DE1648181C - Meßkorper zur Messung der Temperatur und/oder der Wandstarke der Auskleidung eines Ofens - Google Patents
Meßkorper zur Messung der Temperatur und/oder der Wandstarke der Auskleidung eines OfensInfo
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Description
7. Meßkörper nach einem der vorangegangenen angeordneten Thermoelement, z. B. des Pt-Rh-Typs.
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zu zu messen, doch dies verlangt eine gute Schutzwir-Thermoelementen
führenden Meßleiter zu beiden kung des Schutzrohres, was schwer erreichbar ist, und
Seiten der Lötstellen im wesentlichen parallel zur 45 das Vorhandensein von Ausnehmungen oder Löchern
inneren Kante des Meßkörpers verlegt sind, d. h in Deckel, Gewölbe oder in den Wänden des Ofens,
längs einer Isotherme. was eine Schwächung der Ofenkonstruktion bedeutet.
8. Meßkörper nach einem der Ansprüche 1 Es müssen zudem mehrere öffnungen vorgesehen
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der stabför- werden, um den Verschleiß des Ofenfutters Rechnung
mige Körper (11) einen flachen Querschnitt hat. 50 zu tragen.
9. Meßkörper nach Anspruch 8, dadurch ge- Aus der U.S.A.-Patentschrift 3 247 714 ist eine Ankennzeichnet,
daß der stabförmige Körper (11) Ordnung bekannt zur Messung der Temperatur im eine Schulter oder einen Ansatz (12) hat. Inneren eines Ofens, wobei der Schwierigkeit Rechnung
getragen wird, daß die Temperatur im Ofen sehr
55 hoch ist und ein Abbrand der Ofenwand erfolgt. Hei
der bekannten Anordnung wird eine zylindrische
Sonde in die Ofenwand eingebaut, deren Temperaturgradient bei der Leitung von Wärme nicht linear ist.
An einer geeigneten Stelle in dieser Sonde befindei 60 sich ein Thermoelement. Die Sonde muß an dei
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Außenwand des Ofens auf eine konstante niedrige
Meßkörper zur Messung der Temperatur und/oder Temperatur gehalten werden. Hierzu dient eine Flüs
der verschleißenden Wandstärke einer feuerfesten sigkeitskühleinrichtung. Nachteilig an dieser Anord
Auskleidung eines Ofens mit hoher Temperatur, bei nung ist das Erfordernis einer Kühleinrichtung, die
dem der Meßkörper aus einem in die feuerfeste Ofen- 65 die Anordnung teuer macht und den Betrieb kompli
auskleidung einbettbaren stabförmigen Körper aus ziert. Außerdem muß die Sonde gegenüber der Ofen
feuerfestem Material mit hierin eingebetteten elektri- wand durch eine zusätzliche Isolatipnsverkleidung gu
sehen Meßleitern besteht, die an dem dem Ofeninne- isoliert werden, so daß ein Wärmefluß ausschließlich
* 3
& axialer Richtung der Sonde erfolgt. Auch hier- Das Material kann beim Einmauern bereits gesintert
'durch wird die Herstellung der Sonde veteuert. Die oder ungesintert sein und durch die Ofenwärme nachiSonde
muß aus dem ebengenannten Grunde mit gesintert werden. Der Körper bildet vorzugsweise eine
linem großen Querschnitt bei klercem Umfang ge- Schulter 12 oder einen Vorsprung, um das richtige
$aut sein, kann also nicht flach ausgeführt werden. 5 Einsetzen des Körpers in das Ofenfutter zu erleichtern.
