DE1663154B1 - Linearer Asynchronmotor - Google Patents

Linearer Asynchronmotor

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DE1663154B1
DE1663154B1 DE19651663154 DE1663154A DE1663154B1 DE 1663154 B1 DE1663154 B1 DE 1663154B1 DE 19651663154 DE19651663154 DE 19651663154 DE 1663154 A DE1663154 A DE 1663154A DE 1663154 B1 DE1663154 B1 DE 1663154B1
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rotor
rails
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rollers
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DE19651663154
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English (en)
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Gustave Ehrenberg
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Electro Nite Engineering Co
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Electro Nite Engineering Co
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C10/00Adjustable resistors
    • H01C10/30Adjustable resistors the contact sliding along resistive element
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    • H01CRESISTORS
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    • H01C10/30Adjustable resistors the contact sliding along resistive element
    • H01C10/38Adjustable resistors the contact sliding along resistive element the contact moving along a straight path
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K41/00Propulsion systems in which a rigid body is moved along a path due to dynamo-electric interaction between the body and a magnetic field travelling along the path
    • H02K41/02Linear motors; Sectional motors
    • H02K41/025Asynchronous motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)
  • Linear Motors (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen linearen Asynchronmotor mit einem ortsfest waagerecht angeordneten, über die ganze Wegstrecke reichenden Anker aus magnetisierbarem Material, mit einem parallel zu ihm bewegbaren, bewegliche Anschlußleitungen und bewickelte Polzähne tragenden, ein phasenabhängig in einer von zwei Richtungen wanderndes Magnetfeld erzeugenden Induktor als Läufer und mit einem Führungsschienenpaar, auf dem Rollen des Läufers so abrollen, daß ein konstanter Betriebsluftspalt zwischen den parallelen Anker- und Läuferflächen festgelegt ist.
  • Bei einem bekannten Motor dieser Art (britische Patentschrift 967 985, F i g. 6, 7) liegen die Rollen des Läufers sowohl im Betrieb als auch in der Ruhestellung von oben auf dem Führungsschienenpaar auf. Hierbei ist es möglich, daß auf die Führungsschienen gefallene kleinere Fremdkörper den Rollwiderstand vergrößern und die Einhaltung des zulässigen Luftspaltes beeinträchtigen. Außerdem ist beim Abschalten des bekannten Motors mit einem vom Rollwiderstand abhängigen Nachlauf zu rechnen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten Motor so für eine Verwendung als kleiner Stellmotor für Meßzwecke weiterzubilden, daß der Luftspalt und der Rollwiderstand durch eventuell eingedrungene Staubteile od. dgl. nicht beeinträchtigt werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die gemeinsame Anwendung folgender Merkmale gelöst: a) Die nach unten weisenden Laufkanten des Führungsschienenpaars sind durch die Rollen des Läufers nur während der Einschaltzeit des Motors infolge der dann der Schwerkraft entgegengerichteten magnetischen Kraft belastet.
  • b) Dicht unterhalb des Läufers ist eine Auflage (Schienen) vorgesehen, auf welcher ein Tragklotz des Läufers nach Abschaltung des Motors aufliegt.
  • c) Der Tragklotz trägt einen Arm, an dem Anzeig-und/oder Stellmittel (Schleifkontakte) angebracht sind.
  • Hierdurch ist nicht nur erreicht, daß stets ein gleichmäßiger Rollwiderstand und Betriebsluftspalt sichergestellt sind, sondern es ergibt sich auch noch der weitere Vorteil, daß der Nachlaufweg auf ein Minimum herabsetzbar ist, weil die Rollen nur in der Betriebsstellung an ihren Führungsschienen anliegen.
  • Die Vorteile der Maßnahmen nach den Unteransprüchen gehen aus der Beschreibung hervor.
  • Ein Beispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt F i g. 1 den Einbau des Motors in einem Registriergerät, F i g. 2 die Anordnung nach F i g. 1 im Grundriß, wobei ein Teil des Ankers weggebrochen gezeichnet ist, um den Läufer erkennbar zu machen, F i g. 3 die Anordnung nach F i g. 1 in Richtung der Pfeile 3, wobei der Bere,.ch des Luftspaltes deutlich erkennbar ist, F i g. 4 zeigt den Läufer und seinen Stellarm von oben, F i g. 5 einen Querschnitt längs der Linie 5-5 in Fig.4. F i g. 6 schematisch eine Schaltung, bei welcher der erfindungsgemäße Motor verwendet werden kann. In den Zeichnungen ist eine insgesamt mit 10 bezeichnete Servovorrichtung zum Registrieren eines Meßwertes dargestellt. Die Servovorrichtung 10 umfaßt einen gemäß der Erfindung ausgebildeten linearen Asynchronmotor.
