DE166352C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D1/00—Evaporating
- B01D1/22—Evaporating by bringing a thin layer of the liquid into contact with a heated surface
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
Description
foiviqekiiql· b-ct SaAivi\ilii/na
3 I J a
3 I J a
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Erhitzen bezw. "Eindampfen gewisser Flüssigkeiten, welche Schmiedeeisen, Stahl
oder Kupfer angreifen, ist man genötigt, die zu erhitzenden Wandungen, mit welchen die
Flüssigkeit in Berührung kommt, ganz aus Gußeisen herzustellen, so z. B. bei der Herstellung
von Soda, zum Eindampfen der kaustischen Laugen, in der Kali-Industrie zur Behandlung
der Salzlaugen und dergl.
ίο Um nun in dem gußeisernen Flüssigkeitsbehälter
die für einen erfolgreichen wirtschaftlichen Betrieb ausreichenden Heizflächen zu
gewinnen, hat man gußeiserne Heizröhren oder Heiztaschen in den Flüssigkeitsbehälter
eingebaut. Hierbei entstand jedoch stets der Nachteil, daß eine erhebliche Anzahl Verbindungsstellen
zwischen dem Heiz- und dem Flüssigkeitsraume geschaffen wurden, die wegen der ätzenden Wirkung der Flüssigkeit
nur sehr schwer dicht gehalten werden konnten und bei dem von Zeit zu Zeit erforderlich
werdenden Ersatz der Dichtung längere Betriebsunterbrechungen notwendig machten.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein aus einem einzigen Stück bestehender
gußeiserner Heizkörper, bei welchem infolge der eigenartigen Anordnung ausgedehntester
Heizflächen innerhalb des Flüssigkeitsraumes die denkbar günstigste Heizwirkung geschaffen
ist, ohne daß zwischen dem Flüssigkeitsraume und dem Heizraume abzudichtende Verbindungsstellen
vorhanden wären. Soweit bei dem Erfindungsgegenstande eine Abdichtung überhaupt noch in Frage kommt, betrifft dieselbe
nur noch den Abschluß des Heiz- und Flüssigkeitsraumes nach außen hin, so daß die
Flüssigkeit an einer entstehenden Leckstelle wohl nach außen sickern könnte, wo sie unschädlich
ist und leicht abgefangen werden kann, niemals aber nach dem Heizraum hinüber.
Durch die eigenartige Anordnung der Heizflächen wird die Flüssigkeit gezwungen,
streckenweise eine Kreisbewegung in entgegengesetzten Richtungen auszuführen, wodurch
eine besonders gute Mischung erzielt wird. Es werden dabei immer neue Flüssigkeitsteilchen
mit den Heizflächen in Berührung gebracht, so daß die vorteilhafteste Heizwirkung
entsteht.
In der Zeichnung ist
Fig. ι ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2
mit fortgelassenen' Deckeln,
Fig. 2 eine Ansicht auf die links gelegene Seite der Fig. 1,
Fig. 3 eine Darstellung im Schnitt von vier zusammengesetzten Heizkörpern der in
Fig. ι und 2 dargestellten Art, beiderseits mit Deckeln abgeschlossen.
An die zylindrische Gefäßwand α setzt sich
radiale Scheidewand c (Fig. 2) und geht über in die Wand des zentralen Zylinders d. Zu
beiden Seiten der Scheidewand c fügen sich an dieselbe je zwei zu α konzentrische ringförmige
Wände b, die sich vereinigen, ehe sie die der Ausgangsstelle gegenüberliegende
Fläche der Scheidewand erreichen. Auf diese Weise wird eine unter sich zusammenhängende
Reihe konzentrischer Kanäle e gebildet, welche getrennt sind durch eine Parallelreihe von
Kanälen /. Die zylindrischen Wände b der
Kanäle sind in ihrer achsialen Ausdehnung kürzer als die zylindrische Gefäßwand a. Die
Kanäle f sind durch ringförmige Böden m und die Kanäle e durch die ringförmigen
Böden η geschlossen, so daß die Räume der Kanäle f gegen den Gefäßflansch i hin und
die Räume der Kanäle e gegen den Gefäßflansch h offen sind. Werden beide Gefäßflansche
h und i durch je einen Deckel geschlossen, so entstehen zwei getrennte, mit
ihren Wänden ineinander greifende Kammersysteme, von denen das eine k den Heizdampf
aufnimmt, das andere / für den Durchlauf der Flüssigkeit dient. Die Flüssigkeit tritt
bei 0 (Fig. 3) ein, durchströmt, wie durch die Pfeile (Fig. 2) angedeutet, die ringförmigen
Räume e und tritt durch die in der Gefäßwand α angebrachte Öffnung t aus. Sie kann
auch den umgekehrten Weg nehmen. Zur Abführung mitgerissener Luft dienen kleine,
an den höchsten Punkten der Flüssigkeitskanäle in der radialen Scheidewand angebrachte
Öffnungen p.
Verbindet man, wie in Fig. 3 gezeichnet, mehrere derartiger Heizkörper durch Aneinanderschrauben
der Gefäßflanschen h mit h und i mit i, erstere unter Zwischenschaltung
einer bei ο durchlochten Platte, so kann man Heizapparate mit beliebig großer Heizfläche
in Zusammenhang erhalten. Den Übertritt der Flüssigkeit von einem Gefäß zum anderen
vermitteln die Bogenrohre q. Die Dampfkammern k werden durch das mit Abzweigungen
versehene Rohr r gespeist, und das Niederschlagswasser wird durch das Rohr s
abgeführt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Aus einem einzigen Stück bestehender gußeiserner Heizkörper für Flüssigkeitserhitzer, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische, durch eine radiale Wand (c) zu einem Gußstück fest verbundene Außenwand (a) eine Anzahl konzentrischer, zylindrischer Wände (b) einschließt, die, von der radialen Wand (c) ausgehend, durch paarweise Vereinigung endigen, bevor sie die radiale Wand (c) erreichen, und welche an ihren den Grundflächen des Außenzylinders (a) zugekehrten Kanten abwechselnd durch ringförmige Böden (m, n) einseitig geschlossen sind, so daß die konzentrischen Wände (b) ineinander greifende Hohlzylinder einschließen, deren ringförmige Grundflächen abwechselnd einseitig offen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE166352T | 1903-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166352C true DE166352C (de) | 1905-12-20 |
Family
ID=33459902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1903166352D Expired DE166352C (de) | 1903-11-13 | 1903-11-13 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166352C (de) |
-
1903
- 1903-11-13 DE DE1903166352D patent/DE166352C/de not_active Expired
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