fDas bedeutet, daß die Ofenwand mit einem die Festig- Der Körper 11 ist stabfönnig ausgebildet, vorzujgs-
ikeit schwächenden relativ großen Loch versehen wer weise in Form einer dünnen Platte. Er kann bei der
den muß. Zur Messung der Dicke der Ofenwand ist Herstellung des Ofens oder auch später in die Ofendiese
bekannte Anordnung überhaupt nicht geeignet wand, das Ofengewölbe, den Ofenboden oder in
Der vorliegenden Erfindung hegt die Aufgabe zu- io andere Stellen des Ofens, wo man die Messung durchgrunde,
einen Meßkörper der eingangs gemannten Art führen will, eingesetzt werden. Die flache Stabform
zu entwickeln, mit dem gleichzeitig die Temperatur erleichtert die Befestigung, man erhält eine dichte
im Inneren des Ofens und die Dicke der verschleiß- Verbindung zwischen Körper und Futter und erspart
baren Wand gemessen werden kann und der in ein- Löcher oder Ausnehmungen im Ofenfutter, die das
fächer Weise ohne zusätzliche Kühleinrichtung oder 15 Futter schwächen. Der Querschnitt des Körpers ist
die Ofenwand schwächende Löcher in der Ofenwand rechteckig, er kann aber auch parallelograinm-trapezuntergebracht
werden kann. oder poJygon-förmig sein oder bis zu einem gewissen
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ei» Meßkörper Grad abgerundete Seiten haben. Der Körper kann
der eingangs genannten Art vorgesehen, der da- auch in öfen, die aus einer Stampfmasse hergestellt
durch gekennzeichnet 1St1 rlaR mindestens drei Meß- 20 sind, eingebaut werden In diesem Fall muß der Korleiter
vorhanden sind, deren eingebettete Enden ein- per mit Befestigungsorganen versehen werden, die ihn
zein oder paarweise in abgestuftem Abstand von dem in dem Futter festhalten (nicht gezeigt). Bei Stamptdem
Ofeninneren zugewandten Ende des Meßkörpers massen ist die Polygonform, z. B. Sechseck, vorteilenden,
haft. Im Körper 11 sind mehrere metallische Leiter
Ie zwei gleich lange Meßleiter werden durch eine 35 eingebetu die zu Thermoelemeru.i oder Wldfr"
Lötstelle verbunden und bilden ein Thermoelement. Standsdrähten führen und zur Temperatur- und/oder
Der Meßkörper kann stabförmig mit änem flacher. Wanddickenmessung dienen. Ihre Zuleitungen sind
Querschnitt ausgebildet werden, so daß er leicht zwi- mit 13 bezeichnet. .
sehen zwei Ofenziegeln eingelegt werden kann und In F i g. 3 ist ein Meßkörper mit drei Thermoele-
eirie vollständig dichte Fuge ohne Schwächung der 30 menten 15, 16, 17 mit Lötstellen 18, 19, 20 S^JS1'
Wand des Gewölbes oder des Bodens des Ofens er- die verschieden weit von der schmalen Kante 14 des
zieh wird. Der stabförmige Körper besteht aus wärme- Körpers und damit von der Schmelze liegen. Die
festem Material. Man kann derartige Meßkörper be- Thermoelemente zeigen bei eingebautem Meßkörper
liebiß zwischen Ofenziegeln oder in der Stampfmasse verschieden hohe Meßwerte, durch Extrapolation
des Ofenfutters befestigen, ohne Löcher od. dgl. für 35 dieser Werte nach Fig. 9 kann die Chargentempera-Schutzrohre
vorsehen zu müssen. Man kann mit die- tür selbst berechnet werden. Diese Berechnung kann
scm Meßkörper kontinuierlich die Ofentemperatur auch in einer Datamaschine ausgeführt werden. Durch
(Chargentemperatur) und/oder die Wanddicke mes- Messung des Widerstandes zwischen zu zwei verschiesen.
und zwar auch dann, wenn die Ofenwand teil- denen Thermoelementen gehörenden Leitern kann
weise verschlissen ist. Wird die Ofenauskleidung neu 40 auch die Wanddicke angezeigt werden, d. h. die Inhergestellt,
so können wieder neue Meßkörper an ge- nenwand verläuft dort, wo die Schmelze einen Kurzwünschten
Stellen eingebettet werden. Der Meßkör- schluß zwischen diesen beiden Leitern bewirkt. Mit
per kann aus gesintertem oder ungesintertem Material dem Verschleiß der Wand (siehe die punkt-gebestehen,
und im letzteren Fall kann d:e Sinterung strichelte Linie) verändern sich die Meßwerte, verdurch
die Ofenwanne erfolgen. 45 schwindet die Lötstelle 18, bleiben die Lotste'len 1V
An Hand der in den Figuren dargestellten Ausfüh- und 20, so daß die Temperatur- und Wanddickenrungsbeispiele
soll die Erfindung näher erläutert wer- messung während der ganzen Betriebsdauer des Otens
den. Es zeigen durchgeführt werden kann.