  • Der Motor umfaßt zwei Stirnwände 12 und 14, die durch zwei sich in der Längsrichtung erstrekkende Schienen 16 und 18 verbunden sind. Die Stirnwände 12 und 14 können aus einem unmagnetischen oder einem magnetischen Material hergestellt sein. Die Längsschienen 16 und 18 können ebenfalls aus einem magnetischen oder einem unmagnetischen Material bestehen. Zu Abschirmungszwecken wird es jedoch vorgezogen, die Schienen 16 und 18 aus einem magnetischen Material herzustellen. Gemäß F i g. 2 sind Tragklötze 20, 22, 24 und 26 mit den Stirnwänden 12 und 14 verschraubt oder auf andere Weise verbunden. Diese Tragklötze dienen als Unterstützungen für die Schienen 16 und 18 sowie den aus Schichten aufgebauten Anker 28. Hierbei erstrecken sich Befestigungsorgane 30 und 32 durch Öffnungen in den Schienen 16 und 18, den Tragklötzen 20, 22, 24 und 26 sowie dem Anker 28, um diese Teile in ihrer Lage zu halten. Der Anker 28 wird zusätzlich durch Tragklötze 21, 23, 25 und 27 unterstützt, denen Befestigungsorgane 29 und 31. zugeordnet sind.
  • Gemäß F i g. 2 und 3 umfaßt der Anker 28 mehrere Schichten oder Bleche 34, an denen ebene Polflächen 36 ausgebildet sind. Kurzschlußschienen 37 und 38 erstrecken sich parallel zu den Blechen 34 auf beiden Seiten des Blechpakets und sind durch Ankerstäbe 39 miteinander verbunden, die unter einem Winkel zur Längsachse des Ankers 28 angeordnet sind. Die Ankerstäbe 39 können gegebenenfalls so angeordnet sein, daß sie sich rechtwinklig zur Längsachse des Ankers 28 erstrecken. Wie schon erwähnt, sind Befestigungsorgane 30 und 32 vorgesehen, um den Anker 2& fest mit den Tragklötzen 20, 22, 24 und 26 zu verbinden.
  • Ein Läufer 40 wird durch die Unterseite der Schienen 16 und 18 (F i g. 1) so geführt, daß er längs der Schienen hin- und herbewegt werden kann. Gemäß F i g. 4 ist ein Läufertragklotz 42 vorgesehen, der zwei Paare von Laufrollen 44 und 46 aufweist, die auf einer Seite des Tragklotzes 42 unterhalb der Schiene 16 (vgl. F i g. 1) angeordnet sind. Eine zylindrische Laufrolle 48 ist auf der anderen Seite des Tragklotzes 42 unterhalb der anderen Schiene 18 angeordnet. Die Schiene 16 ist auf ihrer Unterseite mit einer abgerundeten Kante 50 versehen, die gemäß F i g. 1 in den Raum zwischen den beiden Paaren von Laufrollen 44 und 46 eingreift. Die Rollen der beiden Paare 44 und 46 sind so angeordnet, daß sie sich um Achsen drehen können, zwischen denen ein Winkel von 120° vorhanden ist. Auf diese Weise bilden die Schiene 16 und die Laufrollen 44 und 46 Mittel, um den Läufer 40 zu führen, wenn er sich unterhalb des Ankers 28 hin- und herbewegt. Die soeben beschriebene Anordnung schaltet ferner alle Unregelmäßigkeiten bzw. Abweichungen der Bewegung des Läufers 40 von einer geraden Bahn aus. Die Laufrollen 44 und 46 haben zylindrische Umfangsflächen, so daß nur eine Punktberührung zwischen diesen Flächen und der abgerundeten Kante 50 der Schiene 16 vorhanden ist; hierdurch wird die Reibung auf ein Mindestmaß verringert. Die Laufrolle 48 ist ebenfalls zylindrisch und arbeitet mit der abgerundeten Unterkante 52 der Schiene 18 zusammen. Der Läufer 40 ist in F i g. 1 in seiner Betriebsstellung wiedergegeben, wobei die Laufrollen 44, 46 und 48 an den Schienen 16 und 18 angreifen. In seiner Ruhestellung stützt sich der Läufer 40 an den unteren Schienen 54 und 56 (Auflage) ab. Diese unteren Schienen werden unmittelbar unterhalb des Tragklotzes 42 durch Stangen 58, 60 und 62 verstellbar unterstützt. Unmittelbar hinter der Stange 62 ist eine vierte, hier nicht gezeigte Stange vorgesehen. Die Stangen 58, 62 und 60 sind mit den Schienen 16 und 18 durch Schrauben 63 und 65 verbunden, die durch Schlitze 64 und 66 der Stangen ragen. Die unteren Schienen 54 und 56 sind mit den Stangen durch Schrauben 6'7 und 69 verbunden, die sich durch Schlitze 68 und 70 der Schienen erstrecken. Auf diese Weise ist es möglich, die unteren Schienen 54 und 56 so einzustellen, daß sie sich parallel zu den Schienen 16 und 18 erstrecken, wobei diese Schienen in einem solchen Abstand unterhalb der Schienen 1.6 und 18 angeordnet sind, daß sich der Tragklotz 42 gerade eben von den unteren Schienen 54 und 56 abheben kann, wenn der Läufer 40 seine Betriebsstellung einnimmt.
  • Der Läufer 40 umfaßt einen aus Schichten aufgebauten magnetischen Kern 72, der durch den Tragklotz 42 unterstützt wird. Zwischen dem Tragklotz 42 und dem Magnetkern 72 kann ein elektrisch isolierendes Material angeordnet sein. Der Tragklotz 42 und die Laufrollen 44, 46 und 48 können aus einem leichten Material bestehen, das unmagnetisch sein kann.
  • Der Magnetkern 72 weist mehrere Polstücke 74 auf, die gemäß F i g. 3 in ebenen Polflächen 76, 78 und 80 enden. Auf die Polstücke sind Wicklungen, z. B. die in F i g. 4 mit 82, 84 und 86 bezeichneten, aufgebracht. Diese Wicklungen sind hier nur schematisch dargestellt, d. h. die Zeichnungen zeigen nicht notwendigerweise die tatsächliche Form der Wicklungen. Hier nicht gezeigte Leiter sind mit diesen Wicklungen so verbunden, daß der Läufer ein Magnetfeld erzeugt, das sich längs des Läufers bewegt.
  • Der ortsfeste Anker 28 wird oberhalb des Läufers 40 so unterstützt, daß zwischen dem Anker und dem Läufer ein Betriebsluftspalt 88 vorhanden ist. Der Luftspalt 88 verläuft in waagerechter Richtung, und seine Größe wird dadurch festgelegt, daß die Laufrollen 44, 46 und 48 zur Anlage an den Schienen 16 und 18 kommen. Bei der Montage des Motors wird der Luftspalt 88 so eingestellt, daß sich der richtige magnetische Widerstand für den durch die Läuferwicklungen erzeugten magnetischen Leitungsweg ergibt. Es hat sich gezeigt, daß dann, wenn optimale Ergebnisse erzielt werden sollen, die Breite des Luftspaltes 88 im Bereich von etwa 0,1 bis 0,2 mm liegen und vorzugsweise etwa 0,15 mm betragen soll.
  • Die auf dem Läufer 40 angeordneten Wicklungen erzeugen ein sich bewegendes Magnetfeld. Durch dieses sich bewegende Magnetfeld wird in bei Asynchronmotoren üblicher Weise ein Strom in den Kurzschlußstäben 38 und den Ankerstäben 39 induziert, wodurch ein Gegenmagnetfeld erzeugt wird. Eine resultierende Kraft der beiden Magnetfelder verschiebt den Läufer gegenüber dem Anker. Die Wicklungen auf dem Läufer 40 können wie üblich zweiphasig sein, wobei die eine Phase elektrisch um 90° gegenüber der anderen verschoben ist. Die Wicklungen des Läufers 40 sind so angeschlossen, daß sich das durch sie erzeugte Magnetfeld wahlweise in der einen oder der anderen, entgegengesetzten Richtung bewegen kann. Dies bewirkt auch eine Umkehrung der Bewegung des Läufers gegenüber dem Anker. Auf diese Weise kann veranlaßt werden, daß sich der Läufer gegenüber dem Anker hin- und herbewegt.
