DE166182C - - Google Patents

Info

Publication number
DE166182C
DE166182C DENDAT166182D DE166182DA DE166182C DE 166182 C DE166182 C DE 166182C DE NDAT166182 D DENDAT166182 D DE NDAT166182D DE 166182D A DE166182D A DE 166182DA DE 166182 C DE166182 C DE 166182C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
water
wheel
openings
chambers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT166182D
Other languages
English (en)
Publication of DE166182C publication Critical patent/DE166182C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28B—STEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B3/00—Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium
    • F28B3/08—Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium with rotatable members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 166182 KLASSE XId.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Turbinenpumpe dient zum Kondensieren des Abdampfes von Kraftmaschinen. ■ Die vollständige Kondensation des Abdampfes wird durch große Wasserflächen und eine innige Vermischung von Wasser und Dampf erreicht.
Es kommen hauptsächlich zwei Ausführungsformen in Betracht.
ίο Nach Fig. ι und 2 der Zeichnung besteht das wesentlichste Merkmal und das Neuartige anderenTurbinenkondensatoren gegenüber darin, daß das im Leitschaufelkranz einmal hergestellte Vakuum das Wasser ansaugt, und
daß durch einen geringen Überdruck im Wassereintrittsraum das Rad in rasche Umdrehung versetzt wird, ,so daß jeder besondere Antriebsmotor entbehrlich wird. Der zur Erzeugung des Umlaufes nötige Überdruck geht von dem im Leitschaufelkranz erzielten Vakuum ab, so daß also das Vakuum im Dampfzuleitungsrohr bezw. im Dampfzylinder um ungefähr 4 Prozent niedriger ist; dafür ist aber jeder weitere Motor erspart. Natürlich kann die.
Turbinenpumpe nach Fig. 1 und 2 auch von einem besonderen Antriebsmotor betrieben werden, wodurch dann das Vakuum dieselbe Höhe erreicht wie bei der im nachfolgenden beschriebenen Turbinenpumpe nach Fig. 3 und 4.
Die im nachfolgenden mit I bezeichnete Abdeckung, die in der Ausführung nicht auf der Innenseite des Leitschaufelkranzes, sondern außen angeordnet und einstellbar ist, hat den Zweck, den größten Teil des Abdampfes durch Einspritzung, die durch Verhinderung der Ausströmung nach außen entstehen muß, niederzuschlagen. Wasser und Luftpumpen sind überflüssig und nicht vorhanden.
Eine spiralförmige Ausführung des Gehäuses ist nicht notwendig, weil der Leitschaufelkranz vorhanden und das umgebende Gehäuse ferner so groß ist, daß die auftretenden Wasserstrahlen nirgends gehemmt sind und der Auslaufstutzen ohne Modelländerung beliebig versetzt werden muß. Das aus den Leitschaufeln austretende Gemisch wird infolge des weiten Gehäuses sich selbst den nächsten Weg suchen, wobei nur geringe Richtungs- und Querschnittsänderungea stattfinden. .
Ob die Leitschaufelflügel der Drehrichtung entgegen oder, nach der Drehrichtung gekrümmt sind, ist für Ausführung nach Fig. 3 und 4 gleichgültig, wenn nur die Schaufelelemente stoßfreien Ein- und Austritt gestatten. ,
Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 ist der Umlauf des Wassers entgegen der Drehrichtung gewählt worden, damit derselbe in die Tangente des Dampfeintritts fällt.
ι Die Kondensationsvorrichtung besteht in der Hauptsache aus dem auf der Welle α gelagerten Schleuderrad b, dem Leitschaufelkranz c und dem Gehäuse f.
Der Vorgang ist folgender:
Das Gehäuse / wird durch eine an den Stutzen d anzuschließende Füllvorrichtung so weit mit Wasser gefüllt, daß letzteres etwas über dem oberen Rand der Einlauföffnung g
steht. Der durch das Dampfeintrittsrohr zugeführte Dampf wird zum Anlassen durch eine am Stutzen β vorgesehene Einspritzvorrichtung niedergeschlagen, so daß ein Vakuum in dem Dampfraum k entsteht. Das Wasser in dem Gehäuse f, welches unter atmosphärischem Druck steht, hat das Bestreben, in den Dampf- bezw. Vakuumraum k zu gelangen, und dreht das Schleuderrad b in der Pfeilrichtung
ίο Fig. i. Wenn das Rad eine genügende Umdrehungsgeschwindigkeit hat, wird die Einspritzung abgestellt.
Das Wasser strömt weiter durch die Öffnung g in das Schleuderrad b und wird durch die Zentrifugalkraft nach außen geschleudert. An der Stelle, an welcher der freie Ausfluß aus dem Schleuderrad durch die Abdeckung I des Leitschaufelkranzes c gehindert ist, entsteht in den verdeckten Schleuderradkammern ein Überdruck, welcher bewirkt, daß das Wasser durch die an den Radseiten vorgesehenen Öffnungen i dem eintretenden Dampf entgegen gespritzt wird, wodurch derselbe zum größten Teil niedergeschlagen wird.