Fig. 1 und 2 eine Aufsicht bzw. eine Seitenansicht Um Temperaturfehler zu vermeiden, können die
eines Meßkörpers gemäß der Erfindung, 50 Leiter an den Lötstellen parallel zur Kante 14 verlegt
F i g. 3 und 4 schematisch zwei alternative Ausfüh- werden, so daß sie auf Isothermen liegen. Die Leiter
ruiigsformen von Meßkörpern im Längsschnitt, könnenauch ausPlatin-Rodium(Pt-Rh)bestenen und in
Fig. 5 einen Meßkörper mit einer größeren Zahl jedem Thermoelement eine andere Zusamn^nsetzung
von Thermoelementen, haben, z. B. 5 ·/. Rh + 95 »/0 Pt bzw. 201 ·/. Rh + 80».
Figo einen Meßkörper nur für Wanddickenmes- 55 Pt oder 40 »/0 Rh + 60 %>
Pt. Man erhalt so eine gute SUng, Meßgenauigkeit bei hohen Temperaturen (1200 bis
Fig 7 und 8 alternative Ausführungen von Meß- 2000° C bei Stahlherstellung),
körpern für Thermoelemente, Um ein Brechen der Leiter bei Wärmedehnungen
Fig 9 eine Temperaturkurve für die Extrapola- zi: vermeiden, sind sie wellen-, spiral- oder zickzacK-tion
der Schmelztemperatur, 60 förmig verlegt, sie können als Drähte Stabe Bander,
F i g 10 einen Teil eines Ofengewölbes und Rohre usw. ausgeführt werden (siehe F1 g. 3 bis 4).
Fig 11 einen Teil einer Ofenwand, beide mit In Fig. 4 ist ein Meßkörper gezeigt, bei dem
einem eingesetzten Meßkörper. einer der Leiter jedes Thermoelementes 15,16, I7 mit
In Fig. 1 und 2 ist ein Meßkörper 11 aus wärme- der Lötstelle23, 24 eines zurückliegenden Thermobeständigem,
z. B. gesintertem oder ungesintertem 65 clementes oder nahe dieser Stelle verbunden ist. biner
Material gezeigt, z. B. aus AUQ, mit einem hydrau- der Leiter jedes Thermoelementes wird vorteilhaft in
lischen Bindemittel wie z. B. Äluminiumzement oder ein, verglichen mit dem Ofenfutter, weiches Material
in der Hauptsache aus Dolomit, Magnesit od. dgl. eingebettet, um die Lageänderungen der Leiter im
Verhältnis zueinander zu erleichtern, d. h. Draht-1 aber bei der Extrapolation die T-Achse in F i g. 9
brüche oder Fehler in der elektrischen Isolation zu nach rechts in der Figur verschoben werden, d. h. in
vermeiden. Das Letztere ist besonders wichtig bei Übereinstimmung mit dem Verschleiß der Kante 37
einer Ofenfuttermasse mit niedrigem Widerstand, und dabei der Ofenwand und/oder des Gewölbes. Die
z. B. einer Chrom-Magnesit-Masse. 5 Extrapolation und somit die Temperatur und auch
In F i g. 6 ist ein Meßkörper mit Leitern 28 bis 31 die Wanddicke können mit Hilfe von Datamaschinen
gezeigt, deren Enden 28 α bis 31 α voneinander isoliert direkt angegeben werden, eventuell kann das Aussind
und verschieden weit von der inneren Kante 32 gangssignal der Datamaschine als Eingangssignal für
des Körpers liegen. Bei Verschleiß der Ofenwand und einen Regelkreis benutzt werden, z. B. für die Leides
Meßkörpers werden die zu den verschiedenen to stungsregelung oder den Elektrodenvorschub (nicht
Punkten 28 α bis 31 α führenden Drähte kurzgeschlos- gezeigt).
