten von einem unbe- 60 werden das untere Zuhaltungsrohr 7 und das obere rechtigten Käufer zu unterscheiden. Zuhaltungsrohr 3 angehoben.
Weiter ist die Anzahl der für einen bestimmten Die Stifttrennfläche 4 zwischen dem Gehäusestift 2
Schloßtyp möglichen Öffnungskriterien außer durch und dem Schließstift 8 liegt dadurch nicht mehr auf die in einer Fertigstellung erreichbarer Toleranzen derselben Ebene wie die Zuhaltungsrohrtrennfläche auch durch die einzukalkulierende indirekte Toler- 65 15 des oberen und unteren Zuhaltungsrohres 3 bzw. anzerweiterung bei der Abnutzung eines Schlüssels 7 und das Schloß ist blockiert. Durch das Einstecken oder bei der Fertigung eines Ersatzschlüssels be- des eigentlichen Schlüssels (Funktionsschlüssel) in
den Schlüsselkanal IO werden der Schließteilstift 8
und der Gehäusestift 2 um den gleichen Weg angehoben, wodurch beide Treonflächen (Stifttrennfläche 4 und Zuhaltungsrohrtrennfläche 15) wieder in die gleiche Höhe gelangen und eine Bewegung des beweglichen Schließteiles 11 gegenüber <*em unbewegli- eben Gehäuse 1 möglich isL
Das obere Zuhaltungsrohr 3 und der Gehäusestift 2 können sich dadurch, wie dies für die Peraiutationen der Freigabekriterien im Sperrzustand notwendig ist, uuter die Berührungsebene zwischen dem unteren Zuhaltungsrohr 7 und dem oberen Zuhaltungsrohr 3 bewegen. Wird der bewegliche Schließ teil 11 wieder in Sperrlage gebracht, ^
das obere Zuhaltungsrohr 3 als auch dwjg?^. stift 2 mit Hilfe der in einer Nut 5 befindlichen Aul SSraTpe "tweit angehoben, daß die Ausgabe (Sperrlage) wieder erreicht werden kann- Nach Enteraeldes eigentlichen Schlüssels (F^^^^ se^ist das slhloß wieder blockiert Be1 .^ossera, we ehe von beiden Seiten zuganghch sind, ist der EinsteUschlüssel 14, welcher normalerweise ^von der Innenseite in das Schloß emgefihrt «. JjnS^" stellung verdeckt und nur in einer Zwsc des beweglichen Schließteiles 11 zuganglich
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Außerdem ist es nicht möglich, ohne Inanspruch-
    Patentanspruch- nahme eines Fachmanns das Schloß auch nur provi-
    sorisch zu ändern, was z. B. durch den Verlust eines
    Schloß mit veränderlichen, für verschiedene Schlüssels aus Sicherheitsgründen notwendig werden Schlüssel einstellbaren Zuhaltungen, wobei zur 5 kann.
    Änderung der Schließpermutation in dem beweg- Schließlich muß der Hersteller auch die statistische
    liehen Schließteil ein gesonderter Einstellschlüs- Verteilung der Permutationsmoglichkeiten beachten, selkanal zum Einbringen eines im Schloß blei- damit möglichst wenig gleiche Schlosser auf den benden Einstellschlüssels vorgesehen ist, der die Markt kommen.
    Zuhaltungen so ausrichtet daß ein Entsperren io Ein Schloß der eingangs genannten Gattung ist bedes Schlosses nur mit einem dem Einstei!schlüssel kannt, bei dem verschiebbare, plattenformige Zuhalzugehörigen Schlüssel (Funktionsschlüssel) beim tungen mit Hilfe eines von einem Einstellschlüssel Einstecken in den Schlüsselkanal erfolgt, da- beaufschlagten Schwinghebels auf die gewünschte durch gekennzeichnet, daß in dem be- veränderte Schließpermutation eingestellt werden weglichen Schließteil (11) mindestens ein von 15 können, ohne daß ein Auseinanderbau des Schlosses dem EinsteUschlüssel (14) lotrecht zur Schlüssel- notwendig ist.
    einsteckrichtung verschiebbares, von einer Rohr- Die Permutation der Freigabekritenen erfolgt erst
