DE166407C - - Google Patents

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DE166407C
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Germany
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milling
milling cutters
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/16Working surfaces curved in two directions
    • B23C3/18Working surfaces curved in two directions for shaping screw-propellers, turbine blades, or impellers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 49«.
Es ist bereits bekannt, die gekrümmten Kanäle achsial beaufschlagter Dampf- oder Gas-Turbinenräder durch Ausfräsen des vollen Radkranzes in der Weise zu erzeugen, daß man den radial oder annähernd radial zum Turbinenrad gerichteten Fräser während des Arbeitens unter Zuhilfenahme einer Schablone längs des Schaufelprofils verschiebt.
Es ist ferner bekannt, die Schaufeln radial
ίο beaufschlagter Turbinen einzeln durch VoIl- und Ringbohrer aus dem vollen Radkranz herauszuarbeiten. Bei beiden Verfahren werden die Fräser außer auf Verdrehung auch auf Biegung beansprucht und müssen daher einen verhältnismäßig starken Durchmesser besitzen. Wegen dieser Herstellungsschwierigkeit kann man unter eine bestimmte Schaufelteilung nicht herabgehen, während aus Betriebsrücksichten eine bedeutend engere Schaufelteilung wünschenswert ist. Hierzu kommt noch, daß das Arbeiten nach Schablone sich umständlich und zeitraubend gestaltet.
Bei dem vorliegenden Verfahren zum Ausarbeiten voller Turbinenradkränze sind die erörterten Nachteile dadurch vermieden, daß die Fräser während des Arbeitens an zwei einander gegenüberliegenden Stellen geführt und dadurch von jeglicher Biegungsbeanspruchung entlastet werden, was die Anwendung kleinerer Bohrer und die Erzeugung engstehender Schaufeln ermöglicht.
Ein Teil eines nach dem angegebenen Verfahren erzeugten Turbinenrades ist auf der beiliegenden Zeichnung in verschiedenen Herstellungsstufen veranschaulicht.
In den vollen Radkranz α (Fig. 1 und 2) werden zunächst mittels eines Fingerfräsers b die der Schaufelteilung entsprechenden Löcher von der Tiefe der zu erzeugenden Kanäle gebohrt. Der dabei zur Verwendung gelangende Fingerfräser besitzt sowohl an seiner Stirnseite wie auch am Umfang Zähne, die zur Herstellung des Loches bezw. zum Glätten der Lochwandung dienen. Nachdem der gesamte Umfang des Radkranzes mit derartigen Löchern versehen ist, wird er mittels eines Kronenfräsers c (Fig. 3 und 4) bearbeitet, dessen Achse gegen die des bereits erzeugten Loches so weit versetzt ist, daß nach der Arbeit des Kronenfräsers die gewünschte Schaufelstärke stehen bleibt. Der Kronenfräser nimmt also das zwischen den Löchern stehen gebliebene Material bis auf die Schaufeldicke d weg, wobei er zugleich die konvexe Schaufelseite glättet.
Da die Eintrittswinkel für die Dampf- oder Gasstrahlen bei den aufeinander folgenden Turbinenrädern verschieden sein müssen, so verwendet man, um mit Finger- und Kronenfräsern gleichen Durchmessers arbeiten zu können, Räder von verschiedener Dicke. Man erhält, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, bei dünnen Turbinenrädern einen kleinen und
2. Auflage, ausgegeben am Q. Mär\
bei dicken Turbinenrädern einen großen Eintrittswinkel φ. Natürlich könnte man zur Erreichung desselben Zweckes Räder von gleicher Dicke verwenden und mit Fräsern von verschiedenem Durchmesser arbeiten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Erzeugung der gekrümmten Kanäle von achsial beaufschlagten Dampf- oder Gas-Turbinenrädern durch Aus fräsen des vollen Radkranzes, dadurch gekennzeichnet, daß die konkaven Schaufelflächen durch Fingerund die konvexen Schaufelflächen durch Kronenfräser bearbeitet werden, welche beide bohrerartig wirken und lediglich in ihrer Längsachse radial zum Turbinenrad vorgeschoben werden, zu dem Zweck, dünne Fräser verwenden und somit die Schaufelteilung eng bemessen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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