sen, und durch Widerstandsmessung kann somit In F i g. 5 ist ein Meßkörper mit mehreren Thermo-
schnell ein Maß der jeweiligen Wanddicke erhalten elementen gezeigt, die in mehreren Reihen 43, 44, 45
werden. und mit teilweise gemeinsamen Rückleitern, 46, 47
In Fig. 7 ist eine Anordnung mit herkömmlichen 15 angeordnet sind. In diesem Fall kann die Meßge- |
Thermoelementen gezeigt, deren Lötstellen 33 bis 35 nauigkeit sehr groß gemacht werden. In der Anord- |
in verschiedenem Abstand von der inneren Kante 36, nung nach F i g. 5 können die Thermoelemente auf \
d. h. von der Charge liegen. In diesem Fall wird durch jedem Zentimeter des Meßkörpers angebracht wer-
Extrapolation nach F i g 9 die Chargentemperatur be- den, und es kann so die Wanddicke beinahe konti-
stimmt und durch Kurzschlußmessung zwischen ver- ao nuierlich gemessen werden, was auch für die Extra- \
schiedenen Thermoelementkreisen auch die jeweilige polation der Temperatur der Schmelze erforderlich j
Wanddicke. ist. \
In Fig. 8 sind verschieden weit von der Chargen- Fig. 10 zeigt einen Teil eines Ofengewölbes mit
kante 37 Lötstellen 38 α bis 41 ο an einem gemein- Ziegeln 48, wobei zwischen zwei Ziegeln ein Meßsamen
Leiter42 angebracht (vgl. auch Fig. 4). In »5 körper 49 eingemauert ist. In Fig. 11 ist eine Ofen-F
i g. 9 sind die an den verschiedenen Meßpunkten wand mit einem Meßkörper 50, 51 zwischen jedem \
in F i g. 8 gemessenen Temperaturen gezeigt und bei zweiten Ofenziegel 53, 52 gezeigt. Ihre inneren Kan- ;.
21 der extrapolierte Meßwert für die Chargentempe- ten sind in der Figur nach links gerichtet, d. h. der
ratur bei neuem Ofenfutter. Bei Verschleiß des Kör- Charge zugewendet. In entsprechender Weise kann
pers (siehe die gestrichelten Linien in Fig. 8) zusam- 30 der Meßkörper bei gemauertem oder gestampftem
men mit dem Ofenfutter steigen die Meßwerte für die Boden verwendet werden, auch die Wand kann gezurückliegenden
Thermoelemente, gleichzeitig muß stampft sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Meßkörper zur Messung der Temperatur Bei der Herstellung von Stahl z.B. und beim Ab-
und/oder der verschleißenden Wandstärke einer 5 gießen von Stahl- oder Metallschmelze ist os von entfeuerfesten
Auskleidung eines Ofens mit hoher scheidender Bedeutung, daß man die Temperatur des
Temperatur, bei dem der Meßkörper aus einem in Ofens und der Charge genau kennt, einerseits um die
die feuerfeste Ofenauskleidung einbettbaren stab- Stahlherstellung bzw. das Abgießen richtig dnrchförmigen
Körper aus feuerfestem Material mit führen und zum anderen, um die Möglichkeit zu
hierin eingebetteten elektrischen Meßleitem be- ίο haben, diesen Prozeß automatisch steuern zu können,
steht, die an dem dem Ofeniuneren abgewandtea Wegen der hohen Temperatur im Ofen und der ag-Ende
des Meßkörpers herausgeführt sind, da- gressiven Ofenatmoshäre und auch der aggressiven
durch gekennzeichnet, daß mindestens Schlacken ist eine kontinuierliche Temperaturmesdrei
Meßltiter vorhanden sind, deren eingebettete *ung und damit eine kontinuierliche Temperaturrege-Enden
einzeln oder paarweise in abgestuftem Ab- 15-lung nicht ohne weiteres durchführbar,
stand von dem dem Ofeninneren zugewandten Es ist bekannt, bei solchen öfen für die Tempera-