In allen nicht verdeckten Schleuderradkammern wird hingegen der noch nicht völlig niedergeschlagene Dampf sowie Luft und das Einspritzwasser durch die Löcher i sowie die Radöffnungen g1 angesaugt und in den ringförmigen Austrittskanal h gefördert.
Außer der Vermischung von Dampf und Wasser im Einspritz- bezw. Dampfraum k findet nochmals eine Berührung des Dampfes mit großen Wasserflächen im Rade selbst statt, so daß die Kondensation vollständig wird.
In dem Beispiele Fig. 3 und 4 dient zur Fortschaffung von Luft- und Wassergemisch ein sich sehr rasch drehendes Schleuderrad b.
Dasselbe ist als doppeltes Rad ausgeführt, derart, daß Zwischenwände b1 es in eine innere Kammer für den Wassereintritt und eine äußere Kammer für den Dampf- und Lufteintritt teilen. In der Nähe des Austritts vereinigen sich beide Kammern wieder. Das Rad ist allseitig geschlossen und erhält nur an den Stirnseiten Öffnungen g zum Eintritt von Wasser und Öffnungen g2 zum Eintritt von Luft in die beiden Kammern.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Das Wasser tritt durch den Stutzen d in den Hohlraum m und umgibt das Laufrad vollständig. Es gelangt durch die Verbindungsrohre η in den inneren Hohlraum 0 und tritt durch die Einlauföffnungen g in die inneren Kammern des Schleuderrades b, worauf es nach außen geschleudert wird.
Der Dampf strömt durch die Stutzen β in den mittleren Hohlraum k und tritt durch die Einflußöffnung g2 in die äußere Radkammer, kommt mit kleinen Wassersäulen in Berührung, wird niedergeschlagen und mit dem Wasser durch den feststehenden Leitschaufelkranz c in den Austrittskanal h geschleudert.
Das Schleuderrad b gleitet mit seiner Stirnfläche an den dicht schließenden Wänden der Dampf- und Wasserräume, welche für den Wasser- sowie Dampfeintritt durchbrochen sind.
Die Öffnungen g1 im Rade, ebenso wie die Öffnungen g2 in den Wänden sind etwas kleiner als die vollen Zwischenstücke -p, so daß während einer ganz kleinen Zeit die Einlauföffnungen ganz abgeschlossen sind. Die öffnungen für den Wassereintritt sowie für den Dampfeintritt liegen beim Schleuderrad auf gleichen Radien, während sie in den Wänden versetzt sind, so daß die Wasserzulauföffnungen g in letzteren ganz offen sind, wenn die Dampfeinlaßöffnungen g2 ganz geschlossen sind, und umgekehrt.
Hierdurch wird erreicht, daß das Wasser nicht in konstantem Strahl durch das Schleuderrad b fließt, sondern daß sich kleine Wassersäulen abreißen und die darüber "befindlichen Dampf- und Luftsäulen mitnehmen, worauf bis zur Wiederholung hohes Vakuum unter "der Wassersäule entsteht.
Außerdem wird eine sehr wirksame Ver- go mischung von Dampf und Wasser erreicht.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Turbinenpumpe mit Leitrad zum Kondensieren des Abdampfes von Kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrad (b) im inneren Teil in
■ besondere Kammern für den Wassereintritt (bei g) und solche für den Dampfeintritt (bei g1) geteilt ist, und daß ein Teil des das Rad umgebenden Leitschaufelkranzes (c) durch eine Wand (I) geschlossen ist, so daß an dieser Stelle dem in den Dampf raum (k) eintretenden Dampf das Wasser aus dem Laufrade als ein feiner Sprühregen durch die Öffnungen (i) entgegenspritzt wird, und daß durch einen geringen Überdruck im Wassereintrittsraum (f) das Schleuderrad (b) in Umdrehung versetzt und so ein besonderer Antriebsmotor entbehrlich wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrad (b), welches an den Stirnseiten mit Öffnungen (g, g1) sowohl für den Dampf als auch für den Wassereintritt versehen ist, an den durchbrochenen Wänden der getrennten Dampfkammern (k) und Wasserkammern (0) iao
vorbeigleitet, so daß die Wasserzuläufe (g) offen sind, wenn die. Öffnungen für Dampfeintritt (g1) geschlossen sind, und umgekehrt, zum Zwecke, das Wasser nicht im geschlossenen Strahl, sondern in getrennten Wassersäulen mit eingeschlossenen Luft- und Dampfsäulen aus dem Rad (b) austreten zu lassen und dadurch vollständige Kondensation und hohes Vakuum zu erzielen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT166182D Active DE166182C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE166182C true DE166182C (de)