  • Aus den F i g. 4 und 5 sind weitere Einzelheiten des Läufers 40 ersichtlich. Man erkennt, daß der den Läufer tragende Klotz 42 allgemein ringförmig ist. Der geschichtete Magnetkern 72 erstreckt sich quer zu dem ringförmigen Tragklotz und wird durch zwei Stangen 90 und 92 in seiner Lage gehalten, die sich durch öffnungen in dem Magnetkern 72 erstrecken und mit dem ringförmigen Tragklotz 42 durch vier Befestigungsschrauben 98 und 100 verbunden sind. Diese Befestigungsschrauben dienen dazu, die Stangen 90 und 92 gegen den ringförmigen Tragklotz 42 zu ziehen, so daß der Magnetkern 72 auf der Oberseite des Tragklotzes 42 festgehalten wird.
  • An der Unterseite des Tragklotzes 42 ist auf einer Seite desselben ein Träger 102 für Leitungsanschlüsse befestigt. Auf dem Anschlußträger 102 sind mehrere Anschlußstifte 1.04 vorgesehen, mit denen die stromführenden Leitungen 106 verbunden werden. Die Leitungen 106 erstrecken sich durch Öffnungen 108 in dem Anschlußträger 102. über die Leitungen 106 wird der Strom den Läuferwicklungen zugeführt.
  • Eine Stange oder Schiene 110 ist mit einem Ende an einem schmalen Fortsatz 112 befestigt, der sich an eine Seite des ringförmigen Tragklotzes 42 anschließt. Die Schiene oder der Arm 110 kann als hohles rohrförmiges Bauteil ausgebildet sein.
  • Das freie Ende des Arms 110 ist lösbar mit einem Zeiger verbunden, der eine Registrierfeder trägt. Der Zeiger ist in einem zu diesem Zweck am freien Ende des Arms 110 vorgesehenen Schlitz 128 angeordnet. Die kegistrierfeder ist geeignet, eine Aufzeichnung über die Bewegung des Läufers 40 auf einem durch einen Motor angetriebenen Registrierstreifen 130 des Registriergeräts 132 herzustellen. Bei dem Registriergerät 132 handelt es sich um ein Gerät, bei dem ein Registrierstreifen 130 kontinuierlich mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit an der Registrierfeder 124 vorbeigezogen wird.
  • Bei den Informationen, die auf dem Streifen 130 registriert werden, kann es sich um verschiedene Größen handeln; man kann z. B. Temperaturen, die Standhöhe von Flüssigkeiten, die Feuchtigkeit, Geschwindigkeiten usw. registrieren; im folgenden wird näher auf das Registrieren solcher Meßwerte eingegangen. Der lineare Asynchronmotor 10 ist mit dem Oberteil des Registriergeräts 132 durch Tragklötze 133 lösbar verbunden.
  • Eine Skala 134 ist mit dem Registriergerät 132 an ihren Enden mit Hilfe von Halterungen 136 lösbar verbunden. Der Zeiger arbeitet mit der Skala 134 zusammen, um die Stellung des Läufers 40 gegenüber dem Anker 28 anzuzeigen. Gegebenenfalls kann die Skala 134 in Temperatur-, Standhöhen-, Feuchtigkeits-, Geschwindigkeitseinheiten usw. geeicht sein.
  • Der Läufer 40 ist mit einem Schleifdrahtpotentiometer verbunden, das auf Halterungen 135 angeordnet ist, die mit den Stirnwänden 12 und 14 aus einem Stück bestehen. Gemäß F i g. 2 umfaßt das Potentiometer mehrere U-förmige Schleifdrähte, die so angeordnet sind, daß ihre freien Enden der Stirnwand 12 benachbart sind, und daß sich ihre gekrümmten Verbindungsabschnitte um Führungen herum erstrecken, die von einem Ende elastischer S-förmiger Tragorgane aus unterstützt werden, welche an der anderen Stirnwand 14 befestigt sind. Bei den verschiedenen Schleifdrähten kann es sich um Widerstandsdrähte handeln, die unterschiedliche ohmsche Widerstände je Längeneinheit aufweisen, um verschiedenen zu messenden Werten zugeordnet werden zu können.