stand von dem dem Ofeninneren zugewandten Es ist bekannt, bei solchen öfen für die Tempera-
Ende des Meßkörpers enden. turmessung Tauch-Pyrometer zu benutzen, bei denen
2. Meßkörper nach Anspruch 1, dadurch ge- man eine Anzeige der Chargentemperatur erhält, bekennzeichnet,
daß je zwei gleich lange Meßleiter vor das Pyrometer zerstört wird. Man mißt hierbei
(15, 16,17) durch erne Lötstelle (18, 19, 20) ver- ao intermiuicrend, z. B. zweimal während einer Charge,
bunden sind und ein Thermoelement bilden. und man kann mit Hilfe der Anzeige den Prozeß
3. Meßkörper nach Anspruch 1, dadurch ge- steuern. Es versteht sich aber von selbst, daß eine
kennzeichnet, daß die Enden zweier gleich langer solche Kontrolle nicht denselben Wert hat wie eine
Meßleiter voneinander isoliert sind. kontinuierliche Kontrolle. Man kann die Temperatur
4. Meßkörper nach Anspruch 1, dadurch gc as auch optisch bestimmen. Das setzt aber eine schlakkennzeichnet,
daß bei einzeln abgestuften Meß- kenfreie Oberfläche der Schmelze voraus, die auch
leitern (38 bis 41) alle oder Gruppen von Meß- nicht von Rauchgasen verdeckt sein darf, was oft
leiterenden mit einem gemeinsamen Meßleiter nicht erreichbar ist. Die Messung mit einem Pyro-(42)
durch Thermoelemente bildende Lötstellen meter versagt auch häufig deshalb, weil die zu messende
α bis 41a) verbunden sind (Fig. 8). 30 den Stellen nicht eingesehen werden können. Die
5. Meßkörper nach den Ansprüchen 1 bis 4, da- Dicke der Wand selbst läßt sich mit einem Pyrometer
durch gekennzeichnet, daß die aus Drähten, Roh- überhaupt nicht messen.
ren. Bändern oder aus Kombinationen von sol- Aus der belgischen Patentschrift 679 386 ist es be-
chen bestehenden und in das wärmebeständigeMa- kannt, die Wandtemperatur mittels eines in die Wand
terial eingebetteten Meßleiter ganz oder teilweise 35 eingebauten Thermoelementes zu messen. Die Tem-
wellen-, spiral- oder zick-zack-förmig verlegt sind. peratur im Inneren des Ofens wird durch diese An-
6. Meßkörper nach Anspruch 5, dadurch ge- Ordnung jedoch nicht erfaßt. Den Temperaturen im
kennzeichnet, daß die Meßleiter zunächst von Inneren des Ofens würde das Thermoelement nicht
einer im Vergleich zum wärmebeständigen Mate- standhalten.
rial des Körpers weichen Isolationsscliicht urn- 40 Man hat auch schon versucht, die Temperatur im
geben sind. Inneren des Ofens mit einem in einem Schutzrohr
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1341066A SE330448B (de) | 1966-10-05 | 1966-10-05 | |
| SE1341066 | 1966-10-05 | ||
| DEA0056947 | 1967-09-30 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1648181B1 DE1648181B1 (de) | 1972-07-13 |
| DE1648181C true DE1648181C (de) | 1973-02-08 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3116688A1 (de) * | 1981-04-28 | 1982-12-09 | Franz-Rudolf Dipl.-Phys. Dr. 5106 Roetgen Block | "messverfahren und metallurgisches gefaess zur durchfuehrung des verfahrens" |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3116688A1 (de) * | 1981-04-28 | 1982-12-09 | Franz-Rudolf Dipl.-Phys. Dr. 5106 Roetgen Block | "messverfahren und metallurgisches gefaess zur durchfuehrung des verfahrens" |
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