DE164759C - - Google Patents

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DE164759C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R13/00Transducers having an acoustic diaphragm of magnetisable material directly co-acting with electromagnet

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl 164759 KLASSE 21 a.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einbauen des Magnetsystems bei Fernhörern, bei welchem das Magnetsystem an einer in das Gehäuse eingeschobenen und an diesem befestigten Bodenplatte festgelegt wird.
Die Benutzung einer Bodenplatte, die in das Gehäuse eingeschoben und an diesem befestigt wird, zum Festlegen des Magnetsystems ist an sich nicht neu. Bei der bisher üblichen Befestigungsweise wird die Bodenplatte ohne vorheriges Einstellen mit dem Gehäuse verlötet oder verschraubt und das Magnetsystem mit der Bodenplatte durch Verlöten oder Verschrauben fest verbunden. Hierbei ist ein Einstellen des Magnetsystems nicht möglich und infolgedessen ein nachträgliches Einregulieren durch Unterlagsringe, die zwischen den oberen Rand des Gehäuses und die Schallplatte gelegt werden, erforderlich, um den richtigen Abstand des Magnetsystems von der Schallplatte zu sichern. Diese Maßnahme ist zeitraubend und umständlich und bedingt die Inanspruchnahme besonders sorgfältiger und geschickter Arbeiter. Es ist bereits versucht' worden, das Einregulieren des Magnetsystems nach dem Festlegen desselben dadurch zu vermeiden, daß die Lage des Magnetsystems in dem Gehäuse mittels einer Lehre bestimmt und alsdann das Magnetsystem mit dem Gehäuse verschraubt oder durch Ausgießen des Gehäuseraumes mit einer leicht schmelzbaren Masse, die nach dem Erstarren das Magnetsystem in der gewünschten Lage hält, befestigt wird. Auch diese Verfahren zeigen indes erhebliche Nachteile.
Bei Benutzung von Schrauben kann ein Lockern derselben während des Gebrauches des Fernhörers leicht eintreten, es ist ferner ein Lösen der Schrauben von außen durch Unbefugte nicht ausgeschlossen. Bei Verwendung einer schmelzbaren Isoliermasse zum Befestigen des Magrietsystems zeigt sich dagegen der Übelstand, daß derartige Massen nicht widerstandsfähig gegen Wärmeschwankungen sind. Bei großen Kältegraden wird die Masse spröde, erhält alsdann Risse und Sprünge und bröckelt ab, so daß zwischen der Masse und dem Magnetsystem einerseits und dem Gehäuse andererseits ein fester Zusammenhang nicht mehr sicher erfolgt, sondern Verschiebungen des Magnetsystems eintreten können. Bei höheren Wärmegraden, z. B. in tropischen Gegenden oder bei Benutzung des Fernhörers in stark geheizten Räumen, erweicht die Masse und vermag alsdann nicht mehr das Magnetsystem in richtiger Lage festzuhalten, so daß Verschiebungen des Magnetsystems unvermeidlich sind und dadurch der Fernhörer selbst minderwertig oder sogar unbrauchbar wird.
Gemäß dem vorliegenden Verfahren erfolgt das Einbauen des Magnetsystems unter Benutzung einer Bodenplatte zum Festlegen des Magnetsystems und einer Lehre zur Bestimmung der Lage des Magnetsystems vor dessen Festlegung in der Weise, daß die Bodenplatte mit .Hilfe der Lehre in das Gehäuse des Fernhörers eingeschoben und nach
dem Festlegen der Bodenplatte das Magnetsystem in fest an der Bodenplatte angebrachte Ösen eingehakt wird. Die Ösen der Bodenplatte erhalten derartige Abmessungen, daß nach dem Einschieben der Splinte das Magnetsystem den für die gute Wirkungsweise des Fernhörers erforderlichen Abstand von der Schallplatte erhält. Das Magnetsystem wird durch die Ösen und Splinte unverrückbar
ίο festgelegt, so daß ein nachträgliches Einregulieren nicht mehr nötig ist. Lockerungen oder Verschiebungen des Magnetsystems können weder bei Wärmeschwankungen, noch infolge Abnutzung der Befestigungsteile eintreten. Zwecks Untersuchung oder Ausbesserung des Magnetsystems kann dasselbe leicht und bequem aus dem Gehäuse herausgenommen und alsdann wieder in die richtige Lage gebracht werden.
Die Zeichnung veranschaulicht einen Fernhörer, bei welchem das Magnetsystem gemäß der vorliegenden Erfindung eingebaut ist.
Fig. ι ist ein Schnitt des Fernhörers nach Linie A-B.
Fig. 2 eine Draufsicht bei abgenommenem Mundstück.
An der Bodenplatte α sind Ösen b vorgesehen, die mit der Bodenplatte verlötet oder aus derselben herausgestanzt sein können und derart bemessen sind, daß das Magnetsystem nach seiner Festlegung sich in richtiger Stellung zur Schallplatte befindet. Die Bodenplatte α wird mittels einer (nicht dargestellten) Lehre in das Gehäuse f eingeschoben und verlötet oder in sonst geeigneter Weise befestigt. Auf die Bodenplatte wird zweckmäßig eine Blattfeder e lose aufgelegt, auf die das Magnetsystem c aufgebracht wird, das alsdann durch Splinte d, die durch Bohrungen des Magnetsystems hindurchgeschoben werden und durch die Ösen b hindurchragen, festgelegt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    . Verfahren zum Einbauen des Magnetsystems bei Fernhörern, bei welchem das Magnetsystem in einer in das Gehäuse eingeschobenen und an diesem befestigten Bodenplatte festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte mittels einer Lehre in das Gehäuse eingeschoben und nach dem Festlegen der Bodenplatte das Magnetsystem in fest an der Bodenplatte angebrachte Ösen, die vorher bestimmte, dem für die gute Wirkungsweise des Fernhörers erforderlichen Abstand des Magnetsystems von der Schallplatte entsprechende Abmessungen erhalten, durch Splinte o. dgl. eingehakt und hierdurch unverrückbar in Stellung gehalten wird, so daß ein nachträgliches Einregulieren durch Unterlagsringe o. dgl. nicht erforderlich ist, Lockerungen oder Verschiebungen des Magnetsystems bei Wärmeschwankungen oder infolge Abnutzung der Befestigungsmittel nicht eintreten können und eine leichte Auswechselbarkeit des Magnetsystems ermöglicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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