    andruckfeder (13) belastetes unteres Zuhal- durch das Einführen des sich mit dem Funktionstungsrohr (7) und im Gehäuse (1) ein zugehöriges schlüssel deckenden Einstellschlüssels in das an sich oberes Zuhaltungsrohr (3) angeordnet sind, wo- 20 neutrale Schloß. Somit wird für ein- und dasselbe bei im unteren Zuhaltungsrohr ein Schließleilstift Schloß die für den Typ mögliche Anzahl von Permu (8) und in dem oberen Zuhallungsrohr ein Ge- tationen durch Wechseln des Schlüsselsatzes (Ein häusestift (2) vorgesehen sind, die von dem in den stellschlüssel und Funktionsschlüssel) erreicht.
    Schlüsselkanal (10) eingeführten Schlüssel (Funk- Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgab,:
    tionsschlüssel) gegen den Druck einer Stiftfeder 35 zugrunde, ein Schloß mit veränderlichen, für ver-(12) verschiebbar sind. schiedene Schlüssel einstellbaren Zuhaltungen der
    vorausgesetzten Gattung zu schaffen, das die Verwendung von stiftförmigen Zuhaltungen ermöglicht.
    Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in dem 30 beweglichen Schließteil mindestens ein von dem EinsteUschlüssel lotrecht zur Schlüsseleinsteckrichtung verschiebbares, von einer Rohrandruckfeder belaste-
    Die Erfindung betrifft ein Schloß mit veränderli- tes unteres Zuhaltungsrohr und im Gehäuse ein zugechen, für verschiedene Schlüssel einstellbaren Zuhal- höriges oberes Zuhaltungsrohr angeordnet sind, wctungen, wobei zur Änderung der Schließpermutation 35 bei im unteren Zuhaltungsrohr ein Schließteilstiii in dem beweglichen Schließteil <*,in gesonderter Ein- und in dem oberen Zuhaltungsrohr ein Gehäusestift stellschlüsselkanal zum Einbringen eines im Schloß vorgesehen sind, die von dem in den Schlüsselkanal bleibenden Einstellschlüssels vorgesehen ist, der die eingeführten Schlüssel (Funktionsschlüssel) gegen Zuhaltungen so ausrichtet, daß ein Entsperren des den Druck einer Stiftfeder verschiebbar sind.
    Schlosses nur mit einem dem EinsteUschlüssel züge- 4° Damit wild unter Verwendung einfach geformter hörigen Schlüssel (Funktionsschlüssel) beim Einstek- Schloßteile eine Änderung der Schließpermutation ken in den Schlüsselkanal erfolgt. bei einem Schloß mit Stiftzuhaltungen erzielt.
    Ein gemeinsames Merkmal von Schlössern ist, daß Die Wirkungsweise eines erfindungsgemäß aufgc-
    ihre Freigabekritenen (Öffnungskriterien) bereits bei bauten Schlosses soll näher erläutert werden,
    der Herstellung oder zumindest in einer Werkstätte 45 In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel darfestgelegt werden und der zugehörige Satz Schlüssel gestellt Es zeigt
    mitgeliefert wird. Eine nachträgliche Änderung der Abb. I einen lotrechten Mittellängsschnitt durch
    Freigabekriterien eines bereits eingebauten Schlosses, die Zuhaltungsrohre von der Schloßstirnseite her gewelche z. B. nach dem Verlust eines Schlüssels oder sehen,
DE19671678103 1967-11-24 1967-11-24 Schloß mit veränderlichen, für verschiedene Schlüssel einstellbaren Zuhaltungen Expired DE1678103C3 (de)

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DESC041610 1967-11-24

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DE1678103A1 DE1678103A1 (de) 1971-04-22
DE1678103B2 DE1678103B2 (de) 1973-08-30
DE1678103C3 true DE1678103C3 (de) 1974-03-28

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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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