DE167407C - - Google Patents

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DE167407C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B3/00Parallel bars or similar apparatus

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Rollvorrichtung für Turnbarren. Die bekannten Rollvorrichtungen dieser Art beanspruchen vier Räder, sind an den beiden Kopfenden des Geräts angebracht und können nur durch Anwendung eines Hebels o. dgl. in die Gebrauchslage gesetzt und wieder ausgeschaltet werden. Die Zahl und Anordnung der Räder bringt es mit sich, daß das Gerät nur unter
ίο Kraftanstrengung bewegt werden kann; denn einerseits ist die Reibung nicht unbedeutend und andrerseits läßt sich das Gerät nur sehr schwer nach rechts oder links wenden und schwenken. Nach der Erfindung sollen nur zwei Räder verwendet werden; sie sind in oder nahe der Mitte der Längsschwellen angebracht und setzen sich durch bloßes Heben und Senken des Barrens an seinem einen Ende in und außer Gebrauch. Die Reibung ist nur halb so stark und der Transport des Geräts infolgedessen viel weniger anstrengend; das Wenden und Schwenken nach rechts und links geschieht leicht und rasch. Verletzungen des Turners an der Rollvorrichtung sind ausgeschlossen.
Die Neuerung, die auch an jedem fertigen, in Gebrauch stehenden hölzernen und eisernen Barren angebracht werden kann, wird durch die Abbildungen in den Fig. 1 bis 4 näher veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 den mit der Neuerung ausgestatteten Barren im Längsschnitt; die Fig. 2 bis 4 zeigen die Rollvorrichtung und den in die Barrenschwelle gemachten Schlitz, an dessen Stelle bei genügender Stärke der Schwelle eine entsprechende Vertiefung genügt.
Wie aus den Abbildungen hervorgeht, sind in den Längsschwellen α Schlitze oder Vertiefungen angebracht, die die Rollvorrichtung c enthalten. Diese besteht, wie die Fig. ι bis 4 zeigen, aus einer Laufrolle und der dazu gehörigen gabelförmigen Lagerstütze und bildet einen einarmigen Hebel, der sich um einen Querzapfen d dreht. . Soll der Barren von Ort geschafft werden, so wird er an dem einen Ende gefaßt und mit einem Ruck hochgehoben. Dabei pendelt die Rollvorrichtung infolge ihres Eigengewichts gegen die Stütze e und wird beim Wiederherablassen des Barrens an diese angepreßt, so daß der Barren transportiert werden kann. Die Stütze kann entweder durch die Schwelle selbst oder durch einen besonderen Zapfen gebildet werden.
Will man das Gerät in seirie Ruhelage bringen, so wird es abermals gehoben und gesenkt, wobei die Rollvorrichtung in ihre ursprüngliche Lage, also in den Schlitz oder die Vertiefung zurückschwingt, wo sie verbleiben muß.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rollvorrichtung für Turnbarren, dadurch gekennzeichnet, daß in Schlitzen oder Vertiefungen der Längsschwellen α je eine Rolle in einem leicht drehbaren, gabelförmigen Hebel c so gelagert ist, daß sie bei einseitigem Anheben und Senken des Barrens von selbst die Gebrauchslage einnimmt und nach Gebrauch durch abermaliges Heben und Senken wieder in die Ruhelage zurückgeschwenkt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE3340263C1 (de) * 1983-11-08 1985-06-13 Roland 5800 Hagen Witte Turngerät, insbesondere Barren

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