DE165698C - - Google Patents

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DE165698C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/16Mounting or tensioning of diaphragms or cones

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  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Voraussetzung zugrunde, daß die Konsonanten, besonders die Zischlaute der menschlichen Sprache aus dem Zusammenklang von außer-5 ordentlich hohen Tönen bestehen. Um daher eine gute Wiedergabe der Sprache zu erzielen, müssen die Mikrophone, Telephone u. dgl. möglichst hohe Eigentöne im schwingenden Material besitzen, die Dämpfung und
ίο Amortisation der hohen Eigentöne aber gleichzeitig vermeiden. Als normale Höhe des Grundtons der schwingenden Teile ist eine Schwingungszahl angenommen, welche diejenige der Luftsäule einer einseitig gedeckten Pfeife von 18 mm Länge erreicht oder beliebig weit übersteigt, also Grundtöne, welche um ganze Oktaven höher liegen als der Membrangrundton der modernen Telephone. Solch hohe Grundtöne lassen sich bei Membranen durch kleine Dimensionierung derselben erzielen; wirksamer als dies Mittel erweisen sich jedoch möglichst große Membranen, welche durch Spannen auf so hohen Eigenton gebracht sind. Dieselben erfordern dann aber ein Spannen bis zur Festigkeitsgrenze, wozu die üblichen Spannmethoden bei weitem nicht ausreichen. Die wirkliche Festigkeitsgrenze kann dadurch erreicht werden, daß man die Fassung der Membran durch Dehnung vergrößert oder besondere Spannvorrichtungen, wie Mutterschrauben, Schraubringe usw., auf den verstärkten Membranrand wirken läßt (Fig. 1). An solchen Membranen können z. B. mikrophonische Kontakte (Körner) in der üblichen Weise angebracht werden.
Der Grundton einer Membran kann die erwähnte Höhe auch dadurch erreichen, daß schwingungsfähige Vorrichtungen sehr hohen Eigentons direkt oder indirekt auf verschiedene Punkte ihrer Fläche einen Druck ausüben, z. B. gespannte Saiten, kleine Federn, Lamellen usw. Die Membran ist dann mehr oder weniger gezwungen, im Eigenton dieser Vorrichtungen zu schwingen, wobei es keinem Zweifel unterliegt, daß die Tonlagen der angewendeten Eigentöne in der Wiedergabe die bevorzugten sind. Die Einrichtung kann dann in beliebiger Weise entweder mit telephonischen Spulen oder mit mikrophonischen Kontakten kombiniert werden. In Fig. 6 übt beispielsweise die Feder oder Saite e f sehr hohen Eigentöns mittels straff gehaltener Fäden c auf verschiedene Punkte der Membran α b einen Einfluß, indem sie der letzteren durch Druck (oder Zug) ihren Eigenton aufzwingt. Die schwingungsfähigen Vorrichtungen können auch dicht an der Membran angebracht sein; vermitteln sie dann gleichzeitig den mikrophonischen Kontakt, so ist die übliche Unterdrückung der Eigentöne beseitigt. Der mikrophonische Kontakt geschieht entweder direkt durch die federnden Teile oder durch Mitanwendung kleiner Kontaktstücke, z. B. Körner, Kugelchen, Pulver (Fig. 2 bis 4b). Die erwähnten Einrichtungen können selbstverständlich auch an zusammengesetzten oder geteilten Membranen angewendet werden; zu dem Zweck wird dann am einfachsten eine größere Membran auf einem Gitter oder Sieb (Fig. 5) oder auf den Endpunkten von
Stiften (Fig. 7) angebracht. Alle schwingenden Teile können sowohl gleich als ungleich sein. Die Membranen, welche in einem Grundton der erwähnten Höhe schwingen, haben einerseits eine sehr kleine Schwingungsamplitude, andererseits, weil sie dünn sein müssen, einen großen magnetischen Widerstand. Dieser Umstand verlangt, daß bei den telephonischen Apparaten des Systems die Magnetpole außergewöhnlich einander genähert werden, was am besten durch viele dicht nebeneinander angeordnete Pole (Fig. 8 und 9) oder durch schräg gestellte Pole möglich ist (Fig. IO und 11).
Der Eigenton der vor der Membran schwingenden Luftsäule (meist im Schallbecher) wird durch eine oder mehrere besondere, in Abstand davor angebrachte Membranen erhöht, welche entweder nach obiger Methode gespannt oder am einfachsten mit künstlichen Knotenpunkten versehen werden (Fig. 5 und 7). Sämtliche mikrophonische und telephonische Apparate des vorliegenden Prinzips sind auch für den Magnetophonographen verwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Membran zur Wiedergabe der Sprache, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Eigenton der Schwingungszahl der in den Konsonanten auftretenden sehr hohen Töne angepaßt, also nicht tiefer ist als der Eigenton der Luftsäule einer einseitig gedeckten Pfeife von 18 mm Länge.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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