DE164254C - - Google Patents

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DE164254C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G17/00Apparatus for or methods of weighing material of special form or property
    • G01G17/02Apparatus for or methods of weighing material of special form or property for weighing material of filamentary or sheet form

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nebst Einrichtung zur direkten Bestimmung des Feinspinnverzuges für Vorgarn aus Baumwolle, Wolle, Flachs, Hanf usw. beliebiger Stärke, wodurch jede Rechenarbeit in Fortfall kommt und die Größe des Feinspinnverzuges nach Abhaspelung einer bestimmten Vorgarnmenge ohne weiteres festgestellt werden kann.
ίο Bisher wird der Feinspinnverzug meist in der Weise:, ermittelt, daß zunächst eine beliebige, nach Längeneinheiten abgemessene Menge Vorgarn (meist ioo m oder Yards, bei Baumwolle 84 Yards) gewogen und aus dem Gewicht die Nummer, d. i. die Stärke des Vorgarnes bestimmt wird. Erst nach dieser Vorbereitungsarbeit wird entweder durch Division der gefundenen Vorgarnnummer in die zu spinnende Feingarnnummer oder unter Benutzung vorhandener Tabellen der Feinspinnverzug ermittelt, nach welchem sich die für das Streckwerk der Spinnmaschine zu wählenden Geschwindigkeiten bestimmen. Zur Ausführung dieses Fest-Stellungsverfahrens wird ein Meßapparat benutzt, der aus einer mittels Handkurbel anzutreibenden Meßrolle mit Gegendruckrolle und einem Zählwerk mit Klingel- oder Schlagwerk besteht, welch letzteres nach Ablief erung der obengenannten Längeneinheiten in Bewegung gesetzt wird. Auf einer besonderen Wage wird das Gewicht des abgelieferten Vorgarnes bestimmt, hieraus die Nummer und endlich der gesuchte Feinspinnverzug.
Durch den den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Apparat wird nicht erst das Gewicht und die Vorgarnnummer, die zu wissen für die Weiterverarbeitung ganz belanglos ist, bestimmt, sondern der Fein-Spinnverzug wird unmittelbar und sicher durch Ablesung festgestellt. Unter Benutzung der bisher üblichen Meßrolle entfällt das bisher gebräuchliche Zählwerk als Klingelrad oder Schlagwerk, und an dessen Stelle tritt ein Schneckenrad, das mit einer die Feingarnnummer anzeigenden, für die verschiedenen Faserarten spezieller Berechnung unterliegenden Einteilung oder Skala an seinem Umfang versehen ist, durch die Rollenachse mittels Schnecke angetrieben wird und sich unter einem feststehenden Zeiger hinweg-» bewegt. Die Meßrolle ist so lange zu drehen, bis der Zeiger über dem Schneckenrade auf die Garnnummer zeigt, die man aus dem betreffenden Vorgarn zu spinnen wünscht.
Auf derselben Grundplatte ist eine ausgeglichene Wage montiert, deren mit dem Wagebalken verbundener Zeiger vor einem Gradbogen spielt, auf welchem eine die übliehen Feinspinnverzüge anzeigende Skala angebracht ist.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 bis 5 einen derartigen neuen Apparat in zwei verschiedenen Ausführungsformen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 wird die Meßrolle α durch einen direkt an einem Rollenarm befestigten Handgriff χ in Umdrehung versetzt und diese Umdrehungen durch' eine auf der Rollen-
achse angebrachte eingängige Schnecke ρ auf das Schneckenrad »z übertragen. Das Schneckenrad W bewegt sich unter dem feststehenden Zeiger η und trägt die oben erwähnte, für die verschiedenen Faserarten speziell zu berechnende Einteilung für die Garnnummern. Das zwischen der Meßrolle α und Gegendruckrolle a! hindurchgezogene und von der Rolle k abgewickelte Vorgarn wird der Wagschale q übergeben, die durch ein Gegengewicht t ausgeglichen ist. Der vom Wagebalken s hochgeführte Zeiger u bewegt sich vor einem Gradbogen v, der eine Skala trägt, welche die für die einzelnen Faserarten gebräuchlichen Feinspinnverzüge anzeigt.
Die Ausführung nach Fig. 3 bis 5 unterscheidet sich von ersterer dadurch, daß die Meßrolle α unter Vermittelung des Vorgeleges b b' und der Räder d g von der Kurbelwelle aus in Umdrehung versetzt wird, während das Schneckenrad m, von der Kurbelwelle h direkt mittels Schnecke ρ angetrieben, eine die Garnnummer anzeigende, mit der Zähnezahl des Schneckenrades (direkt) übereinstimmende Skala trägt, womit bei dieser Anordnung die bei der vorigen für die Skala nötige Berechnung in der Räderübersetzung ihren Ausdruck findet.
Bei Benutzung dieses Apparates wird die Aufgabe der Bestimmung des Feinspinnverzuges in der kürzesten und einfachsten Weise gelöst und Rechen- oder Meßfehler unmöglich gemacht, überdies der Feinspinnverzug mit einer Genauigkeit angegeben, die allen an einen Präzisionsapparat gestellten Anforderungen in der vollkommensten Weise entspricht.

Claims (2)

Pate nt-A N Sprüche:
1. Verfahren zur Bestimmung des Feinspinnverzuges für Vorgarn aus Textilfasern, dadurch gekennzeichnet, daß so viel Längeneinheiten bezw. eine Vielheit derselben von der Rolle abgewickelt und einem Wägeapparat übergeben werden, als die Höhe der gewünschten Feingarnnummer beträgt, so daß sich aus dem erhaltenen Gewicht die Größe des Feinspinnverzuges ergibt.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Zählwerk verbundene Längenmaßvorrichtung mit einem mit Gewichtsskalen ausgerüsteten Wägeapparat derart vereinigt ist, daß der Längenmaßapparat das Vorgarn unmittelbar dem Wägeapparat übergibt und somit nach Abhaspeln der erforderlichen Garnmenge der Feinspinnverzug an der Gewichtsskala unmittelbar abgelesen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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