Family

ID=431604

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT166182D Active DE166182C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE166182C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69506297T2 (de) Axialpumpen
DE3613198C2 (de)
DE19834341C2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines Wasser/Luftstromes in einer Whirpoolwanne
DE337394T1 (de) Wirkungsweise und geraet zur gasabtrennung von einem gepumpten medium mittels einer pumpe.
DE846802C (de) Turbine fuer gas- oder dampffoermige Druckmittel
EP2104787A1 (de) Radialgebläse und mit einem radialgebläse versehenes hochdruck-reinigungsgerät
US4462902A (en) Means for filtering a liquid containing various impurities
DE2131952C3 (de) Ringkanalgebläse
DE1728419A1 (de) Fluessigkeitsringverdichter
GB894627A (en) Method and apparatus for treating materials and/or material mixtures continuously or in charges
EP0418887B1 (de) Kreisringförmiger Diffusor für Dampfturbinen
EP0660904B1 (de) Kreiselpumpe
EP1660207B1 (de) Vorrichtung zum auftrennen eines schaums in einen flüssigkeits- und einen gasanteil
DE943335C (de) Selbstansaugende Kreiselpumpe
DE640766C (de) Kreiselpumpe
DE534260C (de) Vorrichtung zum Foerdern von Fluessigkeiten
DE368574C (de) Vorrichtung zur Beseitigung des Schaumes bei gaerenden und kochenden Fluessigkeiten
DE648154C (de) Umlaufende Pumpe zum Foerdern und zur Drucksteigerung von Gasen, Daempfen und Fluessigkeiten
DE743146C (de) Schaumzerstörer, insbesondere für gärende Würzen
DE573259C (de) Selbstansaugende Pumpe
DE3009107A1 (de) Einrichtung zum foerdern von einem aus einem gas, einem dampf oder einer fluessigkeit bestehenden foerderfluid durch ein vorzugsweise fluessiges treibfluid mittels einer kreiselpumpe und einer diese umgebende strahlpumpe
DE4417911A1 (de) Treibmittelverdichter
EP1982794B1 (de) Wechselbares Werkzeugaggregat für Werkzeugmaschinen mit Spänenabsaugeinrichtung
DE358628C (de) Kreiselgeblaese mit begrenzter Hilfsfluessigkeitsmenge
DE1428251A1 (de) Ringgeblaese nach dem Seitenkanalprinzip