  • F i g. 6 zeigt schematisch ein Anwendungsbeispiel für ein Potentiometer und einen linearen Asynchronmotor 10 nach der Erfindung. Gemäß F i g. 6 liegen Stromquellen 170 und 171 an Widerständen 172 und 138 für Schleifkontaktgabe an. An dem Widerstand 172 greift ein verstellbarer Potentiometerkontakt 176 an, dessen Anschlußende zur Zuführung einer Meßspannung direkt mit einer Klemme eines stabilisierten Zerhackerverstärkers 174 verbunden ist. Der Verstärker 174 ist von bekannter Bauart und im Handel erhältlich. Der Kontakt 176 verändert seine Stellung längs des Widerstandes 172 entsprechend einem gemessenen Wert, z. B. einer Temperatur, der Standhöhe einer Flüssigkeit, der Feuchtigkeit, einer Geschwindigkeit od. dgl. Ein Doppelschleifkontakt 156 überbrückt die Schleifdrähte 138 und 140, um der anderen Klemme des Zerhackerverstärkers 174 eine Vergleichsspannung zuzuführen. In abgeglichenem Zustand sind die bei 176 und 156 abgegriffenen Spannungen gleich.
  • Jede Differenzspannung, die an den beiden Eingangsklemmen des Verstärkers 174 erscheint, repräsentiert ein Fehlersignal, das auf eine Änderung der Stellung des Potentiometerkontaktes 176 zurückzuführen ist. Der Zerhackerverstärker 174 legt eine entsprechende verstärkte Wechselspannung an die Läuferwicklungen des Motors 10 an. Der Läufer ändert dann seine Stellung in der Richtung, die durch die Richtung der Spannung des Fehlersignals bestimmt ist. Dabei verstellt er den Doppelschleifkontakt 156 in Richtung eines neuen Spannungsabgleichs. Die Größe der Bewegung des Läufers, die erforderlich ist, um das System ins Gleichgewicht zu bringen, wird mit Hilfe der Registrierfeder auf dem sich bewegenden Registrierstreifen aufgezeichnet.
  • Es sei ferner bemerkt, daß der Betriebsluftspalt 88 gegebenenfalls einstellbar sein kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Linearer Asynchronmotor mit einem ortsfest waagerecht angeordneten, über die ganze Wegstrecke reichenden Anker aus magnetisierbarem Material, mit einem parallel zu ihm bewegbaren, bewegliche Anschlußleitungen und bewickelte Polzähne tragenden, ein phasenabhängig in einer von zwei Richtungen wanderndes Magnetfeld erzeugenden Induktor als Läufer und mit einem Führungsschienenpaar, auf dem Rollen des Läufers so abrollen, daß ein konstanter Betriebsluftspalt zwischen den parallelen Anker- und Läuferflächen festgelegt ist, gekennzeichnet d u r c h die gemeinsame Anwendung folgender Maßnahmen bei einem Stellmotor für Meßzwecke: a) Die nach unten weisenden Laufkanten (50, 52) des Führungsschienenpaares (16, 18) sind durch die Rollen (44, 46, 48) des Läufers (40) nur während der Einschaltzeit des Motors infolge der dann der Schwerkraft entgegengerichteten magnetischen Kraft belastet. b) Dicht unterhalb des Läufers ist eine Auflage (Schienen 54, 56) vorgesehen, auf welcher ein Tragklotz (42) des Läufers nach Abschaltung des Motors aufliegt. c) Der Tragklotz trägt einen Arm (110), an dem Anzeig- (124, 126) und/oder Stellmittel (Schleifkontakte 156) angebracht sind.
  2. 2. Asynchronmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Seite des Läufers zwei jeweils gegeneinander schräggestellte Rollenpaare (44,46) und an dessen anderer Seite eine Rolle (48) vorgesehen ist, wobei die schräggestellten Rollenpaare im Betriebszustand, an der unten abgerundeten Laufkante (50) der Schiene (16) entlanglaufend, den Läufer in Längsrichtung führen.
  3. 3. Asynchronmotor nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch seine Verwendung als Stellglied für Schleifkontakte zum Abgleich einer Meßbrücke (F i g. 6).
DE19651663154 1964-08-31 1965-07-06 Linearer Asynchronmotor Pending DE1663154B1 (de)

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GB967985A (en) * 1962-04-05 1964-08-26 Morris Ltd Herbert Improvements in cranes and lifts

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